2 TAE bei ISDN

Simon.

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Hi,

bei einem Freund muss auf IP umgestellt werden, allerdings ist die Verkabelung sehr kompliziert, unter anderem ein Büro im Nebengebäude, Telefonanlage und Türsprechanlage.

Der Hauptpunkt ist der, dass am Splitter neben der TAE im Wohnhaus nur die Telefonanlage hängt, der Router hängt im Nebengebäude über eine Dose an einem anderen Kabel und baut auch dort die Internetverbindung auf.

Kann man bei ISDN 2 TAEs parallel betreiben, an einer den NTBA + Telefonanlage und an der anderen der Router? Wenn ja, wäre mir klar wie das derzeit funktioniert, wenn nicht wirds schwierig..

Danke euch :)
 
Wenn auf IP umgestellt wird, dann gibt es nur noch DSL und VOIP. Damit lassen sich NTBA, Splitter und wohl auch die Telefonanlage (sofern nicht VOIP-fähig) nicht mehr direkt an der TAE betreiben.
 
Telefonanlage (sofern nicht VOIP-fähig) nicht mehr direkt an der TAE betreiben.

Auch eine VoIP-TK kann man NICHT an der TAE betreiben !

Bei IP müssen alle Komponenten mit dem Router verbunden werden - der Splitter hat keine Funktion mehr.
 
Das ist mir durchaus klar, meine Frage war ob es mit dem noch vorhandenen ISDN Anschluss so sein kann, dass 2 TAEs parallel am APL hängen, wobei die TK an einer TAE hängt und der Router an der anderen. Das würde die Verkabelung erklären und die Umstellung auf einen Router mit S0 wäre relativ einfach.
 
TAE können auch parallel am APL betrieben werden, was aber keine korrekte Schaltung wäre.

Für dich wäre aber wichtiger, ob genügend freie Adern für deine geplante Schaltung zu Verfügung stehen.
 
Dass die Schaltung nicht korrekt ist, davon gehe ich auch aus. ;)

Freie Adern sollten wohl vorhanden sein, der ISDN Anschluss ist bereits gekündigt.
 
TAE können auch parallel am APL betrieben werden, ...
Sorry, mit einem ISDN Anschluss geht das meines Wissens nicht.
Schau dir lieber noch mal an wie die Schaltung zurzeit aussieht.
 
Parallel geht sicher nicht? Ich meine auch dass an beiden TAEs ein Splitter verbaut war.
 
ISDN ist ein Bus. Du kannst den Bus aus einer Quelle über mehrere Abnehmer führen und am Ende den Abschlusswiderstand haben (seriell) oder Du kannst die Quelle in die Mitte Deiner Abnehmerstrecke setzen und beide Enden mit einem Abschlusswiderstand sichern (auch seriell). Die Quelle sollte immer der Splitter sein. Auch deshalb haben NTBAs 2 ISDN Ausgänge.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh sorry, Du hast Recht: ich meine den NTBA :gruebel:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ganze passiert vor dem Splitter, ich rede von der 1. TAE in die der Splitter eingesteckt wird. Diese scheint 2mal zu existieren mit 2 Splittern, einmal für den Router und einmal für den NTBA. Ob sowas funktionieren kann frage ich mich, dann ist mir nämlich fast klar, wie die Verkabelung dort funktioniert.
 
Du hast also 2 TAE.

An TAE1 hängt direk ein Splitter und an dem ein DSL-Gerät (Modem, Router, whatever) und sonst nichts?
An TAE2 hängt direkt der NTBA und sonst nichts?

Falls das so ist, müßten das meines Erachtens zwei verschiedene Anschlüsse sein.

Aber Du schreibst:
Der Hauptpunkt ist der, dass am Splitter neben der TAE im Wohnhaus nur die Telefonanlage hängt, der Router hängt im Nebengebäude über eine Dose an einem anderen Kabel und baut auch dort die Internetverbindung auf.
Damit das mit einem Anschluß geht, müßten aus dem Splitter zwei Adern »irgendwohin« gehen, und diese zwei Adern liegen dann im Nebengebäude auf der TAE auf, an der direkt – d. h. ohne Splitter – das DSL-Gerät hängt.

Dem widersprichst Du aber hier:
Das ganze passiert vor dem Splitter, ich rede von der 1. TAE in die der Splitter eingesteckt wird. Diese scheint 2mal zu existieren mit 2 Splittern, einmal für den Router und einmal für den NTBA.
Abgesehen davon, daß erraten einer möglichen Verkabelung bestenfalls der zweitbeste Weg ist (der erste ist: nachgucken/-messen), wieviele Splitter(!) sind es denn nun, und warum nutzt man für nacktes ISDN einen Splitter?

Und was bedeutet »der ISDN Anschluss ist bereits gekündigt«? Bei einem (»muß«, also Telekom-induzierten?) Wechsel eines Anschlusses »T-DSL mit T-Universal« auf IP kündigt man doch nicht ISDN separat, sondern macht einen Produktwechsel auf T-wieauchimmerdasheißt?
 
Genau, ich meine dass die "erste" TAE 2mal existiert, parallel geschaltet.

An TAE1 hängt Splitter + NTBA (Hauptgebäude, APL hängt ca. 20m und mehrere Wände sowie eine Decke entfernt an der Aussenwand)
an TAE2 hängt Splitter + Router (Nebengebäude)

Nachgucken/messen gestaltet sich relativ schwierig, da zwischen den beiden Gebäuden ca. 50m liegen und die Kabel unterirdisch verlegt sind.

Es existiert(e) ein DSL Anschluss mit ISDN, also kein nacktes ISDN und 2 Splitter.

Das "muss" steht in diesem Fall im Zusammenhang mit einem Eigentumswechsel. Derzeit gibt es dort weder Telefon noch Internet.
 
TAE -> Splitter -> NTBA macht eigentlich keinen Sinn, für ISDN braucht's keinen Splitter. Wie das hochfrequenztechnisch aussieht, wenn man an die Doppelader parallel auf zwei TAEs legt: keine Ahnung, »schmeckt« aber deutlich unsauber. (TAEs werden je Anschluß AFAIK in Reihe geschaltet. Aber mit Stecker in TAE1 ist TAE2 dann eigentlich tot, dachte ich.)
Wobei: Eigentlich ist das ja das gleiche, wie wenn man die Leitungen hinter dem (normalen einen) Splitter verlängern würde; durch die Splitter kommt nur jeweils das ISDN- bzw. DSL-Frequenzband auf die Leitung ... Ich frage mich nur, wie man die DTAG dazu bekommt, das so zu schalten ;) (Und, wie gesagt, ob und wie sich das auf Widerstand, Dämpfung usw. auswirkt.)

Bzgl. Umstellung von ISDN auf IP, da wird das dann aber haarig, oder? Es müßte der Router zur TAE1 wandern, um dort ISDN zu terminieren. Nur: wie kommt dann Internet zum Gebäudeteil mit TAE2?
 
Dass das nicht sauber ist, ist klar. Vieles an der Installation ist nicht sauber.^^

Zum Thema 2 Splitter an einer Leitung findet man durchaus ein paar Leute bei denen das funktionieren soll, das wäre also eine Möglichkeit. Kann man die dünnen Klingeldrähte auf ca. 50m mit einer Kabeltrommel und Multimeter durchmessen?

Ich bezweifle auch dass das die DTAG so geschaltet hat. Ist aber schon länger so, die TK Anlage dürfte von 98 sein. :D

Der Router kommt zur TAE 1, dort brauchts ja den S0 für die TK Anlage. Zum Nebengebäude liegen ein paar Kabel in der Erde, ich schätze mal 100mbit werden da auch drin sein. Wenns einfach wäre, würde es ja keinen Spaß machen. ;)
 
TAE -> Splitter -> NTBA macht eigentlich keinen Sinn,

Das ist die Standardinstallation wenn man neben ISDN auch noch DSL hat.
Be der Telekom.

An der vom APL kommenden Leitung hängt eine TAE-Dose.
In diese Dose kommt der Splitter, der zwei Augänge hat.
Der DSL-Aufgang wird meistens mit einem RJ-Stecker und Kabel an den Router geführt, in den TAE-Ausgang des Splitters kommt beim ISDN der NTBA.
(man kann beide Ausgänge vom Splitter auch über Kabel direkt anschließen.)

Den DSL-Ausgang des Splitters kann man über ein zweipoliges Kabel noch weiterleiten und damitd en Router in einem anderen Raum oder sogar Stockwerk installieren.
Bei kritischen Leitung kann/wird das aber zu Problemen führen.


Bei der Standard-Installation eines Telekom-Anschlusses hat man also zwei TAE-Steck"flächen". Die TAE-Dose vom Netzabschluss, in dem der Splitter steckt, und im Splitter, aus dem entweder das analoge Signal kommt oder der NTBA für ISDN steckt.
---------------------

Zurück zur ursprünglichen Frage:
Wenn es die Verkabelung zulässt, sollte man den Router zum Standort der Telefonanlage umziehen und von dort alles per Ethernetleitung anschließen.

Man könnte aber auch den Router so lasen, und die Telefonanlage mit einer passenden 4pol. Leitung an den Router anschließen.
Dann muss die Telefonanlage, der NTBA und der Splitter nur entfernt werden, der Router kommt direkt an die TAE-Dose, oder den APL, und vom (neuen) Router wird eine 4pol Leitung vom internen ISDN-Bus zur Telefonanlage gezogen.

Dann könnte man z.B. die in der Anlage genutzten MSNs im Router auf den internen S0 legen und die Telefonanlage ohne, oder wenig, Neukonfiguration weiter betreiben.
Weitere Telefone könne man per VoIP direkt auf den Router konfigurieren.
Die Telefonanlage arbeitet dann als Unteranlage zu dem (neuen) Router.
 
Dass das nicht sauber ist, ist klar. Vieles an der Installation ist nicht sauber.^^

Zum Thema 2 Splitter an einer Leitung findet man durchaus ein paar Leute bei denen das funktionieren soll, das wäre also eine Möglichkeit. Kann man die dünnen Klingeldrähte auf ca. 50m mit einer Kabeltrommel und Multimeter . ;)

Schau dir die Drähte im Nebengebäude an, mach an einem Adernpaar ne Schleife. Dann gehste zum APL oder Kabelverteiler und
prüfst ob du die Schleife Messen kannst.

Parallelschaltung von TAE ist physikalisch kein Problem, parallele PPA können bei ISDN/Uk0 zum Problemen führen.
Viel Spass...
 
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