VoIP und Festnetzanschluss gleichzeitig über Telefonanlage

Danke für die Kompliemente meiner forum Mitstreiter sie streiten sich lieber als zuverbessern und Dennis zu helfen.
Finde ich mir gegenüber echt übel hätte da als Moderatorteam schon mehr Klasse erwartet.

Wenn Ihr Dennis helfen wollte fangen wir mit dem Physikalischen Layer Osi-Referzenz Modell mal an und da wird er für IP oder für ISDN das PCM verfahren verwenden. Oder Seht Ihr das anders?

Für IP kann man auch ADPCM, LD-CELP,CS-ACELP oder MP_MLQ verwenden.

Dennoch würde ich auf eine S0-Bus als Layer1 verwenden und PCM als Layer 2 und 3 Igal ob ISDN oder IP.

Mal hardware von software und Codierung trennen.

Sorry die 100 m stimmen habe die 10 m von Gandalf blind übernohmen.
 
Techno-Babble hilft hier auch nicht weiter... :roll:

Die 10 m waren aus einem anderen Thread zum Thema der Länge der Anschlussleitung eines ISDN-Endgeräts an einem Bus. Die maximale Länge eines ISDN-Bus ist übrigens 150 m ;-)

--gandalf.
 
ich habe auch keine Lust in 10-15 Jahren alles umzuändern
Hhmm... DAS nenne ich Weitblick... Nur...Wenn du diese Zeitspanne mal zurückblickst... wieviel hast du damals auch nur geahnt...?
Also ISDN-DECT und zusätzlich LAN-Anschlüsse sollten es sein... ansonsten Leerrohre einziehen...
 
ohne worte

www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0304081.htm

S0-Bus

An einem S0-Bus können nur gleichzeitig 8 ISDN-Endgeräte angeschlossen werden. Davon dürfen nur 4 sprachliche Endgeräte sein. Zum Beispiel ISDN-Telefone oder analoge Telefone über einen Terminal-Adapter (TA).
Insgesamt dürfen an einen S0-Bus 12 Anschlussdosen installiert werden. Als Anschlussdosen werden UAE- oder IAE-Dosen mit RJ45-Buchsen verwendet. In der letzten Dose müssen die Abschlusswiderstände sitzen (2 x 100 Ohm). Die Länge der Anschlussschnur vom Endgerät zur Anschlussdose sollte 10 Meter nicht überschreiten.
Installationsregeln für den S0-Bus

Die Leitungslänge ist je nach Kabeltyp und Sauberkeit der Installation von Kabel, Verteiler und Anschlussdosen unterschiedlich. Um Fehlverhalten im Betrieb auszuschließen, sollte man es mit der Leitungslänge nicht übertreiben.
Belegung der UAE-Anschlussdose
1. 2. 3. 4. 5.
S
1
2 1
ws 3 2 1 a2
rt 4 3 2 a1
sw 5 4 3 b1
ge 6 5 4 b2
7 6
8

1. Adernfarbe des Installationskabels I-Y (St)Y 2x2x0,6
2. Klemmenbezeichnung 8 polig
3. Klemmenbezeichnung 6 polig
4. Klemmenbezeichnung 4 polig
5. S0 - ISDN (Abschlusswiderstände zwischen 4 und 5 sowie zwischen 3 und 6)

Kurzer passiver Bus

Kurzer passiver Bus
Der kurze passive S0-Bus sieht eine Gesamtlänge von etwa 100 Metern vor. Die erste Anschlussdose ist maximal 150 Meter Leitungslänge vom NTBA entfernt. Danach folgen maximal 12 Anschlussdosen. In der letzten Anschlussdose muss der Abschlusswiderstand eingebaut sein.
Verlängerter oder erweiterter passiver Bus

Verlängerter oder erweiterter passiver Bus
Der verlängerte oder erweiterte passive S0-Bus sieht eine Gesamtlänge von 500 Metern vor. Die Anschlussdosen sind auf maximal 50 Meter Leitungslänge angeordnet. In der letzten Anschlussdose muss der Abschlusswiderstand eingebaut sein.
Punkt-zu-Punkt-Verbindung

Punkt-zu-Punkt-Verbindung
Die Punkt-zu-Punkt-Verbindung erlaubt eine Leitungslänge von bis zu 1000 Metern. Die Leitung verläuft dabei ununterbrochen vom NTBA bis zur Anschlussdose. Üblicherweise ist dort eine ISDN-TK-Anlage angeschlossen.
Diese Konstellation sollte man vermeiden und den NTBA in die direkte Nähe der TK-Anlage installieren. Im Fehlerfall bei den Amtsleitungen kann man dann sehr schnell feststellen, wo der Fehler eher zu suchen ist.
Punkt-zu-Mehrpunktverbindung

Punkt-zu-Mehrpunktverbindung
Die Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung ist die klassische ISDN-Leitungsinstallation. Die Leitungsdifferenz zwischen den beiden Enddosen sollte 150 Meter nicht überschreiten. In den Enddosen muss jeweils ein Abschlusswiderstand eingebaut sein.
 
Och bienchen,
was willst Du denn damit nun um Ausdruck bringen?
Dass Du google bedienen kannst? Klasse!
Ansonsten lieferst Du doch im Moment keinerlei neue Erkenntnisse. :?
Vor allem keine Erkenntnisse, die DennisM weiterhelfen.
Konzentriere Dich doch bitte in Zukunft darauf, erst zu recherchieren/googlen, dann erst anhand von relevanten Fakten Hilfestellung zu geben.

PS: Es hatte keiner (mit Dir) gestritten, sondern alle haben Deine Aussagen nur als falsch zurückgewiesen - das ist ein himmelweiter Unterschied
 
Dennoch würde ich auf eine S0-Bus als Layer1 verwenden und PCM als Layer 2 und 3 Igal ob ISDN oder IP.

[OT]
Du möchtest Dich noch einmal zum Thema OSI Modell schlaulesen. Insbesondere das Kapitel "physical layer" scheinst Du nicht verstanden zu haben.
[/OT]

Dazu könntest Du dann ja in einem geeigneten Themenbereich einen neuen Thread starten.

Gruss GT40
 
Wenn du dich unabhängig bewegen willst würde ich zu Handy´s mit W-Lan raten dadurch seid ihr überall wo I-net vorherscht erreichbar (und auch Technik unabhängig) folglich über die gleiche Nr und wo es kein I-net gibt dann halt über die normale Handy Nr. damit hätte deine Frau ihr Fall Back und jeder würde nur die Anrufe bekommen die er auch bekommen will. Ich habe als bsp. meine Fritz box in einem 2 Stöckigen Haus im 2. Stock montiert und habe eine brauchbare W-Lan Verbindung bis ca 10-15 m auf den Hof hinaus mit Standard Hindernissen wie Betonwände (mehrfach), normaler Ziegelstein ect. Gut der Dect Modus der 7270 reicht nicht bis in den letzten Winkel unseres Grundstücks aber das hat die org. Basisstation auch net geschafft durch´s Haus schaffen wir es alle mal.
 
ISDN hat nichts, wirklich nichts mit Sternverteilung zu tun! ISDN ist schlicht und einfach ein Bus mit einem definierten Ende. Sterne bringen Dir Sterne aber keine Telefongespräche.

Wenn Du einen NTBA auf den internen Bus setzt, hast Du reichlich Luft um bus 78 8 Geräte an dem Bus zu betreiben - wobei einzelne Geräte maximal 10m Stichleitung vom Bus abgehen können - Nochmal: Sterne und ISDN haben nichts miteinander gemein außer für definiert Müll auf dem Bus zu sorgen und gepflegte Telefon- oder odenverbindungen so kaputt zu machen daß nur Müll aber kein Gespräch zustande kommt. Eine gepflegte ISDN-Verbindung sieht immer so aus:

S0-Kopf - bis zu 100 m S0 mit bis zu 8 aktiven Steckern auf dem Kabel - NTBA (wegen billig und gut) - bis zu 100m S0 - S0 Kopf.

Du kannst also vom Keller straks ein Kabel über alle Räume durchführen, eine Etage hoch, Leitung durch alle Räume .... bis zur 10 Etage (das dürfte für eine Villa reichen) ein einziges durchgehendes Kabel - keinen Stern!

Das Kabrl fängt zhalt irgendwo an einem Ende an und hört an einem anderen Ende auf. Von einem Stecker kann ein Abzweig - bis zu 10 m - sei aber gewiß daß jeder einzelne cm eines Abweigs massiv für Störung sorgt.

Alles was so ab 1 m oder mehr vom Bus abgeht, wird kein Stern sodern nur eine Störungsquelle.
 
Aber lassen wir uns mal auf den Erfahrungsbericht von DennisM gespannt sein.

Der scheint sich aus dem Thread verabschiedet zu haben.
Und da die Beiträge hier immer wirrer werden und immer mehr vom Thema abweichen, tu ich das jetzt auch.

Tschüss
GT40
 
Nee hat er nicht ;)

Aber so toll das geschriebene hier auch alles ist, so verfehlt es zum Teil auch meine ursprüngliche Frage. Die Gegebenheiten bzw. der Gesprächsverlauf wurden von einigen auch nicht gelesen und andere wollen nur ihr Wissen oder manchmal auch Halbwissen zur Show stellen.

Ich dachte das Thema wäre eigentlich auch ertsmal erledigt als nach Tagen wieder Disskussionen dazu gekommen sind, die haben das Thema aber auch nicht wirklich vorran getrieben ;)

Ich weiß das ein Bus ein Bus ist und kein Stern. Ich hatte aber auch geschrieben das ich später auf VoIP umsteigen will und deshalb die entstehende Strucktur vom Netzwerk für die Telefonie mitnutzen möchte. Ich will auch nicht einen Bus durchs ganze Haus legen um ihn vielleicht in 3-4 Jahren nicht mehr zu benötigen und dann kann ich damit nichts mehr anfangen. Zudem scheint Sternverteilung bei ISDN eher eine Glaubensfrage zu sein.. ich weiß es ist nicht gedacht so zu funktionieren tut es aber und es gibt für so etwas ja immerhin auch Hardware.

Ich bin mittlerweile ja auch schon ein Schritt weiter und die Anforderungen sind klarer geworden. So werden eh mehrer Buse (3-4) benötigt da auf einem S0-Bus ja blos 2 Gesprächskanäle zur verfügung stehen.

Unklar ist noch ob es eine Auerswald, ein Paton Gateway oder eine Quad-ISDN Karte mit Asterisk wird.
 
Die wesentliche Information von weiter oben sollte ich dann noch mal herausstellen: mit der Tk-Anlage in der Mitte zwischen zwei ISDN-Endgeräten kannst Du problemlos einen ISDN-Bus über eine Sternverkabelung herstellen und später zu VoIP oder UP0 migrieren.

Nun werden wohl die Kosten mit entscheiden müssen, welches Box Du kaufen möchtest ;-)

--gandalf.
 
Naja, bei den von mir angepeielten Geräten tut sich da nicht soo viel, vorallem nicht wenn man den Kaufpreis des Hauses als vergleichswert hernimmt *g*

Aber sehe ich das richtig, wenn ich einen S0-Bus mit einem Y-Kabel verzweige und über das Patchpanel auf je einen Port einer Netzwerkdose lege habe ich einen richtigen Bus?
 
Nicht ganz. Du benötigst einen Bus, bei dem das eine Gerät auf der einen Seite, das andere auf der anderen Seite und die Tk-Anlage in der Mitte ist. Das ist nicht ein ISDN-Kabel, sondern eine bestimmte ISDN-Verkabelung am S0-Port der Tk-Anlage.

Schau mal hier in diesem Beitrag nochmals den Link an.

--gandalf.
 
Nicht ganz. Du benötigst einen Bus, bei dem das eine Gerät auf der einen Seite, das andere auf der anderen Seite und die Tk-Anlage in der Mitte ist. Das ist nicht ein ISDN-Kabel, sondern eine bestimmte ISDN-Verkabelung am S0-Port der Tk-Anlage.

Okay danke, ich hatte mich schon gefreut den verfechtern der korrekten S0-Bus verkabelung gerecht zu werden ;) Wie dem auch sei, ich denke es ist alles gesagt oder?

Ach übrigens, was mir gerade noch einfällt in sachen Handy.. dort ist anscheind ein schönes Funkloch durch den Hang *g* Also ISDN bleibt als Notfallleitung mit Telefon am NTBA vorhanden. Braucht man da eigentlich eine Notstromlösung um Telefonnieren zu können?
 
Zunächst mal: das ist ein korrekter S0-Bus ;-) Aber nur, wenn man max. zwei Geräte anschließt und die Tk-Anlage mit ihrem internen S0-Port in die Mitte nimmt. Deshalb habt z.B. meine Auerswald COMMander Basic.2 zwei Buchsen je Bus, die ich direkt mit Endgeräten per Stern verbinden kann.

Die Notfallspeisung des ISDN-Telefons sollte aus dem Telefonnetz kommen.

Ansonsten ist eine USV für die ganze Tk- und Netzwerk-Infrastruktur ohnehin sinnvoll - nicht nur wegen der Überbrückung von Stromausfällen, sondern vor allem zum Abfangen kurzer Spannungsschwankungen (Peaks und vor allem sog. Brownouts). Blitzschutz ist ebenso etwas, das relevant wäre... man ist jedoch nie 100% dagegen gefeit, einen Blitzschaden davonzutragen, wie ich im Juli selbst feststellen musste.

Tja, und zum Thema Funkloch: da die Bank (mein Nachbar) auf dem Dach eine Mobilfunk-Basestation hat, hat mein Haus ein Abschirmgewebe in der Fassade ;-) Das kannst Du Dir durch den Hang natürlich dann auch ersparen :-)

--gandalf.
 
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