Doch mal etwas Senf abgeben....
Ich denke auch nicht, daß die Spannung am analogen Eingang etwas mit Echos zu tun hat.
Aber zu den Betriebszuständen am analogen Telefon:
Ruhezustand:
Je nach Anschluß 60V (öffentliches Netz), 48 oder 24V (PriNas) Gleichspannung über Teilnehmerrelais (oder das elektronische Pendant) und Anschlußleitung. Im Apparat sitzt dafür ein 1µF-C in Reihe zum Wecker (früher war alles besser).
Rufsignalisierung:
Je nach Anschluß etwa 100V (öffentliches Netz), 50V oder knapp weniger (PriNa) Wechselspannung mit 25 bis 50Hz.
Gesprächszustand:
Je nach Anschluß 5 bis 12V Gleichspannung am a/b mit mittels Übertrager aufmoduliertem Wechselspannungsanteil. Der Schleifenstrom bemißt sich aus der Reihenschaltung Teilnehmerrelais, Anschlußleitung und Apparatestromkreis.
Teilnehmerrelais hat etwa 600 Ohm, ebenso die Apparateschaltung (Übertrager und Leitungsnachbildung).
Bei ISDN am Uk0 liegen etwa 100V Gleichspannung bei angeschlossenem NTBA an. Diese Gleichspannung ist überlagert (moduliert) mit dem zu übertragenden Uk0-Protokoll in Form von Wechselspannung.
Die etwa 100V Gleichspannung dient nur der NTBA-Speisung.
Am S0 liegen wie schon beschrieben zwei mal 40V an, mit der die passiven Endgeräte gespeist werden können. Die Informationsübertragung findet nicht in Form von Wechselspannung über die Betriebsspannung statt, sondern separat in digitaler Form. Zwischen 1a und 2a und zwischen 1b und 2b liegen die Betriebsspannungen und zwischen 1a und 1b sowie 2a und 2b die Wege fürs RX und TX.
Ich hoffe, daß alles richtig ist...meine Ausbildung ist schon seeeehr lange her und die Theorie braucht man nicht sehr oft.