tips: fritzbox als ata hinter fritzbox

hippie2000

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hallo

ich besitze mehrere 7170 und ne "gefritze w701v" die bis auf die limitierung
"nur 2 analog fon anschlüsse" und "kein usb host" und "kein interner s0bus" nun funktionell 7170 identisch ist,
und möchte hier ein paar tips geben die meiner meinung nach ins wiki
gehören (hiermit genehmigt).

schritt 0:

die aktuelle firmware *.*.57 hat sich als bugreich im ata modus herausgestellt
einige uhrzeitabhängige funktionen sind nicht verfügbar, auch einige funktionen die von der uhrzeit die verbindung mit dem internet ableiten
funktionieren nicht mehr korrekt.

betroffen sind zb nachtschaltung, liste der verfügbaren programme und
kindersicherung (??)

die letze voll im ata modus bugfrei funktionierende version ist die
VPN labor version FRITZBox_Fon_WLAN_7170_VPN_AnnexB_29.04.51.image.
sie funktioniert sowohl mit der 7170 im ata modus einwandfrei, als auch mit
speed2fritz auf einer w701v als ata. einziges manko: kein interner faxempfang
möglich - das muss man dann auf die master box auslagern.

schritt 1:

leider haben alle firmwares die "internet über lan1" fahig sind den bug das
vorherige dyndns konfigurationen nicht deaktiviert werden, und dann mit
lokalen 168.xx IPs dyndns fehleinstellen, also erst mal überprüfen ob diese
funktion ausgeschaltet ist.

schritt2:

in den internet optionen "internet über lan1" aktivieren - das bedeutet nicht
das zwingend lan1 verwendet werden muss. es funktioniert mit beliebigem
lan anschluss eine brücke zum master zu legen. auch am master kann
ein beliebeiger port verwendet werden. eine option weiter unten "ip client"
auswählen und am besten eine feste ip zuteilen. die dns server sind mit
der nicht wirklich vertehbaren 192.180.0.1+2 adresse voreingestellt, die
hauptbox muss dann als default gateway manuell eingetragen werden.

es funktioniert hervorragend dem master 192.168.0.1 und dem slave 192.168.1.1 zu geben, wenn beiden dann die netzwerkmaske 255.255.254.0
erhalten. bei drei ata boxen funktioniert auch 192.168.2.1 und 192.168.3.1
mit der netzwerkmaske 255.255.252.0 einwandfrei.

tip: lan1 als allerletze wahl verwenden. bei eventuellen durch überspannung
zerschossenen ports hängt der ganze router wenn lan1 defekt ist, wogegen
jeder andere port sich dann in energieoptionen deaktivieren lässt und der
router weiter verwendbar bleibt - also am besten zb lan4 verwenden, und
lan1 nur für "sichere" kurze leitungen lokal verwenden, wenn nichts anderes
mehr frei ist.

übrigens - auch adam2 recovery funktioniert über jeden lan port.

schritt2:

unter telefonieoptionen "Sprachpakete kennzeichnen (Type of Service)"
wird meist automatisch auf 40 und 48 voreingestellt. jedoch ist
die fritzbox als matser scheinbar nicht darauf angewiesen.

schritt3:

wichtig hingegen ist es unter telefonieoptionen die "Portweiterleitung des
Internet-Routers für Internettelefonie aktiv halten" zu aktivieren und auf
einen sinnvollen wert zu stellen - scheinbar funktioniert jede der möglichen
optionen. 1min hat sich nie als fehler herausgestellt.

tip: selten kommt es vor das es undefinierte zustände gibt - aber bei
massen-neustarts (zb nach stromausfall) ist es am besten wenn die
als ata leitung verwendeten ports *auf beiden seiten* in den energie-
optionen auf "immer an" eingestellt werden.

mit bitte um verbesserungen oder absegnung für nen neuen wiki eintrag (natürlich mit der gebührenden typographie :)

ralf
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Warum machst du überall diese unsinnigen Zeilenumbrüche rein? :confused: Macht den Beitrag unnötig unübersichtlich.

Einige Punkte sollten aber richtig gestellt werden.

leider haben alle firmwares die "internet über lan1" fahig sind den bug das vorherige dyndns konfigurationen nicht deaktiviert werden, und dann mit lokalen 168.xx IPs dyndns fehleinstellen, also erst mal überprüfen ob diese funktion ausgeschaltet ist.
Nein, das ist so nicht richtig. Man kann dyndns im Modus "Internet über LAN" durchaus benutzen bzw. konfigurieren, nämlich im Modus "NAT-Router über PPPOE oder IP". Diesen - meines Erachtens viel wichtigeren Modus - hast du offensichtlich vollkommen aus deinen Gedanken gestrichen.

in den internet optionen "internet über lan1" aktivieren - das bedeutet nicht das zwingend lan1 verwendet werden muss.
Oh, doch, bedeutet es. Spätestens dann, wenn man danach "NAT-Router über PPPOE oder IP" aktiviert. Die Option "Internet über LAN 1" bedeutet nämlich, dass LAN1 per VLAN aus dem Switch herausgelöst wird und sich damit vollkommen anders verhält, als die anderen Ports.

eine option weiter unten "ip client" auswählen und am besten eine feste ip zuteilen.
Wie gesagt: Je nach Anwendung sollte man hier "NAT-Router über PPPOE oder IP" benutzen.

die dns server sind mit der nicht wirklich vertehbaren 192.180.0.1+2 adresse voreingestellt
Das ist der interne DNS Proxy in Fritzboxen.

es funktioniert hervorragend dem master 192.168.0.1 und dem slave 192.168.1.1 zu geben, wenn beiden dann die netzwerkmaske 255.255.254.0 erhalten.
OhOh, das ist sehr gefährlich. Zum einen sind die 192.168er IP Bereiche nicht für größere Netze als Class C gedacht, und es gibt Applikationen und Geräte, die es nicht mögen, wenn man diese Spezifikation verletzt. Des weiteren kann es zu Problemen zwischen Routern und PCs kommen, wenn nicht auch alle anderen Geräte im Netz mit diesen modifizierten Subnetzmasken arbeiten, da die Braodcast-Adressen plötzlich nicht mehr passen
Außerdem finde ich es irgendwie merkwürdig. Reichen dir die 253 Endgeräte-Adressen nicht aus? Dann nimm ein 172.16er oder 10er Subnetze - die sind ausgelegt für größere Subnetzmasken.

tip: lan1 als allerletze wahl verwenden. bei eventuellen durch überspannung zerschossenen ports hängt der ganze router wenn lan1 defekt ist, wogegen jeder andere port sich dann in energieoptionen deaktivieren lässt und der router weiter verwendbar bleibt - also am besten zb lan4 verwenden, und lan1 nur für "sichere" kurze leitungen lokal verwenden, wenn nichts anderes mehr frei ist.
Satz am besten komplett streichen. Aufgrund der bereits oben erwähnten VLAN Problematik sind die Ports nicht gleichberechtigt.

unter telefonieoptionen "Sprachpakete kennzeichnen (Type of Service)" wird meist automatisch auf 40 und 48 voreingestellt. jedoch ist die fritzbox als matser scheinbar nicht darauf angewiesen.
Woher hast du die 40 und 48?

wichtig hingegen ist es unter telefonieoptionen die "Portweiterleitung des Internet-Routers für Internettelefonie aktiv halten" zu aktivieren und auf einen sinnvollen wert zu stellen - scheinbar funktioniert jede der möglichen optionen. 1min hat sich nie als fehler herausgestellt.
Wie du zu der Aussage kommst, ist mir wieder völlig schleierhaft. Sowohl die Aussage, die Option immer aktivieren zu müssen als auch die Verallgemeinerung der Zeitangabe ist nicht vertretbar. Hingegen vergisst du so essentielle Dinge wie STUN Server.
Siehe das Kapitel Sonderfall VoIP Telefonie: Betrieb einer Box als WDS Client oder im Betrieb "Internet über LAN" im folgenden Beitrag:
Howto: Mein Telefon klingelt nicht bei ankommenden Anrufen?
 
Moin hippie2000, sechs, setzen!!




Kudde
 
@frank: danke für deine ausführliche antwort und richtigstellung bzw nachdenkanregung.

Hallo,
Warum machst du überall diese unsinnigen Zeilenumbrüche rein? :confused: Macht den Beitrag unnötig unübersichtlich.
OT: Leider ist meine pc hardware hoffnungslos veraltet, IPPF aber auch mit ollen browsern nutzbar (wo umbrüche in textboxen noch nicht möglich waren). Ich werds dann versuchen ohne umbruch (nicht leicht aber machbar). /OT

Das meine ausführung der überarbeitung bedürfte war mit klar, daher hab ichs ja hier zur diskussion gestellt (nachdem ich das einzige fritzbox als ata howto im wiki las - was mir nicht wirklich weiterhalf).

stimmt, meine ausführung betrifft ausschliesslich den ip-client mode. leider sind alle meine boxen durch einen überspannungsschaden der lan1 schnittstelle beraubt, daher meine erfahrung mit lan1-freiem ata mode.
von dir besagter zweiter modus kann von mir also erst nach neuanschaffung getestet werden (leider). jedenfalls hab ich jetzt jeweils noch 3 funktionierende ports und alles funktioniert einwandfrei.

der c-netz fehler ist (stimm ich zu) hardcore murks - der gehört so in kein wiki - einverstanden.

die 40/48 fand ich als preset beim umschalten auf den lan1/ip-client modus, die hab ich nicht erfunden. kann jedoch sein das es ne ältere firmware, ne telekom firmware oder speed2fritz war. bei ner kürzlich getesteten neuen box war 0/0 preset.

ok, ich seh das ist eventuell nix fürs wiki. aber mit den korrigierten ip-räumen und der zusatzinfo "ip-client" kann so manche zerschossene box noch vollwertig verwendet werden. diese info hat mir wenigstens ca. 300 euro redundante neuanschaffung erspart.

zu den "port aufhaltezeiten". ich hab mit 1min 6 monate lang nie probleme gehabt, jedoch ist es sicher kein fehler die 30s zu wählen, tiefer gehts nicht. ob es ohne diese funktion geht weiss ich nicht.
von ssh nutzung über fritzbox weiss ich das ports "zugehen" - die präsenz der funktion liess mich glauben das dies auch für andere ports gelten könnte.

ich werd ne korrigierte version einstellen - manche details stehen so nirgends und können sicher irgendjemand helfen. (zb das bei der 7170 und w701v adam2 über port4 funktioniert oder auch der ip client modus.)

überspannungsschäden scheinen häufig zu sein (hier trotz schutzmassnahmen) daher halte ich zumindest das für ne nützliche info - speziell für die zahlreichen user die schon opfer brachten.
es mag zufall sein - aber zu modem zeiten (ca 12 jahre hier) geschah dies nicht derart verdichtet - genauer gesagt nie.

@kudde:

danke für den konstruktiven beitrag ;-)

na komm - ne fünf minus wars doch wenigstens :)
 
Neuer Versuch

Nun - ich hab mal neu überdacht was ich eigentlich übermitteln wollte.
Das mit der Idee beim Wiki zu helfen zu kombinieren lass ich erst mal fallen.
Hier mein neuer Versuch:


Anleitung zur präventiven Reduzierung der Fritzbox-opfer durch Überspannungs-verschleppung im ATA Betrieb


Hintergrund
-----------
Diese Anleitung entstand ausschliesslich aus "schlecher Erfahrung" und enthält einige Wege, die man auch anders lösen könnte, nicht aber mit dem gleichen Resultat.

Wer in diesem Forum nach "Überspannung" sucht kann leicht sehen das dieses Thema eine Bedrohung unserer liebgewordenen Technik darstellt und Überspannungsschutz alleine (vor dem Splitter und vor dem Netzteil) nicht der Garant für ein Überleben der Hardware ist. Ich möchte hier ausdrücklich auf mögliche Kettenreaktionen im ATA Modus hinweisen und Massnahmen aufzeigen, die die Hardwareverluste und das Risiko mindern können ohne jeglichen Funktionsverlust.

In meinem Fall war es eine Fritzbox 7170 als Master und je eine 7170 und eine W701V mit speed2fritz 7170 Firmware als "Internet über LAN1 - IP Client" Slave mit 4 auf die Boxen verteilten VoIP Nummern. Die Überspannung kam entweder über die Telefonleitung oder wurde in die (ca 25m) langen Slave Leitungen durch Blitzschlag in der Nähe induziert (oder beides) und zerstörte den Master komplett (LAN chip funktioniert noch als Switch, ADAM2 über LAN ist aber Tod, Serielle Konsole noch nicht gestestet), zerstörte aber auch die beiden LAN1 Ports der Slaves (autsch !!!).

Die Slaves booten beide noch korrekt - aber die zerschossenen LAN1 Ports detektieren manchmal "eingebildete" angeschlossene Leitungen und hängen dann den ganzen LAN chip auf. Connects über WLAN funktionieren dann weiter - aber eine Drahgebundene Verwendung der Boxen war nicht mehr möglich. Leider hat der LAN1 Eingang die Besonderheit nicht abschaltbar zu sein - was in diesem Falle 2 Boxen mit je einem Click weiterhin funktionsfähig gehalten hätte. Also war basteln angesagt - ich trennte also die LAN1 Eingänge hardwareseitig vom partiell kaputten Eingangsbaustein ab und legte sie auf ein definiertes Potential - seitdem funtionieren beide Geräte als 3port Versionen einwandfrei. Dieser Umstand zwang mich folgende Besonderheit zu entdecken:

Besagte Geräte haben eine Besonderheit die nicht dokumentiert ist, der "IP-Client" Modus funktioniert an jedem der LAN ports funktionsgleich, mit dem Vorteil das die Ports LAN2-4 nach eventuellen überspannungsschäden einfach abgeschaltet werden können, und nicht den ganzen LAN Chip irre machen mit "phantom connects", also ist 4 fache redundanz statt Totalausfall möglich durch einen simplen Trick - LAN1 als "letze Reserve" betrachten und nicht - wie dokumentiert - als einziger Weg.

Test Equipment
--------------

Ich benutze im Moment eine brandneue Fritzbox 7170 als Master mit den zwei oben genannten LAN1-freien Slaves in folgender Konstellation:

- LAN4 beider Slaves gehen an einen *geerdeten* Switch/Hub mit beidseitigem Überspannungsschutz am Ende jeder längeren Leitung.
- vom Switch/Hub gehts zum Master (als DSL router) an LAN4, wieder über Überspannungsschutz.
- Die Leitungen verlaufen nirgends parallel zu anderen (zb Netzspannungsführenden) Leitungen.
- An allen Geräten ist LAN4 in den Energieoptionen auf "immer an" geschaltet.
- Die beiden Slaves laufen im "Internet über LAN1 - IP-Client" Modus - Default gateway ist der Master.


Passende Slave Firmware wählen
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Die neueste .57 Firmware hat sich in vielen Konstellationen als buggy im IP-Client Modus gezeigt. Wegen einer Änderung der Startreihenfolge verschiedener Dienste hat die Box nach dem Booten evtl. keine korrekte Uhrzeit, und glaubt bei einigen Funktionen gar keine Verbindung zum Internet zu haben. Es sind zwar keine Kernfunktionen der Box betroffen, aber viele uhrzeitabhängigen Funktionen arbeiten unzuverlässig oder gar nicht. Es gibt einige Hacks hier im Forum dies zu umgehen, wer aber seine Box nicht modden will (zb wegen Garantie) kann einfach die letze VPN Labor Firmware .51 aufspielen. Diese hat keine der genannten Probleme, kann aber u.a. keine Faxe intern empfangen - letzeres muss dann der Master übernehmen (.57 als Master funktioniert einwandfrei mit .51 Slaves). Firmwareversionen vor .57 sind nicht von der problematik betroffen. Die VPN Laborfirmware läuft auch einwandfrei mit speed2fritz auf der W701V.


DynDNS abschalten
-----------------
Achtung bei dem Konfiguration eines vorher als Master verwendeten Slaves. Alle Firmwares haben den Bug das ein VOR auswahl des IP-Client modus aktivierter DynDNS Service nicht deaktiviert wird, und auch in diesem Modus nicht deaktivierbar ist - also vor der Umschaltung auf den IP-Client Modus überprüfen ob DynDNS ausgeschaltet ist, sonst wird beim Neustart des betroffenen Slaves die lokale IP der Box an DynDNS übermittelt - was selten nützlich ist. Ein Factory Reset beim Wechsel eines Masters zum Slave ist sicher kein Fehler.


Master konfigurieren
--------------------
Den Master als DSL Router konfigurieren - im einfachsten Fall per Provider-Startcode. In diesem Beispiel hat der Master die feste Standard-IP 192.168.178.1. Es ist keine weitere Konfiguration notwendig, auch kein Limit der installierten Firmware.


Slave(s) konfigurieren
----------------------
- Gegebenenfalls erst mal die passende Firmware aufspielen.
- Gegebenenfalls DynDNS deaktivieren.
- Unter System - Ansicht überprüfen ob die Experten-ansicht aktiviert ist.
- Unter Internet - Zugansdaten:
-- "Internetzugang über LAN 1" aktivieren
-- "Vorhandene Internetverbindung im Netzwerk mitbenutzen (IP-Client)" aktivieren
-- "IP-Adresse manuell festlegen" aktivieren
-- IP addresse der Box wählen (zb 192.168.178.2 - muss im Subnetz des Masters sein)
-- Voreingestellte Subnetzmaske 255.255.255.0 lassen
-- IP des Masters als Default Gateway eintragen (hier 192.168.178.1)
-- Voreingestellte interne DNS server 192.168.180.x lassen
-- Geschwindigkeit der Internetverbindung eingeben. Ich hab hier sicherheitshalber die Bandbreite aller VoIP streams aller anderer Boxen abgezogen (UNKLAR ob nötig - schaden kanns nicht).

Folgende Konfigurationen sind "UNKLAR ob nötig - schaden tuts nicht" und sind evtl bei Fritzbox als Master unnötig:
- Unter Telefonie - Internet-Telefonie - Erweiterte Einstellungen:
-- "Portweiterleitung des Internet-Routers für Internettelefonie aktiv halten" aktivieren und auf 30sec stellen. Der Wert 1min funktionierte jedoch in 6 monate Dauertest fehlerfrei.
-- "Sprachpakete kennzeichnen (Type of Service)" auf 40 und 48 stellen. Diese Werte tauchten bei irgend einer Fritzbox version von selbst auf nach Wahl des IP-Client modes.


FAZIT
-----
Ich mag AVM seit Fritzcard und ich mag meine Fritzboxen - und ich werd den nicht anderweitig ersetzbaren Port LAN1 nur noch bei der einen Funktion verwenden die ihn zwingend benötigt. Jene Funktion, die ich als einzige in der Fritzbox noch nicht benötigte. Also warum Boxen unnötig opfern wenn's vermeidbar ist. Hätt ich das vorher getan, könnt ich diese Funktion nun mal ausprobieren und mitreden :)

Nix gegen Bastelboxen und modding - ein Linuxserver mit 7W ist schon was feines - aber ein Billiard effekt im ATA-LAN ist ein teures und doch recht vermeidbares Übel - auch wenn die Lösung nicht aus dem Songbook stammt.


Optionale Konfiguration
-----------------------
Im Forum las ich das der .57 Uhrzeitbug bei Verwendung des DHCP im IP-Slave Modus nicht auftritt. Das hab ich bisher nicht selbst versucht, da ich persönlich Router IPs lieber selbst wähle - wie auch die IPs aller anderen Geräte. Das ist eher eine Geschmackssache als ein muss. Sicher wird eine der nächsten Firmwareupdates die Uhrzeitprobleme (und auch das DynDNS Problem) im IP-Slave Modus beheben.
 
Hallo,

ich finde es einigermaßen mutig, zu behaupten, dass die Boxen im IP-Client Modus "ohne jeglichen Funktionsverlust" betrieben werden können. Im IP-Client Modus werden die Boxen funktional nämlich übel beschnitten, z.B. geht die Routing-Funktion nicht mehr, die Firewall, dyndns oder auch VPN oder Fernzugang werden deaktiviert. Für viele ist die Box damit praktisch unbrauchbar.
 
[Edit frank_m24: Sinnfreies Fullquote vom Beitrag direkt darüber gelöscht. Lies noch mal die Forumregeln.]

au weia - hier fängt ja wirklich disinformation an.

keine der von dir genannten funktionen fehlt. die werden dann vom master übernommen.

ich seh aus deiner signature das du nur eine box nutzt. logo. dann ist der ata mode wohl kaum sinnig.

ansonsten wiederhol ich ist keine funktion abhanden gekommen, das ist nicht mutig sondern fakt.

die mit .57 eingeführten funktionen sind teilweise noch nicht ausreichend debuggt in dem modus. oben erklärt.

lieber mutig als rein rhethorisch.

ps: "unbrauchbar" haben boxen verdient die auch als "briefbeschwerer" bezeichnet sind. einen modus zu testen der ne option ist ist jederzeit rücksetzbar.
(bevor jemand deinen aussagen falschen glauben schenkt - der ip client mode ist keine gefahr für die box).
 
Hallo,

keine der von dir genannten funktionen fehlt. die werden dann vom master übernommen.
Jetzt muss ich mich Kudde anschließen: 6, setzen. :confused:
Will man, dass sie von der Masterbox übernommen werden? Gibt es in einem Setup vielleicht handfeste Gründe, z.B. NAT-Routing Funktionalität auch in den Slave- oder ATA Boxen zu behalten? Eine echte DMZ ist nur ein Beispiel, wo das Sinn macht. Erweitertes Traffic Shaping für externe VoIP Clients. Netwerk-Kapselung z.B. beim Einsatz von FON Routern. All das geht nicht im IP-Client Mode.

ansonsten wiederhol ich ist keine funktion abhanden gekommen, das ist nicht mutig sondern fakt.
In den Slave Boxen ist die Funktionalität weg. Das ist Fakt. Alles andere ist Unfug, und zwar grober.

ps: "unbrauchbar" haben boxen verdient die auch als "briefbeschwerer" bezeichnet sind.
Unbrauchbar ist eine Box für mich, wenn sie ihren Zweck nicht mehr erfüllt. Und mit Boxen im IP-Client Modus kann man im Grunde nur noch einen VoIP-ATA, einen Switch und einen WLAN AP aufbauen. Alles andere geht nicht mehr.

(bevor jemand deinen aussagen falschen glauben schenkt - der ip client mode ist keine gefahr für die box).
Wann hab ich denn das behauptet? :confused: Vielleicht solltest du dir auch mal Mühe geben, meine Antworten nicht nur zu lesen, sondern auch zu verstehen. Zwischen "unbrauchbar" und "zerstört" liegt ein Unterschied, den du offensichtlich nicht zu kennen scheinst. Wenn natürlich deine Überspannungsschäden dazu kommen, die einen anderen Modus als IP-Client nicht mehr erlauben, dann bedeutet das im Zweifel "zerstört".
 
Das ist zwar jetzt völliges OT, aber das muss ich einfach los werden: hippie2000 gibt sich offensichtlich sehr große Mühe, einen ausführlichen Beitrag zu erstellen, der anderen helfen soll. Auch wenn ihr inhaltlich Kritik habt, finde ich Aussagen wie "6, setzen" völlig unnötig provokant und polemisch. Sorry, aber das ist nicht die Art miteinander umzugehen, wie sie für mich zum IPPF gehört.
 
Wir sollten unseren Umgangston generell etwas entschärfen, dann klappts auch wieder mit der Kommunikation untereinander: lesen und verstehen statt lesen und reagieren ;-)
 
Edit: Versuch macht kluch, die Option "DHCP-Hostname" setzen in der ATA-config war mir in der theoretischen Überlegung entgangen. Ich lasse es unten mal so stehen, für die Nachwelt...

Nabend!
Scheint hier am besten zu passen:
Ich möchte in Zukunft auch meine 7170 hinter einer 7113 betreiben. Die 7113 soll dabei Master sein und auch den Router/die FW versorgen, die 7170 als AP fürs Fritz Mini und Druckerserver agieren. Sinn ist, dass ich den Druckerserver nutzen möchte, aber nicht direkt am "bösen Netz", sondern hinter der Firewall und eine 7113 gammelt originalverpackt hier rum. Das Ata-Setup konnte ich soweit nachvollziehen, die Funktionen die wegfallen brauche ich auf der Slavebox nicht. Wie verfährt man dabei aber mit dem Hostname fritz.box?
Ich kann zwar theoretisch jede der Boxen über die einmalige IP ansprechen, trotzdem würden dann an meinem Router/FW 2 Geräte mit selbem hostname hängen.
Was ich per SuFu über die Änderung des Hostnames gefunden habe bezog sich auf Telnet. Ist der Hostname global (bei Telnet default "none" wie ich las, also eher nicht global auf der Box) bzw. wo ändere ich ihn für das GUI?
Ich werde das ganze gleich mal auf Verdacht zusammenklemmen, kann mir grad aber nicht ganz vorstellen, dass das rund läuft. Selbst wenn bin ich für eine Hinweis auf einen "anständige Lösung" (2 verschiedene Geräte, 2 Hostnames) dankbar.
Evtl. hab ich auch was übersehen und das Problem besteht garnicht....werde ich wohl merken ;-)

Schönen Abend noch und danke fürs Lesen/Hirnschmalz,
rompf
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

einige Äußerungen verstehe ich nicht wirklich.

Sinn ist, dass ich den Druckerserver nutzen möchte, aber nicht direkt am "bösen Netz", sondern hinter der Firewall
:confused: Wie, direkt am "bösen" Netz? Wo ist der Unterschied, ob du den Druckserver direkt in einem DSL-Router benutzt oder in einem IP-Client hinter einem DSL-Router?

Wie verfährt man dabei aber mit dem Hostname fritz.box?
Dafür brauchst du die Funktion, die du durch die Slave Box verloren hast. Auf der Box muss dafür der DNS Proxy aktiv sein.
 
Hallo,

einige Äußerungen verstehe ich nicht wirklich.

:confused: Wie, direkt am "bösen" Netz? Wo ist der Unterschied, ob du den Druckserver direkt in einem DSL-Router benutzt oder in einem IP-Client hinter einem DSL-Router?

Ich hätte Firewall schreiben sollen, sorry. Ich habe hier einen Ipcop auf einem Alix-Board laufen. Darüber regele ich bisher hinter der FB per BOT-addon (Block Outgoing Traffic) welcher client aus welchem internen Netzsegment "was und wohin" darf. Fritz Mediabox+DBox2 sind z.B. "offen nach draußen" wegen diverser Radio/Video-Streams auf wechselnden Ports, Frauche darf mit "ihrer Kiste" etwas surfen und meine Arbeitskiste ist in einem eigenem Netzsegment bis auf VPN zur Firma zu. Ich hätte den Druckserver halt gerne innerhalb "meines Regelsystems", direkt am Fileserver geht wegen des Standortes bald nicht mehr (Frau+Kind -> FW und Fileserver auf 2. Alix ziehen in den Keller um...dort bringt der Drucker nicht viel). In die FB als solche habe ich mich bisher nicht eingearbeitet, da nur als "Modem" (wenns auch routet) benutzt. Ich hatte vorher ein Kabelmodem mit router vor dem IPcop und die FB dann beim Providerwechsel einfach angesteckt. Ging, gut...

Dafür brauchst du die Funktion, die du durch die Slave Box verloren hast. Auf der Box muss dafür der DNS Proxy aktiv sein.

?Mein Problem, das BOX-GUI per einmaligem Namen zu erreichen hat sich mit dem praktischen Versuch erledigt. Wenn ich die 7170 mit "Lan/DHCP-Einwahl" nutze kann ich den DHCP-Host wählen. Damit ist das "DSL-BOX-GUI" weiter unter fritz.box und die "Mini/Drucker-Box" unter dem von mir vergebenen DHCP-Hostname, den dann auch der IPcop als mein DNS-Server kennt (hat ja auch die IP vergeben), erreichbar. Das war mir vorhin so nicht bewusst.

Das GUI läuft soweit. Was ich dummerweise übersehen habe ist, dass ich wohl um das Mini! zu nutzen mit der ganzen VoIP-Config auf die "Mini-Box" hinter der FW umziehen muss. Das lese ich mir dann mal in nächster Zeit hier an, ansonsten frage ich wieder ;) Ich muss mich dann auch erstmal schlaumachen wie VoIP überhaupt funktioniert (Server werden in der FB-GUI angezeigt, Ports fix oder dynamisch?) und wie ich das durch die FW bekomme. Das so machen zu wollen/anzutesten war heute abend eher ein Schnellschuss...

Gruß,
rompf
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Ich habe hier einen Ipcop auf einem Alix-Board laufen. Darüber regele ich bisher hinter der FB per BOT-addon (Block Outgoing Traffic) welcher client aus welchem internen Netzsegment "was und wohin" darf.
Ah, ok. Von dem wusste ich nichts. Das ändert einiges, auch in Bezug auf deine ursprüngliche Frage. Aber das hast du ja schon selbst bemerkt. ;)
 
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