[Gelöst] Verkabelung der Geräte bei Glasfaser-Anschluss

  • Ersteller Ersteller Deleted member 473150
  • Erstellt am Erstellt am
D

Deleted member 473150

Guest
Moin mitnanner,
ich habe die Möglichkeit über 1&1 einen Glasfaser-Anschluss zu bekommen. Vorleister ist DeutscheGlasfaser.

Die Leitung könnte bei uns im Treppenhaus reinkommen und die vorhandene Verkabelung ist wie folgt:

Router (7590AX, DSL) ist im 1. OG.
Von da geht eine LAN-Verbindung ins EG (direkt neben der Kellertreppe). Auf der Skizze das x-x.

Wenn die GF-Leitung nun in dem Treppenhaus (Kellertreppe) reinkommt, die Geräte dort an der Wand angebracht werden, sollte es doch möglich sein, von dort in die LAN-Dose, ins 1. OG (ca. 5bis10 Meter Leitung) und dann in den WAN-Port der 7590AX?
Ich hoffe, ich habe es verständlich ausgedrückt?

Grüße,

PS: Ich möchte keinen Router in den Flur stellen oder weitere Leitungen ziehen. Die bestehende Netzwerkverkabelung läuft und soll beibehalten werden.

Anschluss-Stationen-Ftth - Kopie.png
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was auch immer die Geräte 1) 2) 3) im einzelnen sein sollen... Wenn Du vom ONT eine Netzwerkleitung zur Fritz (WAN-Eingang) legst, spielt es keine Rolle, ob diese 1m oder 20m lang ist.
Du musst nur beachten, der ONT ist ein aktives Gerät und benötigt eine Stromversorgung. Immerhin wird genau hier das optische in ein elektrisches Signal konvertiert. Ist das bei dir im Treppenhaus möglich, ist alles in Butter ;)
 
  • Like
Reaktionen: Deleted member 473150
Was auch immer die Geräte 1) 2) 3) im einzelnen sein sollen...
Moin Novize *winkfuchtel*,

1= HÜP
2= Glasfaser-Netzabschlusspunkt (Glasfaser-Anschlussdose)
3= 1&1 Glasfaser Modem (ONT) (Stromversorgung über einzige Steckdose dort möglich)

Besten Dank für die Rückmeldung.
Soll ab März 2026 möglich sein. (DG ist bereits seit 3-4 Jahren vor Ort). 1&1 zahlt bis HÜP und so wäre alles in einem Abwasch erledigt.

Greetings
 
Ich würde mir eine GF-Dose dorthin setzen lassen, wo der neue GF-Router stehen soll. Dann hast du ein Gerät weniger, das Strom braucht.
 
Wenn man kein GF durch die Wohnung / das Haus ziehen möchte und den alten vorhandenen Router weiter nutzen will, ist das schwierig umzusetzen.
Btw. Das eine Gerät, was dann wg des Strombedarfs wegfällt wird strommäßig zumindest teilweise kompensiert durch einen höheren Strombedarf des GF-Modems des neuen Routers, also ein lupenreines linke-Tasche-rechte-Tasche-Spielchen ;)
 
@mac-christian :
Wenn ich die Dose zum alten Router-Standort legen lasse, wer meinst Du zahlt das?
Deckendurchbruch, Wanddurchbruch, Malerarbeiten, Kabelkanal stemmen und dann schließen? Danach Tapete erneuern?

Wenn Du die Kosten übernimmst immer gerne.
Darum mein PS in #1

Router im Flur ist ausgeschlossen und dann wäre im 1. OG auch ein Switch notwendig. Der benötigt auch Energie.
 
Die wirtschaftliche Betrachtung sollte gerade bei der Nennung "Stromkosten sparen" mal über den Tellerrand schauend betrachtet werden:
Wenn man den neuen Router noch erwerben muss, dafür den alten verhökert, kommt man wirtschaftlich auf ein Minus mehr als >100€
Nehmen wir nur diese 100€ und schauen auf die Amortisation über den Strompreis (ich nehme mal 33Ct/kWh an)...
Dann sind diese 100€ gleichzusetzen mit 300kWh. Der "höhere Strombedarf" der jetzigen Konstellation beträgt evtl 2W, das bedeutet, in schlappen 150.000 Std (17 Jahren!) ist die schwarze Null erreicht.
Rechnet sich das wirklich? ;)
(Mit ganz spitzem Bleistift gerechnet, muss man für dieses Geld auch noch in Vorleistung treten und daher kommen hier die Zinsen noch dazu...)
 
  • Like
Reaktionen: Deleted member 473150
Wenn es denn 2 Watt wären, was ich immer noch stark bezweifle, denn wie genau kann man von den durchnittlichen 3,3 ganze 2 einsparen?

Einen ONT einzusetzen hat übrigens noch einen Vorteil:
Man muss nicht bei jedem GF-Router-Wechsel das Modem freischalten oder (ganz pöse) die Modem-ID des orginalen ONT rein-klonen. Oder wer kein AVM-Fan-Boy/Opa ist, kann Router/Firewall ganz frei wählen und seinem Drang nach Ubiquiti, pfSense, OPNsense, IPFire, VyOS etc. nachgeben.
 
  • Like
Reaktionen: Deleted member 473150
Die 2W Mehrverbrauch, die 33Ct/kWh und 100€ Mehrkosten sind natürlich nur geschätzt und dem einfachen Überschlagen im Kopf geschuldet. Auf 1W mehr oder weniger kommt es eh nicht an, eher auf die Unwirtschaftlichkeit des Unterfangens, da der Vorposter ja genau darauf abzielte;)
 
  • Like
Reaktionen: Deleted member 473150
Nur bleibt damit die Schwachstelle der LAN-Kopplung im Stiegenhaus, wo sich jeder anstöpseln könnte in beide Richtungen.

Daher würde ich die Glasfaserleitung mittels Glasfaser-Innenkabel gleich bis ins OG durchschleifen lassen und dort die ONT setzen.
Das sollte keine Kosten verursachen, denn das LAN-Kabel ist da ja auch schon drinnen und bräuchte man nur die Glasfaser dazuziehen oder anstelle des LAN-Kabels einziehen.
Die eventuellen Kosten wären minimal, die Glasfaserinnenleitung bekommt man möglicherweise kostenlos dazu (wäre bei uns so).
Ein solches Glasfaserinnenkabel ist weit dünner als ein LAN-Kabel und auch wesentlich flexibler, kann man auch zu jeder anderen Leitung dazulegen (sofern noch Platz ist im Leerrohr).

Hätte zudem auch den Vorteil, daß man ggf. jederzeit auch auf einen Fiber-Router umsteigen könnte, falls man das unbedingt wollte.
 
Den Beiträgen weiter oben nach liegt dort kein Leerrohr und da dran scheitert deine Idee, die bei idealer Leitungs/Leerrohrverlegung natürlich das Optimum wäre.
Die kritische Schnittstelle "jeder kann sich anklemmen" ist in einem EFH jedoch nicht allzu kritisch, wovon ich bei der bisherigen Schilderung ausgehe, so wie ich es zwischen den Zeilen herausgelesen habe. ;)
 
Du meinst wirklich ernsthaft ein LAN-Kabel würde da Unterputz ohne Leerrohr verlegt worden sein und das in den letzen 3 Jahrzehnten (länger gibts ja für daheim noch gar kein LAN bzw. wäre es dann ohnehin schon zu ersetzen).
oder weitere Leitungen ziehen.
Lese ich nicht so raus wie du und EFH würde ich auch nicht grundsätzlich unterstellen, auch wenn es vielleicht der Fall ist.
 
Du meinst wirklich ernsthaft ein LAN-Kabel würde da Unterputz ohne Leerrohr verlegt worden sein
Ja, das meine ich:
"weitere Leitungen ziehen" ist so ziemlich das Gegenteil von "die Leitung ersetzen" und "Deckendurchbruch, Wanddurchbruch, Malerarbeiten, Kabelkanal stemmen und dann schließen" klingt auch nicht wirklich nach Leerrohr ;)
Die Historie des Hauses kennen wir nicht, wir können nur wertfrei den Ist-Zustand erahnen und der klingt halt nach fest in der Wand verlegten Netzwerkkabeln, wie ich es auch zuhauf woanders immer wieder sehe. Leider ist das der Normalzustand.

Zum EFH:
Ich möchte keinen Router in den Flur stellen
Kein normal denkender Mensch wird auch nur ansatzweise in Erwägung ziehen oder auch nur erwähnen, den heimischen Router ins für fremde Personen zugängliche Treppenhaus hängen und damit denen das eigene LAN sperrangelweit öffnen und für Schindluder zur Verfügung stellen. Ab gesehen davon wäre der einzige verfügbare Strom dort der Allgemeinstrom und somit Stromdiebstahl, wenn ich den für mich privat abzwacke. Auch die Beschreibung "vom Flur geht eine Leitung ins EG ich möchte den Router aber lieber im OG haben" ist recht untypisch für ein Mehrfamilienhaus.
Das klingt von der gesamten Denkweise für EFH - natürlich alles ohne Garantie, nur meine Einschätzung ;)
 
Moin mitnanner,
es ist ein EFH und der Einwand mit dem Router (Zugriff durch Dritte) ist ein Grund.
Dazu kommt, dass es kein Leerrohr gibt. Wie das Kabel damals verlegt wurde, kann ich nicht sagen. Ob das GF-Kabel glatt durchgehen wird ist reines Rätselraten und das LAN-Kabel wird nicht erstzt.

Die Antwort von Novize aus #2 beantwortet meine Frage und die baulichen Aspekte könnt Ihr nur verspekulieren.
 
Wenn Du vom ONT eine Netzwerkleitung zur Fritz (WAN-Eingang) legst, spielt es keine Rolle, ob diese 1m oder 20m lang ist.
genau das habe ich privat vor, nur aus dem privatem Keller ins Dach mit den vorhandenen alten 4er-ISDN Kabeln. wäre quatsch bis ins Dach GF zu legen + teuren GF-FB zu nehmen. bisher kommen im Dach 280 Mbit über die 2 alten DSL-/ISDN Adern an der FB an und sollten paar hundert MBit weiter liefern. Sehe ich das richtig?

Nur endet bisher die GF bereits in Pos. 2 ohne HÜP der Telekomiker. Bräuchte also nur ein billiges GF-Modem mit LAN Ausgang, richtig?
.mg.
 
Das wird wahrscheinlich mehr als eng und damit instabil...
Über eine Telefon/ISDN-Leitungen stabile 1000BaseT zu schalten sehe ich als utopisch an. Nebenbei ist ISDN 4-adrig, bei 1000Base-T benötigst Du 4 gegeneinander verseilte Adernpaare, also 8 Adern. dazu fehlen Dir also 4 Adern und bekommst damit maximal 100BaseT, also 100MBit/Sek...
Zu einer Alternative lies mal hier sowie im dort verlinkten anderen Thread:
 
  • Like
Reaktionen: Deleted member 473150
Das wird wahrscheinlich mehr als eng und damit instabil...
Über eine Telefon/ISDN-Leitungen stabile 1000BaseT zu schalten sehe ich als utopisch an. Nebenbei ist ISDN 4-adrig, bei 1000Base-T benötigst Du 4 gegeneinander verseilte Adernpaare, also 8 Adern. dazu fehlen Dir also 4 Adern und bekommst damit maximal 100BaseT, also 100MBit/Sek...
Danke, Ergänzung: es wäre wohl noch ein 2. ISDN Kabel mit 4 Adern verfügbar, alles als Zwillinge jeweils verdrillt. Könnte das reichen bis 280 Mbit wie derzeit über die 2 alten verdrillten Adern einer ISDN Leitung, wobei die anderen 2 Adern sogar noch an der Fritzbox für analoges Telefon hängen? Ist das bisherige V-DSL Signal unempfindlicher als das neue elektr. Signal nach dem ONT über 4 oder 8 verdrilllte ISDN Kabel? Leider ist eine LAN Verlegung durch die Rohre fast unmöglich ...
 
Könnte das reichen bis 280 Mbit wie derzeit über die 2 alten verdrillten Adern einer ISDN Leitung,
Solche Zwischenschritte gibts bei Netzwerk nicht. Entweder 100Base-T oder 1000Base-T. Und da müssen alle Datenpakete dann stabil mit 1000MBit/Sek transportiert werden. Also mach dich kundig bez der im anderen Thread angesprochenen Geräte
Oder zerre die alten Kabel aus dem Leerrohr raus (ziehe damit gleichzeitig eine Litze ein) und nutze diese danach als Einzughilfe für Netzwerkkabel bzw GF-Patchkabel, wie @Grisu_ vorschlug
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst es ja versuchen mit den beiden ISDN-Leitungen.
Vielleicht hast du Glück und für die paar Meter reicht es aus, durchaus vorstellbar, wenngleich auch keine saubere Lösung.
Muß sie nur richtig anschließen an die LAN-Stecker.
Also vom einen Kabel die Pärchen auf die Pins 1-2 und 3-6 und vom anderen 5-4 und 7-8. https://www.linux-community.de/wp-content/uploads/2010/09/Abbildung-2-391-300x200.jpg
Mehr als daß es nur 100Mb/s Verbindung aufbaut anstelle der 1Gb/s kann nicht sein.
 
Kostenlos!

Statistik des Forums

Themen
248,873
Beiträge
2,303,511
Mitglieder
378,533
Neuestes Mitglied
PatrickSt91