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Problem ICT88 VOIP-VPN Fritz7170 und 1und1

Dieses Thema im Forum "Bintec elmeg" wurde erstellt von mastersurferde, 23 Dez. 2006.

  1. mastersurferde

    mastersurferde Neuer User

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    Hallo,
    ich bin neu hier im Forum und habe ein Problem.
    Ich habe eine ICT88 mit VOIP-VPN Modul mit aktueller Software. Dazu einen 3DSL Anschluss von 1und1 und als Modem/Router eine Fritzbox 7170. Bisher habe ich den internen S0 Port von der Fritzbox an die Elmeg geschleift, um hierüber VOIP zu betreiben. Das hat alles prima geklappt. Mit der neuen Software von Elmeg wollte ich jetzt den Umweg über den S0 nicht mehr gehen und mich mit der Elmeg direkt bei 1und1 anmelden. Dabei habe ich 3 VOIP-Rufnummern immer noch über den S0 geschleift und 4 weitere direkt in der Elmeg angemeldet.
    Jetzt habe ich folgendes Problem mit den direkt angemeldeten Rufnummern:
    Wenn ich eine dieser Nummern vom Handy (Festnetz nicht probiert) anrufe, dann klingelt zwar meitstens das Telefon, ich bekomme auf dem Handy aber kein Klingelzeichen (manchmal gehts auch). Oft kommt auch direkt oder später die Ansage, dass die Rufnummer nicht bekannt ist.
    Ich habe schon alle möglichen Portfreigaben probiert, macht aber keinen Unterschied, ob mit, ohne oder welche Ports freigebeben sind.
    Ich benutze feste IP-Adressen: Fritzbox 192.168.123.1 Elmeg 192.168.123.2. Als STUN Server habe ich stun.1und1.de und stun.gmx.net probiert. Das VOIP-Modul ist über einen Lan-Anschluss (nicht WAN) an die Fritzbox angeschlossen.
    Ich bin für jede Hilfe dankbar. Ich habe schon alles mögliche probiert. Hat jemand eine ähnliche Konfiguration und hat es zum Laufen gebracht?
    Viele Grüße und schöne Weihnachten
    mastersurferde
     
  2. mastersurferde

    mastersurferde Neuer User

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    Noch mal Hallo,
    hat denn keiner von Euch eine ähnliche Konfiguration und kann von seinen Erfahrungen berichten?
    Ich hab inzwischen einen Account bei Sipgate angemeldet und ausprobiert. Das funktioniert in Kombination mit der Fritzbox und der ICT einwandfrei. Und das sogar ohne jede Portfreigabe. Entweder verträgt sich Elmeg immer noch nicht mit 1und1 oder die Fritzbox filtert was ganz spezifisches nur für 1und1 heraus. Ich bin hier echt ratlos.
    Welche Router/Modems verwendet Ihr?
    Bei wem funktioniert welche Konfiguration?
    Grüße
    mastersurferde
     
  3. telefonfreund

    telefonfreund Neuer User

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    Hallo, bist Du schon weitergekommen. Ich hätte da auch ein paar Fragen. Gruß
     
  4. mastersurferde

    mastersurferde Neuer User

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    Hallo Telefonfreund,
    ziemlich altes Thema...
    Ich bin insofern weitergekommen, dass ich die ICT88 verkauft habe und nur noch über die Fritzbox 7390 telefoniere.
    Ich habe noch die verschiedensten Konfigurationen ausprobiert - mit immer wieder unterschiedlichen Ergebnissen. Zuverlässig funktioniert hat aber keine meiner getesteten Konfigurationen in Kombination mit 1und1. Auch der Funkwerk-Support konnte mir nicht weiterhelfen. Funkwerk hatte seine Produkte anscheinend nie auf ein Zusammenspiel mit den in Deutschland stark vertretenen 1und1 Tarifen und den Fritzboxen getestet und optimiert.

    Hier ein paar meinerTestkonfigurationen:
    - Modem und dahinter die ICT: das ist die einzige Konfig die funktioniert.
    - Fritzbox und dahinter die ICT mit direkter Anmeldung der 1und1 VOIP-Accounts in der ICT: Funktioniert absolut nicht zuverlässig, selbst bei richtig gesetzter Portweiterleitung, Stun Einträgen ...
    - Fritzbox und dahinter die ICT. Fritzbox als Sip-Proxy (d.h. 1und1 Accounts in der Fritzbox angemeldet und die Fritzbox wieder als Sip-Server eingerichtet und diese Nummern in der ICT registriert): Damit kann die ICT nicht richtig umgehen -> funktioniert nicht und das ist traurig!!!
    - Fritzbox1 und dahinter Fritzbox2. 1und1 Accounts in der Fritzbox2 angemeldet: Das hat mal funktioniert und ein Jahr später mal wieder nicht. Wahrscheinlich abhängig von der jeweiligen Firmware und den 1und1 Servern.
    - Fritzbox und dahinter Snom Telefon: am Snom angemeldete 1und1 Rufnummern haben zeitweise funktioniert (siehe eine Zeile darüber).
    - Fritzbox und dahinter Snom Telefon: 1und1 an Fritzbox angemeldet und als Sip-Server im lokalen Netz zur Verfügung gestellt und im Snom wieder registriert: funktioniert auch heute noch und habe ich seit Jahren im Betrieb.
    - Modem dann Router mit DD-WRT als Sip-Proxy: hat auch nicht sauber funktioniert.
    Mit meinem Sipgate Account läuft alles problemlos!!

    Kurzum: Versuche nicht eine ICT hinter einem Router mit 1und1 zum Laufen zu bringen. Das wird nie zuverlässig funktionieren (Es sei denn über den Umweg ISDN). Das kostet dich nur viel Zeit und Nerven.
    Wenn Du noch Fragen hast, dann melde Dich.
    Gruß
    mastersurferde
     
  5. telefonfreund

    telefonfreund Neuer User

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    vielen Dank für die schnelle Information.Ich hatte es vermutet.Gruß
     
  6. Kalle2006

    Kalle2006 Aktives Mitglied

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    was meinte denn Teldat dazu?
     
  7. mastersurferde

    mastersurferde Neuer User

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    Hallo Kalle2006,
    wie Du siehst gab es zu dem Thema keine Antwort von Teldat, das ist alles auch schon ziemlich lange her.
    Für die ICT gab es etwa jedes Jahr um diese Zeit (Oktober/November) ein Update, das ich schon sehnsüchtig erwartet habe. Ich habe auch jedes Jahr aufs neue getestet und bis vor 2 oder 3 Jahren auch immer wieder den Support bemüht. Ich habe ganze Abende lang Traces gemacht und an Funkwerk geschickt. Dabei kam immer wieder heraus, dass bei 1und1 irgendwas nicht sip-konform funktioniert. Komischerweise hatten die Fritzboxen nur seltenst Probleme und wenn, dann mit alten Firmwareversionen.
    Irgendwann hat dann auch das Szenario mit Fritzbox2 hinter Fritzbox1 (Nummern in FB1 ok in FB2 unzuverlässig) nicht mehr ordentlich funktioniert. Da hab ich dann aufgegeben. Von diesem Moment an hab ich die ICT nur noch per ISDN an die Fritzbox gehängt und fertig.
    Als dann mein Gigaset IP685 das per VOIP an der ICT registriert war in dieser Konfig auch nicht mehr ordentlich funktioniert hat (was Funkwerk mit hilfe meiner Traces auch wieder nicht beheben konnte), habe ich beschlossen die Anlage auszubauen. Fragt mich bitte nicht, welche Updates bei der ICT bzw. dem Gigaset dabei beteiligt waren.
    Anfangs habe ich dann nur eine 7270 und später dann eine 7390 benutzt. Das wurde durch die integrierte Dect-Basis sowie nachgeschaltete 4fach Umschalter möglich. Das reicht mir heutzutage.
    Die ICT ist zum telefonieren echt toll. Jedoch bietet die Fritzbox für mich einfach tolle Mehrwerte, die einfach zu konfigurieren sind und auf die ich nicht mehr verzichten möchte.
    Wer eine ICT einsetzt, der soll sie so benutzen, wie Funkwerk das vorgesehen hat und auch supportet - Alles andere ist Zeitverschwendung. Nicht alles was man aus den Prospekten herausliest und sich denkt, das könnte funktionieren, bringt man dann auch tatsächlich zum laufen. Die ICT wurde und wird eigentlich nur über den Fachhandel mit Service verkauft. Und das hat seinen Grund. Der Normale Nutzer kommt eigentlich nicht mal an Firmware-Updates heran.
    Es mag natürlich sein, dass es bei Irgendwem funktioniert. Da gibt es aber noch weitere Unbekannte, die in die Gesamtkonfig hineinspielen, wie z.B. die Anbindung über Telefonica oder Arcor...

    Viele Grüße
    mastersurferde
     
  8. Kalle2006

    Kalle2006 Aktives Mitglied

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    Das Problem kann übrigens auch an der Fritzbox liegen. Denn so wie Fritzbox hinter Fritzbox Probleme gemacht hat, wird es das dann auch mit jedem anderen externen Gerät passieren was man hinter der FB dafür anschließt. Ich hatte das Problem mal mit einem Thomson Speedtouch zu lösen, und das war garnicht so einfach.

    Die ICT kenne ich nicht, habe selbst nur eine C46e gehabt und bin jetzt auf die Elmeg Hybird 120j umgestiegen. WLAN und DECT sind dabei dann getrennt von der Hybird durch Access Points sowie DECT over IP lösbar, denn in vielen Fällen steht der Router ja nicht da wo man das WLAN oder die DECT Basis braucht.
    Die Hybird spielt natürlich in einer anderen Liga als die Fritzbox, aber die Konfiguration ist bei dieser Systemgeneration über die eingebauten Assistenten im Webinterface kein großes Problem mehr.
     
  9. mastersurferde

    mastersurferde Neuer User

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    Hallo Kalle2006,
    klar kann das Problem auch an der Fritzbox liegen. Ich sollte mich vielleicht anders ausdrücken: Als die Konfiguration Fritzbox hinter Fritzbox auch nicht mehr zuverlässig funktioniert hat, sind mir die Argumente gegenüber Funkwerk ausgegangen. Diese Konfig hat bei meinen jährlichen Tests aber über mehrere Jahre funktioniert.
    Was eine Fritzbox mit den VOIP-Verbindungen macht, die sie eigentlich gar nichts angeht ist mir nicht so ganz klar. Selbst eine Fritzbox ohne Telefoniefunktion filtert den Port 5060 für sich aus. Die Grundfirmware ist anscheinend immer ziemlich ähnlich.
    Außer den verschiedenen Fritzboxen habe ich nur noch einen Linksys WRT54GL als Sip-Proxy probiert. Aber das geht jetzt langsam zu weit...
    Du benutzt ja anscheinend Sipgate - das hat bei mir auch immer funktioniert und zwar in allen Konfigurationen. Diesen Account habe ich damals nur zum Testen gegenüber 1und1 angelegt. Der ist jetzt in meinem Snom360 (hinter der FB) registriert und tut dort immer noch seinen Dienst.
    Die Hybrid kenne ich nur noch vom Prospekt. Nach meinen Erfahrungen würde ich sie aber auf gar keinen Fall hinter einer FB in Zusammenhang mit 1und1 einsetzten.
    Gruß
    mastersurferde
     
  10. Kalle2006

    Kalle2006 Aktives Mitglied

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    Die Hybird 120j oder 130j hat ja (wie die Fritzbox) ein eingebautes DSL-Modem / Router, somit ist ne FB in dem Fall dann überflüssig.
     
  11. mastersurferde

    mastersurferde Neuer User

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    Hallo Kalle2006,
    die Hybrid hat ein ADSL2+ Modem. VDSL, Vectoring und auch Kabelanschluss sind somit nicht ohne zusätzliches Modem möglich. Ganz extrem wird es beim Kabelanschluss, wo (zumindest bei Kabeldeutschland) du nur mehrere Rufnummern (quasi ISDN) über eine gebundelte Fritzbox 6360 bekommst. Die ist dann auch nicht austauschbar.
    Kurzum, die Flexibilität der 120j und 130j ist stark eingeschränkt. Ich denke die beiden Anlagen sind eigentlich für ein Home-Office gedacht, wo am Hauptfirmensitz eine große Hybrid (oder noch eine ICT) installiert ist und dann eine Verbindung per VPN hergestellt wird. Da wird dann einfach ein Telekom ISDN mit DSL geschalten und fertig. So wie ich das mitbekommen habe, können die Geschäftskunden auch weiterhin ihre ISDN-Anschlüsse behalten. Das funktioniert auch und hat in diesem Fall absolut seine Berechtigung.
    Jetzt wirds aber zu off-Topic.
    Gruß
     
  12. Kalle2006

    Kalle2006 Aktives Mitglied

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    #12 Kalle2006, 28 Okt. 2013
    Zuletzt bearbeitet: 28 Okt. 2013
    Klar, von VDSL oder Kabelanschluss war hier im Thema ja auch nicht die Rede. Für den "normalen" DSL-Anschluss und kleine sowie mittelständige Unternehmen ist die Hybird 120j/130j durchaus geeignet.

    Nachtrag: und bezogen auf das Thema noch eine Anmerkung: Es ist ein Unterschied, ob man ein externes Modem nutzt oder auch die Routerfunktionalität durch ein anderes Gerät erledigen lässt.