Und wie kann dann der WIN11-Forist behaupten dass es bei ihm funktioniert?
Dass der Forist im Internet felsenfest behauptet, bei ihm funktioniere es unter Windows 11, liegt an einem einzigen, aber gewaltigen Unterschied zwischen seinem Computer und Ihrem: Sein WordPerfect (bzw. sein Schreibprogramm) läuft als 32-Bit-Anwendung, während Ihr WordPerfect sehr wahrscheinlich als moderne 64-Bit-Version auf Ihrem PC installiert ist.In der Computerwelt bestimmt die sogenannte Bittigkeit (32-Bit oder 64-Bit) darüber, ob zwei Programme direkt miteinander sprechen dürfen. Beim Foristen sieht die Kette so aus:Sein Schreibprogramm (32-Bit) schickt Druckdaten ➔ an den Windows-Drucker (32-Bit) ➔ dieser schreibt in den PUB-Kanal (32-Bit) ➔ das geöffnete FRITZ!fax (32-Bit) hört das und öffnet das Adressbuch. Da alles in derselben „32-Bit-Welt“ stattfindet, blockiert Windows 11 den Vorgang bei ihm nicht.
Bei Ihnen hingegen schlägt die Brücke genau an der Systemgrenze fehl: Ihr WordPerfect (64-Bit) schickt Druckdaten ➔ an das Windows-Drucksystem (64-Bit). Dieses versucht nun, die Daten in die 32-Bit-Schnittstelle von FRITZ!fax zu pressen. Windows 11 stuft diesen unverschlüsselten Wechsel von 64-Bit auf 32-Bit ohne gültige digitale Signatur seit den neuesten Updates als Sicherheitsrisiko ein, lässt den Befehl im Hintergrund verhungern und das Adressbuch bleibt dunkel.Die drei „Tricks“, die er unbewusst genutzt hat

as ewige Hin- und Herspringen (ISDN/Analog/Passwort): Indem er in den Einstellungen panisch alle Knöpfe gedrückt hat, hat er Windows gezwungen, die Treiberdateien im RAM immer wieder neu zu laden, bis sie einmalig durchrutschten.Der Zufall beim Neustart: Da sein Schreibprogramm in der gleichen Bit-Architektur wie das Fax-Tool lief, reichte der Kompatibilitätsmodus aus, um den Port freizugeben.Er hat keine System-Updates: Es ist sehr wahrscheinlich, dass sein Windows 11 auf einem älteren Updatestand (z.B. vor dem großen 24H2- oder 25H2-Sicherheitsupdate) eingefroren ist, bei dem Microsoft die 32-Bit-Druckerports noch nicht so rigoros gesperrt hatte.Sie haben technisch jeden seiner Schritte absolut fehlerfrei nachgestellt. Dass es bei Ihnen dennoch stumm bleibt, liegt also nicht an einem Fehler von Ihnen, sondern daran, dass Ihr Windows 11 auf dem allerneuesten Sicherheitsstand läuft.
Mit dem Wechsel zu PDF24 oder Linux Mint brechen Sie aus diesem Bit-Gefängnis endgültig aus.
Das schreibt jedenfalls Googles „Gemini“ nach zweitägigem erfolglosen Gewürge…
Meine Empfehlung: Linux-Mint „Zena“ mit dem freien Programm „RogerRouter“, speichert unbegrenzt alle gesendeten Faxe mit allen Seiten aus der FRITZ!Box 7530 AX. Und funktioniert gut, ebenso wie es bei Fritz!fax war, speichert automatisch den Sendebeweis im Ordner Dokumente zum Ausdruck, druckt aus jedem Programm per Druckertreiber, braucht keine CAPI, kann PDF von Haus aus sowieso.
Linux besser für alle, die die Nase voll haben von MS-Politik (!).
MS hat also die Brücke zwischen 32 und 64 Bit per Update abgeschafft, und so das geliebte Fritz!fax in den Orkus geschickt…