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Verbindung mit einen 56k Moden herstellen

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von AlexIP82, 2 Jan. 2012.

  1. AlexIP82

    AlexIP82 Neuer User

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    Hallo, ich habe da mal eine Fragen.

    Das Grundproblem ist das mein Vater, ein Haus hat was die meißte Zeit leer steht.

    Da er diese Haus nur alle zwei Wochen besucht wäre es schön mit geringen Mitteln eine Art Überwachungsanlage für das Haus aufzubauen. Es geht nicht nur darum ob jemand Eingebrochen ist sondern auch darum ob die Heizung läuft ob der Stromvorhanden ist usw.

    Die meißten Sachen kann man zum Beispiel mit einer einfachen Webcam realisieren.
    Mit der passenden Software können bewegungen abgespeichert werden oder Bilder von der Heizung oder dem Thermometer gemacht werden. Dafür steht ein Rechner mit Webcam zurverfügung.

    Das Hauptproblem ist wie kann er von ausserhalb auf diese Daten zugreifen. Im Haus ist noch ein funktionstüchtiger einfacher Telefonanschluss von der Telekom vorhanden. Mit einen 56k Modem könnte man ja dann eine Verbindung zum Rechner aufbauen, der Dauerhaft Bilder mit der Webcam macht. Und mit ein Verbindungsprogramm könnten ja die letzten gemachten Bilder heruntergeladen werden, ich weiß das dauert aber wir haben ja Zeit.

    Doch wie bekommt er eine Verbindung zum Modem? Zur verfügung steht ein Smartphon und ein Webstick mit Laptop. Gibt es Programm die übers Internet ein modem anrufen können? gibt es Apps für das Smartphon was ein Modem simunlieren kann? Was gibt es für Verbindungsprogramme für modems (telnet, putty)? Wie steht es mit der Datensicherheit das niemmand anderes darauf zugreifen kann.

    Ich habe schon im Internet geschaut aber nix richtiges gefunden, weil diese Technik wohl zu alt ist.

    Wäre schön wenn mir jemand ein denkanstoss geben kann, ob es solche Projekte schon gibt oder wie ich dies am einfachsten anfangen kann.

    mfg

    Alex
     
  2. tioan

    tioan Mitglied

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    Bei conrad elv usw gibt es fertige gsm Modems mit digital input/output welche dann per sms alarmieren sowas würde ich eher in Betracht ziehen.
     
  3. RiVen

    RiVen Aktives Mitglied

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    Mit dem Webstick sollte es möglich sein, eine Datenverbindung (CSD) zum Analog-Modem in der Wohnung aufzubauen.
    Das Modem in der Wohnung muß so eingestellt werden, daß es kommende (Daten-)Anrufe automatisch annimmt.
    Bei einem Windows-Rechner z.B. kann man die Einwahlfähigkeit per RAS einrichten. Der Rechner muß dann aber permanent laufen.
     
  4. AlexIP82

    AlexIP82 Neuer User

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    tioan:

    ja die gsm Module wären eine Lösung wobei mich der Preis etwas davor abschreckt, GSM modul 150 Euro und GSM Kamera 200 Euro. Das GSM Modul kann dann aber auch nur Ja oder Nein übermitteln also analoge Temperaturdaten sind somit nicht möglich. Soviele Anbieter scheint es ja in diesen Bereich auch nicht zu geben. Jedenfalls Elv, Conrad und Reichelt bringen mir da nur zwei drei Treffer.

    RiVen:

    Bescheiden das die Datenverbindung CSD heißt, somit habe ich ganz viele Treffer vom Christopher Street Day (CSD) und finde wieder mal nix vernünftiges. Keine Ahnung ob das mein Smartphon auch unterstüzt jedenfalls bin ich noch nicht über diese Einstellung gestolpert. Ich habe mal früher mit mein alten Handy und Bluesoleil so eine direkt Verbindung aufgebaut, aber das alte Handy habe ich aber nicht mehr. Gibt es da keine Alternativen? Mit mein Handy kann ich ja die Nummer anwählen nur müßte ich halt stat sprache Daten austauschen.
     
  5. RiVen

    RiVen Aktives Mitglied

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    CSD steht hier für "Circuit Switched Data" (siehe z.B. hier http://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0910151.htm).
    RAS steht für "Remote Access Service" (siehe z.B. hier http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0907081.htm).
    Auf der zweiten oben verlinkten Internet-Seite findest du weitere Informationen in Sachen "Fernwartung" über Wählleitungen, Mobilfunk oder Internet.

    Bei leitungsgebundener Datenübertragung muß man aber beachten, daß nach Zeit abgerechnet wird, nicht nach übertragenem Volumen. Wenn die Gegenstelle ein "lahmes" Modem ist, dauert die Übertragung von hoch aufgelösten Bildern verhältnismäßig lange und wird damit teuer, je nachdem wie oft die Übertragungen erfolgen sollen.

    Deshalb könnte es auch Sinn machen, in dem Haus einen günstigen DSL-Anschluß und Internet-Zugang legen zu lassen, der dann per DynDNS von außen aus übers Internet zugänglich ist. D.h. die Web-CAM hängt am Internet bzw. kann jederzeit Bilder über das Internet versenden.
    Man hat dann zwar monatliche Fix-Kosten für den DSL-/Internet-Zugang, aber keine nutzungsbedingten Übertragungskosten.
     
  6. AlexIP82

    AlexIP82 Neuer User

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    danke für die Links, da wird das Thema leider nur sehr grob behandelt, weiß leider immer noch nicht wie das direkt einzurichten geht und mit welchen Programmen ich arbeiten kann.

    Wahrscheinlich habe ich mich auch noch nicht verständlich ausgedrückt. Mein Handy hat ja eine Flatrat ins Festnetz daher sind die Verbindungskosten egal. Nur wenn ich jetzt die Telefonnummer anrufe geht ja das Modem ran und will mit mir Datenaustauschen statt eine Sprachverbindung. Also brauche ich ja eine Software um mit den Rechner zu kommunizieren. Gibt es da nicht software für den PC der dann mein HTC ansteuert und das Modem anrufen kann? Wenn die Verbindung steht kann ich ja manuell das letzte Bild rüberkopieren was nicht lange dauern sollte. Diesen Vorgang würde ich dann alle zwei Tage Wiederholen. Und mein Problem wäre gelöst!
     
  7. Rohrnetzmeister

    Rohrnetzmeister IPPF-Promi

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    Mal ein Hinweis: Deine Festnetzflat auf dem Handy ist nicht für Datenverbindungen vorgesehen. Die Provider verbieten es.
     
  8. RiVen

    RiVen Aktives Mitglied

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    Du wolltest einen "Denkanstoß". Google findet unter den genannten Begriffen Tausende weiterer Seiten ;-)
     
  9. Novize

    Novize Moderator
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    Nur mal so am Rande: mit der Datenübertragung auf dem Sprachkanal kommst Du stabil noch nicht mal auf 2400Bd, das ist nicht zielführend. ;)
     
  10. AlexIP82

    AlexIP82 Neuer User

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    Novize

    Nur mal so am Rande: mit der Datenübertragung auf dem Sprachkanal kommst Du stabil noch nicht mal auf 2400Bd, das ist nicht zielführend.

    Ich habe ja gar keine Ahnung von diesen Thema aber ist das nicht egal ob es Daten oder Sprach ist? Ich habe mal gehört das Sprache mehr Aufwand macht als Daten zu übermitteln, weil die Sprache nicht so einfach komprimiert werden kann und wenn das gemacht wird dann die sprache halt nicht natürlich und künstlich klingt. Bei Daten können ja die Pegel besser definiert werde. Am Ende müßte es Abhäng von der Frequenz der Telefonverbindung sein, wobei die bessere Leistung mit Daten erzielt werden müßte weil die komprimiert werden können. Oder ist das anders als gedacht? Müßte ja zumindestens die 56kbyte aus der Leitung holen!

    Rohrnetzmeister

    Mal ein Hinweis: Deine Festnetzflat auf dem Handy ist nicht für Datenverbindungen vorgesehen. Die Provider verbieten es.

    Ich ruf zumindestens bei mir Zuhause auf mein Festnetz an. Der Telefonanbieter rechnet ja dann die Verbindung auch in Minuten ab und nicht in Datenpaketen.
     
  11. chked

    chked IPPF-Promi

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    Im GSM-Netz wird alles digital übertragen. Sprache wird digitalisiert, Daten direkt sofern die Gegenstelle mitspielt. Bei einer Modem-Übertragung werden die Daten zunächst in Töne (="Sprache") umgewandelt, digitalisiert und komprimiert und auf der Gegenstelle wieder zurückgewandelt. Die Komprimierung der Daten-"Töne" ist suboptimal, da sie auf das Sprachspektrum abgestimmt ist.
    Daher ist nicht mehr als 2400 kBit/s - wenn überhaupt - möglich.
     
  12. Novize

    Novize Moderator
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    Zusätzlich zur Sichtweise der "Daten" als Sprache aus der Perspektive der Sprachverbindung:
    Du hast es eigentlich schon selbst erkannt: Durch die im GSM-Standard immer vorkommende Komprimierung klingt die Sprache nicht wirklich natürlich, denn die ist immer stark komprimiert. Dia als Töne ausgelegten Daten werden entsprechend komprimiert und sind nicht mehr fehlerfrei dekomprimierbar. Weiterhin kommt auch das 56k-Modem im leitungsgebundenen Festnetz (normale Analog-Leitung) längst nicht immer auf diese theoretischen 56kBd sondern bewegt sich i.d.R. deutlich darunter. Du weißt selbst, dass die Sprachqualität hier jedoch eine deutlich bessere ist, als bei 'nem Handy-Telefonat. Da liegt es auf der Hand, dass bei einer hörbar deutlich schlechteren Leitung auch nicht mehr übertragen werden kann, als bei einer hervorragenden Festnetztelefonverbindung.
    Es ist bei normalen VoIP-Telefonverbindungen sogar manches Mal nicht fehlerfrei möglich, ein Fax zu übermitteln. Das bei einer qualitativen Top-Verbindung. Alles nur, weil auch hier eine De- Komprimierung der Signale stattfindet. Und das Fax sendet mit i.d.R. 14,4kBd mit einem wesentlich ausgefeilteren und fehlertoleranteren Datenprotokoll als normale Modems. Selbst da funktioniert es meist nur mit 9600 kBd, wenn überhaupt...
     
  13. sparkie

    sparkie Aktives Mitglied

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    also ich verstehe das Problem des TE nicht. Man kann doch per UMTS USB Modem (z.B. E169) problemlos eine Datenverbindung ueberall hin aufbauen? Solche Modems werden einem in der Bucht nachgeworfen. Es kommt eigentlich nur auf einen entsprechenden Datentarif an. Und den braucht man in jedem Fall. Der richtet sich nach der Menge und Haeufigkeit der uebertragenden Daten. Ob ein Volumentarif oder Tages- oder Monatsflat oder was auch immer Sinn macht kann ich nicht beurteilen.

    - sparkie
     
  14. AlexIP82

    AlexIP82 Neuer User

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    ja sicherlich kannst du mit UMTS Stick eine Datenverbindung aufbauen. Aber du kannst nicht so einfach mit den UMTS Stick dein Festnetztelefon anrufen und diesen eine Datei vom PC schicken. Ein Modem ist ein Gerät was Signale verändern kann (modulieren und demodulieren) und dadurch Datenverschickt werden können. Ich habe nun verstanden das die Modems in zwei verschiedene Netzen arbeiten und so nicht einfach verbunden werden können.

    Novize und chked:

    ja da habt Ihr recht der engpass ist die GSM-Verbindung. Da werde ich wohl die Sache noch einmal überdenken müssen, obwohl die Idee recht einfach aussah.
     
  15. Novize

    Novize Moderator
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    Du sollst auch mit dem UMTS-Stick (dauerhaft) ins Internet und dann von der Ferne aus z. B. via Teamviewer zugreifen oder ein Prog auf dem entfernten PC laufen lassen, welches Dir selektierte Daten zusendet. Löse Dich von irgendwelchen Einwahlverbindungen und MoDem-Spielereien, die bringen Dich nicht weiter
     
  16. Andre

    Andre IPPF-Promi

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    Ein normaler Telefonanschluss (17,95) ist teurer als eine Datenflat (ab 10,00).
    Wenn Telefonica verfügbar ist, gäbe es sogar Telefonie+Internet per DSL für ca. 22¤/Mon, also gerade mal 4¤ mehr im Monat.

    Ansonsten:
    Wenn in dem Haus UMTS-Empfang möglich ist, kündige den Telefonanschluss und portiere die Nummer z.B. zu Sipgate.

    Ich habe einen Zweitwohnsitz ( auch im Schnitt nur 3-6 Tage im Monat bewohnt) eine Zeitlang wie folgt angebunden:
    - Easybox 802 mit UMTS-Stick (ca. 35¤ bei eBay), UMTS-Karte mit Datenflat (10¤/Mon)
    - FBF 7170 (oder gefreetzte SP W701V), Zugang über LAN1, an die Easybox angeschlossen)
    VPN-Verbindung von der FBF zur FBF am Hauptwohnsitz (7390, 7170 geht aber auch)
    Am Hauptwohnsitz die zu Sipgate portierte Nummer angemeldet und ein "IP-Telefon", welche diese nutzt, eingerichtet.
    Die FBF am Zweitwohnsitz an dem Account angemeldet, mit FBEditor in der voip.cfg "iLBC" als Codec erzwungen.
    Am Zweitwohnsitz war nun für 10¤/Mon Internet (bis 1GB/Mon schnell, danach mit 64kbps) und Telefonie (iLBC funktioniert auch bei gedrosselter Geschwindigkeit) voll funktionstüchtig.
    Über diese Internetanbindung könnte nun eine Webcam Bilder an einen Mailaccount senden.

    Das setzt natürlich alles voraus, dass Du irgendwo einen DSL-Anschluss mit FBF zur Verfügung hast.
     
  17. mikrogigant

    mikrogigant Guest

    Exakt. Und Modem-Verbindungen über GSM (CSD) sind in den meisten aktuellen Datentarifen gar nicht enthalten, d. h. sie gehen trotz mobiler Daten-Flatrate richtig ins Geld (in der Regel werden derartige Verbindungen wie Sprachverbindungen abgerechnet, d. h. sie kosten je nach Tarif ab ca. 8 Cent/Minute). Wirklich günstig sind mobile Datenverbindungen nur über GPRS, EDGE oder UMTS, denn nur dafür gibt es erschwingliche Datenflatrates.

    Grüßle

    Der Mikrogigant
     
  18. HyBird

    HyBird Mitglied

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    Rüstet doch eure Telefonleitung auf DSL. Bei 1und1 kostet das gerade mal 5 Euro mehr im Monat. Die Einwahverbindungen für langwierige Datenübertragungen via GSM
    will ja auch Geld berappt werden. So könnt ihr dann den Rechner vor Ort mittels der Mitgelieferten Fritzbox starten (WAKE ON LAN) und via VNC oder Teamviewer oder AMMYYAdmin fernsteuern. Ferner würde ich prüfen ob die Heizungssteuerung die Möglichkeit besitzt ein Fernwartungmodul nachzurüsten.
     
  19. RiVen

    RiVen Aktives Mitglied

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    Das hatte ich oben auch schon vorgeschlagen.
     
  20. AlexIP82

    AlexIP82 Neuer User

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    Ja ist ok, die 5 Euro haben wir auch noch. Habe mich vorher nicht über die aktuellen DSL Preise informiert und mir ist nur die alte Variante als möglichkeit eingefallen.