TK Anlage oder Router (Fritz Box etc.)

Sinngemäß: Dass wir kein Busy-on-Busy senden, liegt an unserer AVM FRITZ!Card.
Nein.
Bei einem internetausfall müsste ich ja aber trotzdem dann eine rufumleitung bei dem cloud Anbieter einstellen
Jein.

Muss nicht manuell erfolgen. Diese Umleitung kannst Du bereits bei der Einrichtung setzen (und später jederzeit ändern): Wenn Dein SIP-Telefon offline ist, dann leitet es z. B. auf ein Mobiltelefon um, dass Du vor Ort immer liegen hast. Diese Umleitung greift etwa 30 Minuten nach Ausfall (je nachdem wie lange die letzte SIP-Registrierung her ist bzw. wie oft sich Dein Telefon registrieren muss). Diese Umleitung bieten fast alle Anbieter selbst Telekom Deutschland. Außerdem kannst Du weltweit aus der Ferne über das Web-Portal die sofortige Rufumleitung anlegen/ändern.

Du musst nur eine SIM nehmen, bei der Du
  • Anklopfen (Du willst ja nicht Makeln bzw. Konferenzen abhalten)
  • Rufumleitung-bei-Besetzt (= kein Anrufbeantworter) und
  • SMS-Benachrichtung-bei-Besetzt (= keine Kosten für Deinen Anrufer, wenn besetzt)
ausschalten kannst. Außerdem empfehle ich eine SIM bei der Du das Merkmal Rückruf-bei-Besetzt hast; dann klingelt es bei Deinem Anrufer, wenn die Leitung wieder frei ist. Das geht z. B. mit jeder Guthabenkarte von Telekom Deutschland. Alle zwei Jahre lädst Du 5 € auf.

Das sollte als Redundanz bereits ausreichen. Wenn Du ganz viel Angst hast bzw. automatisch redundant sein musst, dann kannst Du Deine FRITZ!Box so einrichten, dass sie automatisch auf GSM/UMTS fällt. Dazu kaufst Du Dir ein entsprechendes UMTS-Modem. Wobei Redundanz nochmal ein ganz anderes eigenständiges Thema wäre. Je nach Gegebenheiten vor Ort kannst Du dafür auch auf einen Kabelnetz-Betreiber zurückgreifen. Beispielsweise mit eazy20 bekommst Du ab 12 € im Monat eine zweite Internet-Leitung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon in #2 wurde auf eine Cloud-Lösung hingewiesen und prinzipiell denke ich auch, dass man eine solche in diesem Fall mit in Betracht ziehen muss (eigentlich wollte ich mich hier raushalten und nur zu bestimmten Äußerungen etwas anmerken).

Bei einem internetausfall müsste ich ja aber trotzdem dann eine rufumleitung bei dem cloud Anbieter einstellen ( habe bereits mit einem Cloud-Anbieter gesprochen).
Da ein Cloud-Anbieter nicht von einer speziellen Internetanbindung abhängig ist braucht es noch nicht einmal eine Rufumleitung. Ein Backup für den Internetzugang (bspw. per Mobilfunk oder HFC und einem Router der bei DSL-Ausfall automatisch auf Mobilfunk oder HFC wechselt) könnte dann auch eine Lösung sein. Zusätzlich kann man auch eine automatische Rufumleitungen in Betracht ziehen, wenn der SIP-Account beim Anbieter nicht registriert ist.

Ich habe von dieser Hybrid Box der Telekom gehört die bei Internetausfall direkt auf das LTE-Netz zugreift, wisst ihr ob die Telefonie dann darüber auch direkt funktioniert?
Prinzipiell zwar ja (aber übrigens auch nicht von Anfang an, das kam erst viel später) aber mit einem SP-Hybrid und einem Hybrid-Anschluss würde ich nicht "beruhigt in den Urlaub fahren"... Anders sieht es ggf. (aber auch nicht zwangsweise) auch schon wieder aus, wenn du zwar einen Hybrid-Anschluss der Telekom nimmst, aber die Telefonie dennoch über einen anderen Anbieter (Cloud) abwickelst.

Hinweis: Irgendwas stimmt nicht mit dem Zitat in deinem Beitrag #20 denn hinter "NDiIPP schrieb" steht etwas, was ich nicht geschrieben habe!
 
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Nach dem hin und her habe ich nun Rücksprache mit VF gehalten meinem jetzigen Anbieter. Dieser meinte das ISDN noch bis ende 2021 bei VF und für Geschäftskunden verfügbar ist.
So ist es evtl. Sinnvoll das noch zu behalten damit Telefonie und Internet noch getrennt ist.
Habe beim Vertreter von Vodafone die be.ip plus angesprochen, da er mit einem Anlagentechniker zusammenarbeitet kann es gut sein das dieser seine Anlagen verkaufen will und mir evtl. sagt das die be.ip plus einen Anlageanschluss benötigt.
Braucht die be.ip plus einen Anlagenanschluss oder würde die mit den 2 ISDN Leitungen klar kommen? Ich würde dann weiterhin mit 2 Leitungen Arbeiten und die be.ip plus für die Warteschleife benutzen wollen, denke das ist dann diese Abwurf Funktion der be.ip plus .

Also dann Ersten Anrufer annehmen, 2er geht auf die Warteschleife, 3er bekommt Besetztzeichen. So erspare ich mir zumindest das hin und her mit den Telefonen.
 
Braucht die be.ip plus einen Anlagenanschluss oder würde die mit den 2 ISDN Leitungen klar kommen?

Die be.IP plus kann auch an deinem Mehrgeräteanschluss eingesetzt werden. Siehe dazu hier:

Link: https://www.bintec-elmeg.com/produkte/all-ip/beip/beip-plus/

Zitat: "Geeignet für Mehrgeräte- und Anlagenanschlüsse bei kleinen und mittleren Geschäftskunden mit Filialen, Home Offices und kleinen Außenstellen."

Du benötigst dann aber noch den ISDN TE-Adapter, um die vorher auf extern-Modus umgeschaltete ISDN-Schnittstelle der be.IP plus mit dem NTSplit (NTBA) verbinden zu können.

Link: https://www.bintec-elmeg.com/produkte/all-ip/all-ip-zubehoer/isdn-te-adapter/
 
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