Hallo,
bin gerade brandneu zu diesem Forum dazugestossen weil mich großer Kummer plagt !
Ich arbeite im Vertrieb Telekommunikation in einem Elektrogroßhandel - habe also wenig Praxiserfahrung.
Einer unserer Kunden hat einen SIP-Trunk (VoIP-Anlagenanschluß) mit 6 Sprachkanälen.
Der Provider hat als Router eine Fritz!Box 7390 geliefert. An dieser soll eine größere SIP-fähige
TK-Anlage (Agfeo AS45 mit LAN-Modul 509) betrieben werden.
Was meiner Ansicht nach nicht sauber funktionieren wird, weil die FB 7390 die SIP-relevanten
Ports nicht weiterleiten kann - auch wenn sämtliche Telefoniefunktionen in der 7390 deaktiv sind.
Es gibt da wohl Konflikte mit einer Firewall-Regel.
Damit die Agfeo-Anlage grundsätzlich betrieben werden kann, muß die Fritzbox den SIP-Port
5060 (TCP) und die RTP-Ports 5004-5019 (UDP) weiterleiten können.
Nach weiteren Recherchen kam ich auf folgende Idee:
1.) Die Fritz!Box bleibt Standard-Gateway und DHCP-Server im LAN
2.) Ich richte einen DHCP-Adressenpool von 192.168.178.10 - 240 ein
3.) Das LAN-Modul der Agfeo-Anlage bekommt eine statische IP 192.168.175.250
4.) Ich richte in der Fritz!Box für die 192.168.178.250 einen exposed Host ein
Der exposed Host heisst bei anderen Routern meist DMZ (demilitarized Zone) und sollte theoretisch alle Ports an
das Endgerät weiterleiten, in dem er die Firewall umgeht. Bei normalen PC wäre das aus Sicherheitsgründen natürlich
zu riskant. Spielekonsolen - oder wie in meinem Fall eine TK-Anlage - stellen aber kein angreifbares Ziel dar.
Hat jemand von Euch mit so etwas Erfahrungen und kann mir sagen ob meine Überlegungen Aussicht auf Erfolg haben ?
AVM kann es leider nicht !!! Ich hatte diesbezüglich bereits schon ein Hotline-Ticket eingestellt.
Antwort von AVM: Wissen wir leider nicht - versuchen Sie es einfach ! Ich habe aber keine Lust ein drittes Mal 52 Km
zum Kunden zu fahren ohne eine Lösung zu haben.
Bin für jeden noch so kleinen Tipp dankbar ...
Gruß
Günther
bin gerade brandneu zu diesem Forum dazugestossen weil mich großer Kummer plagt !
Ich arbeite im Vertrieb Telekommunikation in einem Elektrogroßhandel - habe also wenig Praxiserfahrung.
Einer unserer Kunden hat einen SIP-Trunk (VoIP-Anlagenanschluß) mit 6 Sprachkanälen.
Der Provider hat als Router eine Fritz!Box 7390 geliefert. An dieser soll eine größere SIP-fähige
TK-Anlage (Agfeo AS45 mit LAN-Modul 509) betrieben werden.
Was meiner Ansicht nach nicht sauber funktionieren wird, weil die FB 7390 die SIP-relevanten
Ports nicht weiterleiten kann - auch wenn sämtliche Telefoniefunktionen in der 7390 deaktiv sind.
Es gibt da wohl Konflikte mit einer Firewall-Regel.
Damit die Agfeo-Anlage grundsätzlich betrieben werden kann, muß die Fritzbox den SIP-Port
5060 (TCP) und die RTP-Ports 5004-5019 (UDP) weiterleiten können.
Nach weiteren Recherchen kam ich auf folgende Idee:
1.) Die Fritz!Box bleibt Standard-Gateway und DHCP-Server im LAN
2.) Ich richte einen DHCP-Adressenpool von 192.168.178.10 - 240 ein
3.) Das LAN-Modul der Agfeo-Anlage bekommt eine statische IP 192.168.175.250
4.) Ich richte in der Fritz!Box für die 192.168.178.250 einen exposed Host ein
Der exposed Host heisst bei anderen Routern meist DMZ (demilitarized Zone) und sollte theoretisch alle Ports an
das Endgerät weiterleiten, in dem er die Firewall umgeht. Bei normalen PC wäre das aus Sicherheitsgründen natürlich
zu riskant. Spielekonsolen - oder wie in meinem Fall eine TK-Anlage - stellen aber kein angreifbares Ziel dar.
Hat jemand von Euch mit so etwas Erfahrungen und kann mir sagen ob meine Überlegungen Aussicht auf Erfolg haben ?
AVM kann es leider nicht !!! Ich hatte diesbezüglich bereits schon ein Hotline-Ticket eingestellt.
Antwort von AVM: Wissen wir leider nicht - versuchen Sie es einfach ! Ich habe aber keine Lust ein drittes Mal 52 Km
zum Kunden zu fahren ohne eine Lösung zu haben.
Bin für jeden noch so kleinen Tipp dankbar ...
Gruß
Günther
