Stromschwankungen und DSL Synchronisationabbrüche

  • Ersteller Ersteller beckmann
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Wenn es nicht die Spannungschwankung sein sollte, hast du mal kontrolliert, ob Primär- und Sekundärkreis des Netzteils vollständig getrennt sind? Mitunter sind ja Entstörkondensatoren zwischen den 220 V-Adern und legen die Sekundärmasse auf halbe Netzspannung. Darüber gäbe es dann natürlich einen Impuls beim Einschalten, der die Box neu starten lassen könnte. Kanst du probieren, indem du nicht das Netz, sondern nur eine Sekundärader vor der Batterie trennst.
 
Ob die getrennt sind, weiß ich nicht. Galvanische Trennung wäre eigentlich das optimale, aber das ist ja bloß ein Schaltnetzteil. Die sind zwar besser vom Wirkungsgrad als die Trafo-Netzteile, aber dafür gibt es nie eine solch´ saubere Trennung wie bei den Trafo-Netzteilen (zumindest ist so meine Erfahrung).

Ach ja, paar Beiträge weiter oben kam die Frage, wieviel Spannung die FBF mindestens braucht um zu funktionieren. Nun ja, ich habe es mit der 7270er nicht ausprobiert. Aber meine Eumex-300-IP hatte ich monatelang ohne Probleme mit einem LaFonera-Netzteil betrieben (5V und 2A).
Nachtrag: meiner 7270er v3 reichen 5V mit 3A jedenfalls nicht (gerade ausprobiert).
 
Es sind auf jeden Fall mehr als 12V, somit kann man mit 12V keine Bleiakku vollständig laden. Ich hab den Wert auch nur so aus dem Kopf genommen (als wir noch einen Kaiser hatten - also früher - hab ich das auch so gewußt, man vergißt halt die Sachen, die man nicht so häufig braucht). :p

Ich habe bei meiner Anlage zu Hause auch bemerkt, daß das Ein- oder Ausschalten einer Leuchtstofflampe, deren Netzstecker mit eingebauter Drossel ca. 20cm vom PC weg ist, den vorne angeschlossenen USB-Port total durcheinanderbringt, so daß angeschlossene Geräte getrennt werden.
 
Also ich habe hier rumexperimentiert. Es liegt nicht am Akku. Der Akku ist OK.
Das einzigste Problem ist nur, dass der FBF der plötzliche Spannungsanstieg von 10,5V auf 12V (wenn Netzspannung wieder da ist) nicht gefällt.
Die Lösung ist also daher wohl einfach: Ich brauche einen Spannungsregler, der mir die Spannung des Akkus (11 - 13,6V) automatisch auf 11V runterregelt und die FBF hänge ich dann einfach genau da dran. Laut diesem Beitrag kann man einfach einen Bleigel-Akku nehmen, an ihn permanent geregelte 13,8V hängen und irgendwann, wenn der Akku voll ist, zieht er keinen Strom mehr.
Ich kenne mich zu wenig mit Spannungsreglern aus, ich weiß nur, dass es einige mit schlechtem Wirkungsgrad gibt, die einfach runtergeln in dem sie die überschüssige Energie in Hitze umwandeln (genau so eins will ich nicht).
Wo kriege ich günstig so einen Spannungsregler her? Der soll dann immer aktiv sein, guten Wirkungsgrad haben und kann ruhig aus mehreren Bauteilen bestehen (Löterfahrung habe ich genug).
 
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Das Einfachste wäre ein LM317, allerdings verbrät der halt die überschüssige Spannung. Ein Schaltregler wäre komplizierter, ich weiß nun nicht, ob es da inzwischen Schaltkreise dafür gibt, die das mit wenigen externen Bauteilen realisieren lassen.
 
Um konkret zu werden, möchte mir so was aufbauen:
Ein BleiGel-Akku (Standard 12V 7Ah) und diesen permanent mit 13,6V aufladen. Und direkt an den Akku dann so ein Spannungsregler anschließen, der aus 13,6V-11V (den Akku würde ich nur ungern unter 11V entladen) immer 11V macht. 11V und 2A wäre genug für meine 7270er und ein ALIX-Board. Zusätzlich bräuchte ich noch ein Regler, der mir noch 5V 2A (oder besser 4A) ausgibt, damit ich dann noch einen aktiven USB-Hub anschließen kann.
Nachtrag: Ich habe mir mal das durchgelesen. Es gibt also Längstregler, die die überschüssige Spannung als Wärme verbraten und die deutlich effizienteren Step-Down-Wandler (so eins brauche ich).
 
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Allen Euren Bastelüberlegungen zum Trotz: Man bekommt für deutlich unter hundert Euro probate kleine USVen. Und wenn man in der Elektrobucht schaut, findet man so etwas auch in gebraucht für einen kleinen Euro. Kommt - zur Sicherheit - allenfalls noch ein neuer Akku dazu; ist aber auch unter 20 Euro verfügbar.

Gruss,

Hendrik
 
Also braucht man einen Step-down-Lowdropout-Regler.
Wo gibt es diese Teile fertig zu kaufen? Oder hat jemand eine passende Schaltung? Ich würde mir dann eben die Bauteile kaufen und es selbst zusammenlöten. Am besten wäre noch eine zusätzliche Schaltung, die bei 10,8V dichtmacht (weiter sollte man einen Akku ja nicht entladen).
Im übrigen habe ich meine 7270er FBF getestet, und festgestellt, dass ihr 9V DC auch ohne Probleme zum normalen Funktionieren ausreichen.
 
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Wenn, dann einen Stepdown-Regler mit dem Schaltkreis von Maxim (ich hatte heute früh nur mal kurz geschaut, deswegen nur der Tip mit dem LM317). In dem Link: http://www.amateurfunkbasteln.de/vregler/vregler.html ist ja schon die Minimalbeschaltung dargestellt, ich würde mal schauen, ob es bei Reichelt.de die Teile gibt, oder vielleicht sogar einen fertigen Bausatz.
 
Du meinst den MAX787, oder? Ja, das wäre wirklich nicht schlecht. Die 5V für meinen aktiven USB-Hub hätte ich damit. Bleibt noch die FBF selbst.

Nachtrag: Habe hier genau das, was ich suche gefunden. Eingangsspannung 5-30V, Ausgangsspannung ist einstellbar. Aber ≈ 40¤ ist etwas viel.
 

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Ja, ich habe mir den Beitrag inzwischen mal bis zum Ende durchgelesen, mit diesen Schaltkreisen scheint es ja recht einfach zu sein, diese Funktionalität herzustellen. Nur hab ich noch nicht gesucht, wo man die herbekommt.
 
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