7590 in Bootschleife

nils0rrd

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Moin Moin,

ich habe schon viel im Forum nachgelesen, aber leider bekomme ich das nicht hin.

Ich habe eine FB 7590 mit einem 1und1 Branding.
Ich wollte die Fritzbox mit dem AVM Recoverytool zurücksetzten. Leider hat meine Tochter während des Flashvorgangs den Stecker gezogen.
Die FB war daraufhin nicht mehr per Webinterface zu erreichen.

Wenn ich das Recoverytool erneut durchlaufen lasse, sagt er mir "Wiederherstellung erfolgreich"
Nach dem die FB dann selbständig neugestartet hat, hängt diese im Bootloop.

Wenn ich die 7.12 per Powershell flashe habe ich ebenfall einen Bootloop.

Daraufhin habe ich über Powershell das neueste FB Labor Image (fritzbox-7590-labor-76430) geflasht. Das funktionierte soweit auch. Die FB ist wieder über das Webinterface erreichbar.
Aber wenn ich die FB jetzt einmal vom Stromnehme, oder über das Interface neustarte hängt diese gleich wieder in der Bootschleife.

Support Data
------------
Thu Jan 1 01:12:42 CET 1970
uptime: 01:12:43 up 12 min, load average: 2.05, 2.05, 1.33
4.9.198
HWRevision 226
HWSubRevision 4
ProductID Fritz_Box_HW226
SerialNumber J49464800040323
annex B
autoload yes
bootloaderVersion 1.3578
country 049
firstfreeaddress 0x85284A30
firmware_info 154.07.19
firmware_version 1und1
flashsize nor_size=0MB sflash_size=0KB nand_size=512MB
language de
linux_fs_start 0

memsize 0x20000000
mtd0 0x0,0x2C00000
mtd1 0x500000,0xD00000
mtd2 0x0,0x100000
mtd3 0x100000,0x500000
mtd4 0xD00000,0x1500000
mtd5 0x1500000,0x20000000
mtd10 Q??伤5舚n?悵~/??r鱌璦矫跂崷?椽W綇雏?b区 舡$>?^J,u~?my_ipaddress 192.168.178.1
prompt Eva_AVM
provider
ptest
req_fullrate_freq 骉O惊鏎罣?_禨揲(炙E&9棉00颫\xQU聍峴茻d恗6黿cl>~)裼K€灁澍錆K"^讞B?2b3N?)礕麈??瞳疲鮟?沴级棇~??1+-+|坋废醋]?藩K?S

Habt ihr eine Idee was ich machen kann?

Vielen Dank

Nils
 
Zuletzt bearbeitet:
Ohne die Umstände näher zu erforschen, wo es genau hakt ... zwei Anmerkungen.
Sowohl das Recovery-Tool von AVM als auch die PS-Scripte von PP flashen die gerade aktive Bootpartition. Sollte der genannte FW-Update-Prozess mit Unterbrechung der erste gewesen sein -dabei wird üblicherweise in die alternative Bootpartition geflasht und ganz zum Schluss umgeschaltet für den Rebootprozess- könnte folgendes Szenario vorstellbar sein.
Wenn in der alternativen Partition noch nie eine komplette FW stand, ist wohl der genannte Bootloop öfters anzutreffen.
Ich würde versuchen mittels adam2 und linux_fs_start umzuschalten und eine recovery hinterherzuschicken bzw. mittels PS-Script.
LG
 
Als ich vor 20 Minuten versuchte, den unten stehenden Text abzusenden, war der Thread auf einmal verschwunden - komisch. Ich dachte schon, der wäre komplett gelöscht worden.

===============================================================================

Die Installation über den Bootloader hat (vermutlich) die alten Einstellungen nicht gelöscht oder vielleicht auch nur "nicht richtig". Bei der 7590 werden diese in einer speziellen Partition gespeichert (in mehreren Kopien, damit Unterbrechungen beim Schreiben eben nicht zu einer unbenutzbaren Box führen) und wenn man nicht weiß, wo genau Deine Tochter den Stecker gezogen hat, kann man zumindest auch mal annehmen, daß dabei ein Problem aufgetreten ist.

Ich rate jetzt mal, daß vor dem ersten Versuch mit dem Recovery-Tool eine 07.19 installiert war? Wenn ja, wäre es zumindest denkbar, daß die Einstellungen aus dieser Version der 07.12 nicht passten und nun erst recht einiges durcheinander ist - was sich erst dann auswirkt, wenn die Box das erste Mal (nach der Installation in den Flash-Speicher) "so richtig" gestartet wurde (bis zu dieser Installation spielt das TFFS noch keine Rolle, wenn die Box aus dem RAM gestartet wird) und der "ctlmgr" zum ersten Mal wirklich versucht hat, neue Daten für die Einstellungen zu schreiben (dazu gehören auch Statistiken, das braucht also nicht unbedingt die explizite Änderung irgendeiner Einstellung).

Da diese Einstellungen auch nur einmal vorliegen und für beide installierten Systeme gemeinsam genutzt werden, spielt es eben auch eine Rolle, wo und wie man die jeweilige Firmware-Version installiert hat und was dabei noch erfolgte (z.B. eben das Löschen der Einstellungen oder die Umschaltung zwischen den Systemen) - da kommt man auch schnell mal zu einer Konstellation, wo eine ältere Firmware mit den Einstellungen einer neueren nichts anfangen kann bzw. auch die neuere bei Schreibversuchen sich selbst die Füße weghaut oder nur noch ungültige Strukturen schreiben kann. Solange dabei der alte Stand des TFFS nicht auch gelöscht wurde/wird, startet die Box nach unvollständigen Schreibzugriffen (wo die fortlaufende "Versionsnummer" (im Segment-Header) im TFFS sich noch nicht geändert hat) immer wieder mit den alten Einstellungen.

Im ersten Schritt würde ich hier nur versuchen, die Box noch einmal über das GUI auf die Werkseinstellungen zu setzen und wenn das - im ersten Anlauf - keinen Erfolg bringt, noch einmal das Recovery-Programm darüberlaufen zu lassen. Zuvor kann/sollte man sich noch vergewissern, daß sich über den Bootloader sowohl das Environment (env) als auch die Zählerstände (count) auslesen lassen, denn damit baut das Recovery-Programm dann das neue Image für das TFFS zusammen.

So ein neu zusammengesetztes TFFS-Image unterscheidet sich von einem "gelöschten" dadurch, daß bei letzterem nur die Minor-Nodes jenseits der 100 als gelöscht markiert werden und ggf. noch das Image "komprimiert" wird (dabei werden die markierten Teile dann wirklich entfernt bzw. nicht in das neue (komprimierte) Image übernommen), während bei ersterem wirklich alles weggeworfen und mit dem neuen Image ersetzt wird (vereinfacht dargestellt). Beim ersten Vorgehen Vorschlag KÖNNTEN also weiterhin Fragmente oder Fehler im Aufbau existieren, die weitere Schreibversuche blockieren (und sogar schon die Versuche, die alten Einstellungen zu löschen, denn die brauchen natürlich auch erfolgreich abgeschlossene Schreibzugriffe) - das sollte nach dem Schreiben eines neuen TFFS-Images über den Bootloader aber dann nicht mehr der Fall sein.

Andere Ursachen erscheinen mir erst mal nicht wirklich plausibel ... warum das Recovery-Programm bei der zweiten Anwendung nicht mehr erfolgreich war und das installierte System sofort in einer Bootschleife landet, kann ich mir auch nicht so richtig erklären - ich würde erst mal auf Bedienfehler tippen, solange das nicht reproduzierbar ist und das merkst Du spätestens beim zweiten (bzw. dritten, wenn man das Kontrollieren über den Bootloader mitzählt) Schritt aus meinen oben stehenden Vorschlägen.
 
Vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung.
Leider bin ich nicht so ein Fuchs wie du , weshalb mir die Begriffe sehr schwer fallen.

Wenn ich im GUI auf Werkseinstellung gehe -> Bootschleife

Ich habe jetzt auch mehrfach das Recovery Tool probiert , leider ohne Erfolg

Ich hatte die FW 7.19 drauf, so wie du schon richtig vermutet hast.
Wenn ich linux_fs_start auf 1 oder 0 setze , und bei beiden die FW Lade habe ich trotzdem die Bootschleife.

Wie kann ich denn das "env" und "count" über den Bootloader auslesen?

Ich schätze mal das es an dem TFFS Image liegt.
Wie kann ich dort ein neues Image flashen?

Vielen Dank schonmal

LG
 
Vielen Dank prisrak1,
count und env lassen sich beides im Bootloader auslesen

PS C:\YourFritz\master\eva_tools> .\EVA-FTP-Client.ps1 -ScriptBlock { GetEnvironmentFile count }
reboot_major 3
reboot_minor 30
run_hours 9
run_days 21
run_mounths 1
run_years 2
PS C:\YourFritz\master\eva_tools> .\EVA-FTP-Client.ps1 -ScriptBlock { GetEnvironmentFile env }
HWRevision 226
HWSubRevision 4
ProductID Fritz_Box_HW226
SerialNumber J49464800040323
annex B
autoload yes
bootloaderVersion 1.3578
crash [0]b70d1a18,331,6[1]0,0,0[2]0,0,0[3]0,0,0
firstfreeaddress 0x85284A30
firmware_info 154.07.12
firmware_version 1und1
flashsize nor_size=0MB sflash_size=0KB nand_size=512MB
linux_fs_start 1
maca
macb
macwlan
macwlan2
macdsl
memsize 0x08000000
mtd0 0x0,0x2C00000
mtd1 0x500000,0xD00000
mtd2 0x0,0x100000
mtd3 0x100000,0x500000
mtd4 0xD00000,0x1500000
mtd5 0x1500000,0x20000000
mtd10 QÌ3Ä7ÉË5Åqnï~/·¢"r÷Pa½ÃÚ–¦Ž7´ªW½³û°-bÇø ô$>Ä,^J,u~ù
my_ipaddress 192.168.178.1
prompt Eva_AVM
provider
ptest
req_fullrate_freq óTO¾ªç@G´_¶SÞ飨ÖËE&9ûÃÞ00ïO\xQUñ÷ü´sÆŸdm6üxcl>~)ñÓK€ž”äøøÉäK"^×—BÌ22b3N¯*)µG÷æð?Í«Æ£õcÍ4›l¼¶—Œ~õ5Ù1+-+|ˆe·Ï´×]ñ·ªK™.S
usb_board_mac 44:4E:6D:17:AF:7C
usb_device_id 0x0000
usb_device_name USB DSL Device
usb_manufacturer_name AVM
usb_revision_id 0x0000
usb_rndis_mac
webgui_pass xxxxxx
wlan_key xxxxxx
wlan_ssid FRITZ!Box#7590#FB

Ich habe linux_fs_start 1 und 0 jeweils mit dem Labor Image geflashht und jeweils mit dem AVM Recovery Tool geflasht.
Die Bootschleife bleibt vorhanden
 
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Stehen dahinter
Code:
maca
macb
macwlan
macwlan2
macdsl
keine Werte wie 44:4E:6D:17:AF:7x oder hast Du diese hier entfernt?
Wie man dies ggfs. ergänzt, erklären Dir sicherlich die Experten hier.
LG
 
mtd10 QÌ3Ä7ÉË5Åqnï~/·¢"r÷Pa½ÃÚ–¦Ž7´ªW½³û°-bÇø ô$>Ä,^J,u~ù
[...]
req_fullrate_freq óTO¾ªç@G´_¶SÞ飨ÖËE&9ûÃÞ00ïO\xQUñ÷ü´sÆŸdm6üxcl>~)ñÓK€ž”äøøÉäK"^×—BÌ22b3N¯*)µG÷æð?Í«Æ£õcÍ4›l¼¶—Œ~õ5Ù1+-+|ˆe·Ï´×]ñ·ªK™.S

Kann es sein, dass die Stromzufuhr just in dem Moment unterbrochen wurde, als das neue TFFS-Image vom Recovery-Tool geschrieben wurde? Sieht so aus, als wäre der Inhalt des TFFS (Environment) korrupt denn solche Werte sollten da nicht auftauchen. Dummerweise liest jetzt wohl jedesmal das Recovery-Tool von AVM dieses vermutlich korrupte Environment aus und baut daraus ein ein neues TFFS-Image, weshalb der Fehler wohl immer wieder mit übernommen wird in das neue TFFS.

Ich würde also vorschlagen, selbst ein neues TFFS-Image aus (korrigiertem) Environment und Counter zu erstellen und hochzuladen. Oder alternativ die Werte im Environment per Bootloader manuell korrigieren und anschließend erneut das Recovery-Tool von AVM anzuwenden (vorher nachschauen, ob das Environment nun wirklich i.O. ist).
 
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Also das Environment ist ja schon mal kaputt - genau so, wie man es auch (inzwischen, denn zu Beginn gab es die m.E. noch nicht) in der Support-Datei in #1 sehen kann.

Damit wird vermutlich das TFFS-Image, welches vom Recovery-Programm erstellt wird, ebenso defekt sein - ich wüßte nicht, daß das zusätzliche Gültigkeitsprüfungen oder Reparaturen verwendet.

Also würde ich hier hingehen und von Hand ein passendes TFFS-Image selbst zusammenklöppeln - am ehesten mit einem Linux-System. Dazu die gespeicherte Datei mit dem Environment erst mal wieder "in Form" bringen (vielleicht gibt es ja irgendwo noch alte Support-Daten?) - aber bitte mit korrekten (Linux-)Zeilenenden. Die Einträge für "mtd10" und "req_fullrate_freq" sind ja offensichtlicher Unsinn.

Was korrekt wäre bei einer (funktionierenden) 7590, weiß ich jetzt aus dem Stand auch nicht ... vielleicht kann ja jemand anderes mit einem korrekten Environment aushelfen. Bei der 7580 gibt es keinen "mtd10"-Eintrag und auch keinen für "req_fullrate_freq" - jedenfalls nicht in dem Environment, was ich aus der "frischen Box" gesichert habe.

Jedenfalls kann man sich dann - unter Verwendung des korrigierten Environment- und des "count"-Files - ein eigenes TFFS bauen lassen: https://github.com/PeterPawn/YourFritz/blob/master/tffs/build_tffs_image - als "name table" kann man ruhig die hier nehmen: https://github.com/PeterPawn/YourFritz/blob/master/tffs/data/nametable_@M

Dieses Image schreibt man dann über den Bootloader nach "mtdnand" - das ist der Name, den der Loader für die oben erwähnte, spezielle Partition verwendet (das ist anders als bei NOR- oder SPI-Speicherung des TFFS und es gibt hier eben auch nur die eine einzelne Partition und nicht wie sonst derer zwei - üblicherweise "mtd3" und "mtd4").

EDIT: OK, hat sich überschnitten, aber ich habe noch die weitere Vorgehensweise skizziert.
EDIT2: Und noch als Warnung: Gerade dann, wenn man sich mit Linux und Shell-Skripten nicht so richtig auskennt, sollte man das erstellte TFFS-Image vor dem Schreiben einfach noch einmal zerlegen lassen (die Skripte stehen in demselben Verzeichnis, wie die oben verlinkten Dateien) und damit prüfen, daß auch eine passende Struktur erzeugt wurde. Zwar können die keinen "echten" NAND-Dump zerlegen, aber bei der Installation verwendet EVA immer noch das "legacy format" und das ist dasselbe, was von "build_tffs_image" erzeugt wird.
 
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Was korrekt wäre bei einer (funktionierenden) 7590, weiß ich jetzt aus dem Stand auch nicht ... vielleicht kann ja jemand anderes mit einem korrekten Environment aushelfen.

Hier mal ein (anonymisiertes) Environment von einer deutschen Version der 7590:
Code:
HWRevision            226
HWSubRevision         4
ProductID             Fritz_Box_HW226
SerialNumber          X12345678901234
annex                 B
autoload              yes
bootloaderVersion     1.3258
firstfreeaddress      0x852852B0
firmware_info         154.07.01
firmware_version      avm
flashsize             nor_size=0MB sflash_size=0KB nand_size=512MB
linux_fs_start        0
maca                  FF:FF:FF:FF:FF:03
macb                  FF:FF:FF:FF:FF:04
macwlan               FF:FF:FF:FF:FF:05
macwlan2              FF:FF:FF:FF:FF:06
macdsl                FF:FF:FF:FF:FF:00
memsize               0x20000000
mtd0                  0x0,0x2C00000
mtd1                  0x500000,0xD00000
mtd2                  0x0,0x100000
mtd3                  0x100000,0x500000
mtd4                  0xD00000,0x1500000
mtd5                  0x1500000,0x20000000
my_ipaddress          192.168.178.1
prompt                Eva_AVM
tr069_passphrase      XYZ123abc456
tr069_serial          00040E-FFFFFFFFFF03
usb_board_mac         FF:FF:FF:FF:FF:01
usb_device_id         0x0000
usb_device_name       USB DSL Device
usb_manufacturer_name  AVM
usb_revision_id       0x0000
usb_rndis_mac         FF:FF:FF:FF:FF:02
webgui_pass           vwxyz12345
wlan_key              12345678901234567890
wlan_ssid             FRITZ!Box#7590#YZ


Die Werte bei den Variablen

HWSubRevision, SerialNumber, annex, bootloaderVersion, firstfreeaddress, firmware_info, firmware_version, linux_fs_start, maca, macb, macwlan, macwlan2, macdsl, tr069_passphrase, tr069_serial, usb_board_mac, usb_rndis_mac, webgui_pass, wlan_key und wlan_ssid

sind der eigenen Box (ggf., je nach Variable) anzupassen oder zu entfernen. Für die Box des TO müsste es wohl folgendermaßen aussehen:
Code:
HWRevision            226
HWSubRevision         4
ProductID             Fritz_Box_HW226
SerialNumber          J49464800040323
annex                 B
autoload              yes
bootloaderVersion     1.3578
firstfreeaddress      0x852852B0
firmware_info         recovered=2
firmware_version      1und1
flashsize             nor_size=0MB sflash_size=0KB nand_size=512MB
linux_fs_start        1
maca                  44:4E:6D:17:AF:7E
macb                  44:4E:6D:17:AF:7F
macwlan               44:4E:6D:17:AF:80
macwlan2              44:4E:6D:17:AF:81
macdsl                44:4E:6D:17:AF:7B
memsize               0x08000000
mtd0                  0x0,0x2C00000
mtd1                  0x500000,0xD00000
mtd2                  0x0,0x100000
mtd3                  0x100000,0x500000
mtd4                  0xD00000,0x1500000
mtd5                  0x1500000,0x20000000
my_ipaddress          192.168.178.1
prompt                Eva_AVM
usb_board_mac         44:4E:6D:17:AF:7C
usb_device_id         0x0000
usb_device_name       USB DSL Device
usb_manufacturer_name  AVM
usb_revision_id       0x0000
usb_rndis_mac         44:4E:6D:17:AF:7D
webgui_pass           ?
wlan_key              ?
wlan_ssid             FRITZ!Box#7590#FB

Abgesehen natürlich von den Werten bei den Variablen webgui_pass und wlan_key (oben Fragezeichen), welche noch einzutragen wären. Auch die MAC-Adressen sollten noch einmal überprüft werden (ich bin davon ausgegangen, dass die Zählung bei macdsl beginnt). Bei firmware_info habe ich jetzt dabei mal ein "recovered=2" anstatt "154.07.12" vorgeschlagen (so wie es auch das Recovery-Tool von AVM macht). Aber das kann man natürlich auch noch anpassen.

Bzgl. der Unterschiede bei der Variable "memsize" (der Wert wird später wieder auf "0x20000000" gesetzt) siehe auch folgender Beitrag:
https://www.ip-phone-forum.de/threads/Änderung-im-bootloader-der-grx5-boxen.296445/post-2236716
 
Interessierte Zwischenfrage. Wo lässt sich Wert von tr069_passphrase auffinden? In der support-datei steht "secret" und in der export wohl sowieso nix.
LG
 
Wenn man das Environment (siehe Beitrag #5 und #6) per Bootloader ausliest. Oder in den erweiterten Support-Daten, wo auch ein TFFS-Dump enthalten sein sollte. Oder bei laufendem FRITZ!OS und Konsolenzugang per cat /proc/sys/urlader/environment.
 
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hi leute!
Ich habe genau den selben Fehler.. auch neue Firmware geflasht bzw in den Ram geschrieben, trotzdem kein Erfolg.
Auch bei mir läuft das recovery tool durch und sagt "alles hat geklappt startet jetzt neu" aber nix passiert
Ich möchte jetzt das TFFS-Image selber basteln / fixen aber ich weiß nicht wie :(
DIe Anleitung "HowTo] FRITZ!Box Firmware-Images (auch unsignierte) über den Bootloader installieren" bekomme ich hin, aber wie ich die TFFS werte ändere -und worauf ich sie ändern muss ist mir nicht klar..
Ich hoffe ihr könnt mit helfen habe meine box zerschossen und sitze hier mit LTE....
danke danke danke im Voraus!

PS: Unten seht ihr den Fehler der kommt wenn ich die Labor flashen will -die normale Firmware wird sauber in den Ram geschrieben(keine Fehlermeldung) bootet aber trotzdem nicht.

Code:
PS C:\YourFritz\master\eva_tools> .\EVA-FTP-Client.ps1 -ScriptBlock { GetEnvironmentFile count }
reboot_major          0
reboot_minor          19
run_hours             4
run_days              4
run_mounths           6
run_years             0
PS C:\YourFritz\master\eva_tools> .\EVA-FTP-Client.ps1 -ScriptBlock { GetEnvironmentFile env }
HWRevision            226
HWSubRevision         4
ProductID             Fritz_Box_HW226
SerialNumber          K34162700242120
annex                 B
autoload              yes
bootloaderVersion     1.3258
crash                 [0]eb42d21a,5c9330fe,1[1]0,0,0[2]794d5ea,5c958955,1[3]0,0,0
firstfreeaddress      0x852852B0
firmware_info         154.07.19
firmware_version      avm
flashsize             nor_size=0MB sflash_size=0KB nand_size=512MB
linux_fs_start        0
maca                  FF:FF:FF:FF:FF:03
macb                  FF:FF:FF:FF:FF:04
macwlan               FF:FF:FF:FF:FF:05
macwlan2              FF:FF:FF:FF:FF:06
macdsl                FF:FF:FF:FF:FF:00
memsize               0x08000000
mtd0                  0x0,0x2C00000
mtd1                  0x500000,0xD00000
mtd2                  0x0,0x100000
mtd3                  0x100000,0x500000
mtd4                  0xD00000,0x1500000
mtd5                  0x1500000,0x20000000
my_ipaddress          192.168.178.1
prompt                Eva_AVM
ptest
tr069_passphrase      zernsiert
tr069_serial          00040E-zensiert
usb_board_mac         44:4E:6D:78:F0:FB
usb_device_id         0x0000
usb_device_name       USB DSL Device
usb_manufacturer_name  AVM
usb_revision_id       0x0000
usb_rndis_mac         44:4E:6D:78:F0:FC
webgui_pass           vene8081
wlan_key              51025406892737675905
wlan_ssid             FRITZ!Box#7590#OK
PS C:\YourFritz\master\eva_tools>


Code:
PS C:\YourFritz\master\eva_tools> c:\YourFritz\master\eva_tools\EVA-FTP-Client.ps1 -Verbose -Debug -ScriptBlock { BootDeviceFromImage c:\YourFritz\Images\firmware.image.in-memory }
DEBUG: Response:
220 ADAM2 FTP Server ready

================
DEBUG: Sent
USER adam2
================
DEBUG: Response:
331 Password required for adam2

================
DEBUG: Sent
PASS adam2
================
DEBUG: Response:
230 User adam2 successfully logged in

================
DEBUG: Sent
SYST
================
DEBUG: Response:
215 AVM EVA Version 1.3258 0x0 0x46409

================
DEBUG: Sent
GETENV memsize
================
DEBUG: Response:
memsize               0x20000000

200 GETENV command successful

================
DEBUG: Memory size found    : 0x20000000 (512 MB)
DEBUG: Memory size used     : 0x08000000 (128 MB)
DEBUG: Image size found     : 0x01efbe00
DEBUG: Set memory size to   : 0x06104200
DEBUG: Set MTD RAM device to: 0x86104200,0x88000000
DEBUG: Sent
SETENV memsize 0x06104200
================
DEBUG: Response:
200 SETENV command successful

================
DEBUG: Sent
SETENV kernel_args_tmp mtdram1=0x86104200,0x88000000
================
DEBUG: Response:
200 SETENV command successful

================
DEBUG: Sent
TYPE I
================
DEBUG: Response:
200 Type set to BINARY

================
DEBUG: Sent
MEDIA SDRAM
================
DEBUG: Response:
200 Media set to MEDIA_SDRAM

================
DEBUG: Uploading file 'c:\YourFritz\Images\firmware.image.in-memory' to '0x86104200 0x88000000' ...
DEBUG: Sent
P@SW
================
DEBUG: Response:
227 Entering Passive Mode (192,168,178,1,12,8)

================
DEBUG: Sent
STOR 0x86104200 0x88000000
================
DEBUG: Response:
150 Opening BINARY data connection

================
DEBUG: Sent
SETENV memsize 0x20000000
================
DEBUG: Response:
226 Transfer complete
200 SETENV command successful

================
DEBUG: Sent
UNSETENV kernel_args_tmp
================
DEBUG: Response:
501 environment variable not set

================
DEBUG: Sent
QUIT
================
DEBUG: Response:
221 Thank you for using the FTP service on ADAM2
221 Goodbye.

================
Ausnahme beim Aufrufen von "Invoke" mit 0 Argument(en):  "Error uploading image file."
In C:\YourFritz\master\eva_tools\EVA-FTP-Client.ps1:638 Zeichen:21
+                     $ScriptBlock.Invoke()
+                     ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    + CategoryInfo          : NotSpecified: (:) [], ParentContainsErrorRecordException
    + FullyQualifiedErrorId : RuntimeException
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier besteht ja nun gar kein Grund (zumindest kein offensichtlicher/nachvollziehbarer, jedenfalls keiner, der sich aus dem gezeigten Aufbau von "env" und "count" ableiten ließe), ein eigenes TFFS-Image neu schreiben zu wollen ... und im ersten Anlauf sollte man dann ohnehin (zumindest ohne zwingenden Grund, das anders zu handhaben) erst mal das AVM-Recovery-Programm versuchen (EDIT: und das dann mitschneiden, um Fehler/Probleme auch dann noch zu sehen, wenn das Programm selbst "alles i.O." meldet).

Ich rate einfach mal, daß das verwendete Image-File bei "BootDeviceFromImage" vielleicht doch nicht so ganz stimmt. Die Größe von ~32 MB ist zwar noch nicht wirklich ein Zeichen, was dagegen spricht, aber ein paar mehr Angaben zur "Herkunft" des Images wären schon nicht schlecht. Und nicht nur "mit Freetz erstellt" (was bei 07.19 "mutig" wäre) oder "selbst zusammengepackt" - etwas mehr Info darf es dann schon sein.

Woran merkst Du denn, daß das in den Speicher geladene System gar nicht gestartet wird? Läßt sich das zuvor installierte (bzw. in der alternativen Partition vorhandene) System noch aktivieren und wenn ja, was macht das bei Start?

Ich persönlich fände bei dieser "unklaren Lage" die Verwendung eines eigenen TFFS-Images eher unklug ... erst einmal würde ich ermitteln, woran es nun WIRKLICH liegt, wenn da ein System tatsächlich nicht starten sollte. Das kann am Ende auch defekte Hardware (z.B. der FPGA) sein, wenn FRITZ!OS nicht richtig startet ... aber zu einem so frühen Zeitpunkt, wo die Entscheidung für oder gegen ein Speichern in den NAND-Flash getroffen wird, spielen diese ganzen Komponenten eigentlich noch keine Rolle. Ich würde hier aus einem Ergebnis ("geht nicht") jedenfalls NICHT darauf schließen, daß die Fehlerursachen irgendeine Gemeinsamkeit haben.
 
Hi, danke für deine Rückmeldung!
Also ich habe die ganz normale Firmware von AVM runtergeladen (https://ftp.avm.de/fritzbox/fritzbox-7590/deutschland/fritz.os/) also 7.12.
Diese dann mit deinem Tool in eine "memory" datei umgewandelt und die dann mit der powershell in den Ram geschoben.
Das gleiche hab ich mit der Labor gemacht =beides ohne Erfolg.

Woran merkst Du denn, daß das in den Speicher geladene System gar nicht gestartet wird? Läßt sich das zuvor installierte (bzw. in der alternativen Partition vorhandene) System noch aktivieren und wenn ja, was macht das bei Start?
- Die Box macht keine Lichtorgel, ist nicht erreichbar (weder über 192.168.178.1 noch über fritz.box.
Auch das Recovery-Tool hat nach "erfoglreichem" run keine Wirkung, auch wenn ich 30 min warte bis ich versuche darauf zu zu greifen.

Woran merkst Du denn, daß das in den Speicher geladene System gar nicht gestartet wird? Läßt sich das zuvor installierte (bzw. in der alternativen Partition vorhandene) System noch aktivieren und wenn ja, was macht das bei Start?

Die Power LED geht an, zwischendurch kurz aus und wieder an, das wars, dann bleibt sie an und die box ist nur per Powershell erreichbar IP oder fritz.box im Browser = keine Funktion.
Es gibt auch keine Lichtorgel oder ähnliches, einfach nur Power-LED (geht an und aus bleibt dann an)
Die andere Partition (wenn ich den boot von 0 statt von 1 mache) passiert genau das gleiche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für die angegebene Version paßt aber das gezeigte Protokoll von "BootDeviceFromImage" nicht wirklich.

Erzeuge ich aus genau dieser Image-Datei von AVM die Datei zum Laden in den Speicher, hat diese einen SHA256-Hash von 40f10e24e3bdbc0beb8874e93a0f1b44ba0ce2320c562a7e77c63448b5aac58d und eine Größe von 26708480 Byte, das sind in hex dann 0x01978a00.

Schaue ich mir aber das Protokoll oben an, steht da eine Dateigröße der angebotenen Image-Datei von 0x01efbe00:
Code:
DEBUG: Image size found     : 0x01efbe00
Bleibt also eine Differenz von 0x01efbe00 - 0x01978a00 = 0x00583400 Byte, in dezimal sind das 5780480 Byte. Und diese gilt es zunächst mal irgendwie zu erklären ...

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Es macht jedenfalls keinen Sinn, irgendwelche Beschreibungen und vorgezeigte Ergebnisse durcheinander zu werfen (falls das Protokoll von einer anderen Image-Datei war) ... und bisher gibt es ja auch von Dir noch keine (nachvollziehbare) Erklärung, warum die Version in der anderen Partition nicht starten sollte bzw. wo und wie diese "verloren gegangen" ist.

Es kann eigentlich nicht sein, daß da keine Firmware installiert ist ... immerhin lief diese Box ja (der Anzeige in "firmware_info" nach zu urteilen) auch mal mit der Labor-Reihe und m.W. gibt es keine Geräte im Handel, die mit der Labor-Reihe bestückt sind.

Also MUSS da zuvor irgendeine andere Version aktiv gewesen sein und wenn man eine Idee entwickeln soll, was da tatsächlich schiefgelaufen ist, braucht man schon die komplette (und ehrliche) Historie der ausgeführten Aktivitäten ... insb. Update-Versuche übers GUI (inkl. Ergebnis), FTP-Zugriffe zum "Umschalten" auf das andere System und versuchte Anwendungen des Recovery-Programms bzw. meiner Skript-Dateien (die letztlich nur ein etwas speziellerer FTP-Client sind).

Zwar sind Hardware-Fehler tatsächlich eher selten ... aber bei den vorliegenden Beschreibungen (wenn diese wirklich stimmen, oft genug versteht man ja auch nur etwas nicht richtig und beschreibt es dann seinerseits falsch) würde ich eher an einen Hardware-Schaden am NAND-Flash denken (oder an anderen Teilen, so daß der Kernel gar nicht richtig entpackt und gestartet wird bzw. sein Dateisystem nicht mehr mounten kann) und eher mal mit den bekannten "trace points" von außen beobachten, wie weit das System wirklich kommt.

Die erwähnten "trace points" sind bekannte Punkte in der Firmware (und zwar i.d.R. erst im Root-Dateisystem zu finden, was dafür schon mal richtig gemountet werden muß), an denen Inhalte im Urlader-Environment geändert werden, z.B. eben das schon erwähnte "firmware_info". Auch kann das Löschen des Inhalts von "crash" (mittels "UNSETENV" per FTP) einen Hinweis darauf liefern (wenn der Wert nach einem Startversuch dann neu gesetzt ist), ob da tatsächlich ein Absturz auftritt, der es nicht mehr zu einer Protokollierung im TFFS (im Node für die "crash.log" bzw. "panic.log") bringt.
 
Hey Peter!
Also es gibt für mich keinen Grund nicht die Wahrheit zu sagen, was sein kann ich das es in dem Moment die Labor war und nicht die 7.12 -ich hab wie gesagt beide ausprobiert. Der Fehler ist gekommen als beim Update der Stecker raus gezogen wurde.. (zu früh)

-zu deiner Frage: Es ist auf keinem der 2 Speicher mehr die Original Firmware, da ich auf beide die 7.12 und Labor geflasht habe in der Hoffnung das es wieder geht..

FTP-Zugriffe zum "Umschalten" auf das andere System und versuchte Anwendungen des Recovery-Programms bzw. meiner Skript-Dateien (die letztlich nur ein etwas speziellerer FTP-Client sind).
Recovery Programm mehrfach auf beiden Speichern "erfolgreich laut tool" durchgeführt = nix
Deine Scripte genutzt um 7.12 und Laboar aufzuspielen = 7.12 erfolgreich aufgespielt, Labor laut Script "enviormental error" = beide Versuche ohne Lebenszeichen.
Hier nochmal mein Protokoll von einem neuen Versuch die 7.12 aufzuspielen (kommt sofort per edit)

Code:
The classes are now ready to be used in this session.
PS C:\YourFritz\master\eva_tools> [FirmwareImage]::new("c:\YourFritz\Images\firmware.image").getBootableImage("c:\YourFritz\Images\firmware.image.in-memory")
PS C:\YourFritz\master\eva_tools> c:\YourFritz\master\eva_tools\EVA-FTP-Client.ps1 -Verbose -Debug -ScriptBlock { BootDeviceFromImage c:\YourFritz\Images\firmware.image.in-memory }
DEBUG: Response:
220 ADAM2 FTP Server ready

================
DEBUG: Sent
USER adam2
================
DEBUG: Response:
331 Password required for adam2

================
DEBUG: Sent
PASS adam2
================
DEBUG: Response:
230 User adam2 successfully logged in

================
DEBUG: Sent
SYST
================
DEBUG: Response:
215 AVM EVA Version 1.3258 0x0 0x46409

================
DEBUG: Sent
GETENV memsize
================
DEBUG: Response:
memsize               0x20000000

200 GETENV command successful

================
DEBUG: Memory size found    : 0x20000000 (512 MB)
DEBUG: Memory size used     : 0x08000000 (128 MB)
DEBUG: Image size found     : 0x01978a00
DEBUG: Set memory size to   : 0x06687600
DEBUG: Set MTD RAM device to: 0x86687600,0x88000000
DEBUG: Sent
SETENV memsize 0x06687600
================
DEBUG: Response:
200 SETENV command successful

================
DEBUG: Sent
SETENV kernel_args_tmp mtdram1=0x86687600,0x88000000
================
DEBUG: Response:
200 SETENV command successful

================
DEBUG: Sent
TYPE I
================
DEBUG: Response:
200 Type set to BINARY

================
DEBUG: Sent
MEDIA SDRAM
================
DEBUG: Response:
200 Media set to MEDIA_SDRAM

================
DEBUG: Uploading file 'c:\YourFritz\Images\firmware.image.in-memory' to '0x86687600 0x88000000' ...
DEBUG: Sent
P@SW
================
DEBUG: Response:
227 Entering Passive Mode (192,168,178,1,12,6)

================
DEBUG: Sent
STOR 0x86687600 0x88000000
================
DEBUG: Response:
150 Opening BINARY data connection

================
DEBUG: Response:
226 Transfer complete

================
True

Danach geht die Power LED ab ud zu aus und an, bleibt dann an und flakert ab und zu als würde sie überlegen- box über den Browser nicht erreichbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vorweg noch einmal etwas zum "Prinzip": Es geht auch nicht um bewußtes Lügen bei meinen Worten mit den "ehrlichen Ansagen" ... aber oft genug erlebt man es auch, daß zwischenzeitliche Versuche "verschämt" verschwiegen werden, weil einem im Nachhinein dann selbst bewußt wurde, was man da - häufig - für Unsinn veranstaltet hat. Beispiele dafür, die sich erst nach mehrfachem, hartnäckigen Nachfragen etwas erhellen ließen, gibt es hier auch zur Genüge (oft genug gleitet das auch ab, wie man gerade in einem anderen Thread beobachten kann, wo mal wieder jemand den Unterschied zwischen IPPF und verlängerter Werkbank des AVM-Supports nicht verstehen will) und auch Deine Versuche, in beide Partitionen dasselbe System zu installieren (und das offensichtlich auch nur nach dem "Prinzip Hoffnung" und ohne wirklich belastbare Theorie, warum das einen Unterschied machen sollte), gehören zu dem, was so mancher lieber verschweigt und was dann die Einschätzung der tatsächlichen Lage unnötig verkompliziert.

Denn man muß halt auch den Vorwurf, daß eine Aktion ohne wirkliches Nachdenken ausgeführt wurde, aushalten, wenn die Anzeichen dafür deutlich sind und man selbst keine plausible Erklärung abgeben kann, warum man das so gemacht hat. Letztlich dient auch das ja dazu, daß andere aus solchen Fehlern lernen können und sie dann ihrerseits (im besten Falle zumindest) nicht wiederholen. Ein absichtliches "Vorführen" von anderen ist hier ja oft schon deshalb eher eine (dumme) Unterstellung von "getroffenen Hunden, die bellen", weil der größte Teil der Benutzer hier anonym agiert und die Identitäten im "real life" gar nicht bekannt sind (zumindest bei den allermeisten nicht).


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Das Protokoll des "BootDeviceFromImage" sieht aber jetzt schon mal deutlich logischer aus, denn die Image-Größe (auch wenn das hier mit der PS-Variante erstellt wurde und nicht mit "image2ram" als Shell-Skript) ist zumindest die erwartete bzw. erwartbare ... eigentlich sollte auch die SHA256-Prüfung dasselbe Ergebnis zeigen.

Das gilt nicht zwingend für "komplette Firmware-Images", die mit meiner C#-Klasse bzw. der PowerShell-Funktion erzeugt werden, weil AVM vermutlich auch etwas Selbstgeschriebenes zum Zusammenpacken als TAR-Archiv verwendet, was sich nicht wirklich an den Standard für das "ustar"-Format hält - bei den erzeugten Dateiattributen - und meine Implementierung da anders vorgeht.

Bliebe also jetzt die Aufgabe, den Start des Systems über den ersten "trace point" zu kontrollieren. Da das Schreiben ins Urlader-Environment ("firmware_info" wird auf den Wert von "/etc/version" gesetzt) bereits in "/etc/init.d/S01-head" erfolgt und die Entscheidung zum Flashen (oder auch dagegen) erst in der "/etc/init.d/E03-flash_update" erfolgt, kann man an diesem Wert erkennen, wie weit (wenn überhaupt) die Box gestartet werden konnte.

Dazu löscht man zuerst den Wert von "firmware_info" über den FTP-Server (das hatte ich oben mit einem "UNSETENV" bereits angesprochen) und lädt danach noch einmal ein System mittels "BootDeviceFromImage" in den Speicher. Wenn man dann - nach ca. 4-5 Minuten - das Gerät selbst neu startet und per FTP-Client nach den jetzt vorhandenen Urlader-Variablen schaut, kann man an der Tatsache, ob "firmware_version" neu gesetzt wurde, schon vieles ablesen ... erstens muß dazu dann das Root-FS erfolgreich gemountet worden sein (weil die Shell-Skripte erst dort enthalten sind) und zweitens ist der "init"-Prozess so weit gestartet worden, daß die Datei "/etc/init.d/rc.S", die als eine Art "Master-Prozess" für die verschiedenen Start-Skripte dient, verarbeitet wird.

EDIT: Ein "UNSETENV" und ein "BootDeviceFromImage" kann man auch in einem einzigen Aufruf von "EVA-FTP-Client.ps1" machen lassen. Ein "SetEnvironmentValue" ohne neuen Wert, führt zu einem "UNSETENV" (die möglichen Aufrufe sind in der Skript-Datei aufgelistet) und mehrere Kommandos oder Funktionen verknüpft man unter der PowerShell auf einer Zeile (oder auch in einem "ScriptBlock") mit einem Semikolon dazwischen.

Außerdem will ich mal festhalten, daß das Kriterium "Die Box ist danach über den Browser nicht erreichbar." höchstens ein Symptom ist und nicht immer auch ein Indiz Beweis (höchstens ein Indiz) dafür, daß die Box gar nicht gestartet werden konnte. Das kann alle möglichen anderen Ursachen haben (bis hin zum falschen "Branding" im Bootloader, was bei der 7590 auch nicht ohne weiteres zu ändern ist, und der Installation einer Firmware, die nicht dazu paßt - was hier, nach der Ansicht des Environments, aber nicht der Fall ist) und man kann noch auf anderen Wegen feststellen, ob die Box tatsächlich nicht startet bzw. wie weit die Initialisierung vorankommt. Denn was hier ja - ausgehend von der Beschreibung in Prosa - auffällt, ist die Tatsache, daß die Box gar nicht in eine Boot-Schleife verfällt ... was eben ein deutlicher Unterschied zu dem Problem in #1 ist, das ursprünglich zur Erstellung dieses Threads führte.

Ich würde also erst mal ermitteln (im zweiten Schritt, der erste Vorschlag steht oben und der zweite Schritt macht auch nur Sinn, wenn die Box wenigstens bis zum Start der Initialisierung kommt), ob z.B. die Box per "ping" erreichbar ist bzw. auf einem PC, der auch nur mit dieser Box per LAN-Kabel verbunden ist und mit nichts anderem, damit da kein weiterer Traffic hinzukommt, mal den Startvorgang der FRITZ!Box mitschneiden (ohne eigene Aktionen) - eine startende Box meldet sich auch mit allen möglichen anderen Aktivitäten im Netzwerk, bis hin zur Suche nach PLC-Adaptern auf OSI-Layer 2. Daß die Box selbst dabei nur an die Stromversorgung angeschlossen und per Kabel mit einem einzigen Client (ebendiesem PC) verbunden ist und weder mit Telefonen, DSL-Anschluß oder USB-Geräten, versteht sich - bei einer Fehlersuche - hoffentlich von selbst.

Mit den Ergebnissen solcher Tests kann man sich dann genauer überlegen, wo die Box wohl ein Problem haben könnte ... aber die allerersten Schritte (zumindest bis zum Abschluß der Initialisierung) sind auch noch mit einem Watchdog abgesichert, der in "/etc/init.d/S05-watchdog" aufgesetzt wird und einen automatischen Neustart auslösen müßte, wenn die Initialisierung nicht innerhalb von 120 Sekunden zum Ende kommt.

Jetzt kann man schon hier überlegen, ob das System überhaupt nicht bis zum Setzen dieses Watchdogs kommt (beim Start aus dem RAM kommt die "E03-flash_update" ja tatsächlich auch noch davor, aber auch die hat eine Signalisierung über LEDs, ob sie flashen will oder nicht) oder ob nicht doch sogar die komplette Initialisierung beendet werden kann, auch wenn irgendwelche Dienste oder Einstellungen vielleicht nicht stimmen.

Und um auch das nicht komplett aus den Augen zu verlieren als mögliche Problemursache ... ich habe auch schon Fälle gehabt, wo am Ende irgendeine Security-Suite auf dem verwendeten Windows-PC für die merkwürdigsten Symptome sorgte - da ist ein nicht funktionierender Zugriff mit einem Browser noch lange kein zuverlässiges Indiz. Hier wäre also auch ein zusätzlicher Versuch mit einem zweiten Client oder auch die Prüfung, ob die Box das WLAN aufzieht (was aber per LED signalisiert werden müßte, daher glaube ich in diesem konkreten Fall auch nicht daran, das ist mehr ein Hinweis an andere Leser), ein weiteres Puzzle-Teil.

Das Unterbrechen der Stromversorgung bei der Verwendung des Recovery-Programms KANN zwar tatsächlich zu einem Problem führen (das sehen wir ja hier an #1 ff.), aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist nun auch wieder nicht sooo groß, daß zwei solche Fälle in so kurzem Abstand die logischste Erklärung wären - m.W. war der Fall aus #1 tatsächlich auch der erste, zumindest wenn es um "hier berichtet" geht, der den Weg ins IPPF gefunden hat. Ich kenne jedenfalls keinen weiteren Bericht, daß der Inhalt eines NAND-TFFS so zerstört wurde, daß es zu den Werten aus diesem ersten Fall hier im Thread kam.

Denn - anders als es z.B. die Anzeige in der Support-Datei oder die Ausgabe im FTP-Server suggerieren mag - die Werte aus diesem Environment stehen eben nicht hintereinander in dieser Partition (schon gar nicht in sortierter Folge) und in #1 war vermutlich eher ein unvollständiger Löschvorgang für einen NAND-Block die Ursache (als Ergebnis der Unterbrechung beim Recovery) ... und die Zeitspanne, in der das Löschen solcher Blöcke erfolgt, ist im Gesamtablauf des Recovery-Programms eher sehr, sehr kurz. Anders kann ich mir jedenfalls die Artefakte hinter den Werten bzw. die (für das Modell) unsinnigen oder ungewöhnlichen Einträge (deren Namen letztlich nur die Übersetzung der Indizes anhand der "name table" sind) nicht wirklich erklären ... auch mit "wear leveling" sollte ein sauber gelöschter NAND-Block ja keine anderen Daten mehr enthalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
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