[Problem] ständige Sync-Abbrüche mit AVM 7360 und! 7590 bei ADSL2+ Annex J

Pollox

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Hallo Zusammen,

ich habe MagentaZuhause S von der Telekom. Leider scheint die Leitung so unterirdisch zu sein, dass sowohl meine alte AVM 7360 als auch die testweise gemietete 7950 häufig Sync-Abbrüche haben.
Die 7360 dabei nochmal ne ecke Häufiger (bis zu 15x täglich) als die neue 7590.

Am Beispiel der 7590 sind mir besonders die gute Leitungsdämpfung in Verbindung mit der unterirdischen Störabstandsmarge aufgefallen:
Die Störabstandsmarge fällt bis auf 3 was zu häufigen reconnects führt. Kann jemand mit mehr Erfahrung was in den Daten erkennen? Die Telekom schwört Stein und Bein, dass die Leitung in Ordnung ist. Kabel zum Gerät wurden alle mit brandneuen Kabeln ausgetauscht. Störer wie Powerlan usw ist mir nicht bekannt.

Macht es Sinn mir ein altes "gutes" ADSL2+ modem zu holen, was unter diesen erschwerten Bedingungen besser läuft und mit der schlechten Leitung klar kommt?
Für Hilfe bzw. Hinweise wäre ich wirklich dankbar.

Nachfolgend die Daten:

Empfangsrichtung Senderichtung
DSLAM-Datenrate Max. kbit/s 17696 2800
DSLAM-Datenrate Min. kbit/s 720 368
Leitungskapazität kbit/s 15480 2720
Aktuelle Datenrate kbit/s 15385 2720
Nahtlose Ratenadaption aus aus
Stromsparmodus L2 aus

Latenz 8 ms 5 ms
Impulsstörungsschutz (INP) 1.9 1
G.INP aus aus

Störabstandsmarge dB 6 6
Trägertausch (Bitswap) aus aus
Leitungsdämpfung dB 15 7
Leistungsreduzierung dB 2 0


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Zuletzt bearbeitet:
Kannst du das Spektrum nochmal mit „Minimum und Maximum“ zeigen?
 
Macht es Sinn mir ein altes "gutes" ADSL2+ modem zu holen, was unter diesen erschwerten Bedingungen besser läuft und mit der schlechten Leitung klar kommt?
Ja. Eine "neue 7950" wie in Titel und! Text gibt es übrigens nicht.
 
Ein fast identisches Verhalten bestand am Magenta S Anschluß meiner Eltern.
Seid ca 3 Jahren mal mehr und mal weniger häufige Abbrüche.
Eine Störungsmeldung wurde als erledigt geschlossen ohne das ein Techniker im Haus war.
Nachdem es in den ersten Monaten diese Jahres fast täglich zu Abbrüchen kam, hab ich bei einem Besuch eine einfache TAE-F Dose montiert um die Fehlerquelle TAE auszuschließen.
Seit dem Tausch steht die Syncronisation seit über 100 Tagen ohne Abbruch.
Nachdem die Telekom inzwischen SV im Ort anbietet wäre das mit der defekten TAE sicher ein Spass geworden.
Trauriges Bild von der Telekom das der Kunde selbst tätig werden muss und Störmeldungen ohne Fehlerbehebung geschlossen werden.
Da im nächsten halben Jahr eh der Anbieterwechsel zur Deutschen Glasfaser ansteht, hab ich beschlossen das ganze so zu belassen.
Danach kommt die alte TAE wieder dran und die Telekom kann mit ihrer Technik glücklich werden, ca. die Hàlfte der Einwohner hat einen Vorvertrag mit der DG ;)
 
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Ja. Eine "neue 7950" wie in Titel und! Text gibt es übrigens nicht.

Ach Mist, ich meinte natürlich die 7590.


Kannst du das Spektrum nochmal mit „Minimum und Maximum“ zeigen?

Ich poste morgen die Daten. Momentan ist das Gerät nur noch am resyncen

Danke schon mal an Meister J. Die Dose hab ich auch schon in Erwähnung gezogen. Die Dämpfung sieht eigentlich ganz gut aus, was nach meinem Kenntnisstand gegen ein Leitungsproblem spricht.
 
Die Dämpfung sieht eigentlich ganz gut aus, was nach meinem Kenntnisstand gegen ein Leitungsproblem spricht.

Tipp: Niemals solche Schlüsse aufgrund der angezeigten Leitungskapazität schließen.
 
Der Hinweis von @Meister J bzgl. der TAE ist durchaus nicht zu unterschätzen und sollte bei dem beschriebenen Fehlerbild in Betracht gezogen werden. In Zeiten von Vectoring- und Supervectoring-VDSL können bereits "ausgeleierte" Federkontakte und/oder eine leichte Korrosion an den selbigen zu Störungen führen. Falls mehrere TAE "hintereinander" geklemmt sind, sollte auch überprüft werden, ob die Verkabelung stimmt. Ich habe es schon mehr als einmal gesehen, dass das Kabel zur Folge-TAE einfach auf die Zuleitung (1, 2) anstatt auf 6, 5 geklemmt war. Dieser Anschlussfehler konnte aber auch schon in Prä-"All-IP" Zeiten zum Abreißen des DSL-Signals führen. Es trat dann zum Beispiel gerne mal folgender Fehler auf. Router hatte erfolgreich synchronisiert. Internet "lief". Sobald aber ein Anruf über das angeschlossene Analogtelefon initiiert oder angenommen wurde, "brach das Internet zusammen", sprich der DSL-Sync riss ab.
 
@ pw2812 , weißt du überhaupt was du da schreibst, erst warnst du vor der schlechten Kontak-Qualität der Dosen und dann willst du aber die Dosenschaltung in den Himmel heben, ja was nun? Noch dazu war bei deinem Fehler, den du als letztes beschrieben hast, was ganz Anderes die Ursache > Parallelschaltung vor dem Splitter mit einem analogen Telefon.
 
weißt du überhaupt was du da schreibst

Als ganz grds. darf ich dir sagen, dass ich immer versuche, ein Thema/einen Beitrag konzentriert und aufmerksam durchzulesen und zu kommentieren. Die Antwort auf deine Frage lautet also ja.

und dann willst du aber die Dosenschaltung in den Himmel heben

An welcher Stelle des Beitrages #8 habe ich bitte die "Dosenschaltung in den Himmel gehoben"?


Das Eine

...können bereits "ausgeleierte" Federkontakte und/oder eine leichte Korrosion an den selbigen zu Störungen führen.

schließt doch das Andere

Falls mehrere TAE "hintereinander" geklemmt sind, sollte auch überprüft werden, ob die Verkabelung stimmt.

nicht aus.

Noch dazu war bei deinem Fehler, den du als letztes beschrieben hast, was ganz Anderes die Ursache > Parallelschaltung vor dem Splitter mit einem analogen Telefon.

"Parallelschaltung vor dem Splitter" ist aber nur eine der möglichen Ursachen. Selbst als das analoge Telefon direkt am Splitter hing, welcher wiederum mit der "zweiten TAE" verbunden war, kam es zu Verlusten des DSL-Signals. Nach dem "Umklemmen" der "Verlängerung" von 1, 2 auf 6, 5 an der "ersten TAE" war der Fehler behoben.

Ich muss hier allerdings tatsächlich und ganz selbstkritisch eingestehen, dass ich an dieser Stelle meines vorherigen Beitrages unscharf formuliert habe. Dafür entschuldige ich mich bei dir und allen anderen Lesern in aller Form und versuche dies in zukünftigen Beiträgen besser zu machen.


@Tele-Info

Ich habe mir einmal einen Teil deiner Beitragshistorie durchgelesen und daraus lässt sich für mich erahnen, dass du ein echter Fachmann, ein Vollprofi, ja ein wahrer Experte auf dem Gebiet der Telekommunikation zu sein scheinst. Deshalb habe ich, und das konntest du nicht sehen, diesen Beitrag auf dem Boden kniend und in einer ehrfürchtigen Körperhaltung verfasst, um Deiner zu huldigen.

Allerdings habe ich beim "Stöbern" eben auch feststellen dürfen, dass bei deinen eigenen Beiträgen hier im Forum nicht alles Gold ist, was glänzt. Beispielhaft dazu hier

Link: https://www.ip-phone-forum.de/threads/seltsame-sms-in-folge-von-wem-und-wofür.300371/#post-2300968

So, jetzt erhebe ich mich aber wieder, denn in meinem Alter muss man sich schon etwas vorsehen, dass man nicht das Reißen in den Gliedern bekommt, wenn man auf dem kalten und feuchten Boden kauert.

----------------------

Entschuldigung für den Off-Topic Teil und ich hoffe, das dieser nicht gelöscht wird, sodass der "flow" erhalten bleibt. Ich bin der Meinung, dass jedem Mitglied auch die Möglichkeit zur sachlichen Klarstellung eingeräumt werden sollte. Und gewürzt mit etwas Ironie, schmeckt es doch gleich noch ein bisschen besser.
 
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Lern du erst mal richtig mit der Tastatur und der deutschen Sprache umzugehen!

-- Zusammenführung Doppelpost by stoney

Die Antwort auf deine Frage lautet also ja.
Na dann glaube weiter daran, ich such mir hier ne Funktion um sowas in Zukunft auszublenden, notfalls mit einem Rückblick auf diesen Thread

An welcher Stelle des Beitrages #8 habe ich bitte die "Dosenschaltung in den Himmel gehoben"?
das Zitat hier oben drüber von dir behauptet durch dich ja was anderes, und nun musste nochmal extra nachfragen?
Also mein Abschlußhinweis auch hierfür.

"Parallelschaltung vor dem Splitter" ist aber nur eine der möglichen Ursachen. Selbst als das analoge Telefon direkt am Splitter hing, welcher wiederum mit der "zweiten TAE" verbunden war, kam es zu Verlusten des DSL-Signals. Nach dem "Umklemmen" der "Verlängerung" von 1, 2 auf 6, 5 an der "ersten TAE" war der Fehler behoben.
Schöne Geschichte, du weißt dir ganu sicher selber nicht das zu erklären? Na dann glaube auch daran, der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge.

Ich bin der Meinung, dass jedem Mitglied auch die Möglichkeit zur sachlichen Klarstellung eingeräumt werden sollte
Sachliche Klarstellung von was bitte, deiner Meinung ? ... muß man nicht extra drauf hindeuten ... kann man auch so warnehmen
Wo wir híer sind ist dir aber auch nicht ganz klar? Nichts Prosa- und Poesie-Forum oder deutsche Dichter und Denker.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Tele-Info

Klasse. Du bist mir echt "ne Marke"!

Es ist auch ab und zu mal ganz "erfrischend" solchen "Lichtgestalten" wie dir zu begegnen.

Ach und übrigens - jetzt kommt noch ein bissl was aus der Kategorie "Prosa, Poesie, deutsche Dichter und Denker" (aka deutsche Rechtschreibung und Grammatik) - wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Schöne Geschichte, du weißt dir ganu sicher selber nicht das zu erklären?
 
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Und jetzt, bitte wieder sachlich werden, danke!
 
So, um zum Thema zurück zu kehren:

Es war heute ein Telekom Techniker hier, der die Leitung überprüft und die Dose getauscht hat. Er konnte keine offensichtlichen Probleme mit der Leitung feststellen.

Leider hat der Dosentausch von heute morgen nicht so viel gebraucht. Ich habe nach wie vor häufige Verbindungsabbrüche. Die Werte haben sich nicht wirklich verändert.

Hier die Daten mit den Min / Max werten seit heute morgen:

Hat jemand noch eine Idee? Ich weiß echt nicht was ich noch groß bei der Problematik machen soll...

1570293971813.png
1570293833732.png
 
Wieso nicht mal endlich die AVM-Bordmittel benutzen und den Regler "Angestrebte Störabstandsmarge" benutzen?
Wie schon in #1 bemerkt wurde, sinkt die Störabstandsmarge regelmäßig unter 6 auf 4 und teilweise auf 3 dB, was an vereinzelten Anschlüssen jahrelang gut funktionieren kann, in diesem Fall aber keinesfalls.
 
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