.titleBar { margin-bottom: 5px!important; }

[Gelöst] zusätzliche analoge Endgeräte an Fritzbox 7390

Dieses Thema im Forum "FRITZ!Box Fon: Telefonie" wurde erstellt von andy3415, 9 Sep. 2011.

  1. andy3415

    andy3415 Guest

    #1 andy3415, 9 Sep. 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9 Sep. 2011
    Hallo,

    ich plane gerade bei einem Bekannten, die alte Telefonanlage rauszuschmeißen ( 15 Jahre alt)..

    Nachdem nicht mehr so viele Telefone wie früher benötigt werden, ist Sie überdimensioniert.

    Nachdem ich von Fritzbox überzeugt bin (auch von den ganzen Features), möchte ich dort eine implementieren. Jetzt stehe ich vor dem Problem, dass die neueste (7390) nur 2 analoge Endgeräte hat, ich aber 5-6 benötige.

    Gibt es irgend eine Möglichkeit, dort 5-6 zu betreiben? Es gibt TAE Verteiler habe ich gesehen, aber dann funktionieren die Telefone identisch der jeweilig konfigurierten FON Schnittstelle.

    Jetzt bin ich in diesem Forum sogar darüber gestolpert, dass man eine zweite Fritzbox in den S0 der ersten hängen kann. Das würde mir eigentlich genügen, dann hätte ich 4 Endgeräte, und sowieso zusätzlich DECT..

    Habe aber bei AVM irgendwo gelesen, dass wenn man den S0 betreibt, die FON Schnittstellen nicht funktionieren. Nachdem ich nicht irgendwas kaufen will, was dann nicht funktioniert, erkundig ich mich lieber vorher...

    Hat jemand ne Lösung wie ich das mit Fritzboxen realisieren kann?

    Danke im Voraus.

    Grüße,

    Andy
     
  2. 3949354

    3949354 Guest

    Hallo,
    Mit den SO Anschlüssen habe ich mich nicht beschäftigt, aber es würde generell noch diese Möglichkeit bestehen: AVM - SIP-Server

    Btw: Ich vermute, dass man auf jeden Fall SO und Fon1+2 parallel nutzen kann ...
     
  3. mhdot

    mhdot Mitglied

    Registriert seit:
    18 Feb. 2006
    Beiträge:
    404
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    Moin,

    Ich würde hier den SIP Registrar der Fritz Box nutzen und dann IP Telefone einsetzen.
    Alternativ gibt es auch recht einfache ATA Geräte die aus einem analogen Telefon ein VoIP Telefon machen.
    Alternativ kann man auch überlegen ob man nicht völlig auf Kabel verzichtet und DECT Telefone einsetzt, 6 Endgeräte kann man mit der Fritz ohne Sorgen nutzen.

    Gruß

    der MH.
     
  4. andy3415

    andy3415 Guest

    Das mit dem SIP Registrar gefällt mir auch ganz gut, danke schon mal für den Tipp.

    Das Problem bei DECT, es gibt ausschließlich nur schnurlose, aber keine schnurgerbunden Telefone (Mir ist klar, dass DECT Funk ist, aber trotzdem kann man doch auch Telefone mit Schnur entwickeln...)

    Telefone müssten eh rausgeschmissen werden, gibts denn günstige schnurgebundene IP Telefone die was an der Fritzbox taugen?
     
  5. mikrogigant

    mikrogigant Guest

    #5 mikrogigant, 9 Sep. 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9 Sep. 2011
    Es ist nachteilig, einen Teil der Nebenstellen direkt an der Fritzbox und einen anderen Teil an einer anderen Telefonanlage (am internen S0) zu betreiben. In so einer Konstellation erreicht man beispielsweise ein und dieselbe Nebenstelle unter unterschiedlichen internen Rufnummern, je nach dem von wo aus man anruft. Das kann die Benutzer verwirren. Beispiel: Die Nebenstelle Nr. 2 an der zweiten, nachgeschalteten Fritzbox erreicht man von der ersten Nebenstelle an derselben Fritzbox unter der Rufnummer **2. Möchte man die gleiche Nebenstelle jedoch von der ersten (Haupt-)Fritzbox aus anrufen, muss man **52 wählen.

    Besser ist es daher, an der 7390 überhaupt keine Nebenstellen direkt anzuschließen, sondern alle Nebenstellen an einer (ISDN-)Telefonanlage zu betreiben, die dann am internen S0 der 7390 angeschlossen wird. Auf diese Weise kann man alle Vorzüge der Fritzbox incl. VoIP nutzen, hat es aber trotzdem mit einem einheitlichen und übersichtlichen Nummernschema zu tun. Wichtig: die nachgeschaltete Telefonanlage muss den Keypad-Mode beherrschen, weil viele Funktionen der Fritzbox mit Codes gesteuert werden, die '*' und '#' enthalten. Der Keypad-Mode sorgt dafür, dass die nachgeschaltete Telefonanlage diese Codes nicht abfängt und für eigene Funktionen auswertet, sondern an die Fritzbox weiterreicht.

    Diese Info ist falsch. Selbstverständlich kann man an der 7390 ebenso wie an anderen Fritzbox-Modellen mit internem S0 analoge und ISDN-Nebenstellen parallel betreiben.

    Eine andere Möglichkeit, weitere Nebenstellen an der FB7390 zu betreiben, hat 3949354 schon genannt: den internen SIP-Server der Fritzbox. Darüber lassen sich VoIP-Telefone als Nebenstellen an der Fritzbox anmelden. Ähnliches ist auch mit der integrierten DECT-Basis der Fritzbox möglich. Hier kann man DECT-GAP-Schnurlostelefone als zusätzliche Nebenstellen anmelden.

    Edit: die anderen waren schneller ;)

    Nachtrag: es gibt auch DECT-Module für schnurgebundene Telefone. Die sind aber relativ teuer und auch relativ umständlich in der Bedienung, da sie vom angeschlossenen Telefon aus mit DTMF-Tönen programmiert werden.

    Zum Anschluss eines kabelgebundenen SIP-Telefons ist am Standort des Telefons natürlich ein Netzwerkanschluss nötig.

    Grüßle

    Der Mikrogigant
     
  6. ichego1

    ichego1 Mitglied

    Registriert seit:
    19 Dez. 2005
    Beiträge:
    707
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    0
    #6 ichego1, 9 Sep. 2011
    Zuletzt bearbeitet: 9 Sep. 2011
    Hallo Andy

    Kauf dir ein Siemens sx353 zusätzlich bei ebay ,
    klemm das ding am s0 der fritzbox und du bist glücklich.
    Dazu bis zu 8 Dectgeräte von Siemens fertig .4
    Siehe auch megas ISDN Anlage.
    http://www.mega-on.net/telefon/bild-gros/
     
  7. andy3415

    andy3415 Guest

    Also ich werde jetzt die Lösung mit dem SIP Registrar bevorzugen. Als Primär Box die 7390, und als IP Telefonie Box die 7050 (günstig + 3 analoge Endgeräte, die neuen haben ja nur 2 Anschlüsse).

    Vielen Dank für Eure Tipps!

    Themea kann geschlossen werden.
     
  8. 3949354

    3949354 Guest

    Hallo,
    ;) Geschlossen wird nicht. Im ersten Post "Beitrag bearbeiten" +"erweitert". Dann das Präfix [gelöst] setzen ;)
     
  9. mikrogigant

    mikrogigant Guest

    #9 mikrogigant, 9 Sep. 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9 Sep. 2011
    Wenn dir 3 Nebenstellen ausreichen, ist das ok. Man kann dann durch Wählen von **x (x = 1, 2 oder 3) Interngespräche führen. Sind dagegen zusätzlich noch weitere Nebenstellen direkt an der 7390 angeschlossen, bekommst du es mit den von mir beschriebenen Komplikationen zu tun. Um von einer Nebenstelle an der 7390 eine Nebenstelle der 7050 zu erreichen, musst du **62x anstatt **x wählen (x = 0, 1 oder 2). Das ist zumindest am Anfang verwirrend. Auch umgekehrt ist es kompliziert: um beispielsweise von der 7050 aus die erste analoge Nebenstelle an der 7390 zu erreichen, musst du *#**1 wählen. '*#' ist dabei der Code zum Umschalten in den Keypad Mode. Lässt du diesen Code weg, fängt die 7050 die **1 ab und verbindet dich nicht wie gewünscht mit der ersten Nebenstelle an der 7390, sondern mit der ersten Nebenstelle an der 7050.

    Grüßle

    Der Mikrogigant
     
  10. 3949354

    3949354 Guest

    Hallo,
    Je nach Telefon scheint es sinnvoll, die einzelnen hausinternen Geräte mit festen Tasten zu belegen ;) Dann spart man das Getippel :meinemei:
     
  11. mikrogigant

    mikrogigant Guest

    #11 mikrogigant, 9 Sep. 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9 Sep. 2011
    Wenn man lauter gleiche Telefone hat, ist das sicher eine gute Lösung. Hat man dagegen verschiedene Telefone mit unterschiedlichen Bedienkonzepten, könnte es wieder verwirrend sein. Ich habe z. B. 3 DECT-Telefone unterschiedlicher Hersteller (Panasonic, Telekom, Siemens) im Einsatz. Bei Panasonic wird eine Kurzwahl durch längeres Drücken der entsprechenden Zifferntaste ausgelöst. Beim Telekom-Telefon muss man '->' (Pfeiltaste) und danach die Kurzwahlnummer drücken. Bei Siemens wiederum gibt es überhaupt keine Kurzwahlen, sondern man muss die Nummer aus dem Telefonbuch heraus anrufen. Wirklich komfortabel ist das nicht.

    Aber andy3415 will ja sowieso neue Telefone anschaffen, da kann er ja darauf achten, dass es lauter gleiche sind ;) (und dass sie überhaupt über eine Kurzwahl und nicht wie mein Gigaset nur über ein Telefonbuch verfügen)

    Aber selbst mit Kurzwahlen dürfte es problematisch werden, z. B. einen externen Anruf von einer Nebenstelle an der 7050 an eine Nebenstelle der 7390 zu vermitteln. Da blickt dann kein Schwein mehr durch. Umgekehrt geht es ja noch: von der 7390 zur 7050 vermittelt man durch Wählen von R**62x (wobei sich aber auch hier je nach Telefon u. U. die Kurzwahl nicht nutzen lässt, man muss also die **62x im Kopf haben).

    Grüßle

    Der Mikrogigant
     
  12. 3949354

    3949354 Guest

    Hallo,
    :gruebel: kann man diese Zeichenfolgen im Telefonbuch der FBF einpflegen? Dann könnte man ggf. identische Kurzwahlen verwenden.
     
  13. andy3415

    andy3415 Guest

    #13 andy3415, 9 Sep. 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9 Sep. 2011
    Ich würde einfach in den jeweiligen telefonen kurzwahlen pflegen, dann ist das gar kein problem...

    Und es dürfte auch keine Verwirrung geben, denn wenn ich jede Nebenstelle individuell Kurzwahlen pflege, habe ich ja bei jeder die jeweilige Notierung... Dann muss man doch gar nix beachten, außer beschriftete Tasten drücken...
     
  14. mikrogigant

    mikrogigant Guest

    #14 mikrogigant, 9 Sep. 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9 Sep. 2011
    Das geht erst mit neueren Firmwares. Bei der 7390 dürfte es funktionieren. Bei der 7050 bin ich dagegen skeptisch. Natürlich kann man das Telefonbuch der 7390 verwenden. Problem bei der Sache: um von der 7050 aus einen Telefonbucheintrag in der 7390 zu wählen, muss man '*#**7xx' ins Telefon tippen. "Kurz"wahl ist in meinen Augen was anderes ;)

    @andi: In vielen Telefonen lassen sich Kurzwahlen nur vor dem Verbindungsaufbau nutzen. Bei bestehender Verbindung (also z. B. beim Rückfragen oder Vermitteln) funktionieren sie dagegen nicht. Da du aber sowieso neue Telefone anschaffen willst, kannst du ja darauf achten, dass du Telefone kaufst, bei denen die Kurzwahlen in jeder Situation funktionieren.

    Aber all diese Probleme hast du nicht, wenn du statt der 7050 eine Anlage verwendest, die über genügend Nebenstellen-Anschlüsse verfügt. Dann kannst du alle Nebenstellen an der Unteranlage betreiben und das ganze Rufnummern-Kuddelmuddel entfällt.

    Grüßle

    Der Mikrogigant
     
  15. andy3415

    andy3415 Guest

    @ Mikrogigant,

    was würdest du an meiner Stelle machen?

    Klar, andere Anlage als 7050, aber welche?
     
  16. 3949354

    3949354 Guest

    Hallo,
    Ich meine, dass eine FritzX USB 4 analoge Geräte verwalten kann. Diese müsste man an der 73960 anklemmen können.
     
  17. mikrogigant

    mikrogigant Guest

    #17 mikrogigant, 9 Sep. 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9 Sep. 2011
    Jep, die Fritz!X kann max. 4 analoge Nebenstellen bedienen und sie beherrscht auch den Keypad Mode. Allerdings ist das schon eine recht betagte Anlage. Manches geht eben nicht, z. B. die Speicherung von Steuercodes im Telefonbuch. Außerdem erfordert der Anschluss der Fritz!X eine ISDN-Verbindung zum internen S0 der 7390. Die muss man u. U. extra verlegen, denn man kann im Gegensatz zu einer SIP-Lösung nicht evtl. bereits vorhandene Netzwerkleitungen nutzen.

    Andere Anlagen, die ähnliches leisten und z. T. auch recht billig angeboten werden, sind z. B. verschiedene Eumex-Modelle der Telekom. Hier muss man allerdings aufpassen, dass der Keypad Mode unterstützt wird (bei neueren Eumexen dürfte das der Fall sein). Ich hatte mal eine Eumex 504, die konnte keinen Keypad Mode. Ohne diesen kann man viele Funktionen der Fritzbox nicht vom Telefon aus steuern (Standard-Features wie z. B. Rufumleitung geht aber).

    Noch eine andere Lösung wäre der Einsatz eines a/b-Wandlers am internen S0 der 7390. Um Rufnummern-Kuddelmuddel zu vermeiden, müsste dieser aber vollkommen transparent sein, d. h. er müsste alle Befehle vom Telefon 1:1 zur Fritzbox durchreichen, ohne dass man vorher extra den Keypad Mode aktivieren muss. Auch umgekehrt müssten alle Signale von der Fritzbox zu den am Wandler angeschlossenen Telefonen 1:1 durchgereicht werden. Möglicherweise erfüllt der DeTeWe TA33 Clip diese Anforderungen. Wenn ja, könnte man damit aus ISDN-Nebenstellen der Fritzbox analoge machen. Einzig gewöhnungsbedürftig ist dann nur noch der Umstand, dass man die Nebenstellen direkt an der Fritzbox mit **1 bzw. **2 anwählen muss, während man die Nebenstellen am a/b-Wandler mit **51 und **52 erreicht. Aber wenigstens gilt das dann an allen Telefonen gleichermaßen. Außerdem ist es bei der 7390 leider nicht möglich, für Nebenstellen am internen S0 die automatische Amtsholung abzuschalten. Bei manueller Amtsholung würden die beiden Sternchen bei Interngesprächen entfallen, dafür muss man aber vor Externgesprächen eine '0' vorwählen. Wenn du das aber sowieso nicht brauchst, ist es nicht schlimm, wenn dieses Feature fehlt.

    Grüßle

    Der Mikrogigant
     
  18. andy3415

    andy3415 Guest

    Wenn ich an den S0 den DeTeWe anschließe, hab ich dir auch nur 2 analoge Endgeräte?
     
  19. asterixleser

    asterixleser Mitglied

    Registriert seit:
    20 Jan. 2009
    Beiträge:
    733
    Zustimmungen:
    4
    Punkte für Erfolge:
    18
    Ort:
    49-391
    Zwei zusätzlich zu den FONx-Anschlüssen der Fritzbox!
    (Das System mit den a/b-Wandlern kannst Du ja beliebig erweitern. Noch einen an den int. S0 und noch einen und ... :p)
     
  20. andy3415

    andy3415 Guest

    Das Thema ist zwar gelöst, aber eine letzte Frage noch... Ich kann doch auch Netzwerktelefone beliebig viele anschließen? Bspw. Cisco Systems SPA303G ? Das müsste doch auch gehen?