Er hat Dsl 2000, nicht 16000.
Call&Surf Comfort (5) enthält DSL 16000, also kann er kein DSL 2000 haben (das gibt es nur bei Call&Surf Basic).
Daher kann er ganz normal 16k bestellen, um von Indoor auf Outdoor umgeschaltet zu werden. Deine Erklärungen dazu sind irgendwie ziemlich praxisfremd.
Er bestellt also kein anderes DSL, sondern lediglich ein Bandbreiten-Upgrade für den bestehenden Anschluss? Und seit wann wird man auf Outdoor-DSLAM umgestellt, nur weil man ein solches Bandbreiten-Upgrade bestellt? Früher hieß es nämlich lapidar: ADSL nur aus der VSt mit einer Maximalbandbreite gemäß Dämpfungstabelle (Bandbreiten-Upgrades also nur im Rahmen der an der
bestehenden Leitung verfügbaren Maximalbandbreite). Für eine Umstellung auf Outdoor-DSLAM war ein Wechsel zu VDSL zwingend nötig. Ist das jetzt nicht mehr so?
Und noch etwas verstehe ich nicht: warum stellt die Telekom an einem neu geschalteten (!) Call&Surf Comfort (5) nicht gleich von Anfang an die Maximalbandbreite bereit, mit der für dieses Produkt geworben wird, obwohl diese angeblich verfügbar ist? Warum muss der Kunde erst umständlich ein Bandbreiten-Upgrade durchführen, nachdem der Anschluss geschaltet ist?
Dass ich auf einer in deinen Augen praxisfremden Verwendung der Begriffe bestehe, hat übrigens einen einfachen Grund: ich schreibe mir nämlich regelmäßig die Finger wund, um in irgendwelchen Foren den Leuten den Unterschied zwischen "DSL 16000" und 16 MBit/s zu erklären. Soeben war das wieder nötig, und zwar in
http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=241022. Auch da schreibt jemand, ihm seien "16k" versprochen worden. Leider ist dem allen Anschein aber nach nicht so, sondern es wurde nur "DSL 16000" versprochen. Und was das genau bedeutet und mit welcher Bandbreite der Betroffene tatsächlich rechnen kann, kann man in der Leistungsbeschreibung nachlesen.
Grüßle
Der Mikrogigant