Manuell kann man bei Fritzboxen (schon immer) IPv4-Adressen dauerhaft auch außerhalb des Standard-DCHP-Bereichs zuweisen, was ich in meinen privaten Netzen auch regelmäßig mache, aber eben manuell.
Wie verstehst du "manuell"? Manuell am Client oder manuell am DHCP-Server (FritzBox)? Mit einem sehr kleinen dynamischen Bereich von ca. 20 verwalte ich alle anderen ca. 150 Clients in einem /21-er Netz manuell am DHCP-Server der FritzBox.
Auf wie viele Tage ist denn die Gültigkeit eingestellt?
Das ist bei mir immer nur 1 Tag, dann wird frühzeitg ein neuer (immer gleicher) Lease ausgehandelt.
@Insti Mir ist die Tage aufgefallen, dass auf der webGUI einer FritzBox 7490_07.60 die IPv4-Adressen von Geräten manchmal nicht mehr geändert werden können. Auch der Haken für "immer die gleiche IPv4-Adresse vergeben" erscheint nicht immer zur Auswahl, selbst wenn das Gerät/die IP nicht in Benutzung ist. Welcher Luftdruck für welches Verhalten verantwortlich ist, habe ich noch nicht erkannt.
Wenn man sein LAN mit einem kleinen dynamischen Bereich und mit einer festen Zuordnung von IP und Gerät/Person organisieren möchte, wird es mit der zentralen Vergabe / Verwaltung der IP-Adressen am DHCP-Server der FritzBox immer schwerer bzw. unmöglich das mit der webGUI zu erreichen. Selbst ein Ausweichen auf das JSTool/FritzBox/MEngelke mit editieren der Config.export ist kein Ausweg mehr, weil der danach erforderliche reboot minutenlang dauert. Erste Erfahrungen mit 4050_08.02 lassen die deutliche Verschlimmbesserung auf der webGUI erkennen.
Weil ein verlässliches Identity-Access-Management IAM eine eindeutige Zuordnung erforderlich macht, reift eine Entscheidung heran der FritzBox den DHCP-Dienst zu entziehen. Erste Versuche dazu laufen (auf uraltem 1B) mit einem pi-hole
https://pi-hole.net/ und dessen DHCP-Server, der sich über Zeileneinträge einfach und schnell konfigurieren lässt.
Hier ein anderer Aspekt zu DHCP kurz thematisiert
_#9_ und die Tage ...
Aufgrund meiner Erfahrungen bekomme ich den Eindruck, dass die im Router in einer GUI (webinterface) über verschiedene Reiter verteilte bzw. kombinierte DHCP/DNS-Server-Konfiguration besonders für mich als Verbraucher/Admin undurchschaubar wird, evtl. beim Hersteller im FritzOS undurchsichtig umgesetzt ist.
Heimnetz > Netzwerk > Netzwerkeinstellungen > IPv4-Adressen > Heimnetz > |_X_| DHCP-Server aktivieren
Heimnetz > FRITZ!Box-Name ist
i.d.R. fritz.box oder ein
ohne Punkt selbstgewählter Name !?!
Ist der Heimnetz/Fritz!BoxName am Router "selbstgewählt / i.d.R. fritz.box" das DNS-Suffix oder der Servername (DHCP) des Routers ohne
DNS-Suffix __Link__ ? Warum kann man beim selbstgewählten Eintrag keinen Punkt angeben? Ohne Punkt ist es kein DNS-Suffix, kann aber im LAN auch die
TLD __Link__ sein.
Die Frage wird beim IP-Client im FritzOS gestellt, damit dieser FB-host als IP-Client eine IPv4-Adresse vom DHCP-Server/Dienst beziehen kann.
... hat sich bei mir gezeigt, dass die FritzBox im LAN
[z.B. 3490_07.31 und 7272_06.89] konfiguriert im IP-Client-Modus als Accesspoint ihre korrekte (immer gleiche, zentral verwaltete) statische IP als
"DHCP-Lease" nur dann
zuverlässig (heißt hier,
auch ohne "Direktverbindung") holt, wenn als DHCP-Hostname
keinesfalls "fritz.box" verwendet wird und mit irgendwas überschrieben wird oder die IP-Adresse manuell festgelegt wird.
Internet > Zugangsdaten > Internetzugang > Verbindungseinstellungen
Die Verbindungseinstellungen sind bereits auf die am häufigsten verwendeten Werte eingestellt. Bei Bedarf können Sie diese Werte verändern. Verbindungseinstellungen ändern ...
IP-Einstellungen
|_X_| IP-Adresse automatisch über DHCP beziehen
DHCP-Hostname . . . NICHT fritz.box (Standard) / sondern selbstgewählter Name ohne Punkt .
|___| IP-Adresse manuell festlegen // funktioniert ebenso zuverlässig //
.
Meine Erkenntnis: Der
"ohne Punkt selbstgewählte DHCP-Hostname" muss tatsächlich frei (
von fritz.box verschieden) gewählt werden. Es ist auch nicht der Name des DHCP-Servers, nach den
>__RFC-Standards__< "as a connectionless service model" ist dafür kein Name/IP erforderlich. Deshalb nennt sich die erste Phase
server discovery,
https://en.wikipedia.org/wiki/Dynamic_Host_Configuration_Protocol Mein Fazit: Wer im LAN von einer FritzBox im IP-Client-Modus ein standardkonformes Verhalten erwartet, scheitert oftmals schon an der Konfiguration, erlebt gerne Überraschungen oder ist experimentierfreudig (mit
KKK-Risiko beim Editieren der config).