D
Deleted member 273463
Guest
Ich stelle mir den logistischen Aufwand auch enorm vor. Alleine 7900 Vermittlungsstellen, ein vielfaches davon an DSLAMs, dazu noch Mobilfunkmasten.
Mit GPON sicher nicht. Das braucht viel zu viel Energie. Ein netzunabhängiger Notbetrieb war mit einem elektro-mechanisch verschalteten Kupfernetz noch realistisch. Das wird's nie mehr geben.Mit dem FTTH-Ausbau könnte es besser werden.
Nicht alle dieser Knotenpunkte sind gegen Stromausfall für mehr als ein paar Stunden abgesichert, diesen "Luxus" haben nur Rechenzentren.
Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass zukünftige notwendige (also angeordnete) Blackouts zum einen nur eine Stunde anhalten und beim Wieder-Einschalten alles normal hochfährt und funktioniert.
Hast du irgendeinen Beleg für diese These? In meinem Ort sind nämlich alle MFG an das örtliche Niederspannungsnetz angeschlossen worden.Die DSLAM's haben eine getrennte Stromversorgung, unabhängig vom normalen Hausanschlußkabel, und bleiben normalerweise am Netz
In meinem Ort sind nämlich alle MFG an das örtliche Niederspannungsnetz angeschlossen worden.
So kann man also nur die MFGs abschalten und den lebenswichtigen Rest in Betrieb lassen. Dürfte von der Netzlast her auch lohnender sein - zusammen mit Ladesäulen und Wallboxen für Elektroautos.Ich meinte hier "eigene Sicherung im Trafohäuschen" - man könnte so einzelne Häuser oder Straßenabschnitte abschalten, wobei der DSLAM aber in Betrieb bleibt.