[Frage] Wie ermittelt die FritzBox die kbit/s-Werte für Down- und Upstream?

cloud100

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Hallo Zusammen,
wir haben eine neue 16.000er Leitung. Jedoch ist sie spürbar langsam, meine 4000er Leitung an der Arbeit ist deutlich schneller. DSL-Speedtests ergeben nie einen höheren Wert als 1.500 kbit/s. Zum Testen habe ich WLAN an der Fritzbox ausgeschaltet und nur einen PC via Ehternet-Kabel angeschlossen. Auf diesem PC lief nur der Browser für den Test, sonst nix. Auch keine Firewall oder AV-Software.

Der Anbieter sagt die Speedtests wären allesamt Schwachsinn und da die FritzBox mit 16.000 kbit/s synchronisiert sehen sie sich nicht in der Verantwortung.

Jetzt ist meine Frage; Was bedeutet der Wert den die Fritzbox anzeigt? Misst die FritzBox diesen Wert oder gibt den einfach der Internet-Anbieter vor?

Als könnten die da theoretisch auch mit 5 Mio kbit/s reinschreiben und die FritzBox zeigt das dann an ohne das es auch realistische Werte sind?

Irgendwie muss ich dem Anbieter doch "beweisen" können, dass etwas mit der Leitung nicht stimmt und er in der Verantwortung ist. !?

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Die Werte für "DSLAM-Datenrate Max." und "DSLAM-Datenrate Min." werden vom DSLAm an die Fritzbox übermittelt. Die Werte für "Aktuelle Datenrate" ermittelt die Fritzbox selbst durch Summation der Datenbits pro Träger.
Da du nicht mehr Informationen zu Anbieter und Anbindung geliefert hast, kann man auch nicht mehr zu dem Fehlverhalten sagen.
 
Hallo,
das hatte ich vergessen. Der Anbieter ACOConnect. Anbei noch ein Screenshot.

Wenn ich deine Aussage richtig verstehe, sagt das was bei DSLAM-Max und -Min steht nichts aus. Wie mein erstes Screenshot zeigt steht aber auch bei Verbindung "15.992 kbit/s". Ist auch das ein vom Anbieter übermittelter "phantasie" Wert oder ein tatsächlich von der FritzBox ermittelter Wert?

2015-01-13_144004.png
 
Lies einfach nochmal, was ich geschrieben habe, und vergleiche das in Ruhe mit den ersten vier Zeilen deines Screenshots.
 
Die Ursachen für eine langsame Leitung (auch beim Messen) trotz theoretisch höherem möglichen Durchsatz können vielfältig sein. Da ist nur mit diesem einen Screenshot wenig zu machen.

Was steht dann in der DSL-Statistik zu den Fehlerraten ? Wenn da ständig irgendwelche nicht korrigierbaren Fehler auftreten, werden auch immer wieder Pakete erneut gesendet/empfangen werden müssen, was den Durchsatz (in Abhängigkeit vom Protokoll) schon spürbar einbrechen lassen kann.

Deshalb ist ja auch die Optimierung auf möglichst hohe (theoretische) Werte für "Aktuelle Datenrate" eher ein Sport mit geringem praktischen Nutzen, denn eine stabile und fehlerfreie Übertragung von Daten auf einer Leitung mit einer geringeren "Aktuellen Datenrate" und meinetwegen sogar noch einem höheren Interleaving und damit größeren Latenzen kann am Ende immer noch wesentlich schneller sein, als eine wackelige Verbindung mit einem höheren theoretischen Durchsatz.

Zu Speedtests gibt es sicherlich immer abweichende Meinungen und auch hier sind die möglichen Einflüsse vielfältig. Aber die "bis zu"-Praxis der Provider ist ja auch ein Grund, warum es sogar so etwas wie eine "offizielle Meßmethode" gibt. Auch hier darf man die "Beweiskraft" sicherlich nicht überbewerten, aber Tests mit einer passenden Umgebung (das hast Du oben ja schon beschrieben) und zu verschiedenen Tageszeiten über einige Tage verteilt, sollten beim Anbieter (mit entsprechenden Screenshots belegt, bei "Weitere Informationen" rechts steht auch Datum/Uhrzeit) dann schon einen "Erklärungsdruck" hervorrufen, wenn die Werte sehr stark von den vertraglichen Vereinbarungen abweichen.

EDIT: Ok, der zweite Screenshot kam erst, nachdem ich schon beim Schreiben war ... mein eigener Speedtest hat die Sache weiter verzögert. Wiederholungen wegen hoher Fehlerraten sind es also offenbar nicht, bleibt noch eine ungenügende Anbindung des Provider-DSLAMs, wenn das auch mit der Messung der Netzinitiative so miese Werte gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das habe ich. Also gemessen an diesen Werten kann es gar nicht sein, dass das Internet langsam ist oder? D.h. es kann dann nicht am DSL liegen sondern am Laptop selbst?
 
EDIT: Ok, der zweite Screenshot kam erst, nachdem ich schon beim Schreiben war ... mein eigener Speedtest hat die Sache weiter verzögert. Wiederholungen wegen hoher Fehlerraten sind es also offenbar nicht, bleibt noch eine ungenügende Anbindung des Provider-DSLAMs, wenn das auch mit der Messung der Netzinitiative so miese Werte gibt.

Ich kann das erst heute Abend messen, bin mal gespannt auf das Ergebnis. Teile es dann hier mit.

Aktuell bin ich an einem Ort mit 100mbit Kabel-Leitung und habe mit Netzinitiative gemessen und es zeigt 107,2 mbits Down und 7,21 up an. Und das bei einer Testumgebung die alles andere als optimal ist. Hier hängen bestimmt 20 PCs un mehrere Smartphones am Netz.
 
An der Leitung und am Laptop liegt es offenbar nicht. Sofern die Downloadraten auch bei dem o.g. Speedtest auftreten scheint es an der Anbindung zu liegen. In dem Fall hilft nur dokumentieren wie beschrieben und Druck beim Anbieter machen.
 
Um die 100 MBit-Kabelleitung geht es doch gar nicht.
 
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