Wie zuverlässig ist der 1&1-DSL/-Festnetz-Anschluss? (Wechsel von Telekom geplant)

Markus Fuchs

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Hallo,

ich überlege, von der Telekom zu 1&1 zu wechseln.
Benötigt wird ein DSL- und Festnetz-Anschluss.

Telekom: 44,95 €/Monat (100 MBit/s)
1&1: 29,99 €/Monat (100 MBit/s) (24 Monate Laufzeit)

Kann jemand was zu folgenden Punkten bei 1&1 sagen:

- Zuverlässigkeit/Ausfallrate bei 1&1? (besser/schlechter als Telekom?)
(wegen viel Homeoffice sollte der Zugang stabil und zuverlässig sein)

- Erreichbarkeit/Zuverlässigkeit Kundensupport?

- Funktioniert die Übernahme der vorhandenen 6 Festnetznummern i.d.R. reibungslos?


Ablauf tech. Umstieg mit vorhandener FRITZ!Box 7590:
- Zuerst neue Zugangsdaten eintragen.
- Muss danach noch das konfiguriert?
- z.B. Telefonie neu einrichten?
- Muss man noch was beachten?

Aktuell habe ich bei der Telekom den Vertrag "MagentaZuhause L (2)".
Frühestmögliche Kündigung zum 30. April 2026
Spätester Kündigungseingang zum 30. April 2026
 
a) kein Unterschied, da der physische Anschluss bei der Telekom verbleibt
b) 1&1 Support ist sehr gut erreichbar
c) Alle Daten werden automatisch übertragen (TR-369)

Wenn die Automatik nicht funktioniert, gibt es von 1&1 den Start-Code, damit kann ebenfalls automatisch konfiguriert werden.
 
Bei sim.de gibt es VVDSL 250+Festnetz für 29.99 und funktioniert genau wie bei 1&1, ist die Billigmarke von denen. Die schränken den Anschluss auch nicht ein wie die Telekom. Was geht bekommt man.
 
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@KunterBunter
Mit physischem Anschluss habe ich die Leitung zur Vermittlungsstelle inkl. DSLAM gemeint. Das Routing ändert sich und wie Du schon schreibst, wird das Peering der Telekom oft kritisiert.
 
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Jetzt müsst ihr euch mal einig werden. Der Schwarzseher weiter oben sagt kein Unterschied und du schreibst jetzt, das Routing ändert sich. :)
 
Die Frage war nach Zuverlässigkeit/Ausfallrate, hat das was mit Peering zu tun?
 
Also ich bin schon seit fast 20 Jahren bei 1&1 - noch nie Probleme gehabt.
 
Meine Erfahrung von Anfang diesen Monats (März 2026):

Das Internet wurde am Wechseltag von der Telekom am frühen Morgen irgendwann nach Mitternacht gekappt.
Nach der Eingabe meiner Zugangsdaten wurde die Verbindung zum Internet wieder aufgebaut. Die Übertragungsraten
sind identisch (es war nur ein Telefonanschlusskabel bei mir zwischenzeitlich defekt, der TAE-Stecker ist beim Aus- & Einstecken
wohl kaputt gegangen).
Was nicht funktioniert hat war die nahezu nahtlose Übernahme der Festnetzrufnummern, da deren neue Zugangsdaten weder in
Papierform, noch im Kundenportal vorlagen/einsehbar waren.

Läuft bei mir seit dem auf den Wechseltermin folgenden Montag alles einwandfrei.

Ein Tipp:
Wechseltermin an einem Freitag vermeiden, da sind ab dem Nachmittag schon Mitarbeiter im Wochenende, was ich jetzt allen
Anbietern unterstelle. Denn wenn z.B. die Buchhaltungsabteilung ein Problem verursacht hat, dann können die Techniker das nicht mehr nähen.

Also ich bin es zufrieden mit dem Wechsel bisher. Support war gut erreichbar und hat sich gekümmert.

Und falls Im Telekom-Vertrag eine Domain enthalten ist und genutzt wird, dann klappte der Umzug dieser auf einen anderen Hoster (bei mir Strato)
problemlos.
Die alte E-Mail-Adresse ließ sich ebenso problemlos in einen Telekom-Freemail-Account übernehmen. Da gibt es dann auch einen kostenfreien Cloudspeicher
mit 3GB Speicherplatz. Muss man nur schauen, ob einem die Limitierungen des kostenfreien Accounts passen.
 
Was bisher noch keiner aufgeschrieben hat: bei der Telekom hast Du einen vollwertigen Full-Dual-Stack IPv4 & IPv6 Anschluß. Bei 1&1 kriegst Du einen lausigen DS-lite Anschluß.
 
Bei 1&1 gibt aber es zwei Möglichkeiten: Internet-Zugang über Telekom oder über Versatel.
Das kann ich mir aber sicher nicht aussuchen.
Zumindest habe ich davon noch nichts gelesen.

Was nicht funktioniert hat war die nahezu nahtlose Übernahme der Festnetzrufnummern, da deren neue Zugangsdaten weder in
Papierform, noch im Kundenportal vorlagen/einsehbar waren.
Und was heißt das jetzt?
Hast Du neue Festnetzrufnummern erhalten?

Was bisher noch keiner aufgeschrieben hat: bei der Telekom hast Du einen vollwertigen Full-Dual-Stack IPv4 & IPv6 Anschluß. Bei 1&1 kriegst Du einen lausigen DS-lite Anschluß.
Welchen Nachteil hat das?
 
Was nicht funktioniert hat war die nahezu nahtlose Übernahme der Festnetzrufnummern, da deren neue Zugangsdaten weder in
Papierform, noch im Kundenportal vorlagen/einsehbar waren.
Bei Eingabe des 1&1 den Start-Codes wird die Telefonie automatisch eingerichtet. Will man das manuell machen, muß man nur in 1&1 Controlcenter für den jeweiligen Anschluß das Paswort selbst vergeben.

Bei 1&1 kriegst Du einen lausigen DS-lite Anschluß.
Das wäre mir neu.
 
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Bei 1&1 kriegst Du einen lausigen DS-lite Anschluß.
Oha, da muss ich mich dann aber bei denen beschweren - ich habe einen echten Dualstack-Anschluss bekommen. :cool:
DSL-Lite.png
Nur, weil der nicht immer sofort geschaltet wird, bedeutet das nicht, dass es den bei 1&1 nicht gibt.
Einfach beim Support sagen, Du brauchst eine öffentliche IPv4-Adresse und alles ist gut...
Nebenbei benötigen die wenigsten Leute einen Fullstack-Anschluss, also wird das meist eh überbewertet.
Wer betreibt schon IPv4-Serverdienste in Richtung Internet an seinem Anschluss? Genau, fast keiner, also einfach mal nicht grundlos eskalieren, wo es nichts zu eskalieren gibt
Welchen Nachteil hat das?
Für den normalen User, Surfer, Videostreamer, Gamer usw keinen. DS-Lite ist nur dann von Nachteil, wenn du eigene Serverdienste über IPv4 im Internet anbieten willst, denn das geht dann nicht.
 
Bei der Telekom gibt es keine Zwangstrennung mehr, bei 1&1 und anderen Anbietern aber weiterhin aller 24 Stunden eine Zwangstrennung mit neuer IP Adresse.
Eigentlich kein Drama, aber sollte erwähnt werden.
 
Bei der Telekom gibt es keine Zwangstrennung mehr, bei 1&1 und anderen Anbietern aber weiterhin
Das umgeht man seit ewigen Zeiten mit DDNS-Diensten, wie z.B. myfritz. Das ist nun wirklich kein Problem, wenn man eh Serverdienste anbietet, sollte man das auch können.
Wer merkt sich schon eine IPv4-Adresse? Dann doch lieber einen Namen.
Da nimmt man von "seiner" Website den Record, trägt für die richtige Subdomain entweder den passenden CName oder ARecord rein und alles ist leicht handhabbar. Oder überlässt die Namensauflösung dem DDNS-Anbieter. Das unterscheidet sich ja nicht von der pseudostatischen IPv4-Vergabe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei der Telekom gibt es zwangstrennung. Nur halt nicht alle 24 Stunden sondern alle 180 Tage.
 
Bei Eingabe des 1&1 den Start-Codes wird die Telefonie automatisch eingerichtet. Will man das manuell machen, muß man nur in 1&1 Controlcenter für den jeweiligen Anschluß das Paswort selbst vergeben.
Meinst Du mit "...wird die Telefonie automatisch eingerichtet...", dass auch die vorhandenen Festnetzrufnummern übernommen und eingerichtet werden?
 
Es wird alles das an Telefonummern in der FB eingerichtet, was im Control-Center eingetragen ist.
Hast du einen Anschlusswechsel von einem zum anderen Anbieter angestoßen und denen die Erlaubnis erteilt, diese Nummern vom Voranbieter zu übernehmen, wird das (mit ein wenig Verzögerung) auch so übernommen.
Hast Du also bei der Telekom die Nummern 47110815 und 47110816 und wechselst zu 1&1, werden dann diese beiden Nummer 47110815 und 47110816 auch bei Dir im Control-Center auftauchen und automatisch in der Fritz-Telefonie eingetragen.
Es kann aber ein paar Stunden bis Tage dauern, bis sich das bei allen VoIP-Anbietern herumgesprochen hat, wohin ein Anruf zur besagten 47110815 verbunden wird.
 
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Und der weiter oben von mir beschriebene Fehler bei der Rufnummernmitnahme war m.E. kein systematischer Fehler.
Da ich einen Glasfaserübergangstarif gebucht habe, könnte ich mir vorstellen, dass mehr Fehlerquellen auftauchen. Hier kommt auch die ausbauende Firma (Westconnect bzw. e.on) ins Spiel hinsichtlich Auskünften zum Ausbaustatus.
Die Firma 1&1 hat genausowenig Geld zu verschenken, wie die anderen Player im Markt. Man möchte sicher auch wissen, wie lange man die Sonderkonditionen für die DSL Leistungen hinnehmen muss, und ab wann der eigentliche Glasfasertarif zum Tragen kommt. Und dass da mal jemand vergisst, irgendwo ein Häckchen zu setzten, das kommt auch bei anderen Firmen vor.
 
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