Umstellung von ISDN+DSL auf All IP

speeedman

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28 Feb 2009
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Hallo zusammen,

ich habe folgende Frage und zwar ist folgende Konstellation aktuell bei meinen Eltern:

ISDN Anschluss mit DSL und Fritzbox 7390 (Firmware 6.51), daran hängt die ISDN Anlage.

Im Keller befindet sich der Anschluss der Telekom, dort kommt ein RJ11 Kabel aus der Wand welches in den Splitter (Amt) geht. NTBA und Fritzbox sind dann auch angeschlossen (siehe letztes Bild auf der Webseite unten links mit NTBA).
https://avm.de/service/fritzbox/fri...how/14_FRITZ-Box-mit-DSL-Anschluss-verbinden/

Nun soll bald auf einen komplett IP-basierenden Anschluss umgestellt werden.

Da nun der Splitter und der NTBA weg muss, wie verbinde ich die Fritzbox direkt mit dem RJ11 Kabel welches aus dem Telekomkasten/aus der Wand kommt, da ich keine TAE Dose habe.
D.h. um das hier umsetzen zu können:
https://avm.de/service/fritzbox/fri...am-IP-basierten-Telekom-Anschluss-einrichten/
bräuchte ich einen Adapter von RJ11 auf RJ45 oder?

Würde dieser Adapter passen und das ich das RJ11 Kabel welches aus dem Telekomkasten kommt dann direkt mit dem RJ45 an die Fritzbox anschließe?
https://www.amazon.de/Stück-Dadusto...6818&sr=8-1-spons&keywords=rj11+auf+rj45&th=1

Muss man etwas umpinnen? Oder funktioniert das so?

Vielen Dank im Voraus!

speeedman
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

irgendwo muß doch die offizielle Dose sein??

Bei den Splittern ist die Rastnase des Anschlußkabels (von draußen) seitlich versetzt. Ist das auch hier der Fall? In Wikipedia (Suche "Splitter") ist ein solcher Anschluß abgebildet.

Das Signal liegt auf den beiden Kontakten ganz außen und muß bei der Fritzbox an die mittleren beiden. Da wird der Adapter gar nicht passen.

Grüße.
 
Danke für die schnelle Antwort.

Du hast recht mit deinem Hinweis, die Rastnase ist versetzt. Dann wird das mit dem Adapter nicht klappen.

Ich werde mal ein Foto machen, wie das im Keller bei meinen Eltern aussieht, aber da ist keine TAE im Keller.
Da wir von der Telekom zu 1&1 wechseln, kommt dann sowieso ein Servicetechniker (laut 1&1 Vertrag), würde dieser eine TAE Buchse auf Putz installieren, wenn keine vorhanden ist?

Grüße
 
Hallo,

bei einer Anschlußübernahme ist ein Techniker im Haus eigentlich nicht notwendig. Man müßte davon ausgehen, daß alles bereits vorhanden ist.

Grüße.
 
Die zwei Dräht von der Telekom müssen in der Mitte 4&5 des DSL Eingang der Fritzbox. Ich habe die zwei Drähte auf eine Westernplugdose geführt, 4 & 5 also in der Mitte von dort ein Patchkabel an die Fritzbox
Das klappt alles. Nur die Telekom kann die Leitung nicht Einmessen weil der Abschlusswiderstand fehlt der normallerweise in der TAE Dose von der Telekom ist. Man kann auch mangels Dosen einen Stecker an dem Patchkabel abschneiden und die direkt an den Übergabepunkt anschliesen wieder 4 & 5. Wenn man in den Stecker reinschaut sieht man welche Farben 4 & 5 sind.
 
Danke für die schnelle Antwort.

Du hast recht mit deinem Hinweis, die Rastnase ist versetzt. Dann wird das mit dem Adapter nicht klappen.

Ich werde mal ein Foto machen, wie das im Keller bei meinen Eltern aussieht, aber da ist keine TAE im Keller.
Da wir von der Telekom zu 1&1 wechseln, kommt dann sowieso ein Servicetechniker (laut 1&1 Vertrag), würde dieser eine TAE Buchse auf Putz installieren, wenn keine vorhanden ist?

Grüße

Hallo und Guten Morgen,

veranlasst Ihr einen Anbieterwechsel mit Rufnummernübernahme (oder wie von Zentronix genannt Anschlußübernahme)? Dann ist in der Regel kein Techniker erforderlich.

Viele Grüße
Sandy, 1&1
 
1u1-Technikerbesuch war zuletzt bei meinem Anschluss vor gefühlten 100 Jahren notwendig, als von ADSL auf VDSL gewechselt wurde.
Ursache: Verdrahtungsfehler im DSLAM
 
Hallo und Guten Morgen,

veranlasst Ihr einen Anbieterwechsel mit Rufnummernübernahme (oder wie von Zentronix genannt Anschlußübernahme)? Dann ist in der Regel kein Techniker erforderlich.

Viele Grüße
Sandy, 1&1

Hallo,

ja genau ist ein Anbieterwechsel mit Rufnummerübernahme (momentan 16Mbit ADSL) auf 50Mbit VDSL bei 1&1.

Ich weiß nur das wir 1998 damals ISDN bekommen haben und die Telekom die ISDN Telefonanlage etc. installiert hat im Keller.
1999 dann Umstieg auf DSL (0,768Mbit/0,128Mbit), bei dem der Splitter hinzugekommen ist. Aber in meinen jungen Jahren damals kann ich mich nie daran erinnern eine erste TAE Buchse im Keller gesehen zu haben.
Es hat sich immer nur die Verkabelung geändert. Es kommt eben dieses RJ11 Kabel aus dem APL und dies steckt direkt im Splitter (im Amt). Von dort dann die weitere Verkabelung, wie gehabt.

An wenn kann man sich denn wenden, dass eine 1.TAE gelegt werden soll? Hat das die Telekom damals vergessen?
 
Die erste TAE wird kostenfrei vom Netzbetreiber neben den APL gelegt.
Wunschstandort kostet extra.
Die TAE ist und verbleibt im Eigentum des Netzbetreibers.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da du VDSL bekommst, stört der Splitter nicht, wenn er in Ordung ist.
 
Der Splitter ist ein alterndes und damit risikoeinstreuendes Element.
Also hinweg damit ;)
 
Der Splitter hat aber auch schon so manche Überspannung aufgefangen. Früher ging dabei der Splitter kaputt, heutzutage ist dann ein neuer Router fällig.
 
[...] Nur die Telekom kann die Leitung nicht Einmessen weil der Abschlusswiderstand fehlt der normallerweise in der TAE Dose von der Telekom ist. [...]

Hierzu ein Zitat aus dem Wikipedia-Artikel "Passiver Prüfabschluss":

"Bis 2002 hat die Deutsche Telekom DSL-Splitter mit integriertem, abschaltbarem PPA ausgeliefert. Diese konnten die „1. TAE“ als Netzabschluss ersetzen."

Demnach sollte man wohl entweder den Splitter dranlassen oder aber eine 1. TAE-Dose setzen lassen.

Grüße.
 
Danke für die zahlreichen Infos! Ich werde am Tag der Umstellung berichten ob es klappt.
 
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