Problem FBF 7170 + GSM Gateway

stratec24

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17 Jul 2007
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Hallo,
ich hoffe, Ihr könnt mir helfen. Nachdem ich im Forum doch von einigen Leuten gelesen habe, dass sie erfolgreich GSM-Gateways an der Fritz-Box 7170 betreiben, wollte ich dies nun auch tun.

Ich habe mir dafür den XSJKackT2 von 4G-Systems besorgt und ein schönes Anschlusskabel für die FBF gebastelt, da ich auch noch einen ISDN Anschluss habe, über den die Festnetz-Calls gehen sollen. Elektrisch ist das alles soweit ok. Eingehende Calls über den XSJack werden einwandfrei signalisiert. Nur ausgehend habe ich ein Problem. Weder *10# noch 0000000000 führen zum Erfolg. Wie ich feststellen konnte, sendet die FBF 4 DTMF-Töne mehr an den XSJack, als die eigentliche Rufnummer lang ist. Ich nehme mal an, dass das *10# also mit übertragen wird, weiß es aber nicht genau. Natürlich reagiert das Fräulein vom Funk-Amt darauf mürrich und erzählt mir was von "Falscher Rufnummer".

Man kann das auch sehr schön nachvollziehen, wenn man *10# wählt. Dann kommt das Freizeichen von XSJack. Nun eine einzige Ziffer wählen und es werden fünf Töne gesendet.

Was sind das für zusätzliche Töne - und vor Allem, wie kann man die abstellen?

FBF Firmware: 29.04.56-10864, die .55 hatte auch das gleiche Problem.

Vielen Dank für Eure Hilfe.

Rainer
 
Hallo,

Eingehende Calls über den XSJack werden einwandfrei signalisiert.
Kannst du sie auch annehmen und telefonieren?

Weder *10# noch 0000000000 führen zum Erfolg.
Die Kurzwahl für analoges Festnetz ist *11# oder *111#, wobei *111# auch auf dem ISDN Anschluss landen kann.

Man kann das auch sehr schön nachvollziehen, wenn man *10# wählt. Dann kommt das Freizeichen von XSJack.
Wenn schon ein Freizeichen kommt, dann hat er aber definitiv schon gewählt. Beim Freizeichen klingelt es ja schon auf der anderen Seite. Oder meinst du den Wählton?
Was hörst du, bevor du *10# wählst?
 
Hallo Frank_m24

Zitat:
Zitat von stratec24
Eingehende Calls über den XSJack werden einwandfrei signalisiert.

Ja, ich kann die Anrufe annehmen. Der XSJack arbeitet einwandfrei.

Zitat:
Zitat von stratec24
Weder *10# noch 0000000000 führen zum Erfolg.

Die Kurzwahl für analoges Festnetz ist *11# oder *111#, wobei *111# auch auf dem ISDN Anschluss landen kann.

Mit *11# bzw. *111# gehen die Calls über den ISDN raus. Dies wird auch im Telefon angezeigt. Bei *10#" zeigt das Telefon "Analog Festnetz" an. Dort hängt auch der XSJack dran. Also sollte doch *10# stimmen.

Zitat:
Zitat von stratec24
Man kann das auch sehr schön nachvollziehen, wenn man *10# wählt. Dann kommt das Freizeichen von XSJack.

Wenn schon ein Freizeichen kommt, dann hat er aber definitiv schon gewählt. Beim Freizeichen klingelt es ja schon auf der anderen Seite. Oder meinst du den Wählton?
Was hörst du, bevor du *10# wählst?

Sorry, ich meine natürlich den Wählton. Bevor ich anfange zu wählen, kommt der Wählton von der FBF. Wenn ich dann *10# wähle, kommt der Ton vom XSJack. Der klingt eine kleine Nuance anders, deshalb kann ich das unterscheiden. Auch ist der Ton weg, sobald ich Telefonverbindungskabel zwischen FBF und XSJack abziehe.

Wenn ich nun nach dem *10# auch nur eine einzige Ziffer wähle, werden von der FBF vier weitere Wähltöne hinzugefügt, vermutlich eben das *10#. Damit wird die eigentliche Zielrufnummer natülich verfälscht und es kann auf der gewünschten Gegenstelle gar nicht erst klingeln. Vielmehr meldet sich das Fräulein vom Funk-Amt "Die gewählte Nummer ist leider nicht vergeben".

Gruß

Rainer
 
Hallo,

Wenn ich nun nach dem *10# auch nur eine einzige Ziffer wähle, werden von der FBF vier weitere Wähltöne hinzugefügt, vermutlich eben das *10#.
Ich denke eher, dass es eine andere Sequenz ist, als *10#, vielleicht eine CbC Vorwahl vom Telefon oder von der Box.

Funktioniert es, wenn du deine Harakiri Installation auflöst und nur das GSM Jack anklemmst? Natürlich musst du dann auch die Konfiguration gerade ziehen, also den ISDN Anschluss inkl. aller MSNs komplett rauskonfigurieren.
 
[Edit frank_m24: Sinnfreies Fullquote vom Beitrag direkt darüber gelöscht. Lies noch mal die Forumregeln.]

Hallo, ich habe das Problem gefunden. Sobald die Sende-MSN aus dem Endgerät gelöscht wird, klappt es. Ich hatte dem Gerät als Sende-MSN seine Intern-Nummer 51 zugeordnet, damit andere Geräte bei Intern-Anrufen erkennen können, wer denn da klingelt. Obwohl ich diese Gerätezuordnung auch in der FBF eingetragen habe, scheint diese Sende-MSN mit an das Gateway übergeben zu werden, warum auch immer....

Weis jedmand dafür eine Lösung? - Würde nämlich gerne die Sende-MSN wieder mit der Intern-Nummer belegen.

Was auch noch nicht klappt, ist der Parallelruf. Das war mir mit das Wichtigste... Habe auf dem (körperlich nicht vorhandenen) analogen Fon1 einen Parallelruf zu meiner Handynummer über den XSJack eingerichtet. Leider geht das aber nicht. Zum Einen werden auch hier irgendwelche Zeichen mitgesendet, die die Rufnummer "verändern / verlängern" und zum Anderen wird aus dem Parallelruf eine Weiterleitung. Will heißen, sobald die Nummer an den XSJack übergeben wurde, hören die restlichen Telefone an der FBF auf zu klingeln. Gleichzeitig hört der Anrufer den Homezone-Signalisierungston der O2 Karte, die im XSJack steckt. So ein Shit.....

Weiß hier irgend jemand Abhilfe?

Rainer
 
Kann es sein, daß Du eine Wahlregel für Gespräche ins Mobilfunknetz in der FritzBox hinterlegt hast, und diese jetzt mitgewählt wird, obwohl Du über das "Analoge Festnetz" rausgehst und die Fritz vermutlich trotz der *10# die Mobilnummer erkennt? Die Fritz weiß ja mehr oder weniger nichts von dem GSM-Gateway und denkt sie hängt am Festnetz, bei dem ja CbC funktioniert. Das beschriebene Verhalten hört sich so an. Ach übrigens, die MSN wird nicht mir an das Geteway übergeben. Diese MSN wirkt sich eigentlich nur am ISDN-Anschluß und intern in der Fritz aus.

Andererseits kann ich mir dann das Verhalten nach dem Löschen der "Intern"-MSN nicht erklären. Ich weiß auch nicht, ob es nicht zu unschönen Seiteneffekten in der normalen Telefonie kommen kann, wenn die Sende-MSN eine nicht existente Amts-oder VoIP.MSN ist. Da muß man doch die korrekte MSN entweder bei jedem Anruf von Hand auswählen oder das Problem mit Wahlregeln erschlagen. Naja, aber das ist ein anderes Thema.

Gruß Telefonmännchen

EDIT:
Ich glaube, ich habe es, Du hast für den Analoganschluß die gehende MSN unterdrückt und darum wählt die Fritz, egal was Du wählst *31# (Unterdrückung der Rufnummer) davor. Eigentlich sollte das Mobilfunknetz auch damit klarkommen. Aber vielleicht machen die da bei O2 was anderes. Schalte mal testweise die Unterdrückung der Rufnummer aus, ob es dann funktioniert. Ich denke mal, das ist es.
 
Zuletzt bearbeitet:
[Edit frank_m24: Sinnfreies Fullquote vom Beitrag direkt darüber gelöscht. Lies noch mal die Forumregeln.]

Hallo Telefonmännchen,
bingo..... das war tatsächlich nicht die Sende-MSN, sondern die Rufnummern-Unterdrückung, die in den Endgeräten eingeschaltet war. Das fiel mir nur nicht auf, weil ich einfach einen Reset am Endgerät gemacht habe, der halt alles zurückgesetzt hat, auch die Rufnummernunterdrückung.

Was jetzt nur noch nicht richtig funktioniert, ist die Rufweiterleitung. Solange ich die über den zweiten B-Kanal mache, klappt der Parallelruf einwandfrei. Sobald ich aber statt des zweiten B-Kanals den "Analog Anschluss" GSM Gateway für die Rufumleitung nutze, ändert die FBF die Rufweiterleitung in eine zeitverzögerte Variante um. In der FBF Bedienoberfläche bleibt zwar Parallelruf stehen, tatsächlich aber klingeln die internen Geräte nur zwei mal. Dann wird der Ruf übers Gateway ausgegeben, die internen Geräte schweigen und der Anrufer hört den Wählvorgang des Gateways sowie später das Freizeichen des Handys. Wie kann man das der Box noch abgewöhnen? Dann wäre sie wirklich perfekt für mich...

Für Eure Ideen bedankt sich schon jetzt

Rainer
 
In der FBF Bedienoberfläche bleibt zwar Parallelruf stehen, tatsächlich aber klingeln die internen Geräte nur zwei mal.
Die Fritzbox kann scheinbar nicht erkennen, ob der Anruf bereits angenommen wurde.
Ich hatte mich früher damit beholfen, dass ich den Parallelruf über eine Auerswald ABox gemacht hatte. Wenn man den Anruf des Gateways annimmt, muss man am Handy die Hörertaste und danach die 1 drücken, um der ABox mitzuteilen, dass verbunden ist.
Andere Möglichkeit: den Parallelruf nur einstellen, wenn man wirklich nicht zuhause ist. ;-)
 
Tippfehler schrieb:
Die Fritzbox kann scheinbar nicht erkennen, ob der Anruf bereits angenommen wurde.
Genau das wird es sein, denn der Rufaufbau über ISDN geht schneller und der Status (Rufen, Angenommen) wird im Gegensatz zu Analogverbindungen auch über den D-Kanal signalisiert. Die Fritzbox kann nicht erkennen, ob der Anruf angenommen wurde. Eine solche Signalisierung gibt es im analogen Netz nicht (und der GSM-Adapter stellt für die Fritz nun mal ein analoges Netz dar).

Die Idee mit der A-Box ist gar nicht mal so schlecht. Eine Alternative dazu fällt mir auch nicht ein, da alle Lösungen mit dem Signalisationsproblem zu kämpfen hätten. Der Nachteil ist lediglich, daß sie zwei analoge Anschlüsse an der Fritz belegt. Wenn die übrig sind, weil z.B. alle anderen Geräte per ISDN angebunden sind, ist das wahrscheinlich die einzige mögliche Variante. Ein (bezahlbares) ISDN-Gateway mit ISDN-Anschluß ist mir nicht bekannt. Bei meinem Brötchengeber wurde so ein Umsetzer installiert, aber das Ding war schweineteuer. So viel kann man gar nicht sparen, daß sich das rechnet.

Gruß Telefonmännchen
 
Übrigens:
Seit ich den Parallelruf über Asterisk auf der Box mache, habe ich das Problem nicht mehr. Asterisk scheint es irgendwie doch zu merken, ob das Gespräch wirklich angenommen wurde.
 
Tippfehler schrieb:
Asterisk scheint es irgendwie doch zu merken, ob das Gespräch wirklich angenommen wurde.
Über den Analoganschluß? Bei VoIP und bei ISDN wird die Rufannahme signalisiert. Da sollte das auch funktionieren. Der Analogtelefonie fehlt dazu eigentlich der Kommunikationskanal. Vielleicht hat der * auch eine Rufzeichenerkennung. Aber da muß ich passen. Habe mich damit zu wenig ausgeinandergesetzt.

Gruß Telefonmännchen
 
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