Vertragsverlängerung rechtens ??

dobby71

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29 Okt 2009
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Hallo, da ich seit einiger Zeit bei meinem derzeitigen Internet und Telefonanbieter unzufrieden bin möchte ich gerne den Anbieter wechseln. Leider ist Kündigung mit der Begründung abgewieseen worden, das ich bei einem Produktwechsel am 01.11.2007 einen neuen Vertrag mit einer Mindestlaufzeit von 2 Jahren eingegangen bin und die Kündigunsgfrist 3 Monate beträgt. Da ich nach deren Sichtweise zu spät gekündigt habe, soll mein Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert worden seion. Den Produktwechsel hatte ich damals telefonisch veranlasst, in der schriftlichen Bestätigung Seiten waren keine Hinweise auf neue Mindestvertragslaufzeiten oder AGBs.

Nun meine Frage: kann ich bei fehlenden Kündigungsfristen/Vertragslaufzeit bzw. entsprechender Hinweise auf AGB kurzfristig kündigen oder muss ich die Vertragsverlängerung um ein Jahr hinnehmen ???
 
Ich gehe davon aus, dass du das hinnehmen musst. 3 Monate Kündigungsfrist halte ich auch für sehr lange und doch selten, ist bei meinem Anbieter Versatel aber ebenfalls so.
Waren in den ursprünglichen AGBs denn mal kürzere Kündigungsfristen angegeben ? dann käme es vielleicht auf die Umstellunsgbestätigung an, wie weit dort Änderungen bekannt gegebwn worden sind, oder zumindest ein Link wo die AGBs stehen.
Aber wo wir schon den 29.10. haben wäre auch eine kürzere Kündigungsfrist doch höchst wahrscheinlich verstrichen.
Falls du da rechtliche Schritte in Erwägung ziehst würde ich auch bedenken, dass neben den eventuellen Kosten und auf jedenfall Ärger/Stress, das ganze auch meist eine lange Zeit dauert. Da stellt sich die Frage, wieviel einem ein paar Monate wert sind.
 
Moin,moin.
Drei Monate Kündigungsfrist sind keineswegs selten. Ich kenne eigentlich nur Alice und die auch nur, wenn es kein Vertrag mit teurer Hardware war, wo es kürzere Kündigungsfristen gibt.

Gruß
Stefan
 
Guude,
[.....] wo es kürzere Kündigungsfristen gibt.
Congstar z.B. bietet auch bei einigen Tarifen z.B. monatliche Kündigung an.
Das aber nur am Rande.

Prinzipiell sind Kündigungsfristen Bestandteil des gegenseitigen (Erst-) Vertrags und sind damit von beiden Seiten einzuhalten.

Rechtliche Schritte deinerseits einzuleiten ist da selten hilfreich, es sei denn du könntest eine mutwillige Absicht dahinter schlüssig begründen.
Ansonsten hast du schlichtweg die vertragliche Kündigungsfrist verstreichen lassen. ;) (bzw verpennt)

Aber wenn du magst, können wir uns hier gerne um
Hallo, da ich seit einiger Zeit bei meinem derzeitigen Internet und Telefonanbieter unzufrieden bin[.....}
kümmern..;) und vielleicht eine Verbesserung des momentanen Zustands herbeiführen.
Suche dir doch einen Themenbereich hier im Forum heraus und beschreibe uns konkret die aufgetretenen Probleme..Vielleicht findest du ja Hilfe..;)

PS: ..und achja...herzlich Willkommen im Forum....
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du nachweisen kannst dass dir die Änderung der AGB bei "normaler Sorgfalt" nicht bekannt sein konnte...

Dann würde ich an deiner Stelle mit einem Anwalt über das Thema reden... aber auch nur wenn die Anwaltskosten geringer als die Restlaufkosten des Vertrages sind.


Ich kann mir aber nicht vorstellen wie so ein Nachweis aussehen sollte...

Bleibt also nur die Tipps die dir hier zur eventuellen Problemlösung gegeben werden zu befolgen und das nächste Mal "rechtzeitig" zu kündigen.


Da ich mit so etwas ähnlichem auch einmal auf die Nase gefallen bin kontrolliere ich mittlerweile vor jedem Vertragsabschluss / Änderung ganz genau jegliche Laufzeiten und Kündigungsfristen...

Diese Unsitte (lange Vertragsmindestlaufzeiten, lange Kündigungsfristen) wird bleiben bis genügend Leute hier zu den Anbietern mit monatlicher Kündigungsfrist wechseln ....
 
Guude,

..in deinem ersten Antwort-Teil gebe ich dir ja Recht, aber dazu:
[.....]Diese Unsitte (lange Vertragsmindestlaufzeiten, lange Kündigungsfristen) wird bleiben bis genügend Leute hier zu den Anbietern mit monatlicher Kündigungsfrist wechseln ....
da fällt mir nur ein: "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil"....und "der getroffene Hund bellt".......;)



*scnr*
 
OK. Habe den beanstandeten Beitrag gelöscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Newbie, mit den paar läppischen GBs wirst du Deinen Vertrag auch nicht los - schon seit vielen Jahren nicht mehr. Das solltest auch Du mit der Zeit gelesen haben.
Aber mal zu Deinem eigentlichen Anliegen: Wir haben es wahr genommen, dass Du 1&1 nicht magst. Lass es nun bitte gut sein, das immer wieder bei jeder sich bietenden Situation gebetsmühlenartig zu wiederholen!
Und das Thema Sonderkündigung bei Kabel-BW ist hier nicht das das Thema, also bitte kaper nicht diesen Thread für Dein eigenes Anliegen.
Danke
 
Dann würde ich an deiner Stelle mit einem Anwalt über das Thema reden... aber auch nur wenn die Anwaltskosten geringer als die Restlaufkosten des Vertrages sind.
und das ist eigentlich nicht möglich, denn wir reden von 12 Monatsgebühren, was ein alternativer Anbieter ja auch nicht umsonst leisten wird - und auf der anderen Seite die sicherlich niemals schlecht verdienenden Anwälte, da kosts schon wenigstens nen 50er wenn er dem Provider nur einen Brief schreibt (was in vielen Fällen aber auch schon reicht *g*)
Selbst wenn der neue Anbieter z.B. die ersten XY Monate kostenlos anbietet, so ist davon auszugehen, dass das Angebot auch ein Jahr später zumindest nicht schlechter sein wird, also nur ein indirekter Vorteil.
Diese Unsitte (lange Vertragsmindestlaufzeiten, lange Kündigungsfristen) wird bleiben bis genügend Leute hier zu den Anbietern mit monatlicher Kündigungsfrist wechseln ....
also ich finds zwar auch unschön, wie geschrieben hat Versatel auch 3 Monate Kündigungsfrist, als "üblich" würde ich 6 Wochen ansehen.
Wesentlich schlimmer ist aber die automatische Vertragsverlängerung, in der Regel 12 Monate, was bei den meisten Anbietern so ist. Und wenn man dann in einen anderen Vertrag wechselt, weil es zumindest bislang ja immer deutlich billiger wird, sinds auch gerne gleich erneute 24 Monate, was ich ohne erneute Hardware auch einen Witz finde. Da wird einem generell auch keine Option geboten, dass man sagt bei passend eingegangener Kündigung besteht innerhalb der nächsten 12 Monate eine kürzere/monatliche Kündigungsfrist, sondern man wird einfach vor die Wahl gestellt ganzes Jahr, oder direkt komplett kündigen. Vorallem wenn man weiss, dass man nur noch 3-4 oder 8 Monate in der Wohnung wohnt, ist an dem Stress eines Anbieterwechsels aber nicht interessiert, insbesondere wenn man von der technischen Seite her zufrieden ist. Also das sollte rechtlich auf jedenfall zu Gunsten des Kunden verbessert werden, aber da sehe ich zumindest die nächsten 4 Jahre wenig Chancen. Beim Vertragsabschluss, der in der Regel auch (gute/teure) Hardware beinhaltet, habe ich mit 24 Monaten MVLZ wenig Probleme, aber danach sind die automatischen Verlängerungen eigentlich auch abrechnungstechnisch für den Provider in keinster Weise nötig und reine Abzocke.
Da von diesem "Problem" aber auch nur wenige Kunden betroffen sind, sprich die meisten das hinnehmen und ansich auch gut damit leben können, wird sich da wahrscheinlich nichts ändern, vorallem in den nächsten Jahren glaub ich das eh nicht.
 
Du kannst an deinem nächsten Wohnort zu einem Anbieter mit monatlicher Kündigungsfrist wechseln. Überregional Congstar oder Alice, in Großstädten gibt es noch ein paar Regionale.

Der Markt wird entscheiden wo es hinläuft, wenn mehr Leute zu den Kurzzeitverträgen wechseln kommen die Anbieter mit ihren 24- Monatslaufzeiten und den Kündigungsfristen unter Druck.

Wenn die Kunden statt dessen lieber lange Laufzeiten mit vielen Extras haben wollen wird sich der Markt in diese Richtung weiterentwickeln.. was ich sehr bedauern würde.

Die Leute die ich beraten habe haben alle eine monatliche Kündigungsfrist ;) obwohl sie genau wissen dass die 24 Monatsverträge etwas günstiger sind (keine 50 Euro Telekom Verbindungsgebühr, HW wird gestellt...) wenn man sicher ist dass man die 24 Monate voll ausnutzt.


Ein Kollege von mir wechselt alle 2 Jahre zwischen zwei Anbietern hin und her und nutzt damit jeweils die Neukundenkonditionen.. mir wäre es zu stressig..... wenn du sicher bist dass du nicht umziehst und sicher bist dass der Service stimmt sind die 24 Monate ja kein Problem.

Aber wer kann da heute noch sicher sein ...
 
Hi,

Ich gehe mal von 2 Voraussetzungen aus:
1. Dass sich der Vertrag bei einer Umstellung verlängert war bekannt. (Zumindest wird es in den AGBs des "alten" Vertrages gestanden haben.)
2. Der "alte" Vertrag hatte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch eine Kündigungsfrist von mindestens 4 Wochen.

Unter diesen beiden Voraussetzungen ist der Drops gelutscht.
Da jetzt bis zum Endtermin nur noch eine Woche bleibt (als Du es gemerkt hast, waren es vielleicht 2 oder 3) ist die Kündigungsfrist eh laaaaaaange vorbei.
Du kannst nur "Schadensbegrenzung" betreiben in dem Du diesen Vertrag prophylaktisch jetzt zum Ablauf kündigst, dann kannst Du es nicht wieder vergessen....... ;)

Ein Anwalt wird Dir nix bringen, außer zusätzlichen Kosten.

Grüße
Snyder
PS: Um die Ausgangsfrage kurz und knapp zu beantworten: Ja!
 
Hallo, danke für die vielen Antworten, vielleicht sollte ich noch ergänzen das ich 2005 einen Vertrag abgeschlossen habe, diesen Vertrag zum 01.11.2007 in einen anderen Vertrag bei dem gleichen telefonisch abgeschlossen habe.
Als Bestätignung erhielt ich nur ein Schreiben mit dem Hinweis auf das Datum der Vertragsumstellung und das alle Kennwörter gleich geblieben sind. Kein Hinweis auf Vertragslaufzeit und keine neue Hardware.
Die einzige Hardware die ich erhalten habe war 2005 ein Modem und der dazugehörige Splitter und NTBA. Sonst nichts. Aus diesem Vertrag vom 01.11.2007 wollte ich nun raus, da ich nicht von einer neuen 2 jährigen Vertragslaufzeit ausgegangen bin. Dieser Vertrag ist Anfang August gekündigt worden.
 
Wenn du es seit 2005 bei diesem Anbieter ausgehalten hast... dann wäre mein Tipp: sitz die restlichen 12 Monate auch noch ab, kündige am besten sofort...

Und mein Zweittipp wäre dann einer der Anbieter mit monatlicher Kündigungsfrist, da ergibt sich so eine Situation gar nicht erst. Wenn du ein DSL Modem / Router hast ist der Preisunterschied (finde ich) nicht mehr relevant...
 
Hallo,

bei Abschluss einen Vetrages bei Versatel versendet Versatel standarisiert die aktuellen AGB´s.

Diese lauten aktuell für jeden Kunden: 24 Monate Vertragslaufzeit und 3 Monate Kündigungsfrist. Erfolgt 3 Monate vor Ablauf des Vertrages keine Kündigung, verlängert sich der Vertrag automatisch um weitere 12 Monate.

Dies kann auch in Punkt 12 unserer AGB's für ADSL & ISDN nachgelesen werden.

Die AGB´s liegen zudem auch öffentlich auf der Versatel-Website aus.
Hier der Link: http://fs.versatel.de/docs/produkt/pk_ba...gb_dsl_isdn.pdf

Viele Grüße,
Deine Versa
 
Hi Versa,

Finde ich ja cool, daß sich ein Anbieter an dem Forum beteiligt.
Vielleicht könnte man ja auch andere beteiligen, oder zumindest dazu bewegen. Wenn alle Diskussionen sachlich bleiben und nicht in persönliche Detail bezüglich der Verträge ausarten wird es eine prima Sache.
 
Lieber Fränki,
wir finden es prima, dass Dir unser Engagement gefällt und freuen uns sehr über Dein Lob! Zeigt uns Dein Kommentar doch, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind.
Bis bald,
LG von Versa
 
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