mfehleisen schrieb:
Die Frage ist, ob ich als Geschäftskunde mit GMX & Co glücklich werde.
Die Frage stellt sich so gar nicht.
Wenn ich mich für eine leistungsfähige Software-PBX entscheide habe ich ohnehin alle der von Dir genannten Möglichkeiten. Ob der Rechner die nun durch das POTS routet oder per Internet zu einem SIP-Provider oder nur duch das Internet weil die Gegenstelle über das Internet erreichbar ist, kann man entscheiden und einstellen.
Das interessante an VoIP ist das Telefongespräche nicht mehr entfernungs- und tageszeitabhängig sind und die Grenzkosten bei einer Flatrate faktisch 0,00 EUR für das einzelne Gespräch betragen. Dazu kommt noch die bessere Skalierbarkeit der Leitungskapazität, das flexible routing und eine Vielzahl neuer Funktionen die man im POTS nicht oder nur zu hohen Kosten realisieren kann/konnte.
Wenn man VoIP nur dazu benutzen möchte um Telefongespräche per Internet zu einem Provider zu transportieren, der die dann in das POTS einspielt, wird einen nur sehr beschränkten Nutzen erhalten. Man stellt sogar fest, dass die Provider zum Teil 200 % teurer sind im ein Gespräch in das Mobilnetz zu vermitteln gegenüber CbC.
Gespräche in das Festnetz nur im Milli-Euro Bereich billiger sind. Dafür steigt aber die Unzuverlässigkeit.
mfehleisen schrieb:
Ob der Kunde dann für 1ct telefoniert oder für 1.2ct ist unseren Kunden (bisher *g*) immer egal gewesen. Die Qualität der Sprachverbindung muss stimmen und das entsprechend "garantiert" werden.
Das kommt auf die absolute und relative Höhe der Kosten an. Sicher macht es keinen Sinn sich für 2/10 Cent oder ein paar EUR im Monat sich auf Abendheuer einzulassen. Deswegen sage ich ja auch das es Sinn machen kann einfach Acror oder andere zu schalten. Die Software PBX kann ich immer noch nutzen und die von Dir genannten Möglichkeiten zu haben.
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PS: Eine 2MBit SDSL-Leitung auf Basis der Telekom kann man heute schon für 239 EUR netto pro Monat bekommen

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Ohne Flat mit 20 Gbyte gibt es die auch bei der Telekom billiger und es gibt auch 1 MBit SDSL.
Wir sprechen hier über ein deutsches Problem: SDSL und/oder feste IP vs. Consumer-ADSL wird gegenüber Preisen im Ausland zu Wucherkonditionen angeboten.
Als Folge muss man sich in gewissen Bandbreiten mit ADSL, dyndns und ausgefeilten QoS behelfen um die Wirtschaftlichkeit zu erreichen.
Du wirst mir zustimmen das die Kalkulation eines HomeOffice ganz anders aussieht wenn man dort SDSL installieren muss, statt das eh dort vorhandene ADSL für VoIP zu nutzen.
Du hast uns immer noch nicht die signifikanten Vorteile von SDSL vs. ADSL verraten, die Du hier in den Raum gestellt hat.
Insbesondere auch wenn die Gegenstelle ADSL hat oder im Ausland sitzt.