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Wenn man Vodafone Kabel Internet hat (ex Kabelbw, ex Unitymedia, CleverFlat Starter 30) und Voip per Handy-App machen will, woher bekommt man die SIP-Zugangsdaten? Oder ist das bei Vodafone gar nicht möglich?
Ich meine natürlich Voip im Urlaub in Spanien ohne VPN. Bei anderen Anbietern geht das ja auch. Oder will Vodafone nicht, dass ich im Wochenendhäuschen meine Festnetzanrufe entgegennehme?
VoIP unterliegt bei fast allen Providern gewissen Beschränkungen. Die einschneidenste davon ist, dass die nomadische Nutzung unmöglich gemacht wird.
.. aus "Sicherheitsgründen" oder weil einfach die Server für SIP & Co. nur im Providernetz erreichbar sind.
Und ja, die Problematik hatte ich bei meiner lapidaren Antwort schon einkalkuliert.
Bei 1&1, Sipgate und easybell kann ich aber Voip weltweit benutzen. was anderes ist gar nicht akzeptabel. Das wäre ja so als würde mir die Bank vorschreiben, wo ich das abgehobene Geld benutzen darf.
Sipgate ist VoIP only (also kein "Internetprovider" wie Vodafone, Telekom usw. sondern "nur" ain VoIP-Provider), easybell (nicht nur diesbezüglich) in vielen Dingen sowieso eine positive Ausnahme und mit 1&1 hast du dann eine weitere (seltene) Ausnahme bzgl. nomadischer Nutzung gefunden. Aber das war es dann imo auch schon, zumindest bei den größeren/bekannteren Providern. Die nomadische Nutzung wird bei anderen Providern i.d.R. nicht unterstützt. Zumindest nicht an Anschlüssen anderer Netzbetreiber.
Du willst jetzt hier allen ernstes diskutieren, warum meine 70jährigen Eltern bei Vodafone gelandet sind, nachdem Unitymedia aufgekauft worden ist? Nicht dein Ernst, oder?
es wird Dir nichts bringen hier über Sinn und Unsinn von Provider-AGBs zu diskutieren. Sei stattdessen kreativ sie zu umgehen, z.B. wie oben beschrieben mit VPN. Fertig.
es wird Dir nichts bringen hier über Sinn und Unsinn von Provider-AGBs zu diskutieren. Sei stattdessen kreativ sie zu umgehen, z.B. wie oben beschrieben mit VPN. Fertig.
Da gibt es nicht viel zu diskutieren. Wenn etwas so nicht akzeptabel für jemanden ist, war es "nur" ein Fehler mit diesem Anbieter einen Vertrag abzuschließen. Oder es ist halt doch nicht so inakzeptabel.
M.E. hat die Einschränkung der nomadische Nutzung damit zu tun, dass Notrufnummer, wie bei einem "richtigen" Telefon, in der lokal zuständigen Zentrale auflaufen. Deshalb die Einschränkung des zum Hausanschluss gehörenden VoIP.
Einfachste wäre wohl eingehend auf Handy umleiten -kostenpflichtig- und ausgehend das Handy nutzen, in der EU kannst auf Handy deine Flat weiter nutzen ohne Kosten.
@otto58
Das ist leider kein Argument, denn bei richtigen VoIP-Anbietern ist automatisch die hinterlegte Adresse für den Notruf zuständig (easybell, sipgate).
Und ja, die trauen ihren Kunden tatsächlich zu, dass die bei nomadischer Nutzung merken, dass die nicht daheim sind.
@kleinkariert
Leider verstehe ich deinen Beitrag irgendwie überhaupt nicht.
Dass die "hinterlegte Adresse für den Notruf zuständig" ist, ist ja gerade das Problem. Du bis im Urlaub und ein dortiger Notruf läuft bei deiner Heimatzentrale auf.
"Und ja, die trauen ihren Kunden tatsächlich zu, dass die bei nomadischer Nutzung merken, dass die nicht daheim sind," meinst Du in welchem Zusammenhang?
In der Zeit, in welcher von dir hier nach vielen richtigen Hinweisen IMHO sinnfrei herumdiskutiert wurde, hättest du locker ein VPN eingerichtet.
Und da du vermutlich auch keinen DS (und somit keine routingfähige IPv4) hast, sollte das natürlich auch ein VPN sein, welches auch mit IPv6 funktioniert, bspw. Wireguard.
Und falls es dich noch interessiert: Ich nutze über mein WG-VPN zum Telefonieren die bekannte Fon-App von AVM. Funktioniert perfekt, egal wo ich gerade bin.