Remote Desktop

chanzui

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Hallo,

Ich habe mir eine Psydo-Firmware von http://www.the-construct.com/ erstellen lassen. Es läuft auch der ftp und ssh client, und ich kann auch per ssh und meiner dyndns-Adresse den PC booten, aber ich kann nicht bei dem Remote Desktop per dyndns-Adresse auf meinen PC connecten. Wenn ich von einem anderen PC im lan per PC-Name connecte geht es.

FRITZ!Box Fon WLAN 7050, Firmware-Version 14.04.33

Ich hab auch die Modifikation an der ar7.cfg Datei vorgenommen mit dem Portforwad von tcp 0.0.0.0:22 an 0.0.0.0:22, an was kann das liegen das Remote Desktop nicht geht?
 
Hi,

also der Port 22 ist nur für SSH und hat nichts mit dem Remotedesktop zu tun.

Remotedesktop hat den Port 3389. Es bringt dir aber auch nichts, wenn Du diesen Port auf der Fritzbox selbst freigibst ;-) .. du müsstest ihn schon auf die IP deines PC's forwarden.

Würde ich aber nicht empfehlen, bau Dir lieber ein VPN davor! (OpenVPN, beschreibung hier im Forum)

Grüße!
 
Ok, ist der Port 22 den als sicher einzustufen? Ich denke schon.

Dann werd ich mich ma über VPN informieren. Ist das für irgend welche öfentlichen PCs geiegnet von denen ich dann per Remote Desktop auf meinen PC zu Hause zugreifen will.

Und hast du evt ne Idee warum da bei meiner aktuellen "Situation" nicht geht?
Also den Remote Desktop Port hab ich auf die feste IP Adresse meines PCs im LAN zugeweiesen (weitergeileitet).
1

mfg chanzui
 
Hallo,

man kann den RemoteDesktop Port auch durch SSH tunneln, ist gar kein Problem.

Auf einem PC (nennen wir ihn den RemoteDesktop-Client) führst du das SSH Kommando aus:

ssh -L 13389:192.168.178.2:3389 deindyns.dyndns.org

Der Rote Wert ist der Port, auf dem der RemoteDesktop später auf dem Client zu erreichen ist, die blaue IP ist die IP des Rechners mit der RemoteDesktopfreigabe im Netz der Fritzbox und grün ist der Port, auf dem der RemoteDesktop-Server auf diesem PC lauscht.

In Putty stellt man die erforderlichen Werte unter "Connections -> SSH -> Tunnels" ein. Putty.jpg

Also rufst du auf dem Client den Remotedesktop auf und verbindest dich mit
localhost:13389

Ich hab auf dem Client nicht auch Port 3389 verwendet, um mit einem möglicherweise vorhandenen eigenen RemoteDesktop-Server nicht in Konflikt zu geraten.

Viele Grüße

Frank
 
Dazu bräuchte er aber auf dem PC einen SSH-Server oder nicht?

Ich persönlich bevorzuge die OpenVPN-Variante, da ich dann auch nicht den SSH-Server der Fritzbox von aussen erreichbar machen muss.
Lediglich das OpenVPN ist von aussen zu erreichen, alles andere läuft dann über den Tunnel.
Aber ist wohl Geschmackssache.

Grüße
Darksun77
 
Hallo,

Darksun777 schrieb:
Dazu bräuchte er aber auf dem PC einen SSH-Server oder nicht?
Nee, dafür reicht der SSH Server der Fritzbox. Auf dem PC muss nur der RDP Server laufen, und er muss im LAN der Box erreichbar sein.

Natürlich hat SSH einige Nachteile: So funktionieren Port-Tunnel nur für TCP, nicht für UDP. Dann muss man sie aufwendig einzeln einrichten (obwohl man auf einer SSH Verbindung durchaus mehrere Ports gleichzeitig tunneln kann; aber ab ca. 5 wird es unbequem). OpenVPN ist also durchaus die elegantere Methode, keine Frage.

Dennoch nenne ich meinen SSH Server immer "das VPN für kleine Leute" ;). Wer sich den Aufwand eines VPN Server nicht geben will, oder keinen Platz dafür hat in der Box, und dazu nur ausgewählte Applikationen benötigt, für den kann so ein SSH Tunnel eine durchaus interessante Alternative sein. HTTP, RDP, VNC ... alles kein Problem. Wenn es allerdings ums Dateien übertragen geht (SMB, FTP), dann wird es schon kritisch. Entweder man richtet den SSH Server direkt auf dem PC ein (und kopiert per SCP), oder man nutzt RDP fürs Dateien übertragen (laaaangsaaam). Da ist OpenVPN dann ganz klar im Vorteil.

Viele Grüße

Frank
 
ich habs auch wie frank - der SSH auf der Box ist von aussen zu erreichen, aber auch nicht über den Standardport 22.
Funktioniert einwandfrei per VNC und Win-Remotedesktop.
SSH stufe ich persönlich auch als relativ sicher ein und wenn man ein VPN sonst nicht braucht, find ich es für diese Anwendung auch ein wenig überdimensioniert, wenn man auch bedenkt, dass bei der Pseudo-FW alles im RAM liegt.

Edit: da hat Frank das wohl in kürzerer Zeit "besser" hinbekommen ;)
 
Achso, jetzt weiss ich was Du meinst :)

Ist natürlich auch eine sehr schicke Variante mit dem SSH-Tunnel.
Wobei mich dabei der "offene" SSH-Server stört, aber in dem Punkt bin ich auch etwas paranoid ;)

Grüße!
 
"offene" SSH-Server stört, aber in dem Punkt bin ich auch etwas paranoid

...inwiefern offen? -

Ich verstehe den Unterschied nicht so ganz. Ist es nicht egal, ob es ein SSH Server ist, oder ein Open-VPN Server, welcher aus dem öffentlichen Netz anzusprechen ist?

Mein SSH Srv. lauscht übrigens auch nicht auf 22 und für so ganz paranoide, wie mich, gibts ja auch noch Authorized keys....

Unsicher, oder sicher? - Meiner Meinung nach eine Relationsfrage.
 
Sehr cool! Damit ist der SSH-Server wohl so ziemlich genauso sicher wie OpenVPN. :D
 
frank_m24 schrieb:
Hallo,

man kann den RemoteDesktop Port auch durch SSH tunneln, ist gar kein Problem.

Auf einem PC (nennen wir ihn den RemoteDesktop-Client) führst du das SSH Kommando aus:

ssh -L 13389:192.168.178.2:3389 deindyns.dyndns.org

Hallo,

danke für die Antwort.
Ich weiß leider nicht wie ich das ssh Kommando ausführen soll (ssh -L 13389:192.168.178.2:3389 deindyns.dyndns.org).

Ich hab einfach per Putty die ssh verbindung zur Box so eingestellt wie auf dem Screenshot. Und jetzt ging auch der RemoteDesktop über localhost:13389(irgendein port). Meinst du das mit dem ssh Kommando?

Auf den ersten Blick erscheint mir der RemoteDesktop schon bischen langsam, kann das sein?
 
Hallo,

chanzui schrieb:
Meinst du das mit dem ssh Kommando?
Ja, genau. Putty ist ja nur die grafische Weich-Ei-Version vom SSH Kommando für Kommandozeilen-Abstinenzler. ;)

Unter Linux oder Cygwin kann man auch das "echte" SSH Feeling auf der Kommandozile haben, wenn man denn möchte.

chanzui schrieb:
Auf den ersten Blick erscheint mir der RemoteDesktop schon bischen langsam, kann das sein?
Dein DSL Upload Speed ist natürlich das Maximum. Je nach Anbindung ist es schon ein wenig ruckelig. Bei ganz schnellen Anbindungen ist vielleicht auch die Rechenleistung der Box der limitierende Faktor. Bei meinen 384 kBit/s Upload merke ich das aber noch nicht.

Die Farbtiefe zu reduzieren kann helfen. VNC ist in dem Bereich auch nicht schlecht.

Viele Grüße

Frank
 
Hallo, ich würd mich gern mal hier dranhängen, um keinen neuen Thread aufmachen zu müssen.

Ich hab genau das gleiche wie chanzui vor, bin jedoch einen schritt weiter hinten. Mithilfe des tecChannel-Artikels zum Thema "PC fernsteuern" und viel, viel Recherche im Internet, bin ich endlich soweit, dass ich mithilfe von PuTTY mich auf der Fritz!Box anmelden und dann z.B. den Rechner starten kann.

Doch wenn ich das von außerhalb meines LANs machen will, klappt das nicht, wegen des nicht weitergeleiteten Ports 22 für SSH.

Da ich eine FB 7050 habe, ist kein vi drauf und ich hab mir die ar7.cfg mit cat in eine temporäre Datei kopiert, habe diese per FTP heruntergeladen, editiert, hochgeladen und dann mit cp über die alte drübergeschrieben.

Doch dann hat mich meine FritzBox nicht mehr ins Internet gelassen.
Ohne groß nach dem Fehler zu suchen, habe ich direkt ein FW-Recovery gemacht, um möglichst schnell den alten Zustand wieder zu kriegen.

Das hat auch geklappt, aber was ist schiefgegangen beim Editieren der ar7.cfg? Hätte ich sie nicht auf meinen Rechner laden dürfen?

Ich hab natürlich auch nicht den Editor von WinXP genutzt, sondern bin mit dem UltraEdit an die Datei rangegangen und beim Öffnen der Datei hab ich UltraEdit auch gesagt, dass es die Datei NICHT ins DOS-Format konvertieren soll.

Könnt ihr mir einen Rat geben, wie ich die ar7.cfg korrekt ändere, für SSH-Zugriff von außen? Muss ich vielleicht doch den Weg über vi gehen?
In diesem Fall: Wie kriege ich vi auf die FB?
Das installierte busybox hat kein vi mit dabei, wie viele schon mitbekommen haben und ich bin was Linux angeht, noch relativ frisch und wüsste jetzt nicht wie ich an sowas herangehen sollte.

Vielen Dank im Voraus!

Grüße,
Remi

P.S.: Was genau hat es mit dem ds-mod auf sich? Ist das eine erweiterte graphische Benutzeroberfläche oder bin ich da völlig auf dem falschen Dampfer?
 
Nach Deiner Beschreibung kann Dir niemand sagen, was mit der ar7.cfg schief gelaufen ist. Die Datei nicht ins DOS-Format zu konvertieren war schon mal gut.
Vielleicht hast Du irgendwo das Komma vergessen oder stattdessen ein Semikolon oder etwas ähnliches.
Zurücksetzten auf Werkseinstellung statt Recovery hätte vermutlich auch gereicht.

DS-MOD ist eine Erweiterung zur Original-Firmware mit verschiedensten Programmen und auch mit einer Benutzeroberfläche für einige davon.
Damit wird eine andere Firmware auf die Box installiert, im Gegensatz zu den meisten anderen Modifikationen, die nur Erweiterungen aus einer externen Quelle temporär in die Box laden.
 
nvi ist nur ein Front-End für vi, wenn man Dateien im Flash der Box bearbeiten will.
Wenn kein vi vorhanden ist, nützt einem nvi auch nichts.
 
Danke erstmal!

Also beim einfügen hab ich auch darauf geachtet, dass hinter dem "befehl" das Komma dabei ist. Hab ich es vielleicht an der falschen Stelle innerhalb all der verschiedenen forwards eingefügt? Gibt es die Möglichkeit oder ist die Stelle egal, solang ich mich generell im Bereich für forwards befinde?

nvi hab ich auch schon probiert, bekomm aber den gleichen fehler "applet not found", da AVM den vi tatsächlich vollständig rausgenommen hat.

Mit Oli's FB-Editor kann man generell die Dateien auf der FB editieren?
Auch die ar7.cfg?
 
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