Hallo zusammen,
ich habe dieses Thema "Linux auf der Fritzbox" erst gestern gefunden und muss sagen das ich alles sehr interessant finde. Wie ihr sicherlich bemerkt habt habe ich im Moment jede Menge Freizeit da ich ein paar Tage frei habe.
Ich habe mich gestern bereits ein wenig eingelesen und habe damit begonnen eine Linuxumgebung mit Crosscompiler usw. aufzubauen, was auch wunderbar geklappt hat. So habe ich bereits mein erstes Image mit einigen Modifikationen erstellt, welches ich leider noch nicht testen kann weil ich keine Fritzbox besitze. Ebay sei dank habe ich das Problem der "Fritzlosigkeit" auch gerade gelöst.
Nun aber zu dem was ich so vor habe:
Ich will die Fritzbox nicht als Router nutzen sondern als Spielzeug. Im Grunde genommen ist die Fritzbox ja nichts anderes als ein kleiner PDA ohne Monitor (wenn ich den Vergleich mal anstellen darf).
Ich würde gerne nur das nötigste im Image haben (Telnet, FTP usw.) und alles andere rauswerfen. Dann würde ich gerne über die Com-Schnittstelle ein kleines Relaismodul oder einen IR-Sender ansteuern. Also wahlweise Fernseher oder andere Geräte steuern bzw. andere Geräte.
So wie ich im WIKI gelesen habe kann man "Debug" Comport mittels MAX232 realisieren. Das wäre so weit auch kein Problem. Nur frage ich mich ob die Baudrate irgendwo einstellbar ist? Laut WIKI liegt die, so glaube ich, bei 38500Baud, was etwas zu viel für meine kleinen Steuerungsmodule sein könnte. Auch ein anderes Problem ergibt sich da noch zusätzlich. Über den Comport werden ja die Debugmeldungen ausgegeben. Ich habe schon in /etc/init.d die Configdateien abgesucht, wurde aber nicht fündig. Kann man die Debugmeldungen auch ausschalten?
Ich hätte da sonst noch die Idee bei der initalisierung den "Debugport" auf die USB-Schnittstelle oder einen virtuellen Port zu legen und so TTS0 frei zu haben.
Auch habe ich ein Bootlog einer Fritzbox gesehen. Wenn ich mir die Ausgaben so anschaue dann müsste die Initalisierung des Comports ja bereits im Bootloader geschehen oder?
Fragen über Fragen ich weiss
Aber habt Mitleid mit mir ich bin noch neu in der Materie 
Ich habe jetzt doch etwas gefunden aber ich bin mir nicht ganz sicher
/etc/profile
Ist das nicht die initialisierung?
Dann müsste ich ja nur an dieser Stelle eine Umleitung machen:
echo "ermittle die aktuelle TTY"
tty=`ls -l /proc/$$/fd/0`
tty=${tty##*-> }
und schon wäre der Comport nutzbar.
Bin ich da auf der richtigen Spur?
ich habe dieses Thema "Linux auf der Fritzbox" erst gestern gefunden und muss sagen das ich alles sehr interessant finde. Wie ihr sicherlich bemerkt habt habe ich im Moment jede Menge Freizeit da ich ein paar Tage frei habe.
Ich habe mich gestern bereits ein wenig eingelesen und habe damit begonnen eine Linuxumgebung mit Crosscompiler usw. aufzubauen, was auch wunderbar geklappt hat. So habe ich bereits mein erstes Image mit einigen Modifikationen erstellt, welches ich leider noch nicht testen kann weil ich keine Fritzbox besitze. Ebay sei dank habe ich das Problem der "Fritzlosigkeit" auch gerade gelöst.
Nun aber zu dem was ich so vor habe:
Ich will die Fritzbox nicht als Router nutzen sondern als Spielzeug. Im Grunde genommen ist die Fritzbox ja nichts anderes als ein kleiner PDA ohne Monitor (wenn ich den Vergleich mal anstellen darf).
Ich würde gerne nur das nötigste im Image haben (Telnet, FTP usw.) und alles andere rauswerfen. Dann würde ich gerne über die Com-Schnittstelle ein kleines Relaismodul oder einen IR-Sender ansteuern. Also wahlweise Fernseher oder andere Geräte steuern bzw. andere Geräte.
So wie ich im WIKI gelesen habe kann man "Debug" Comport mittels MAX232 realisieren. Das wäre so weit auch kein Problem. Nur frage ich mich ob die Baudrate irgendwo einstellbar ist? Laut WIKI liegt die, so glaube ich, bei 38500Baud, was etwas zu viel für meine kleinen Steuerungsmodule sein könnte. Auch ein anderes Problem ergibt sich da noch zusätzlich. Über den Comport werden ja die Debugmeldungen ausgegeben. Ich habe schon in /etc/init.d die Configdateien abgesucht, wurde aber nicht fündig. Kann man die Debugmeldungen auch ausschalten?
Ich hätte da sonst noch die Idee bei der initalisierung den "Debugport" auf die USB-Schnittstelle oder einen virtuellen Port zu legen und so TTS0 frei zu haben.
Auch habe ich ein Bootlog einer Fritzbox gesehen. Wenn ich mir die Ausgaben so anschaue dann müsste die Initalisierung des Comports ja bereits im Bootloader geschehen oder?
Fragen über Fragen ich weiss
Ich habe jetzt doch etwas gefunden aber ich bin mir nicht ganz sicher
/etc/profile
Code:
####################################################################
if [ "$CONFIG_PRODUKT" = "Fritz_Box_Profi" ] ; then
if [ -e $CONFIG_ENVIRONMENT_PATH/environment ] ; then
PS1='CPU1 #'
else
PS1='CPU2 #'
fi
fi
####################################################################
echo "ermittle die aktuelle TTY"
tty=`ls -l /proc/$$/fd/0`
tty=${tty##*-> }
####################################################################
#
# Terminal init
#
#########################################################################
echo "tty is \"$tty\""
case $tty in
/dev/pts/0)
stty erase ^H
getcons $tty
echo "Console Ausgaben auf dieses Terminal umgelenkt"
;;
/dev/pts/*)
stty erase ^H
echo "weitere telnet Verbindung aufgebaut"
;;
/dev/tts/*)
stty -F /dev/tts/0 rows 50 cols 132
echo -e "\033[50;132q\c" # Steuersequenz für CapiTerm: 50 Zeile, 132 Spalten
echo "Serielles Terminal"
;;
/dev/ttyS0)
stty -F /dev/ttyS0 rows 50 cols 132
echo -e "\033[50;132q\c" # Steuersequenz für CapiTerm: 50 Zeile, 132 Spalten
echo "Serielles Terminal"
;;
*)
echo "unbekanntes Terminal"
;;
esac
Dann müsste ich ja nur an dieser Stelle eine Umleitung machen:
echo "ermittle die aktuelle TTY"
tty=`ls -l /proc/$$/fd/0`
tty=${tty##*-> }
und schon wäre der Comport nutzbar.
Bin ich da auf der richtigen Spur?
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: