Novize: Grunsatzfragen

jwka

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13 Jul 2008
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Hallo,

ich bin, was VOIP angeht ein völliger Novize. Was Netzwerk etc. angeht, bin ich aber "ganz gut" und nutze z.B. IP auch um mit eigenen Microprozessorsteuerungen das Haus zu steuern.

Da auch zwischen dem Haus und dem zweiten Wohnsitz und meinem Notebook wenn ich unterwegs bin (und darauf ein Server läuft) viel Datenverkehr mit vielen Port-Umleitungen laufen und ich ferner Ports nutze um von aussen auf Dinge wie IP Cams etc. zuzugreifen, würde ich gerne Telefonie und Internetzugang so "trennen", dass der Router ein "eigenes Kästchen" bleibt - ählich wie das heute schon ist mit einer "uralten" Telefonanlage von agfeo.

Wir haben eine DSL - Telefon Business Flat inclusive fixer IP von der Telekom. Die fixe IP Adresse will ich evtl. mal gegen eine DYNDNS tauschen und die monatlichen Zusatzkosten dafür sparen (es sei denn es kommt in diesem Thread heraus, dass ich das NICHT tun solle)


Ich möchte nun folgendes realisieren:

1.) "Hauphaus":
Telefonanlage, die sowohl 3-4 analoge Telefone wie auch 1-2 ISDN Telefone unterstützt, und zusätzlich in der Zukunft IP Telefone anschliessbar sind.

2.) Die Telefonie "nach aussen" soll wie gehabt analog bleiben mit einem "stinknormalen Anschluss" bei der Telekom

3.) Ich würde gerne von meinem PC aus über das Internet (VOIP??) "auf" die neue Telefonanlage im Haupthaus kommen und von dort nach aussen (via Analog- bzw. dem DSL Kombianschluss) zu "dritten Rufnummern" telefonieren können (Beispiel: Ich sitze im Hotel in Frankfurt mit Internet-Anschluss und telefoniere via PC --> Internet --> Telefonanlage im Haupthaus --> Telekom mit meinem Onkel in der Schweiz und nutze dafür die Euro-Flatrate der Telekom).

4.) Ich würde gerne von meinem Zweitwohnsitz aus per IP Telefone (und natürlich Haus-zu-Haus über Internet-Verbindung) auf die neue Telefonanlage zugreifen können und über diese interne wie externe (dann wieder über die analoge Leitung) Gespräche führen können (ähnlich wie 3)

5.) (optional) Ich würde gerne im Zweitwohnsitz (Ausland, anderes ADSL!) auch eine Telefonanlage installieren können, und diese vom Hauphaus aus AUCH über Internet erreichen können, sodass ggf. "interne zwischen den Häussern" geführte Telefonate die Amtsleitungen nicht blockieren.

Auch diese "Telefonanlage im Nebenhaus" soll dann Telefonate nach draussen via Internet zum Haupthaus und von dort mit der Flatrate nach aussen führen können.

Ist das zuviel verlangt oder lässt sich das mit vertretbarem Aufwand heute lösen (was ich doch sehr hoffe ...).

Vielleicht kann mir jemand auch ein paar Links nennen, wo ich mich in die Möglichkeiten und Funktionen dieser Technik einlesen kann?


1000 Dank im Voraus!
jwka

p.s. Es stünde auch eine Horstbox (zusätzlich?) zur Verfügung, die ich mir vor einiger Zeit im ebay ersteigert habe, aber bisher nicht dazu gekommen bin, sie einzubinden oder sie zu verstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
2.) Die Telefonie "nach aussen" soll wie gehabt analog bleiben mit einem "stinknormalen Anschluss" bei der Telekom

Bist Du sicher :confused:

Den Zickenkrieg, darüber wer jetzt wann telefonieren darf, und/oder das die Leitung freigehalten werden "muß" willst Du dir wirklich antun ?

Telekom-IP kostet das Selbe wie "analog" - hat aber zwei ausgehende, und beliebig viele eingehende Sprachkanäle.

5.) (optional) Ich würde gerne im Zweitwohnsitz (Ausland, anderes ADSL!) auch eine Telefonanlage installieren können, und diese vom Hauphaus aus AUCH über Internet erreichen können, sodass ggf. "interne zwischen den Häussern" geführte Telefonate die Amtsleitungen nicht blockieren.

Haustelefonie (auch über mehrere Häuser) lässt sich mit IP-Telefonen, und z.B. Asterisk oder jedem anderen SIP-Server-Tool problemlos machen :cool:

Bei statischer IP/Dyn-DNS können sich auch "auswertige" IP-Telefone am "heimischen" SIP-Server anmelden.
 
Bist Du sicher :confused:

Den Zickenkrieg, darüber wer jetzt wann telefonieren darf, und/oder das die Leitung freigehalten werden "muß" willst Du dir wirklich antun ?

ja. 3 Menschen, von denen einer so gut wie nicht telefoniert ==> 2 Kanäle: reicht. Aus dem Kind-krieg-Alter sind wir raus ...


Telekom-IP kostet das Selbe wie "analog" - hat aber zwei ausgehende, und beliebig viele eingehende Sprachkanäle.

Muss ich nachsehen, kann ich nicht kommentieren. Wir haben eine Euro-Flat plus USA plus zwei, drei weitere Länder. Ich weiss nicht, ob's das auch für IP gibt ... bin da was altmodisch und die Aussage bezog sich mehr auf "never change a running system" ...

Haustelefonie (auch über mehrere Häuser) lässt sich mit IP-Telefonen, und z.B. Asterisk oder jedem anderen SIP-Server-Tool problemlos machen :cool:
Hier Bildungslücke. Nix versteh ... vielll böhmisch ist sich das .... wo kann ich mir das Grundwissen anlesen?


Bei statischer IP/Dyn-DNS können sich auch "auswertige" IP-Telefone am "heimischen" SIP-Server anmelden.
Ok. das heisst da geht dann Telefon IP --> Router --> Wolke --> Router --> IP Telefonie-Server ? Ist dafür Tunnelling nötig? Oder je Telefon wieviele Ports (Haus zu Haus 4 Telefone == ??? Ports)? Bei den meisten Routern ist's nach 50, max 100 Port-Weiterelitungen Schicht im Schacht, oft ohne Bereiche. Da bin ich nah dran ...
 
Ok. das heisst da geht dann Telefon IP --> Router --> Wolke --> Router --> IP Telefonie-Server ?

Ganz genau - außer Du installierst den SIP-Server auf einem der Router - dann brauchst Du auch keine Ports weiter leiten ;)

Ein par mehr Hardware-Infos wären ganz nett - so kann man Nichts konkret sagen.
 
Ein par mehr Hardware-Infos wären ganz nett - so kann man Nichts konkret sagen.

äähm. Telefone ist klar, oder?
Mehrere analoge (und recht alte), z.B. Gigaset 2020, T-Actron B, DECT Teile ebenfalls Gigaset's (verschiedene Generationen), ISDN Telefone aus der T-Octopus Serie (glaube ich).

Agfeo 14 Phonie aus dem Jahre 1833 ...

IP Telefone müssen erst angeschaftt werden, ebenso die PC-Clients.

Router:
Im Haupthaus zur Zeit ein Dlink DIR-300, im Zweithaus ein SMC7901WRBA.

Beide würde ich, wenn möglich, gerne als Router behalten. Hintergrund: Ich reise viel und eines der Häuser ist schon per Definition immer "unbewohnt". Ich halte, um eine Hilfe durch "untechnische Nachbarn" zu gewährleisten immer einen identischen, zweiter Router vor, der bereits entsprechend geflasht ist und wo die Leute im Falle eines massiven Problems (Stromspitzen, Ausfall warum auch immer) einfach nur zwei Kabel und ein Netzteil umstecken müssen.

Ansonsten eine typische Enduser-Situation mit Win XP / WIn7 / Win8 Rechnern, mehrere AP's, Switche, Segmentierte Netze, NAS etc. - aber das hat mit der Telefonie ja "nix" zu tun? Router & Co hängen zusätzlich an einer USV, um deren Ausfall hinauszuzögern (besonders im Zweithaus, wo wir pro Jahr bestimmt hundert Stromausfälle haben).

Naja, und besagte Horstbox, die auf Einsatz wartet (wenn sinnvoll verwendbar). Aus dem Ergebnis hier will ich dann sowas wie eine Fritzbox 7xxx (?) kaufen.

Fehlen noch Infos?
 
nur mal eine Idee ;-)
was wäre mit Speedports (damit alles aus Telekom-Hand kommt) in Verbindung mit IP-Anschluss.
dann könnte man ja "nomadenmäßig" jedem User eine IP-Nummer zuordnen und diese jeweils nur entsprechend dem Aufenthaltsort aktivieren/anmelden.
so kann man sich RUL usw. ersparen, lediglich ein Internet-Anschluss wäre notwendig
 
3.) Ich würde gerne von meinem PC aus über das Internet (VOIP??) "auf" die neue Telefonanlage im Haupthaus kommen und von dort nach aussen (via Analog- bzw. dem DSL Kombianschluss) zu "dritten Rufnummern" telefonieren können (Beispiel: Ich sitze im Hotel in Frankfurt mit Internet-Anschluss und telefoniere via PC --> Internet --> Telefonanlage im Haupthaus --> Telekom mit meinem Onkel in der Schweiz und nutze dafür die Euro-Flatrate der Telekom).
Nur mal so als Anregung, was man mit SIP (VoIP) Telefonie machen kann:
Ich habe mir vor Jahren eine zusaätzliche kostenlose SIP-Telefonnummer bei sipgate besorgt. Bei einer Umstellung meines DSL-Anschlusses habe ich meine bestehende Festnetznummer zu sipgate portieren lassen (die kostenlose Nummer besteht weiter).
Ich kann schon immer von jedem Punkt der Welt mit Sipgate und meiner portierten (ehemaligen) Festnetznummer überall hin telefonieren. Da ich wenig telefoniere habe ich weder eine euro-noch sonst was telefonie-flat, diese gibt es jedoch auch bei sipgate.
Umständliches Umleiten oder weiterleiten ist nicht notwendig. Zuhause brauche ich ausser der Fritz-Box (uralt) keine IP-telefone, weil die Fritz auch jedes normale analoge Telefon unterstützt - man braucht nur zusätzlich die sipgate-Daten eintragen (und in Zukunft auf Netzneutralität des eigenen DSL-Anschlusses achten!)
Ich benötige nur eine DSL-Flat: aktuell rund 20.-EUR

PS.: Punkt 4 "erledigt" sich damit ebenfalls.
Meiner Meinung nach brauchst Du keine Telefonanlage, die verkompliziert alles nur. Du brauchst lediglich 2-4 Voip-Nummern, diese konfigurierst du in der Fritz-box und fertig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht noch zwei Zusatzinfos. Ich dachte zuerst mal die seinen nicht sooo wichtg:

1.) Der Telekom Anschkuss läuft auf meine kleine GmbH. Da es ein Flat-all-in ist, gibt es keine Scherereien mit der Abrechnung von privaten Telefonaten (oder solchen, die das FA vielleicht nicht als betrieblich veranlasst ansehen würde) und der Betrag bleibt voll Betriebsausgabe.

2.) Das Zweithaus steht in Spanien (wo ich Projekte mache) und meine Frau lässt sich dort regelmässig von meinem Schwiegervater anrufen. Der ist 85 und braucht den sozialen Kontakt ("Altenpflege"). Ebenso würde meine Frau gerne mal ihre Freundinnen anrufen (und das ist ja schnell mal ne Stunde rum ...), was via IP nach BRD und von dort über die Anlage nach draussen halt sehr elegant ginge - Kosten voll abgedeckt zumal meist nur ein Ortsgespräch in BRD.

Dass als Nebeneffekt der Telefonanlage dann auch Kundenanrufe in Spanien landen können, wir unsere vorhandenen Telefongeräte benutzen können etc. rundet die Sache eben ab.

Weiters will ich via Home Automation Server die Anruferlisten auslesen können und zusammenfassende Berichte erzeugen. Oder auch Voice Messages an mich selbst anrufen lassen, z.B. wenn ein Eindringling auf Hof oder im Haus detektiert wird.

Deshalb auch der Wunsch nach einer Anlage, da ist alles ein bisschen "zentralisiert" ...
 
Telekom liefert analog/ISDN oder IP - lediglich eine Tarifumstellung.
sodann würde sich die "Anschluss-Dose" vor der Anlage ändern, nämlich durch ein Gateway welches VoIP > TK übernimmt.

wenn du nun 3 Rufnummern zu deinem IP-Anschluss bzw. von einem alternativen VoIP-Anbieter, könntest du
a.) 1 Rufnummer dauerhaft auf deine Schreinerei laufen lassen
b.) 1 Rufnummer für dich
c.) 1 Rufnummer für deine Frau bzw. für das Haus in Spanien - dh der Schwiegervater würde die "Rufnummer c in Deutschland anrufen" und würde in Spanien raus kommen, da die dortige Hardware die VoIP-Daten hinterlegt hat.

dh wie o.e. die ganze Rufumleitungen usw. wären hinfällig.
 
ok. ich erkenne: Basis-Verständnisprobleme.

Kann mir jemand vielleicht Links nennen, wo ich das Thema "von Grund auf" aber eben nicht für den Techniklaien sondern den technisch Vorgebildeten lernen kann?

1000 Dank erstmal bis hier!
 
ok. ich erkenne: Basis-Verständnisprobleme.

Ich würde damit anfangen mir eine kostenlose VoIP-Telefonnummer eines beliebigen Anbieters zu besorgen. Diese Nummer richtest Du dann erst einmal in aller Ruhe in deiner DSL-Anlage ein und testest in der Praxis ob und wie es funktioniert.
da diese (zusätzliche) Nummer erst einmal völlig parallel läuft, hast du keinerlei Veränderung an der bestehenden Situation und somit auch keine Probleme / Risiken. Zudem sammelst du Erfahrung und Kenntnisse.
Telefonanlagen im klassischen Sinn hat man meiner Meinung nach heute kaum mehr (notwendig). Gerade bei der SIP-Telephonie kann man das virtualisieren und dann ist es eh egal, wo der Anschluss ist. Sich die Möglichkeiten vorzustellen, bevor man noch nicht einmal (bewusst) per VoIP telefoniert hat, ist aber schwierig.
 
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