Dann würde ich an deiner Stelle mit einem Anwalt über das Thema reden... aber auch nur wenn die Anwaltskosten geringer als die Restlaufkosten des Vertrages sind.
und das ist eigentlich nicht möglich, denn wir reden von 12 Monatsgebühren, was ein alternativer Anbieter ja auch nicht umsonst leisten wird - und auf der anderen Seite die sicherlich niemals schlecht verdienenden Anwälte, da kosts schon wenigstens nen 50er wenn er dem Provider nur einen Brief schreibt (was in vielen Fällen aber auch schon reicht *g*)
Selbst wenn der neue Anbieter z.B. die ersten XY Monate kostenlos anbietet, so ist davon auszugehen, dass das Angebot auch ein Jahr später zumindest nicht schlechter sein wird, also nur ein indirekter Vorteil.
Diese Unsitte (lange Vertragsmindestlaufzeiten, lange Kündigungsfristen) wird bleiben bis genügend Leute hier zu den Anbietern mit monatlicher Kündigungsfrist wechseln ....
also ich finds zwar auch unschön, wie geschrieben hat Versatel auch 3 Monate Kündigungsfrist, als "üblich" würde ich 6 Wochen ansehen.
Wesentlich schlimmer ist aber die automatische Vertragsverlängerung, in der Regel 12 Monate, was bei den meisten Anbietern so ist. Und wenn man dann in einen anderen Vertrag wechselt, weil es zumindest bislang ja immer deutlich billiger wird, sinds auch gerne gleich erneute 24 Monate, was ich ohne erneute Hardware auch einen Witz finde. Da wird einem generell auch keine Option geboten, dass man sagt bei passend eingegangener Kündigung besteht innerhalb der nächsten 12 Monate eine kürzere/monatliche Kündigungsfrist, sondern man wird einfach vor die Wahl gestellt ganzes Jahr, oder direkt komplett kündigen. Vorallem wenn man weiss, dass man nur noch 3-4 oder 8 Monate in der Wohnung wohnt, ist an dem Stress eines Anbieterwechsels aber nicht interessiert, insbesondere wenn man von der technischen Seite her zufrieden ist. Also das sollte rechtlich auf jedenfall zu Gunsten des Kunden verbessert werden, aber da sehe ich zumindest die nächsten 4 Jahre wenig Chancen. Beim Vertragsabschluss, der in der Regel auch (gute/teure) Hardware beinhaltet, habe ich mit 24 Monaten MVLZ wenig Probleme, aber danach sind die automatischen Verlängerungen eigentlich auch abrechnungstechnisch für den Provider in keinster Weise nötig und reine Abzocke.
Da von diesem "Problem" aber auch nur wenige Kunden betroffen sind, sprich die meisten das hinnehmen und ansich auch gut damit leben können, wird sich da wahrscheinlich nichts ändern, vorallem in den nächsten Jahren glaub ich das eh nicht.