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Samsung SMT-G3XX0 U-Boot-Konsole (Forschung)

Dieses Thema im Forum "Freenet VoIP" wurde erstellt von xor16rox, 13 Dez. 2008.

  1. xor16rox

    xor16rox Neuer User

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    #1 xor16rox, 13 Dez. 2008
    Zuletzt bearbeitet: 13 Dez. 2008
    Das Thema verdient glaub ich einen eigenen Thread. Anstoss war die Diskussion hier. Vielleicht koennen wir ja mal Ergebnisse sammeln. Ich kann immer nur temporaer an der seriellen Konsole spielen, weil ich dann kein Telefon habe. :D


    Ein paar Basics:

    U-Boot-Environment
    U-Boot-Befehle
    Bootlog


    Was bei mir klappt:

    - selbsterstellte (aus dem Samsung-Source-Pack) U-Boot Images ausfuehren / testen, ohne sie zu flashen

    - selbsterstellte Kernel - Images ausfuehren / testen, ohne sie zu flashen

    - der saveenv - Befehl ist sehr nuetzlich, um IP-Adressen, rootpath, etc. nicht jeweils neu definieren zu muessen.

    - Troubleshooting


    Offene Fragen / was bei mir noch nicht klappt:

    - Rootfs ueber NFS mounten mit flash_nfs. IPs, rootpath und exports sind richtig gesetzt, aber ich krieg lt. Log nichtmal ne NFS-Anfrage. Auch customized Kernel mit NFS-Client Support nuetzt nix.

    - bei net_nfs klappt nur der erste Teil, das Laden des Kenel-Images mit tftpboot. Der NFS-Teil klappt wieder nicht.

    - rootfs booten von USB-Stick. (mit setenv flashargs setenv bootargs root=/dev/sda1, dann run flash_flash) Dabei kommt ein modprobe-Fehler, was ich nicht recht verstehe, weil USB-Mass-Storage ja eigentlich fest im Kernel drin ist, und vorher schon eine Meldung ueber die Initialisierung der USB-Mass-Storage kommt.

    - Watndat fuer'n passwd (im Output von printenv)? Fuer bcrypt?

    P.S. Kann sein, dass die in der neuesten Firmware-Version irgendwas am bootdelay-Parameter gedreht haben. Ich musste jedenfalls erstmal das u-boot.img aus einer aelteren Firmware-Version aufspielen, um ueberhaupt wieder an der Konsole den Bootprozess unterbrechen zu koennen. Kann aber auch sein, dass ich nur 20mal in Folge schlechtes Timing hatte... ;)
     
  2. xor16rox

    xor16rox Neuer User

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    #2 xor16rox, 13 Dez. 2008
    Zuletzt bearbeitet: 13 Dez. 2008
    Kleines Update: Rootfs ueber nfs funktioniert auch. Man braucht aber tatsaechlich nen neuen Kernel mit nfs-Client und nfsroot-Support. Habe dabei aber im Augenblick das Problem, dass iptables die NFS-Verbindung zu killen scheint. Weiterer Forschungsbedarf.

    Hier ein Kernel-Image fuer den 3210 mit NFS/NFSroot-Support:
    http://bitflip.de/test/uImage-nfsroot-3210
     
  3. nbx2001

    nbx2001 Neuer User

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    Erstmal danke für den Aufwand, das Output der Seriellen Konsole hilft schon ziemlich bei weiterer Arbeit. Gerade die bootlog mit den Speicherabschnitten ist recht interessant für qemu. Ich muss mal ein altes Handykabel rauswühlen, dann kann man testen ohne etwas tot zu flashen.
     
  4. MaxMuster

    MaxMuster IPPF-Promi

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    Falls es interessiert: Ich habe mal einen 2.6-er Kernel auf der Box gestartet (OpenWRT AMAZON). Das ging nur mit einem "OpenWRT Ramdisk-Image" (per net_nfs gestartet).
    Geht bislang nur extrem rudimentär, nichtmal der Switch wird korrekt initialisiert, wahrscheinlich geht deshalb kein NFS-Root (Pakete wie ARP werden geschickt, aber die Box sieht angeblich keine RX-Pakete...)

    Jörg
     
  5. nbx2001

    nbx2001 Neuer User

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    Klasse info MaxMuster!

    Hast du mal probiert die Firmware für das Modem vom mtdblock zu laden? Scheint so, wie man schon vermuten konnte, das das Gerät halb-tot ist, ohne die proprietäre Firmware.
     
  6. MaxMuster

    MaxMuster IPPF-Promi

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    Bislang konnte ich noch garnicht aufs Flash zugreifen, die Erkennung tut nicht so richtig...
    Aber "wir arbeiten dran" ;-)

    Ich hatte als letztes die Partitions-Grenzen "händisch" im map-File eingetragen, aber konnte halt noch nicht drauf zugreifen ("invalid argument" beim mount). Ich vermute, loopback support tut noch nicht so richtig.

    Momentan habe ich jedoch etwas "Zeitprobleme" für die Arbeit an dem "Projekt"


    Jörg