Welcher Backbone ist der Beste? - entbündelter DSL-Anschluss

marcelswietza

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Hallo ihr!

Fragen sind fett markiert.

Da ich im Februar 08 ausziehe mache ich mir Gedanken über die Wahl des Breitbandanschlusses.

Ich merke: Mit DSL 6k ist beim Saugen einer Datei (T-Com-Backbone) der Ping schon bei 120ms. Zum flüssigem Surfen zu hoch! Wieso eigentlich?
Also muss DSL 16k her! Und das möglichst entbündelt.

2 Möglichkeiten:
1.) Strato (Kooperationspartner: Freenet). Nachteil: 24-monat. Laufzeit
2.) Alice. Vorteil: 4-monatige Laufzeit und 5 ¤/Monat günstiger - auch wenn man keinen Router dazu bekommt.

Meine Frage:
Der Ping und die Leistung soll optimal sein.
Ich hörte, der T-Com-Backbone sei besser als der Telekom-Backbone. Wenn jetzt Strato Freenet "hat", benutzt der doch den Telefónica-Backbone.
Ist der wirklich schlechter? Wohne in PLZ 96xxx.
Welchen Backbone verwendet denn Alice?
Habt ihr Alternativen zu den angegebenen Angeboten?

Danke für Eure Antworten!

Gruß,
Marcel
 
marcelswietza schrieb:
........Mit DSL 6k ist beim Saugen einer Datei (T-Com-Backbone) der Ping schon bei 120ms. Zum flüssigem Surfen zu hoch! Wieso eigentlich?
Also muss DSL 16k her! Und das möglichst entbündelt.........
Was hast Du denn da angepingt?

Wieso nimmst Du an, daß 16Mb besser ist als 6Mb? 16Mb ist adaptiv, kann also bis auf 6Mb runtergehen, 6Mb ist fixed und damit garantiert. 16Mb hat einen deutlich größeren Overhead und kann durchaus langsamer sein als 6Mb, zumal 16Mb schlechtere Leitungsqualitäten zuläßt als 6Mb - und damit mehr Fehler.
Bleib also bei Deinen 6Mb und kaufe ggf. FastPath dazu, wenn Du es nicht schon hast, solltest Du es für Spiele brauchen.
Für den Geschäftsbereich bietet T-COM T-business mit besseren Garantiezeiten und besserer Leistung zu höherem Preis an, was aber IMHO sein Geld durchaus wert ist, wenn man es braucht.
 
Hallo,

marcelswietza schrieb:
Ich merke: Mit DSL 6k ist beim Saugen einer Datei (T-Com-Backbone) der Ping schon bei 120ms.
Natürlich. Das wird bei DSL16k aber nicht anders sein, eher noch schlimmer. Wenn die Leitung voll ist, müssen alle Streams zurückstecken, folglich werden die Pings länger.

marcelswietza schrieb:
Zum flüssigem Surfen zu hoch!
Nee, das glaube ich nicht. Beim normalen Surfen merkt man einen Ping von 120 ms noch nicht.

marcelswietza schrieb:
Der Ping und die Leistung soll optimal sein.
Warum eigentlich? Du bist dir schon darüber klar, dass ein Ping keine Aussagekraft hat, außer, dass der Server errichbar ist? ICMP Pakete werden immer mit niedriger Priorität behandelt von den Routern im Netz, trotz einem hohen Ping kann die Leitung optimal sein.
Übrigens zwingst du durch schnelle Downloads oder P2P jede Leitung in die Knie, egal bei welchem Provider oder welchem Carrier.

marcelswietza schrieb:
Ich hörte, der T-Com-Backbone sei besser als der Telekom-Backbone.
Was ist denn das für ein Quatsch?

marcelswietza schrieb:
Welchen Backbone verwendet denn Alice?
Verschiedene. Die haben eigne Netze, und sind außerdem Telefonica und T-Com Reseller, vielleicht auch noch QSC.

Viele Grüße

Frank
 
loeben schrieb:
Was hast Du denn da angepingt?
Verschiedene Ziele. Die jeweiligen Pingzeiten lagen ohne Belastung der leitung deutlich niedriger.

loeben schrieb:
Wieso nimmst Du an, daß 16Mb besser ist als 6Mb? 16Mb ist adaptiv, kann also bis auf 6Mb runtergehen, 6Mb ist fixed und damit garantiert.
Ja. besser mehr Zahlen und mehr bekommen als garantierte 6 MBit und nicht mehr.

loeben schrieb:
16Mb hat einen deutlich größeren Overhead und kann durchaus langsamer sein als 6Mb, zumal 16Mb schlechtere Leitungsqualitäten zuläßt als 6Mb - und damit mehr Fehler.
größeren Overhead? Wie meinst Du das? Und inwiefern wirkt sich das auf die Übertragung aus? Ich gehe mal davon aus dass bei einer guten leitungsqualität wenn mir der T-Com-Check 16Mbit als verfügbar anzeigt nicht bei jedem zweitem Bit Übertragungsfehler auftreten!

loeben schrieb:
Für den Geschäftsbereich bietet T-COM T-business mit besseren Garantiezeiten und besserer Leistung zu höherem Preis an, was aber IMHO sein Geld durchaus wert ist, wenn man es braucht.
Ich möchte aber gerne einen entbündelten Anschluss für 25 Euro pro Monat - 16 Mbit. Da Alice nicht als Reseller im herkömmlichem Sinne auftritt gehe ich davon aus dass die sich im Fall des Falles nicht an die T-Com wenden müssen, wenn der Anschluss gestört ist oder? Ich meine man braucht keinen T-Com-Telefon-Anschluss; genauso wie bei Freenet-Komplett.


frank_m24 schrieb:
Das wird bei DSL16k aber nicht anders sein, eher noch schlimmer. Wenn die Leitung voll ist, müssen alle Streams zurückstecken, folglich werden die Pings länger.
Bei adaptiver Schaltung - habe ich zumindest bei meinem Vater bemerkt - ist der Ping doch um die 20ms! :-O Also ADSL2+ -> geringere Ping-Zeiten?

frank_m24 schrieb:
Warum eigentlich? Du bist dir schon darüber klar, dass ein Ping keine Aussagekraft hat, außer, dass der Server errichbar ist? ICMP Pakete werden immer mit niedriger Priorität behandelt von den Routern im Netz, trotz einem hohen Ping kann die Leitung optimal sein.
Ist klar. Trotzdem habe ich an einigen Stellen (auch in diesem Forum) gelesen, dass der T-Com-Backbone geringere Ping-Zeiten habe!

Und noch was:
ACK- (Bestätigungs-)-Pakete werden doch IMMER beim QOS bevorzugt behandelt, oder?



Danke für eure Antworten!

Gruß,
Marcel
 
Fehler!!!!

FEHLER!!! ^^

SRY ^^

Der T-Com-Backbone sei besser als der von der Telefónica ^^

Tut mir leid!

Gruß,
Marcel
 
Hallo,

marcelswietza schrieb:
Bei adaptiver Schaltung - habe ich zumindest bei meinem Vater bemerkt - ist der Ping doch um die 20ms! :-O Also ADSL2+ -> geringere Ping-Zeiten?
Ob der Ping bei einem Download einbricht, hat nichts mit adaptiver Aushandlung zu tun. Die Leitung erreicht eine gewissen Geschwindigkeit, egal ob die Aushandlung fest oder adaptiv ist. Wird die Leitung voll ausgelastet, steigen die Ping Zeiten. Egal, wie schnell die Leitung ist. Je mehr Verbindungen sich gleichzeitig die Leitung teilen müssen, desto schlimmer wird es. Während es bei einem schnellen Download oft noch erträglich ist, reißt P2P die Verbindung völlig in den Abgrund.
Was natürlich richtig ist: Je schneller die Leitung ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Leitung nicht voll ausgelastet wird, weil der Server nicht schnell genug ist. Ist die Leitung nicht wirklich voll, dann bleibt der Ping schnell.

marcelswietza schrieb:
Und noch was:
ACK- (Bestätigungs-)-Pakete werden doch IMMER beim QOS bevorzugt behandelt, oder?
Nein, das ist leider nicht so. Die haben sich genau so in einen Stream einzureihen, wie andere Pakete. TCP berechnet aufgrund seiner ACK Pakete, mit welcher Bandbreite man etwas downloaden kann. Werden die ACK Pakete verzögert - z.B. durch ein VoIP Telefonat - dann läuft der Download oft wesentlich langsamer, als er eigentlich könnte. Die Leitung wird dann oft nicht vollständig ausgelastet (Stichwort "TCP Slow-Start"). Hier hab ich mal was dazu geschrieben:
Howto: Geschwindigkeitsprobleme ins Internet

marcelswietza schrieb:
Der T-Com-Backbone sei besser als der von der Telefónica ^^
Es gibt Leute, die behaupten das. Bei mir ist es umgekehrt: Telefonica funktioniert schneller, als T-Com.

Viele Grüße

Frank
 
frank_m24 schrieb:
(...)
Es gibt Leute, die behaupten das. Bei mir ist es umgekehrt: Telefonica funktioniert schneller, als T-Com.
Habe hier mittlerweile die gleiche Erfahrung gesammelt. Hier läuft jetzt Telefonica (77er IP) auch flotter als T-COM (80er IP) warum auch immer.

Habe aber auch die Erfahrungen gemacht, das im Bekanntenkreis die ADSL2+ subjektiv schneller sind.
EDIT: Meine natürlich den Seitenaufbau

Das liegt aber eher daran, das bei mir noch keine höhere Bandbreite (siehe Signatur) aufgrund der schlechten DSL-Leitung möglich ist (Dämpfung 45 / 30 dB, Signal / Rauschtoleranz wandert im Minutentakt von 12 / 8 auf max. 20 / 12 dB).

Insofern kann ich marcelswietza verstehen. Vielleicht hat er bisher nur "schlechte" ADSL1-Leitungen gesehen. Bei mir (02932) hier ist es so, dass entweder ADSL2+ bis 16000 kbit klappt oder es geht halt nur max. 3000 kbit ADSL1.
 
Hallo,

nowwy schrieb:
Bei mir (02932) hier ist es so, dass entweder ADSL2+ bis 16000 kbit klappt oder es geht halt nur max. 3000 kbit ADSL1.
Ja, das ist leider so in den Gebieten, in denen man auf die T-Com angewiesen ist. Die schalten streng nach Dämpfungsgrenzen, hat die Leitung mehr als 18 dB, dann gibts nur noch DSL 3000, entsprechend weniger bei höheren Dämpfungen. Da kann man nichts machen.

Viele Grüße

Frank
 
Bringt mir (und anderen 1&1 - Kunden) nicht viel.
T-Home schaltet ab November RAM (Rate Adaptive Mode) für Bandbreiten 384 bis 6000 als Pilotprojekt und das auch nur für T-DSL Retail, d. h. nicht Resale DSL. Dann wird das ganze voraussichtlich Ende 2008 eingeführt, dann wohl auch erstmal nur für Retail und nicht für Resale-Anschlüsse :(

Laut Verfügbarkeitstests O2 und Freenet und lt. 1&1-Leitungsmanagement soll bei mir Ende des Jahres (November, Dezember) Telefonica verfügbar sein.

Da habe ich eher Hoffnung evtl. noch etwas mehr Speed zu bekommen (wäre ja auch schon mit 6 mbit down und 576 kbit up glücklich).

Aber ob 1und1 mich dann auch direkt umstellt (bzw. umstellen lässt)?
Ich glaube es ja nicht wirklich, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Schaun wa mal.
 
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