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Voip & Spit

Dieses Thema im Forum "Grundsätzliches" wurde erstellt von MrFrog, 4 Jan. 2007.

  1. MrFrog

    MrFrog Neuer User

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    Huhu, hab mal wieder ne Frage, ich habe mich bei einigen VoIP-Providern durch die seiten geschlagen, irgendwie finde ich immer das gleiche, und zwar sind nur Netzinterne (auch bestimmte Partnernetze) telefonate kostenlos! Die Provider die ich durchgeschaut habe waren Kabelanbieter und größere ISPs (AOL, Freenet, Web) auch T-Online und Arcor (die unterstützen alle auch kein ENUM).

    Von dus.net meine ich gehört zu haben das auch die SIP-URI von anderen Providern aus erreichbar ist, dies wird dann ja auch noch von einigen anderen kleineren VoIP-Providern so gemacht werden, aber ist dann SPIT überhaupt eine gefahr die speziell auf VoIP bezogen werden kann? Ich gehe jetzt mal davon aus, das der Großteil der VoIP-Nutzer bei den "großen providern" hängt, von daher spielt es doch finnanziell überhaupt keine rolle für den SPIT-Initiator ob er jetzt über VoiP oder call-by-call telefoniert, da auf jeden fall gebühren anfallen... außer das es vielleicht ein wenig bequemer ist...
     
  2. kombjuder

    kombjuder IPPF-Promi

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    Hallo,

    ich kenne SPIT bisher nur vom Festnetz und habe alle meine Nummern in ENUM eingetragen.
    Das "gemeine" an VOIP ist, dass du aus dem Paketheader den Absender oder zumindest dessen Serviceprovider erkennen bzw ermitteln kannst, ohne eine gebührenpflichtige Fangschaltung zu benötigen.
     
  3. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Ich bin bisher auch nicht von SPIT betroffen, trotz mehrerer Nummern, die über Provider oder SIP URI erreichbar sind. Einzig auf meine Stanaphonenummern in New York verirrt sich mal ein Anrufer, das sind aber normale Verwähler.

    Ich könnte mir vorstellen, dass das es in größeren Firmen Probleme gibt. Dafür gibt es aber entsprechende Devices, die SPIT recht zuverlässig erkennen und blockieren.

    jo
     
  4. Novize

    Novize Moderator
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    Ich habe letztens 2 Anrufe per Internet erhalten, die auf eine Vorstufe von SPIT hindeuten könnten:
    Die Nummer war "000123456789" und liess jeweils nur einmal Klingeln.
    Diese dann direkt hintereinander erst auf Leitung 1, danach auf Leitung 2 (fortlaufende Nummer): spit.JPG
     
  5. MrFrog

    MrFrog Neuer User

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    hmm... was sind den das für Devices? ...mehr als ne simple Blacklist wirds doch da auch nicht geben müssen, weil meinermeinung nach das SPIT verhalten sich nicht ändern wird (da wie schon gesagt, keine kosteneinsparpotentiale für den initiator entstehen) also das was derweil über PSTN läuft wird es wohl auch in Voip geben. Firmen werden ja noch zusätzlich von Voip profitieren, wenn der ganze FAX-SPAM keinen Toner und Papier mehr verbraucht...
     
  6. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Ich gehe mal davon aus, dass beide Nummern bei e164.org registriert sind.

    Lies doch dazu mal den Beitrag von evilbunny im ENUM Bereich unter Wichtig! ;)

    jo
     
  7. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Es gibt schon einige Kriterien, die sich auswerten lassen, z.B. eine größere Anzahl von Anrufen von einem bestimmten Absender, Rufe an nicht zugewiesene Durchwahlen, ...

    jo
     
  8. kombjuder

    kombjuder IPPF-Promi

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    Kann das eine Probeanruf von e64.org gewesen sein? Die haben so eine Rufnummer benutzt.
     
  9. MET

    MET Mitglied

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    Über diesen Provider bekomme ich gelegentlich Werbung per Fax zugesandt, wo man mir einen günstigeren Kredit für mein nicht existierendes Haus in den USA oder eine Lebensversicherung andrehen will.

    MET
     
  10. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    Das ist dann aber kein SPIT. Die Faxe kommen ja über die PSTN Nummer rein.

    jo
     
  11. sven@mainz

    sven@mainz Guest

    #11 sven@mainz, 5 Jan. 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5 Jan. 2007
    mhhm, ich muß mal in die Telefonliste schauen, ich glaube an dem Tag war das bei mir auch, und zwar bei FWD und sipgate.

    Edit 05.01.07, 15:56:

    Es war am 30.12. 20:08 2x sipgate und 20:40 2.x FWD. Beim ersten Anruf war ich dran: keiner in der Leitung.
     
  12. Mathias-R

    Mathias-R Neuer User

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    Hat sich denn schon mal jemand mit SIP Identity (RFC 4474) beschäftigt? Vielleicht sollte man schon über Abwehrmaßnahmen nachdenken bevor das Problem akut wird.

    MfG Mathias
     
  13. Andrej

    Andrej Gesperrt

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    Ich habe selber 3 Ö Nummern und eine 1 D Nummer und wurde noch nie belästigt von jemanden. ;)
     
  14. VoIP-Skeptiker

    VoIP-Skeptiker Mitglied

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    Das ist schön für Dich.
    Nun pass mal auf und schreib fleissig mit:
    Du schreibst in Deinem Beitrag, "Du wurdest noch nie belästigt".
    Das nennt man die Vergangenheitsform. Korrekterweise ist das das Präteritum (fälschlicherweise auch Imperfekt genannt, in Österreich sagt man dazu die Mitvergangenheit). Wenn Du das in der Schule durchgenommen haben wirst, dann sage Bescheid, damit wir die Zukunktsformen ansprechen können, die oben genannt werden. Genauer definiert, wird oben die Futur I -Zeitform (einfache Zukunft) genutzt. Diese unterscheidet sich von Deiner genutzten Zeitform im Kontext ganz erheblich. Aber diesen Unterschied nehmen wir dann in der nächsten Stunde durch.
     
  15. Josef_Pittl

    Josef_Pittl Neuer User

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    Spit oder Telefonspam offensichtlich kein Thema.

    Dieser Beitrag ist mehr oder weniger eingeschlafen. Offensichtlich ist Spit bzw. Telefonspam kein Thema. Und trotzdem würde ich gerne einige Fragen zu diesem Thema diskutieren.
    Sind die Werbespammer derzeit technisch noch nicht in der Lage?
    Ist der rechtliche Schutz bei Spit besser als bei Spam?
    Ist die Verbreitung von Voip - Enum usw. für die Spit er noch zu gering?
    Welche sonstigen Gründe könnte es geben, dass Spam dem Spit immer noch bevorzugt wird?

    Ich möchte nicht, dass mich hier jemand falsch versteht. Ich habe in meinem Betrieb mehrere Sip akounts und habe meine Hauptnummer auch bei Enum registriert. Gott sei dank giebt es noch kein Spit bei mir. Aber rechtzeitig darüber nachdenken, was man tun kann wenns Akut wird, halte ich für sinnvoll.
     
  16. kombjuder

    kombjuder IPPF-Promi

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    Sicher sind die in der Lage. Viele setzen (zumindest in den USA) sogar voip ein.

    Nicht das ich wüsste. Nur würde das für die Anrufer nicht lange gutgehen. Wenn Sie einen Telefonprovider benutzen, wird der mit Reklamationsmails bombadiert, wenn direkt angerufen wird, bekommt es der Internetprovider zu hören oder besser zu lesen.
    Voip ist im Gegensatz zu normalem Telefon für jeden rückverfolgbar (über die IP).

    Jaein, insbesondere ist es deutlich schwieriger an die Daten zu kommen. Du könntest zwar hergehen und eine ENUM-Abfrage in die Anrufroutine schalten und dann ggf. den "Kunden" mit voip direkt anrufen. Aber warum wegen den eingesparten 2 Euro am Tag Ärger mit dem Provider in Kauf nehmen.


    Du weisst nicht, was für eine Sprache auf der Gegenseite gesprochen wird. Die wesentlichen Inhalte einer englischsprachigen Mail versteht fast jeder. Ob der Anrufer mein Allemanisch versteht bezweifle ich doch stark. -Ja es gibt Ausnahmen-.
     
  17. MReimer

    MReimer Aktives Mitglied

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    Auch beim E-Mail-Spam ist in jeder E-Mail ersichtlich woher die Mail gekommen ist. Warum kann man die Spammer dennoch nicht stoppen?

    Jeder, der schonmal probiert hat, sich beim Provider zu beschweren, dem die IP gehört, von der eine Spam-Mail gekommen ist, weiß, dass man da auf taube Ohren stößt. Meist bekommt man von den, nicht selten ohnehin von Mails bombardierten, Providern nur eine Standardmail als Antwort.

    Davon abgesehen, dass kaum noch ein Spammer sich selbst die Finger schmutzig macht. Wohl die meisten Mails werden von Botnetzen, also gekaperten Windows-Büchsen, versendet. Selbst wenn man die IP ermittelt und den Provider verständigt hat, dann wird unter Umständen bestenfalls ein Computerbild-Abonnent ermittelt, der statt mit den neuesten Windows-Patches sein System mit den tollen Tools von der Heft-CD abgesichert hat.

    Die einzige Ursache, dass SPIT noch eher selten auftritt, ist wohl die eher geringe Verbreitung von VoIP. Sobald eine nennenswerte Anzahl von Personen via VoIP erreichbar ist, könnte einem der Spaß am VoIP sehr schnell ganz ordentlich vermiest werden. Die Spammer müssten ihre "Pen*s Enlargement"-Werbung lediglich in eine kleine WAV-Datei sprechen (oder von irgendeiner Software "sprechen lassen"), die Bots mit passender Software beschicken und dann die WAV-Datei mit einer Liste von VoIP-Anschlüssen an die Bots verteilen.

    Würde ich so viel SPIT wie SPAM bekommen, dann würde ich das Telefon wohl an die Wand schmeißen. Solange es keine sichere Lösung gegen SPIT gibt, melde ich erstmal garnix bei ENUM an. Mit einigen wenigen ausgewählten Leuten könnte ich ja ggf. direkt durch Austauschen der SIP-ID telefonieren, aber selbst das ist eine Lücke. Die Fritz!Box sollte eine Whitelist erlauben um den Personenkreis, der direkt anrufen kann, einschränken zu können.
     
  18. Josef_Pittl

    Josef_Pittl Neuer User

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    Ob du bei Enum Registriert bist oder nicht spielt da ja keine Rolle. Sobald du eine 0720 Nummer (Österreich) verwendest ist es ein leichtes deine Sip Adresse herauszufinden.


    Du hast ja wegen der Spam deinen PC auch nicht an die Wand geschmissen. Oder machst du das Täglich einmal und kaufst dir dann einen Neuen?

    Aber anstatt herumzulamentieren, was könnte, was wäre usw. sollte man wohl darüber nachdenken wie ein solches Szenario (10 Spit 1 normaler Anruf) im Keim erstickt werden kann.

    Die Regulierungsbehörden sind derzeit gerade bei VOIP offen für die Einführung sicherer Standards. Und die Voip Provider sollten da auch größtes Interesse haben.

    Eine Diskussion z.B. "Wie kann Voip Spit sicher betrieben werden." wäre eine gute Sache.
    Ich werde dieses Thema als neuen Tread starten. Mal schauen was da kommt.
     
  19. MReimer

    MReimer Aktives Mitglied

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    #19 MReimer, 14 Mai 2008
    Zuletzt bearbeitet: 14 Mai 2008
    Verwende ich aber nicht. Nur Nummern aus deutschen Vorwahlbereichen.

    Etwas kritisch könnte es werden, wenn ich in nächster Zeit einige Nummern zu dus.net portieren muss. Die haben ja von außen erreichbare SIP-URIs. Mal bei denen anfragen ob man die SIP-URI optional "dichtmachen lassen" kann oder einen alternativen Anbieter suchen.

    Es gibt einen ganz wesentlichen Unterschied zwischen E-Mail und Telefonspam: Die Mails kann ich, bevor ich selbst damit belästigt werde, durch eine Maschine überprüfen lassen. Die Nutzdaten liegen sofort vor und ein guter Spamfilter kann die Mail für mich vorsortieren.

    Beim VoIP-Spam fließen erst Nutzdaten, wenn ich den Hörer schon abgenommen habe. Filtern im Voraus dürfte schwierig sein.

    Ich sehe da erstmal keine großen Chancen... Ich hätte für VoIP gerne eine Whitelist. Die Bekanntschaft im Ausland könnte man so freischalten, Spammer kommen aber nicht rein.

    Reguläre Telefonie würde dann weiterhin über einen SIP-Provider, ggf. mit Umweg über ein Gateway auf das klassische Netz, laufen. Vorteil: Für die Spammer kostet der Anruf etwas.

    Gerade der Vorteil von ENUM und Co. kann, ähnlich wie bei E-Mail, nämlich sehr schnell zum großen Problem werden. Oft schon wurde bei Diskussion um E-Mail-Spam angebracht, dass das Problem nicht existent wäre, wenn für jede Mail ein Kleinstbetrag fällig würde. Natürlich ist das nicht realistisch und gerade die "Freiheit" beim Versenden und Empfangen hat E-Mail zum Massenmedium gemacht. Allerdings sorgt kostenloses Telefonieren für genau das gleiche Problem das jetzt bei E-Mail vorherrscht.

    Ja, gute Idee.
     
  20. rollo

    rollo IPPF-Promi

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    JO30SK
    Das hatten wir doch hier im Anfang des Threads schonmal. Im Businessbereich gibt es die Geräte längst. Privat oder SoHo wird das sicher schwieriger mangels Masse an auswertbaren Anrufversuchen.

    jo