Warum erkennt die FritzBoxFon die Telefonleitung von Alice nicht?

bs11

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Hallo alle zusammen,

kurz eine Frage,
ich habe einen Alice Light Anschluß mit Inet-Flat und Telefon Anschluß.
Bei mir ist es folgendermaßen angeschlssen:
Telefondose->Sphairon IAD->FritzBoxFon

So nun habe ich den Festnetzanschluß, welches ja jetzt von der "Sphairon IAD" kommt, an meine FritzBoxFon angeschlossen.
Das problem ist nun, das die FritzBoxFon diesen "Analogen Festnetzanschluß" gar nicht erkennt!
Bin nochmal zu meiner Freundin gefahren, Sie hat noch Telekom, und dort alles angeschlossen. Tja, dort erkennt er das Festnetz.

Nun meine Frage, warum erkennt die FritzBoxFon den Festnetzanschluß von Alice nicht, und von Telekom oder Arcor schon?
Ist der Unterschied doch so groß? oder mache ich da was falsch?

Vielen Dank

MfG
bs11
 
So wie ich die Google-Ergebnisse nach "Sphairon IAD" verstehe, hat diese "Alice-Box" keinen vollständigen Analoganschluß (der eine Ruhespannung von ~ 60V an den a/b-Leitungen hat), sondern einen Anschluß, der dem einer Telefonanlage entspricht.

D.h. Du musst die Fritz so konfigurieren, daß sie eine "Nebenstelle an einer vorhandenen Telefonanlage" ist.

Gruß
H'Sishi
 
Hiho,

da ich bei einem Sub der Telekom arbeite kann ichs dir genau erklären ;-)

Alice abeitet über das netz der Telefonica bzw Hansenet für Telefonica.
Außer der Telekom und Acor hat niemand mehr eine "Richtige" Telefonleitung, sprich alles was du an gesprächen durchfürst wird über Voip geroutet. leider bekommst du bei Telefonica und meines wissens auch bei QSC keine Voip zugangsdaten. Also bleibt dir nur die Chance das du die FB hinter den Alicerouter klemmst.
 
Hiho,

da ich bei einem Sub der Telekom arbeite kann ichs dir genau erklären ;-)

Aha. Leider ist deine Antwort

1. am Thema vorbei, denn das war nicht die Frage,
2. auch falsch, denn es gibt sehr wohl noch andere Provider mit "klassischen Leitungen" und
3. ist außerdem ein deutlicher Unterschied zwischen dem bei Alice verwandten NGN und VOIP, das sei am Rande erwähnt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alle Bemerkungen zu VoIP und NGN sind völlig am Thema vorbei, denn darum geht es hier nicht.

D.h. Du musst die Fritz so konfigurieren, daß sie eine "Nebenstelle an einer vorhandenen Telefonanlage" ist.
Die FritzBox wird genauso angeschlossen wie an einem normalen analogen Telefonanschluss. Hier im Forum gibt es die entspechende Anleitung und genug Leute, die das genauso machen, einschließlich ich selbst.

@bs11
Was meinst Du mit "nicht erkennen"? Bekommst Du nach Wahl von *111# kein Freizeichen?

Wenn die Box mit denselben Kabeln an einem T-Com Anschluss funktioniert (d.h. TAE Stecker am IAD raus und denselben Stecker am T-Com Anschluss rein) und an der entsprechenden IAD-Buchse ein normales Analogtelefon funktioniert, dann gibt es keinen Grund, warum das nicht funktionieren soll.
 
Aha. Leider ist deine Antwort

1. am Thema vorbei, denn das war nicht die Frage,
2. auch falsch, denn es gibt sehr wohl noch andere Provider mit "klassischen Leitungen" und
3. ist außerdem ein deutlicher Unterschied zwischen dem bei Alice verwandten NGN und VOIP, das sei am Rande erwähnt.


Hi,

1. Sorry wenns am Thema vorbei war, ich hatte die Frage so verstanden.

2. Es gibt zumindest in den vermittlungsstelle in der Region West3 keine anderen Anbieter mit "richtiger" Telefonleitung. Anbieter die das haben sprich Telefonica und QSC z.B. arbeiten über einen sogenanten CLS Port (CLS steht für Carrier Line Sharing) Das bedeutet das eine "Richtige" Telefonleitung der Telekom mit einem DSLAM von einem Carrier verbunden wird. Sprich eine Kombi Leitung. Oder du bekommst einen regulären T-com Port der von deinem Anbieter "Angemietet" wird, weil er selber keine Netz in der vermittlungsstelle hat.

3. Ich selber bin bei Alice gewesen und hab da mal freundlich gefragt, Antwort: Wir geben die Anmeldedaten nicht raus. Das es hier bereits eine möglichkeit gibt, wusste ich nicht da ich nach dem gespräch nach keiner mehr gesucht habe "Asche über mein Haupt"

Wer einmal in eine Vermitlungstelle der T-com reinkommen kann, sollte das machen, die Kollegen können euch das dann auch zeigen.

MfG
Junostuff
 
<OFFTOPIC>
3. ist außerdem ein deutlicher Unterschied zwischen dem bei Alice verwandten NGN und VOIP, das sei am Rande erwähnt.
Der Unterschied beschränkt sich darauf, dass Alice NGN in einem privaten IP-Bereich über eine separate PPPoE Session läuft und damit nicht durch das öffentliche Internet zum Server gelangt. Ansonsten wird ganz normal das SIP-Protokoll ohne Verschlüsselung verwendet.

3. Ich selber bin bei Alice gewesen und hab da mal freundlich gefragt, Antwort: Wir geben die Anmeldedaten nicht raus. Das es hier bereits eine möglichkeit gibt, wusste ich nicht da ich nach dem gespräch nach keiner mehr gesucht habe "Asche über mein Haupt"
Da hat sich nichts geändert. Es gibt keine Möglichkeit, die für alle funktioniert.
</OFFTOPIC>
 
Ich hab mir mal die Zeit genommen, um Variante #2 zu verfolgen:

Ich hab mal extra einen Analoganschluss an der FB konfiguriert und an die Nebenstellenseite einer Eumex 300 IP angeschlossen. Ergebnis: alles geht bestens. Obwohl die Betriebsspannung doch nur 12 V ist, werden tatsächlich für die Speisespannung ca . 65 V erzeugt. Das fand ich dann doch erstaunlich. Die Einstellung "Betrieb als Nebenstelle" jedoch hab ich zumindest bei mir nicht gefunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die FritzBox wird genauso angeschlossen wie an einem normalen analogen Telefonanschluss. Hier im Forum gibt es die entspechende Anleitung und genug Leute, die das genauso machen, einschließlich ich selbst.
Hast Du zufällig einen Link für bs11 parat?
Wenn die Box mit denselben Kabeln an einem T-Com Anschluss funktioniert (d.h. TAE Stecker am IAD raus und denselben Stecker am T-Com Anschluss rein) und an der entsprechenden IAD-Buchse ein normales Analogtelefon funktioniert, dann gibt es keinen Grund, warum das nicht funktionieren soll.
Eine Telefonanlage verhält sich u.U. an einer beliebigen a/b-Buchse NICHT wie ein Analogtelefon. Ich versuche mal das zu erklären:

Der Unterschied zwischen einem "vollen" Analog-Anschluß und der Anschlußbuchse einer Telefonanlage sind unterschiedliche Spannungen bei verschiedenen Betriebszuständen (siehe dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Ab-Schnittstelle ):
Beim *Vollanschluß* und aufgelegtem Telefonhörer liegt eine Gleichspannung von ca. 60 Volt an den a/b-Adern an. Der Stromfluß durch die Telefonleitung ist dabei kaum meßbar.
Wird der Hörer abgehoben, bricht die Spannung auf ca. 10V zusammen. Dieser Spannungsfall wird durch den nun durch die Leitung fließenden Strom hervorgerufen; die Vermittlungsstelle erkennt diesen Stromfluß und "weiß", daß der Besitzer telefonieren will. Der bidirektionale "Ton" (des Gesprächs) wird auf diese 10V aufmoduliert.
Ein ankommender Anruf wird durch ein Aufschlagen einer Wechselspannung auf die Ruhespannung signalisiert (siehe obigen Wikipedia-Link).

Telefonanlagen unterscheiden sich in einem Detail: Anstatt mit 60 V Ruhe-Spannung arbeiten sie mit 24, 36 oder 48V.
Anrufbeantworter, die selbst grade das Gespräch annehmen, schalten 12V auf das dahinter angeschlossene Telefon durch (Hörerabnahme-Erkennung).

*back to topic*

Dem angeschlossenen Analogtelefon (was sowohl mit einer Telefonanlage als auch einem Vollanschluß klarkommt) ist die anliegende Ruhespannung egal - der Fritz!Box jedoch NICHT!
Wenn sie aufgrund der Konfiguration einen *Vollanschluß* erwartet und den Anschluß daraufhin prüft, erwartet sie eine Ruhespannung von ca. 60V.
Ich bezweifel, daß der Alice-IAD diese Ruhespannung hat und stattdessen nur die geringere Ruhespannung einer Telefonanlage bereitstellt.
Der Grund ist recht einfach - ein Analogtelefon kommt mit einer geringeren Spannung problemlos klar und der zusätzliche Spannungserzeugungsschaltkreis bedeutet Aufwand: Platzbedarf, Isolierung gegenüber den anderen Spannungsebenen, zusätzliche Aufschaltungselektronik.

@bs11: Hast Du das mit der Nebenstellenkonfiguration probiert?

Gruß
H'Sishi
 
@H'Sishi

Ich habe diesen Thread nur aus Interesse mitgelesen, aber du hast es so erklaert, dass man es versteht! So etwas liest man gerne.
Glueckwunsch und vielen Dank.


voipd.
 
Alice vertreibt nach eigenen Aussagen nur 1TR110 kompatiblen Anschlüsse, auch über NGN via Sphairon IAD als Schnittstelle. Die TAE Buchse des Sphairon IAD liefert 48V Ruhespannung, was konform zum 1TR110 Standard der Telekom ist, der 20V <= U <= 105V nennt (was man von mir aus auch ca. 60V nennen kann). Da die FritzBox auf den gleichen Standard ausgelegt ist, sehe ich immer noch keinen Grund, warum das nicht genau so funktionieren sollte, wie es das auch tut.
 
Hallo alle zusammen,

vielen vielen Dank für Eure Antworten!!
Ich werde am Wochenende alle Tipps von Euch nachgehen!
Ich melde mich!

Bis bald!

Gruß

bs11
 
Hmm, ok ... dann muß ich akzeptieren, daß sich das IAD korrekt benimmt - oder bs11's Exemplar evtl. defekt ist, da Box und Kabel ja bei der Freundin mit Telekomanschluss funktionieren.

Was meint denn Hansenet / Telefonica dazu?

Gruß
H'Sishi
 
Ich habe dieses Thema mit Interesse gelesen. Kann mir jemand einen Hint geben wo ich die Einstellung "Nebenstelle an einer vorhandenen Telefonanlage" finde?
 
Einstellungen-Telefonie-Rufumleitungen-Durchwahl-Anlagenkopplung
 
Ich glaube eigentlich an einen Defekt, denn sonst müssten sicher hier http://www.hansenet-user-forum.de/ viel mehr Leute von diesem Problem berichten. Und obwohl es da ein extra Unterforum nur für Sphairon-IAD-Probleme gibt, ist mir das dort noch nie aufgefallen. Stell doch mal dort das Problem rein.
 
Danke Volker

Hat leider dennoch nicht geklappt.

Seit kurzem habe ich eine Internetrufnummer bei TDC. Diese rücken jedoch die SIP daten nicht heraus sondern kommen mit einer Blackbox (Linksys PAP2T) welches eine eigene internetverbindung für die IP Telefonie aufbaut. An dieser Blackbox kann ich dann ein Analogtelefon anschliesen.

Meine Idee war der Fritzbox genau diesen Analaoganschluss als Festnetz zu verkaufen, sodass ich wie bisher alle meine Telefone an die FB anschliesse uns dann über die Wahlregeln entschiede welcher Anbieter genutzt werden soll. (z.B. TDC für dän. Festnetznummern)

Nun habe ich Festnetz aktiv gewählt und die Anlagenkopplung gewählt. Dennoch erhalte ich bei der Festnetzwahl kein Freizeichen. Ebenfalls blinkt beim Anschliesen des Linksys Adapters and den Festnetzport der FB die Anzeige für die Nebenstelle. Laut Beschreibung von Linksys bedeutet dieses dass der Hörer abgenummen wurde.
Mir ist schon klar, dass mein Thema etwas Off Topic und recht speziell ist aber vielleicht hat dennoch jemand eine Idee. Ansonsten muss ich wohl bis zum Auslaufen des Vertrages mit TDC mit zwei nicht gekoppelten Telefonen leben...
 
Das klingt als hättest Du ein Standardkabel verwendet und nicht das original FritzBoxzubehör. Der Festnetzeingang der FritzBox hat keine Standardbeschaltung! (Siehe diverse Threads hier im Forum.) Hast Du Dir auch die Anleitung auf der AVM Homepage (FAQ) zu Gemüte geführt?
 
Ich hab schon das Y-Kabel der FB benutzt, jedoch passt der ISDN Stecker nicht in den PAP2T. Ich habe daher einen RJ45 Dobbelbuchsenstecker verwendet um vom Y-Kabel-ISDN stecker auf einen RJ11 Stecker für den Linksys adapter zu reduzieren.

Ich gehe davon aus das der ISDN stecker dem Standart entspricht und das die FB beim Analoganschluss 4/5 benutzt (http://de.wikipedia.org/wiki/RJ45). Dann passt meine Schlautung. Ich werde dies noch mal hier im Forum checken.

Danke für deine Antwort.
 
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