Wobei das für LAN-LAN-Kopplungen tatsächlich (zumindest mit "erweiterter Konfiguration") eleganter zu lösen wäre im FRITZ!OS. Gäbe es beim Einrichten einer Verbindung zur Kopplung die Möglichkeit, den für das entfernte Netz autorisierenden Name-Server ebenfalls anzugeben (remote SOA) und für die entfernte Zone einen zusätzlichen lokalen Name-Präfix zu definieren (meinetwegen stuttgart.local für ein entferntes Netz) und dann verteilt der lokale DHCP-Server diese auch noch (optional, weil das zu langsameren negativen Antworten führen kann) als zusätzliche Suchdomains bei der Client-Konfiguration, dann könnte man auch ohne irgendwelche eigenen hosts-Dateien einfach einen einstufigen Namen für entfernte Geräte verwenden, solange der eindeutig ist (aber ein einfaches fritz.box wäre da auch nicht ausreichend (zumal das eigentlich eine komplette Subdomain war und nur als "Abkürzung" direkt zum Router führt(e)), wenn das auf beiden Seiten einer VPN-Verbindung existiert - aber man kann ja jeder FRITZ!Box auch schon heute ihren eigenen Namen geben). Es wäre halt richtig nett, wenn man in einer local-Domain jetzt auch noch mind. die zweite Stufe des Domainnamens frei vergeben könnte für das lokale Netz, zumindest dann, wenn man mehrere lokale Netze per VPN koppelt.
Auf der Gegenseite dann noch eine Option, daß der DNS-Server vom Peer auch den dortigen DNS-Server befragen darf (also eine ACL-Ausnahme eingerichtet wird - es muß ja nicht gleich ein Transfer der kompletten (DNS-)Domain erlaubt sein, der ist auch nicht zwingend sinnvoll) und wenn dann die TTL einer positiven Antwort beim "forwarding" zum lokalen Cachen der Daten verwendet wird, die beim Erkennen einer Unterbrechung der VPN-Verbindung auch wieder gelöscht werden, kommt es auch nicht zu unangenehmen Delays bei der DNS-Abfrage (abseits von weiteren Suchdomains), weil ein entfernter SOA nicht antwortet oder der anfragende Client aus dem lokalen Cache eine entfernte, aber nicht mehr erreichbare Adresse erhält und erst mal in ein Timeout laufen muß, um das zu erkennen.
Jedenfalls wären die dabei aufttetenden potentiellen Probleme auch nicht größer, als wenn man das über per Hand erstellte lokale Zuordungen von Namen und Adressen macht … aber mal ehrlich: Wieviele FRITZ!OS-Benutzer stehen überhaupt vor so einem Problem? Die Masse der Leute nutzt nicht mal VPN-Kopplungen (einzelne Clients werden Bestandteil des Netzes, wo sie sich einwählen und können selbst den DNS-Server einer Box abfragen) und von denen, die das dennoch tun und etwas "mehr Komfort" wollten, kann man vermutlich nicht leben - die Masse hätte jedenfalls wenig bis nichts davon und die macht es nun mal.