VPN mit Fritzboxen im geschäftlichen Umfeld

Bib

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Hallo,
mich würde mal interessieren, wie "sicher" ein Fritzbox-VPN ist. Kann man es bedenkenlos im geschäftlichen Umfeld einsetzen?

Hintergrund:

Wir haben im Hauptsitz einen Linux-Server/Firewall stehen, welcher die Internetverbindungen und VPN-Anbindungen zu Aussenstellen, Behörden usw regelt.

Um kostengünstig eine kleine Aussenstelle (Homeoffice) anzubinden hat uns unsere betreuende EDV-Firma eine Fritzbox als Gegenstelle für das VPN vorgeschlagen. Das läuft derzeit mit 3 Homeoffice-Fritzboxen.

Nun haben wir für ein anderes Projekt mit einer anderen EDV-Firma zu tun, welche die Fritzbox-Lösung kritisch sah und uns davon eher abgeraten hätte.

Wir haben IPSec-VPN mit Preshared-Key mit den Fritzboxen am laufen.



Wie ist das nun? Kann man vertrauliche Daten darüber laufen lassen? Ist eine Fritzbox eine geeignete Gegenstelle für ein geschäftlich genutztes VPN?
 
Die Fritzboxen sind nicht als Business Geräte konzipiert und das ist auch nicht die Zielgruppe von AVM. Aber ungeachtet dessen wird sie auch in diesen Bereichen teilweise eingesetzt.

Es wird wohl auch darauf ankommen, wie stark das VPN genutzt wird. Ein Anwender der vorher mit einer FB 7490 und einigen VPN Tunnelverbindungen eine Systembelastung der FB von 90 Prozent hatte, hat das gleiche auf eine bintec be.IP Plus und eine Systembelastung von 40 Prozent umgestellt.
 
Also von der Last gibts keine Probleme, ist nicht so stark genutzt. Und auch nicht täglich im Einsatz.

Mir gehts nur um die Datensicherheit.
 
Die FB hat nicht alle Sicherheitsfeatures eines Profi-Routers.

Und was mir auch schon aufgefallen ist: Die FB wird viel heißer als ich es von den Profi - Geräten gewohnt bin. Von daher habe ich auch bezogen auf die Stabilität so meine Bedenken. Aber das werden die FB - Fans wohl anders sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Sicherheit wird schon passen, wird ja verschlüsselt.

VPN kann aber ganze Bandbreite ungefiltert einnehmen, und alles andere damit stören, da sich über VPN nicht für QoS ect. interessiert.

Da wäre wohl nen RasPi oder so hinter dem Router wohl günstiger und besser, da der Router dann Traffic auch steuern kann mit QoS.
 
Wie gesagt, es gibt keine Probleme bisher bzgl. Performance. Ganz früher hatten wir Terminalserver mit ISDN-Anbindung an dem Standort am laufen... Daher weiß ich, was langsam ist. Seit DSL verfügbar ist und seit einiger Zeit auch VDSL beschwert sich keiner mehr.

Am Bürostandort haben wir VDSL 100.000 mit professioneller Linux-Firewall und im Homeoffice VDSL 50.000 und eine Fritzbox 7390 dran.
 
IKEv1 gilt nach wie vor als sicher, Nerds sollten aber beachten, dass die Schlüsselstärke nur.1024 bit beträgt.
 
Welche IKE-Proposals sollte man denn aktuell wählen? Welche Kombinationen sind derzeit am sichersten?

Natürlich nur solche, welche die Fritzbox auch verstehen kann.

Derzeit ist glaube ich folgendes aktivert:

Linux-Firewall (Server):
Phase 1: 3DES-MD5-MODP1024
Phase 2: keine Einträge vorhanden

Fritzbox (Client):
Phase 1: alt/all-no-aes/all
Phase 2: esp-3des-sha/ah-no/comp-no/pfs
 
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