Speedport W900V (W700V) mit Linux/KDE teilweise sehr langsam im IP- Datenverkehr

Ich hatte auch schon überlegt, ob das ein grundsätzliches Problem ist, das nur deswegen bei IPV4 nicht auftritt, weil dort nach Adressen gefragt wird, für die es eine Antwort gibt. Wenn diese Antwort schon im Cache ist, kann die Anfrage sofort beantwortet werden, und damit kommt es nicht dazu, daß mehrere Anfragen zum gleichen Namen ausstehen.
Danke für die Bestätigung dieser Vermutung, auch wenn ich gar nicht danach gefragt hatte.

Was ich noch ganz vergessen hatte: Wenn Du IPV6 nicht verwendest, ist es vermutlich das einfachste, es auszuschalten. Mit etwas Glück ist dann der KDE-Browser so schlau, keine IPV6 Anfragen mehr zu stellen.
 
Hallo

RalfFriedl schrieb:
Was ich noch ganz vergessen hatte: Wenn Du IPV6 nicht verwendest, ist es vermutlich das einfachste, es auszuschalten. Mit etwas Glück ist dann der KDE-Browser so schlau, keine IPV6 Anfragen mehr zu stellen.
Geht das so einfach, wenn er erst mal mit IPV6 Support kompiliert ist?

Unter Gentoo wäre es einfach: "ipv6" Use-Flag raus und "emerge -uND world", am nächsten Morgen hat man ein IPv6 freies System. ;)

Viele Grüße

Frank
 
IPV6 ist bei SUSE als Modul drin.
Entweder in /etc/modprobe.conf ändern oder das Modul löschen/umbenennen
Code:
#alias net-pf-10           ipv6
alias net-pf-10           /bin/true
Das hat man schon vor dem nächsten Morgen geändert.
 
Hallo,

RalfFriedl schrieb:
IPV6 ist bei SUSE als Modul drin.
Aber das ist nur das Kernel Modul. Reicht das, um den kompletten IPv6 Support rauszukicken? Wenn man nur den Kernel neu kompilieren muss (oder gar nur das Modul entladen muss), dann geht es auch bei Gentoo fixer ...

Vieler Grüße

Frank
 
IPV6 lässt sich bei SuSE ganz komfortabel und fix mit YAST schnittstellenweise ein- oder ausschalten. Ich hab's jetzt aktuell gerade auf eth0 aus und auf eth1 eingeschaltet. Auf eth0 ist der Speedport geschaltet und der Aufruf der 'wetteronline'- Seite mit KDE flutscht damit wie geschmiert. Wenn ich auf den SMC an eth1 umschalte, gehen damit weiterhin die IPV6 Anfragen wie vorher.
Nachtrag:Also ich nehme das erst mal etwas zurück. Für eth1 hatte ich mit YAST gar nichts geändert, und weil nach dem Ausschalten von IPV6 für eth0 die IPV6 Anfragen über eth1 weiterhin wie vorher liefen, nicht mehr aber über eth0, dachte ich, dass man das unabhängig einstellen könne, wie von mir beschrieben. Jetzt war ich ganz überrascht, als ich bei YAST bei der Überprüfung der Einstellung für eth1 das Häkchen bei 'IPV6 deaktivieren' gesehen habe. Das passt nicht damit zusammen, dass IPV6 über eth1 läuft. Muss ich nochmal genauer ansehen, aber wahrscheinlich heute nicht mehr. Auf jeden Fall geht IPV6 aber mit YAST an- und auszuschalten.
n8
 
Zuletzt bearbeitet:
So, jetzt habe ich das mit dem ipv6-modul etwas weiter ausprobiert. Wie bereits erwähnt, lässt sich ipv6 mit YAST ein- und ausschalten. Dabei scheint es gleichgültig zu sein, bei welcher Schnittstelle man diese Einstellung vornimmt, sie wird auch auf die andere Schnittstelle übernommen. Ist ja auch einleuchtend, wenn es sich um ein Kernelmodul handelt. Die Änderung wird erst nach einem Neustart wirksam (so steht's im zugehörigen YAST- Kommentar). lsmod zeigt allerdings, dass das Modul ipv6 auch ohne Neustart geladen wird, während es nach dem Abschalten mit YAST tatsächlich erst nach dem nächsten Systemstart entfernt ist. Wenn ipv6 nicht geladen ist, generiert auch der KDE- Browser keine ipv6- Anfragen, allerdings lassen sich über host nach wie vor ipv6- Anfragen erzeugen, die auch unverändert beantwortet werden. Entgegen meiner vorherigen Aussage ist die Wahl der Schnittstelle dabei unerheblich.
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,886
Beiträge
2,304,048
Mitglieder
378,567
Neuestes Mitglied
toenizz