Rufweiterletung von extern: Rufnummer vom Anrufer wird nicht übermittelt

Ralfii

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Hallo.

Ein bekannter ist von einem Telekom-Anschluss zu einem anderen Provider gewechselt, da die Telekom das vorhandene ISDN gekündigt hatte.

Der Provider ist www.sdt.net (Ein lokaler Anbieter hier in der Gegend, der neben die KVZ der Telekom einem Outdoor-DSLAM gestellt hat, und nur die "letzte Meile" das Kupferkabel der Telekom nutzt) mit einem und stellt einen VOIP Anschlsus zur Verfügung mit einer 7490. Die 10 vorhandenen Rufnummern kommen auch über S0 Port aus der Fritzbox raus, und gehen auch über den S0-Port in die Telefonanlage.

Alles funktioniert soweit auch, es wurde bisher nur Plug&Play von den Telekomgeräten umgestellt auf die Fritzbox, was aber noch nicht funktioniert:


Der Techniker, der die Telefonanlage damals eingerichtet hat, ist nicht mehr greifbar, und bei bekannter ist auf mich zugekommen.

1. Rufweiterletung auf das Mobiltelefon nach 20 Sekunden: Es wird am Mobiltelefon nicht der Anrufer angezeigt, sondern die eigene Interne Rufnummer, auf der angerufen wurde. Die Rufweiterleitung sollte natürlich auch die Rufnummer des Anrufers ans Handy weitergeben, damit man sieht wer anruft, und auch ggf zurückrufen kann.

Was muss ich da umstellen ? Geht das überhaupt, wenn ich über den S0 Port nur 2 Betriebskanäle habe, sollte die Rufweiterschaltung ja extern gehen. Wo wird die Anrufweiterschaltung denn überhaupt aktiviert, in der Telefonanlage oder beim Provider


2. Faxe gehe nicht zuverlässig. Vermutlich werde ich das Faxgerät direkt an der Fritzbox anschließen, und zum Empfang auch die interne Faxfunktion der Fritzbox nutzen, dann sollte das in der Regel funktionieren.




Vielen Dank


Gruß
 
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armin56

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1.) So wie es aussieht, wird die Rufweiterschaltung intern geregelt, denn laut diesem Artikel gibt es keine Weiterschaltung im Nertz(Amt) bei Provider.
Nach der Umstellung zu sdt.net funktioniert meine Rufumleitung nicht mehr.

Eine netzseitige Rufumleitung wird derzeit nicht unterstützt.
Wenn Sie aber dennoch eine Rufumleitung benötigen, dann Informieren Sie sich, ob Ihr ISDN-Telefon oder Ihre ISDN-Anlage eine lokale Rufumleitung unterstützt. Diese Funktion kann dann bei geeigneten Geräten aktiviert werden.
Nur die Umleitung in Amt kann wohl die Rufnummer des Anrufers liefern, was bei sdt.net wohl aber nicht möglich ist. Die Hilfeseiten bei sdt.net sehen schon etwas veraltet aus, ob da die Information noch richtig ist, kann ich nicht sagen.

2.) Eventuell beim FAX-Gerät die Übertragungsrate reduzieren (9600 Baud). Und auch eine Fehlerkorrektur (ECM) abschalten.
 

Multireed

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Hallo
Habt ihr vorher AWS gemacht und ist da der Anrufer gezeigt worden. Mit was für einem Telefon und mit welcher Prozedur schaltest Du um.
Deine AwS kann in der Anlage, in der FB oder beim Provider passieren.
Das ist nicht davon abhängig wo Du sie einschaltest.
Anzeige vom Anrufer gibt es nur bei Weiterschaltung beim Provider.
#2 hab ich zu spät gesehen. Dann ist es wohl nicht möglich mit der Anruferanzeige.
 

Ralfii

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Hallo.

OK; Danke für die Info.

Da es bei uns in der Region leider nur sdt.net gibt für DSL und sonst nichts anderes, werde ich mal bei sdt.net anrufen morgen.


Bei mir ist es beispielsweise so das die Leitung der Telekom 10km bis zur Vermittlungsstelle ist, und es da halt kein DSL gibt.

Kabelanschluss gibt es auch nicht.

Durch die ausgebaute Technik von sdt.net gibt es teilweise sogar bis 100Mbit auf dem Dorf.

Im Nachbardorf von meinem bekannten ist es ähnlich weit bis zur nächsten VST.


So ist das nunmal.
 

erik

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Eine Fritzbox kann die Rufnummer des Anrufers auch per Mail liefern. Dann sieht man zwar beim Klingeln nicht, wer es ist, kann aber trotzdem zurückrufen.
Eine andere, allerdings etwas schwieriger zu realisierende Lösung gibt es hier.
 

Kostenlos

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Auch wenn der Provider nicht alles o. nicht viel kann, das LM muss dieser aber trotzdem zumindest können:

Anrufumleitung im Amt:

Direkter Amtszugang im Amt : *21* ...Zielrufnummer eingeben...mit # bestätigen.
Aktivieren = einschalten : *21#
Deaktivieren = ausschalten : #21#

Ausser der Provider kocht eine andere Suppe, bzw. hat eine eigene KZ-Prozedur dafür, lässt sich aber normal bei diesem hinterfragen u. muss sowas zumindest können.
 

Auerswald Fan

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Moin Ralfii.

welche Telefonanlage verwendest Du denn? Beimengest aktuellen Anlagen mit aktueller Firmware könnte man im ISDN-Amtkopf prüfen, ob die Funktion ClipNoScreening aktiviert worden ist und ob bei Umleitungen versucht werden soll diese weiterzugeben.
Am besten Du versuchst nochmal ein paar mehr Details zu nennen... ;-)

übrigens: so ein IP-Anschluss hat den Vorteil, das man auch einen völlig anderen Telefonieanbieter nutzen kann, sogar die Telekom - mit sogenannten Pure-Anschlüssen (als ohne DSL/Internet-Anschluss).
 

Ralfii

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Moin.

Ich habe eben mit dem Provider Telefoniert, das "Problem" ist bekannt, aber eine Rufumleitung beim Provider gibt es nicht (es gäbe zwar eine Dauerhafte RUL), aber das brauchen wir ja nicht)


Er hat mir geraten, die Rufliste über das Mobiltelefon der FB einzusehen, oder die eMail Benachrichtigung zu nutzen.


Die Speziallösung von erik ist uns/mir doch zu komplex.
 

chrsto

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Eine weitere Möglichkeit wäre eine zusätzliche Nummer eines Anbieters einzurichten, der das Leistungsmerkmal Clip No Screening unterstützt. Das lässt sich z.B. über den Business Basic Tarif bei easybell lösen.

Der Anruf kommt dann über SDT rein und wird über easybell an dein Handy weitergeleitet. Auf deinem Handy siehst du dann die Rufnummer des Anrufers. Das ganze natürlich zu den Gesprächskosten von easybell.
 

RealHendrik

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Na, wenn Du schon Easybell ins Gespräch bringst, dann solltest Du auch auf die VoIP-To-Go-App hinweisen: Easybell-interne Weiterleitung = keine Verbindungskosten.
 

elo22

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Ein Bekannter ist von einem Telekom-Anschluss zu einem anderen Provider gewechselt, da die Telekom das vorhandene ISDN gekündigt hatte. Der Provider ist www.sdt.net und stellt einen VOIP Anschluss zur Verfügung mit einer 7490.
Da hätte man auch bei der Telekom bleiben können… und hätte jetzt keine Probleme.

Lutz
 

avm_7170

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zu dem Thema gibt es hier schon viele Threads
siehe hier


evtl. sind dort noch ein paar hilfreiche Tipps dabei ...
 

Ralfii

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Da hätte man auch bei der Telekom bleiben können… und hätte jetzt keine Probleme.

Lutz
Die hat ihm wohl sein ISDN mit seinen 10 Nummern gekündigt, und konnte aufgrund der Leitungslänge keine alternative anbieten.

Jetzt sind es aufgrund der Leitungslänge zum nächsten Ort 6MBit geworden, mehr geht nicht.


Gruß
 

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Egal was dzt. vorhanden ist, eine ARU im Amt mit Mitsendung der Rufnummer zum gewünschten Umleitungsziel in irgendeiner Art, muss trotzdem funktionieren!
 
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Olaf Ligor

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Nein, der Anbieter unterstützt leider überhaupt keine netzseitige Rufumleitung.

So gesehen wäre easybell als zusätzlicher VoIP-Anbieter tatsächlich die beste Lösung für 1,99/Monat brutto (Business basic, 10er Trunk):
  • Bei jeder Weiterleitung über eine easybell-Nummer kann die Anrufernummer per CLIP no screening mitgesendet werden.
  • Eine Nummer kann als Cloud-Account deklariert werden und auf dem Smartphone mit der easybell-App als kostenloses Umleitungsziel dienen. Die App könnte z.B. beim Rückruf die Nummer der ursprünglich angerufenen sdt-Festnetz-Nummer mitsenden (online einstellbar), so dass man nicht in jedem Fall seine Mobilnummer herausgibt. Kostet dann natürlich wieder was, ist aber sehr elegant.
  • Eine zweite als Cloud-Account deklarierte Nummer kann für den erfahrungsgemäß sehr zuverlässigen online Fax-Versand und Fax-Empfang als E-Mail dienen.
 

RealHendrik

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So gesehen wäre easybell als zusätzlicher VoIP-Anbieter tatsächlich die beste Lösung für 1,99/Monat brutto (Business basic, 10er Trunk):
Bei Easybell sind Business-Anschlüsse grundsätzlich Trunk-Anschlüsse - es gibt keinen "10er Trunk". Ob man jetzt einen Rufnummernblock mit zehn Durchwahlen bucht oder eine einzelne Rufnummer, ist sekundär.

Bei jeder Weiterleitung über eine easybell-Nummer kann die Anrufernummer per CLIP no screening mitgesendet werden.
Obacht! Zwar ist bei den Easybell-Business-Tarifen grundsätzlich CLIP no screening enthalten, aber nicht jede ISDN-Anlage ist in der Lage, bei anlageninternen Rufumleitungen die eingehende Rufnummer mitzuschicken.

Eine Nummer kann als Cloud-Account deklariert werden und auf dem Smartphone mit der easybell-App als kostenloses Umleitungsziel dienen.
Muss nicht unbedingt als Cloud Account eingerichtet werden. EIne Rufnummer kann auch gleichzeitig in einem Festnetzgerät und in der VoIP-to-go-App registriert werden. Um Verwechslungen zu vermeiden, kann man die betreffende Nummer verlängern und diese als exklusive Smartphone-App-Nummer benutzen.
 

Olaf Ligor

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Wie du jetzt die easybell-Pakete bezeichnen magst, ist technisch nicht wirklich relevant. Im Tarif "Business Basic" hat man man eine entweder eine Nummer oder einen 10er-Rufnummernblock inclusive. Wenn die Bezeichnung "10er Trunk" dir körperliches Unbehagen bereitet, war das nicht beabsichtigt, aber ich werde es trotzdem nicht sein lassen. ;-)

Die alte ISDN-Anlage, zu der wohl auch kein Zugang mehr besteht, könnte man bei einer RUL in der Fritzbox außer acht lassen oder besser entsorgen.

Beim kleinsten Business-Tarif "Business Basic" gibt es max. 2 mögliche Cloud-Accounts und natürlich gehen da auch verlängerte Nummern (welche bei einer späteren Portierung eine Enttäuschung bereiten könnten aber nicht müssen). Aber ich wüsste trotzdem gern, wie ich easybells "VoIP to go"- App oder ein SIP-Gerät mit einer einzelnen Rufnummer aus einem Trunk ohne Cloud-Account registrieren kann.
 

RealHendrik

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Nein, der Begriff "10er Trunk" bereitet mir kein körperliches Unbehagen. Es zeigt aber, dass der Begriff "Trunk" offensichtlich gleichgesetzt wird mit "durchwahlfähiger Anlagenanschluss".

Wenn ich Beitrag Nr. 1 richtig verstanden habe, betreibt der TE seine alte ISDN-Anlage am internen S0 der Fritzbox. Ganz offensichtlich will er sie nicht außer acht gelassen wissen.

Die Registrierung einer einzelnen Nummer (damit ist nicht eine Durchwahl aus einem RNrnBl. gemeint!) aus einem Trunk an einem (oder mehreren) SIP-Geräte(n) ist ohne Weiteres möglich. Mit der VoIP-to-go-App muss ein Trick angewendet werden, funktioniert aber trotzdem problemlos.
 
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Olaf Ligor

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Dann erkläre mal bitte den VoIP-to-go-App-Trick.