W- Lan- Bridge (WNDAP350?)

OOOverclocker

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Hallo.
Ich möchte zwei Häuser mittels einer Wlan- Bridge verbinden. "Normale" Geräte machen leider bei einem Lastwagen zwischen den Häusern schlapp. Deshalb muss es professionell sein(N- Standard und mindestens 5GHz, wenn nicht sogar simultan auf beiden Bändern). Wenn es funktioniert, sind die Kosten eher zweitrangig, weil es zum produktiven Zweck dient.

Ich habe mich auf die Suche nach ordentlichen Geräten gemacht, wobei ich zuerst auf DAP-2690 von D-link gestoßen bin. Dieser Access- Point kann beide bänder zusammen betreiben, kostet aber mehr als 500¤/Stück und hat nur 100Mbit/s LAN- Port. Dann habe ich noch den WNDAP350 von Netgear gefunden, der "nur" ca. 300¤ kostet, leider nicht auf beiden Bändern zum gleichen Client funken kann, aber dafür hat er Gigabit- Lan.

Ich würde also momentan dazu tendieren, in beiden Häusern am Fensterbrett jeweils einen WNDAP350 aufzustellen(Was wohl dann 600¤ kosten würde :-( ), um diese miteinander zu verbinden. die Häuser sind eine Straßenbreite entfernt. Schema:

LAN1 <-> WLAN-Bridge < - > Wlan-Bridge <-> LAN2

Dabei sollen beide Netze im selben Adressraum sein, also komplett "verschmelzen"

Ich frage mich nun:
1. Ist es wahr, dass ein als Bridge konfigurierter AccessPoint nicht mehr als AccessPoint arbeitet? Das wäre nämlich optimal.

2. Da solche Business- Produkte nicht wirklich unabhängig getestet werden, habe ich bedenken wegen der Zuverlässigkeit und der tatsächlichen Datenraten. Gibt es auch Qualitätsmerkmale zwischen D-Link und Netgear, soll ich vielleicht lieber die D-Links nehmen? Und hat vielleicht jemand noch zufälligerweise einen weiteren in Frage kommenden Access-Point im Kopf...

3. Oder habe ich hier etwas falsch "zusammengebaut"?

Ich weiß das sind viele Fragen aber ich kann mir selbst leider nicht mehr weiterhelfen.
 
Hallo,

Deshalb muss es professionell sein(N- Standard und mindestens 5GHz, wenn nicht sogar simultan auf beiden Bändern).
was versprichst du dir davon? 5 GHz hat deutlich weniger Reichweite als 2,4 GHz und darf in vielen Bändern nur innerhalb von Gebäuden verwendet werden. Und beide Bänder simultan? Was soll das bringen? Channel Bonding? Das wird nicht funktionieren, im Gegenteil. Die Dinger werden kaum das Spanning Tree Protocol unterstützen, und dann löst du eine Katastrophe aus (Broadcast Storm). Eine erhöhte Bandbreite erreichst du damit aber in keinem Fall, selbst mit Spanning Tree. Damit könnten die Verbindungen allenfalls als redundantes Fallback betrieben werden.

kostet aber mehr als 500¤/Stück und hat nur 100Mbit/s LAN- Port.
Mehr als 100 MBit/s passen wohl eh nicht durch die Verbindung. Von daher tut das auch nicht weh.

Dabei sollen beide Netze im selben Adressraum sein, also komplett "verschmelzen"
Was anderes ist mit Bridges auch kaum möglich. Für unterschiedliche Netze brauchst du Router.

1. Ist es wahr, dass ein als Bridge konfigurierter AccessPoint nicht mehr als AccessPoint arbeitet? Das wäre nämlich optimal.
Das ist unabhängig vom Modus als Bridge. Ein WLAN Client arbeitet nicht als AP, als AP oder als WDS Client aber schon. In allen Modi kann ein Gerät als Bridge zwischen WLAN und LAN arbeiten. Für dein Szenario brauchst du eine AP Bridge (die auch richtig als AP arbeitet), und auf der anderen Seite entweder eine Client Bridge oder eine WDS Bridge. Letztere arbeitet auch als AP.

2. Da solche Business- Produkte nicht wirklich unabhängig getestet werden, habe ich bedenken wegen der Zuverlässigkeit und der tatsächlichen Datenraten.
Ich auch. Ich wage zu bezweifeln, dass die viel besser sind, als herkömmliches Consumerequipment. Jedenfalls rechtfertigen sie nicht den Mehrpreis.

Und hat vielleicht jemand noch zufälligerweise einen weiteren in Frage kommenden Access-Point im Kopf...
Es kommen viele in Frage. Vor allem auch Consumergeräte. Meines Erachtens gibt es für dein Szenario nur eine ausschlaggebende Komponente: Die Antenne. Bzw. die Antennen, falls du Mimo machen willst. Mit einem vernünftigen Antennensetup, z.B. mit Richtwirkung und gescheiter Ausrichtung, kannst du aus jedem 20 EUR AP mehr herausholen, als aus 500 EUR Geräten mit Standardantennen (solange der 20 EUR AP externe Antennenanschlüsse bietet). Natürlich musst du beachten, die maximale Ausgangsleistung nicht zu überschreiten. Aber die meisten APs bieten eine Reduktion der Sendeleistung an.

3. Oder habe ich hier etwas falsch "zusammengebaut"?
Nein. Um zwei Gebäude miteinander zu verbinden ist eine transparente Bridge auf Schicht 2 angebracht.
 
Danke für Deine ausführliche Antwort. Es hilft mir wirklich sehr, einmal eine andere Meinung zu hören.

Zum ersten Punkt: Ich habe das leider einmal falsch verstanden, als diese Dualband- Geschichte anfing. Da habe ich nämlich verstanden, dass man in beiden Bändern gleichzeitig zu einem Empfänger senden könnte, aber ich musste jetzt feststellen, dass es ein Missverständnis war, und man eben zu verschiedenen Empfängern gleichzeitig auf verschiedenen Frequenzen senden kann. Somit wäre das für die Bridge- Lösung ohnehin gleichgültig.

Mehr als 100 MBit/s passen wohl eh nicht durch die Verbindung.
Ja, als ich eben die neuesten Tests durchgesehen habe, habe ich auch festgestellt, dass die Entwicklung wohl in den letzten Jahren im W- LAN- Bereich stehen geblieben ist... Hätte ich nicht gedacht...

Ich wage zu bezweifeln, dass die viel besser sind, als herkömmliches Consumerequipment. Jedenfalls rechtfertigen sie nicht den Mehrpreis.

Okay, Bei dem Netgear- Gerät für 300¤ könnte man die Sendeleistung durch Einstellungen direkt auf 100mW "pushen", wodurch das ja kein Problem sein sollte, wobei ich dachte gehört zu haben, dass man auf dem 5GHz Band auch noch bis 1W senden darf... Allerdings hätte ich natürlich auch wenig dagegen, wenn es günstiger funktioniert. Leider finde ich keine wirklich guten APs, die preisgünstig sind und abnehmbare Antennen haben. Die meisten haben sie jetzt integriert :-( . Wichtig ist natürlich auch dass der AP zuverlässig ist, von einigen Linksys APs hört man ja Horrorgeschichten und ich möchte nun nicht sagen, dass Linksys die einzige Firma wäre, die solche unfertigen Sachen auf den Markt wirft. Und auf die Möglichkeit im 5GHz- Band zu senden möchte ich nicht verzichten, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass ich im 5GHz Band an der zugemauertesten Stelle eines Hauses immernoch gute Raten bekomme, während das 2,4GHz - Band längst versagt und mir höchstens Modemgeschwindigkeit bietet... Wenn mein D-Link Xtreme N Duo, der mich noch nie im Stich gelassen hat, abnehmbare Antennen hätte, würde ich ja sofort den nehmen... naja, auf jeden Fall nochmals Danke für die Antwort. Jetzt bin ich schon ein ganzes Stück näher am Ziel.
 
Ich möchte zwei Häuser mittels einer Wlan- Bridge verbinden. "Normale" Geräte machen leider bei einem Lastwagen zwischen den Häusern schlapp. Deshalb muss es professionell sein(N- Standard und mindestens 5GHz, wenn nicht sogar simultan auf beiden Bändern). Wenn es funktioniert, sind die Kosten eher zweitrangig, weil es zum produktiven Zweck dient.
Wenn Du losgelöst von irgendwelchen LKWs und ähnlichen Störern sein willst, gibt es nur eine Möglichkeit:
Die beiden WLAN-Paare müssen oberhalb der LKWS (>=4m über der Straße) ihre Antennen haben. Ich würde Dir da Outdoor-AP-Equipment empfehlen (PoE-gespeist), und die Antennen direkt auf den AP aufschrauben.
Dies hat den enormen Vorteil, dass Du zum einen eine Kupplung weniger im Antennenstrang hast und wesentlich weniger Kabel, welches zum Einen die Gesamtdämpfung verringert und zum Anderen vor allem die Empfangssignalstärke dadurch erhöht! So habe ich letztens eine 800m-WLAN-Strecke über einer LKW-Trasse mit einem Relais-Punkt in der Mitte aufgebaut. Die geforderten 100MBit/Sek schafft die Strecke locker, da ausreichend Reserven.
Ganz ist der Einsatz der professionellen WLAN-Geräte nicht abzulehnen, denn diese haben oftmals einen empfindlicheren Empfangsteil, weshalb auch schwächere Signale noch ausreichend ausgewertet werden können. Weiterhin zeigen diese genauere Signalanalysen an, um die Sendeleistung optimal einzustellen, wenn man kein anderweitiges Profi-WLAN-Mess-Equipment sein Eigen nennt. Ob obiges Netgear-Gerät das auch hat, kann ich aber nicht sagen. Ob ein Pushen auf 100mW Sinn macht, kann man so auch nicht sagen, denn auch den Empfänger kann man mächtig übersteuern, weshalb dann die Datenübertragungsrate ebenso mächtig einbricht oder im Maximalfall gänzlich zum Erliegen kommt. Genau da kommt es auf ein sinnvolles Einstellen der Sendeleistung an, die dann mit dem Empfänger und dessen -signal harmonieren muss. (Bei meinen obigen 400m-Strecken haben nebenbei 200mW-Geräte locker gereicht, Power ist nicht alles!)
Daher die Gretchenfrage:
Wie weit sind denn diese Antennen/Gebäude voneinander entfernt?

Bei 5GHz musst Du Dir aber über eines im klaren sein: Diese Geräte sind immer nur Zweitnutzer der Frequenzen und müssen bei Bedarf (und spätestens nach 24 Std) immer den Primärnutzern Platz machen, weshalb zyklisch die Verbindung für ~1 Min gekappt wird, wenn der AP den Sendebetrieb einstellt, ausreichend nach Primärnutzern sucht und erst nach 1 Min den Sendebetrieb wieder aufnimmt. Erst dann kann der AP-Client sich wieder koppeln und weiter geht es mit dem Datenfluss...

Weshalb Du unbedingt 1GHz-LAN-Adapter verwenden möchtest, hast Du aber noch nicht geschrieben. Denn auch 300MBit-WLAN bringt es idealerweise auf effektiv nur 120 MBit-Nettodatenrate. Daher sind i.d.R. 100MBit-LAN völlig ausreichend, wenn Du der empfindlicheren WLAN-Strecke noch minimale Reserven zubilligen möchtest. Dann dahinter einen GBit-Switch zu klemmen, ist kein Problem, damit innerhalb des Gebäudes mit maximaler Datenübertragung gearbeitet werden kann. Aber für diese WLAN-Strecke ist GBit-Anbindung Nonsens! Das hat nebenbei nichts mit "Weiterentwicklung" zu tun, sondern mit Einhaltung bestehender Normen und gesetzlicher Regelungen. Neue Normen bedingen andere Technik (wie der Sprung von WLAN 2,4 GHz nach 5 GHz), diese findet durchaus Einzug in die erhältliche Technik, aber erfordert immer einen Umstieg der kompletten Geräte samt umliegender Infrastruktur.

Anbei ein kleiner Exkurs in die 5GHZ-WLAN-Technik:
Neuregelung des 5 GHZ-Bandes ETSI 301 893:
Die europäische Kommission regelt den 5 GHz Bereich europaweit einheitlich neu ab 1.11.2005.
Im Zuge der europäischen Harmonisierung von technischen Standards hat die europäische Kommission beschlossen, die technischen Spezifikationen für Funknetzwerke nach IEEE 802.11a bzw. 802.11h zu vereinheitlichen.
Die wichtigsten Neuerungen betreffen die einheitliche Vergabe von Frequenzen und Sendeleistungen auf den einzelnen Subbändern. Aber auch im Bereich der dynamischen Frequenzwahl (DFS) gibt es bedeutende Änderungen.

Sendeleistungen
Für Subband 1 (5150 bis 5350 MHz) wird eine maximale Sendeleistung EIRP von 23 dBm (200 mW) festgelegt. In diesem Subband wird die Transmission Power Control (TPC) nicht zwingend vorgeschrieben. Sofern TPC unterstützt wird, ist die untere Grenze des Regelbereiches von TPC auf maximal 17 dBm (50 mW) festgelegt, als obere Grenze gelten 23 dBm (200 mW). Eine Unterschreitung dieser Grenzwerte ist zulässig.
Für Subband 2 (5470 bis 5725 MHz) wird eine maximale Sendeleistung EIRP von 30 dBm (1000 mW) festgelegt. In diesem Subband wird die Transmission Power Control (TPC) nicht zwingend vorgeschrieben. Die untere Grenze des Regelbereiches von TPC beträgt maximal 24 dBm (250 mW), als obere Grenze gelten 30 dBm (1000 mW). Wird TPC nicht unterstützt so beträgt die maximale Sendeleitung EIRP 27 dBm (500 mW). Eine Unterschreitung dieser Grenzwerte ist zulässig.
Subband 3 wird im Geltungsbereich dieser Richtlinie nicht freigegeben.

Dynamische Frequenzwahl (DFS)
Die dynamische Frequenzwahl (DFS) soll dafür Sorge tragen, daß WLAN im 5 GHz Band als sogenannter Sekundärnutzer sofort "Platz macht" wenn sich einer der Primärnutzer (z.B. Radar) bemerkbar macht. Folgende Bestimmungen der Norm ETSI 301 893 betreffen die dynamische Frequenzwahl (DFS). Es wird hier prinzipiell noch zwischen DFS und spezieller Radarerkennung (RD) unterschieden.
DFS und RD werden für alle Kanäle in Subband 1b (5250 bis 5350 MHz) und Subband 2 (5470 bis 5725 MHz) zwingend vorgeschrieben. In Subband 1a (5150 bis 5250 MHz) werden DFS und RD nicht vorgeschrieben, sind jedoch zur Verwendung freigegeben.
Funktionsweise des DFS: Im Startzustand (sprich Bootvorgang) sind sämtliche Kanäle im 5 GHz Bereich als nicht verfügbar definiert.
Das Master-Gerät (sprich Access Point) wählt im festgelegten Subband nach dem Zufallsprinzip einen Kanal aus.
Vor der Verwendung des willkürlich ausgewählten Kanals ist vom Master-Gerät ein Channel Availability Check (CAC). durchzuführen. Dieser besteht darin, die gewählte Frequenz nach typischen Erkennungsmustern von Primärnutzern zu untersuchen (sprich Radar-Scan). Dieser CAC ist für eine Dauer von mindestens 60 Sekunden durchzuführen. In dieser Zeit darf der gewählte Kanal nicht zum Senden verwendet werden.
Erkennt das Master-Gerät während des CAC einen Primärnutzer, so ist der Kanal sofort zu wechseln und ein erneuter CAC von mindestens 60 Sekunden durchzuführen. Der Kanal, auf dem ein Primärnutzer entdeckt wurde ist für 24 Stunden als nicht verfügbar zu kennzeichnen und darf während dieser 24 Stunden in keinem Fall wieder verwendet werden.
Erkennt das Master-Gerät während des CAC keinen Primärnutzer, so kann es nach Ablauf der 60 Sekunden ein Signal an alle Slave-Geräte schicken und damit signalisieren daß der Regelbetrieb aufgenommen werden kann. Der Kanal wird für längstens 24 Stunden als verfügbar markiert. Nach Ablauf dieser 24 Stunden ist ein erneuter CAC durchzuführen.
Das Slave-Gerät hat während des CAC im "Lausch-Modus" zu verbleiben. Erst nachdem vom Master-Gerät das Signal zum Regelbetrieb übermittelt wird darf das Slave-Gerät den Sendebetrieb aufnehmen.
Während des Regelbetriebs haben sowohl Master- als auch Slave-Gerät eine kontinuierliche Überwachung (In-Service Monitoring) des Kanals auf Primärnutzer durchzuführen. Wird vom Slave-Gerät ein Primärnutzer erkannt, so hat es den Sendebetrieb sofort einzustellen und auf das Signal des Master-Gerätes zur Aufnahme des Regelbetriebs zu warten. Erkennt das Master-Gerät während des Regelbetriebs einen Primärnutzer, so hat es sofort den Kanal zu wechseln und einen CAC durchzuführen.
Das Slave-Gerät darf nicht eigenmächtig den Sendebetrieb auf einem Kanal aufnehmen. Beendet das Master-Gerät z.B. die Verwendung eines Kanals aufgrund einer Radar-Erkennung, so hat das Slave-Gerät im "Lausch-Modus" zu verbleiben bis das Master-Gerät das Signal zur Aufnahme des Regelbetriebs sendet.

Da hier ziemlich schnell klar wurde, dass das nicht mit Netgear speziell zu tun hat, habe ich mal verschoben nach Technik/Sonstiges
 
Hallo,

Okay, Bei dem Netgear- Gerät für 300¤ könnte man die Sendeleistung durch Einstellungen direkt auf 100mW "pushen", wodurch das ja kein Problem sein sollte
Entscheidend ist nicht die Sendeleistung des WLAN Chips, sondern die abgestrahlte Leistung der Antennen (EIRP, Äquivalente isotrope Strahlungsleistung). Das heißt: Wenn du eine Antenne mit 6 dB Gewinn einsetzt, musst du die Ausgangsleistung des Chips um 6 dB senken, sonst verletzt du regulatorische Vorgaben, und das kann mächtig teuer werden, vor allem, wenn die Strahlen dein privates Grundstück verlassen.

wobei ich dachte gehört zu haben, dass man auf dem 5GHz Band auch noch bis 1W senden darf...
Auf einigen Frequenzen, richtig. Da diese Mechanismen auf wenige Bänder beschränkt sind und noch dazu einigermaßen aufwendig zu implementieren, verzichten viele Hersteller darauf und damit auch auf die höhere Sendeleistung.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass keine Sendeleistung dieser Welt ein ordentliches Antennensetup ausgleichen kann. Was nützt es dir, wenn dein WLAN deine Fensterbank heizt, aber die Daten nicht zum gegenüber liegenden AP sendet?
 
Ich habe das Nachbarnetzwerk Luftlinie ca. 40 Meter Mittels einer Lafonera 2201 mit DD-WRT als Bridge Konfiguriert. Als Antenne Nutze ich eine selbst gebaute BiQuad (Legendäre CD-Spindel WLAN Antenne) welche an meiner FritzBox 7390 angeschlossen ist. An der Fonera hängt ne Billige Fontenna. Das Funktioniert alles bestens. Daher lass die Teuren APs im Regal und Investiere in die Antennen. Je Besser die sind, desto besser sind die Ergebnisse.
Ich kann dir den Linksys WRT54GL wärmstens ans Herz legen.
Hier Spielst Du dann DD-WRT auf und schon Hast Du alles was man für eine vernünftiges Bridge Setup braucht.

Der Linksys ist zwar kein N Gerät, ist dafür aber Stabil, langlebig und Robust. Einer Arbeitet seit nunmehr seit 8 Jahren bei mir im Dauerbetrieb. Wahrlich ein Gerät zum Einschalten und vergessen.
 
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