Telekom Hybrid-Tarif und die Telefonie via Fritzbox (hinter Hybrid-Router)

erik

IPPF-Promi
Mitglied seit
30 Nov 2004
Beiträge
4,902
Punkte für Reaktionen
47
Punkte
48
Günstig zu bekommen wäre eine Digitalisierungsbox Smart, und wenn ich die Anleitung richtig verstehe kann die auch Load Balancing. Dort ist aber von zwei mal DSL die Rede. Die Masse an notwendigen Konfigurationseinstellungen macht mir aber Angst...
 

onki69

Mitglied
Mitglied seit
28 Jun 2009
Beiträge
200
Punkte für Reaktionen
1
Punkte
18
Hallo,

schade dass AVM das Thema Hybrid offenbar kompletzt ignoriert (oder evtl. von den Telekomikern außen vorgehalten wird). Ich wäre bereit auf die 6890 LTE zu wechseln als primäre Box, da diese beide Modems mit an Board hat und vermutlich mit diversen Firmwareanpassungen auch Hybrid könnte.
Oder zumindest Load Balancing zwischen DSL und WAN-Port bei den anderen Boxen wäre eine Übergangslösung.
Ich habe versucht nach der Lubensky-Anleitung meine Boxen hinter die Hybrid zu schalten, bin aber telefoniemäßig nicht erfolgreich gewesen (weder ein- noch ausgehender Gespräche).

Gruß
Onki
 

weißnix_

Mitglied
Mitglied seit
4 Aug 2015
Beiträge
723
Punkte für Reaktionen
52
Punkte
28
be.ip / Digitalisierungsbox haben nur ein DSL Modem. Dieses kann aber auch deaktiviert werden (z.B. für SVVDSL) und beide WAN-Linien können über einen beliebigen Switchport konfiguriert werden.
Ja, die Konfiguration ist nicht nur scheinbar mächtig wie bei einer Fritte, sondern wirklich umfangreich. Solange man das aber nicht für Geld tut, ist es doch egal, ob man eine oder zwei Stunden dafür braucht? Nicht oder?

Bintec ist sicher nicht die goldene Lösung, aber in dem Preissegment hat man sich bei vergleichbarer Hardware zu einer 7490 weniger Gedanken um DECT und WLAN gemacht, dafür mehr um anständige telefoniefunktionen auch für IP-Phones.

AVM ignoriert das Thema. Telekom hatte irgendwo die Spec offengelegt, aber Hybrid ist nur auf dem deutschen Markt, nur bei der Telekom und nur als Übnergangslösung proklamiert. Ergo ist der Markt für AVM einfach zu eng für die Produktentwicklung.
 

erik

IPPF-Promi
Mitglied seit
30 Nov 2004
Beiträge
4,902
Punkte für Reaktionen
47
Punkte
48
In der Anleitung zur Digitalisierungsbox Smart steht DSL und Wan-Port mit externem DSL-Modem. Ich will aber DSL und parallel über Wan den Speedport Hybrid nutzen. Das scheint konfigurierbar zu sein, ob die private IP die der Wan-Port dann bekommt und die gelieferten DNS-Server dabei Probleme machen wird man sehen. Für unter 40 Euro habe ich das Teil mal bestellt.
 
  • Like
Reaktionen: weißnix_

weißnix_

Mitglied
Mitglied seit
4 Aug 2015
Beiträge
723
Punkte für Reaktionen
52
Punkte
28
Halt uns auf dem laufenden....
Mir war so, als ob sich die WAN-Verbindung via ETH auch umfangreich konfigurieren ließ und nicht nur auf PPPoE beschränkt war.
Auf jeden Fall kannst Du Deine umfangreiche AVM-Sammlung dann als IP-Client dahinterhängen, die Telefonie an der Digibox registrieren und als DECT/WLAN-Basen benutzen.
 

erik

IPPF-Promi
Mitglied seit
30 Nov 2004
Beiträge
4,902
Punkte für Reaktionen
47
Punkte
48
die Telefonie an der Digibox registrieren
Oh Gott, wird sich nicht umgehen lassen aber schön ist das nicht. Das Teil hat ja Telekom-Branding und ich nutze Telekom, Sipgate, Easybell, Dus.net und Dellmont-Marken. Hoffentlich lassen die sich alle einrichten, um sie dann intern zur Verarbeitung an die Fritzboxen weiterzuleiten.
 

weißnix_

Mitglied
Mitglied seit
4 Aug 2015
Beiträge
723
Punkte für Reaktionen
52
Punkte
28
Als Mediagateway - Telefonanlage im LAN - Sollte auch die Fritte für alle Telefoniefragen zuständig gemacht werden können. Ob das jetzt sinnvoll ist, will ich nicht beurteilen. Die Digibox ist nmA. die bessere Telefonanlage. Die Fritzen können ja witerhin DECT verteilen und auch als ATA fungieren.
 

erik

IPPF-Promi
Mitglied seit
30 Nov 2004
Beiträge
4,902
Punkte für Reaktionen
47
Punkte
48
Eine Fritzbox als Telefonanlage im LAN hinter NAT, genau das will ich nicht wieder haben. Alle Provider will ich im Router einrichten und die Fritzen sind dann für DECT, Wlan, Wahlregeln und Mesh-Wlan zuständig.
Die Anleitung der Digibox Smart liest sich so als ob das möglich wäre, auch Bewertungen habe ich gelesen und bin optimistisch.
 
  • Like
Reaktionen: weißnix_

erik

IPPF-Promi
Mitglied seit
30 Nov 2004
Beiträge
4,902
Punkte für Reaktionen
47
Punkte
48
Halt uns auf dem laufenden....
Die Box ist da und grundkonfiguriert. In der Bucht bekommt man sie ab 25 Euro, denn sie kann kein SVDSL und kein Wlan ac. Für den gewünschten Zweck des Load Balancing zwischen DSL und LTE mit einer Fritzbox im Netz für die Telefonie ist das unerheblich. Bisher fand ich noch keine unlösbaren Probleme, aber umfangreiche Tests kann ich noch nicht machen weil der Anschluß ja benötigt wird und ich ihn nicht für mich alleine habe. Deshalb habe ich sie bisher nur 10 Minuten am DSL gehabt um sie automatisch grundlegend einrichten zu lassen. Einen zweiten Zugang über WAN habe ich auch eingerichtet, es gibt recht viele Videos dazu im Netz. Dabei wirkt erschwerend dass der Hersteller das Design der Oberfläche irgendwann grundlegend erneuert hat und die in den Videos erwähnten Schritte nicht immer 1:1 übernommen werden können.

Nur so viel: Die Fritzbox synct etwas besser und die Konfiguration der Digitalisierungsbox ist wirklich eine Wissenschaft.
 

erik

IPPF-Promi
Mitglied seit
30 Nov 2004
Beiträge
4,902
Punkte für Reaktionen
47
Punkte
48
Bisher fand ich noch keine unlösbaren Probleme,
Jetzt habe ich meine Bude umverkabelt und alles soweit konfiguriert. Die Digitalisierungsbox synct etwas langsamer als eine 7590 oder der Hybridrouter, das ist aber verschmerzbar wenn die Verbindung stabil ist und das ist sie. Die Konfig ist eine Katastrophe, was man bei der Fritzbox an einem Tag fertig hat dafür brauchte ich eine Woche, so muß man eine einfache Portweiterleitung in 5 Schritten an 4 verschiedenen, gut versteckten Stellen im Expertenmenü einrichten.

Folgende Probleme traten auf: Man kann maximal 10 interne VoIP-Telefone einrichten. Das hat bei mir gerade so gereicht, die beiden übrigen Leitungen meines Asterisk melden sich nun direkt bei der 7590 an, im internen Netz kein Problem.

Beim Load Balancing werden alle IPv6 Verbindungen über DSL geroutet, das ist technisch bedingt und nicht anders möglich. Da das mittlerweile die meisten sind landen IPv4 Verbindungen eigentlich immer auf dem LTE-Zweig. Das ist soweit kein Problem, aber unschön. Man könnte da aber noch nachsteuern. Wegen dem nächsten Problem habe ich mich damit noch nicht weiter beschäftigt.

Hier nun das bisher unlösbare Problem. Auch eine intensive Recherche im Netz brachte mich nicht weiter: Mein Raspberry soll immer über DSL online gehen, weil sonst die Parallelrufe nicht funktionieren, der Speedport Hybrid blockt die sehr zuverlässig. Bei der Suche nach "lokale IPs über bestimmten WAN Anschluss routen" kommen nur Forenbeiträge wo steht das kann man einstellen, aber nirgends steht wie das bei be-ip oder deren Abkömmlingen zu bewerkstelligen ist. Deshalb habe ich derzeit LTE nur als Backup laufen womit dann bei gezogenem DSL-Stecker der Internetzugriff weiterläuft, aber die Telefone tot bleiben. Weil aber die Digitalisierungsbox einen Switch und eine als AP genutzte Fritzbox ersetzt ist die derzeitige Situation schon ein Fortschritt. Wenn AVM den Wan-Anschluß der 7590 als Backupverbindung nutzbar machen würde hätte man aber fast dasselbe Ergebnis.