Das mit der untersten Zeile hattest Du zu wörtlich genommen, mich interessierten die Forward Error und Cyclic..Werte beider Zeilen, COE und CPE Zeile. Wenn die CPE-Werte unter 100 ist aber alles soweit in Ordnung und Du hast keine sporadischen "Kontaktprobleme" in der Leitung.
Ich gehe davon aus, dass dein Nachbar kein solches Rauschproblem hat ?!? (Wäre eine wichtige Erkenntnis !)
Der nächste Schritt wäre nun, einen Fehler in deiner Telefon-Installation auszuschließen, bevor man sich an die Störungsstelle deines Providers wendet. Es wäre auch denkbar, dass der Fehler bei der TCOM liegt...in dem Fall ist es immer ein gutes Argument, dass die Hardware beim Nachbarn einwandfrei funktioniert.
Wenn die TCOM tätig wird und man einen Fehler auf deiner Seite feststellt, könnte der Einsatz kostenpflichtig werden.
Daher zuvor:
Carolus schrieb:
Meine Telefonleitung beginnt im Keller mit dem Hauptzugang in Form einer 3er Dose FNF. Von den F gehen 2 Leitungen weg. Eine zum Telefonieren im Kellergeschoß die andere geht hoch in das Erdgeschoß. Die Fritzbox sitzt oben im Erdgeschoß.
Man müßte nun klären, ob es sich bei der FNF-Dose um eine "original-TCOM-Dose" handelt, oder um einen elektronischen Wechselschalter. FNF-Dosen sind eigentlich sehr ungewöhnlich und wurden nur bei Doppel-Telefonanschlüssen mit 2 getrennten Nummern eingesetzt...
- Laufen die beiden Telefone Keller-Erdgeschoss auf einer Nummer ?
- Ist die Dose "original Telekom" oder hat da einer "gebastelt" ?
- Macht die Dose "Klick" Geräusche, wenn man den Hörer abnimmt/auflegt ?
Möglicherweise handelt es sich auch um einen elektronischen Wechselschalter (AMS), also um eine Telefonverteilung "vor" dem Splitter. Dies darf eigentlich nicht sein, der Splitter
muss vor jeglicher Telefonverteilung eingeschleift sein. Ein elektronischer Wechselschalter oder parallel geschaltetes Telefon vor dem Splitter könnte das von Dir beobachtete Rauschen verursachen...
Zwischen Splitter und Amt dürfen keine "Elektronikteile" (Wechselschalter, extra Klingeln, Telefone) angeschlossen sein, weil diese das DSL-Signal "gleichrichten" und als Rauschen hörbar machen könnten .
Wenn Du Dich mit Elektrik auskennst, könntest Du die Amtsleitung von der FNF-Dose abklemmen (Vorsicht, da sind zwischen 60 und 120 Volt an einem der Drähte !!) und direkt am Splitter anschließen. Dann probeweise die Fritzbox im Keller direkt am Splitter. (Die FNF-Dose erstmal weg lassen, die Telefone dafür in die Fritzbox stecken) Dann beobachten, ob das Rauschen weg ist. =>
Achtung: wenn es wirklich die
erste Telefondose der TCOM ist, darf man da offiziell nicht dran basteln. Diesen Tipp daher nur befolgen, wenn Du dich mit Elektrik auskennst, und die Änderungen auch wieder spurenlos rückgängig machen könntest.
Ansonsten:
Wenn es sich bei der FNF-Dose um einen Wechselschalter handelt (erkennbar an den "Klick"-Geräuschen) und diese original von der Telekom stammt, dann ist dein Telefonprovider in der Pflicht dir den Splitter anzuschliessen, weil Du ja nicht die TCOM-Installation "verändern" darfst, der Splitter aber "davor" angeschlossen werden muß. (Ich glaube kostenlos, aber besser wäre es wenn Du bei der TCOM nachfragst... wenn dein DSL Provider nicht die TCOM ist könnte es auch sein, dass der "Änderungsauftrag" über den DSL-Provider eingereicht werden muss).
Falls dann sichergestellt ist, dass deine Telefoninstallation "korrekt" ist (also
kein Wechselschalter und kein paralleles Telefon vor dem Splitter) , und das Rauschproblem immer noch nicht weg, und die Fritzbox beim Nachbarn ohne Rauschen geht, wäre der letzte Schritt den Fehler der TCOM zu melden, damit die sich drum kümmern. Die Störungsbeseitigung müßte dann kostenlos erfolgen (sofern da bei Euch nicht einer "gebastelt" hat => FNF-Dosen sind ungewöhnlich, "normal" sind NFN-Dosen)...
K