Alternative zu Fritz!Fax?

Eberh@rd

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Hi Forum,

ist irgendeine Alternative/Hack/Erweiterung zum Fritz!Fax-Programm bekannt?

Fritz!Fax funktioniert zwar recht zuverlässig, wird aber ja nicht gerade mit umwerfender Begeisterung weiterentwickelt oder auch nur gepflegt.

Konkret suche ich schon seit gefühlten Jahrzehnten nach einer Möglichkeit, beim Faxen bessere Kontrolle über das Rasterverfahren zu haben (wer sich erinnert, ganz früher gab es in Windows grundsätzlich noch "Error Diffusion" als Rasterverfahren, welches auf niedrigaufgelösten Druckern, bzw. halt beim Faxen, vergleichsweise sensationell gute Fotoergebnisse brachte).

Wie auch immer, danke für alle etwaigen Tipps diesbezüglich.

Grüße Eberh@rd
 
Zuletzt bearbeitet:
die Software-Entwickler konnte ja anscheinend nicht genug erwirtschaften mit dieser "Nischen"?-Software (bspw. siehe Winfax von Symantec)

vielleicht sollte auch vom workflow, beim Partner nach Alternativen (bspw. email) angefragt werden
 
Ja, für "professionelle" Zwecke bin ich noch bei fax-senden.de,
suche aber wie gesagt Verbesserungsmöglichkeiten für das Faxen über die FRITZ!Box.
 
Moins

Du zahlst also dafür?
...ich nicht, und dass geht so...

Mit dem echten Fax im lokalem Netz schick ich ein Fax an die interne Memofunktion der Frit!Box.
Die erkennt das Fax, speichert es auf USB/NAS und verschickt noch eine Kopie an meine EMailadresse.
Von da aus kann ich es gleich an mehrere Teilnehmer verschicken.
...gratis.
 
Nö ich zahl dafür (gelegentlich), weil die FRITZ!Box sich (gelegentlich) weigert, manche Faxe an manche Faxnummern zu verschicken, insbesondere beispielsweise sehr lange oder grafiklastige Faxe.

Mit der Box bekomme ich dabei typischerweise Abbrüche (immer sehr lustig bei termingebundenen Faxen einen Abbruch nach 63 von 117 Seiten fünfzehn Minuten vor Terminablauf zu bekommen).

Mit dem genannten Service hingegen noch nie einen Abbruch bekommen.

Weiterhin sehr dankbar für Tipps zu der Ausgangsfrage.

MfG Eberh@rd.
 
Zuletzt bearbeitet:
AVM übernimmt und übernahm zu keinem Zeitpunkt eine Zusicherung ob der Zuverlässigkeit des faxens über SIP (VoIP).
...und hier im Forum wird dies auch keiner machen.

Alternative: Gibt es nicht
 
Für Windows-Systeme: T.38 Printer.

Ist eine generelle Alternative (bei VoIP-Anschlüssen/Rufnummern) welche SIP anstatt CAPI-over-TCP (F4B) verwendet, dadurch auch interessant wenn man z.B. keine FritzBox einsetzt. An PSTN-Anschlüssen könnte T.38 Printer den SIP-Registrar einer FritzBox verwenden.
Ob T.38 Printer dein bevorzugtes Dithering-Verfahren unterstützt (welches aufgrund der bei Faxen verwendeten Kompression allerdings sowieso ungünstig wäre) weiß ich nicht.
 
Ich faxe nicht über VoIP, sondern über (noch echtes) ISDN.

Danke @qwertz.asdfgh für den Tipp mit T.38 Printer.

Wär natürlich schön, wenn das ganze von jedem Rechner im Heimnetzwerk auch über WLAN funktionieren würde (so wie Fritz!Fax).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich faxe nicht über VoIP, sondern über (noch echtes) ISDN.
Deshalb schrieb ich:
An PSTN-Anschlüssen könnte T.38 Printer den SIP-Registrar einer FritzBox verwenden.




Wär natürlich schön, wenn das ganze von jedem Rechner im Heimnetzwerk auch über WLAN funktionieren würde (so wie Fritz!Fax).
Natürlich geht das, SIP ist schließlich TCP/IP basiert...
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann müsste ich aber einen VOIP-Anschluss haben oder nicht?
 
Dann müsste ich aber einen VOIP-Anschluss haben oder nicht?
Nein, lies noch einmal was ich geschrieben habe, hatte es ja in #9 auch noch einmal wiederholt.

BTW:
Abbruch nach 63 von 117 Seiten
Bzgl. dieses Punktes mache ich dir wenig Hoffnung, da wird es nirgends eine Garantie geben das Faxe in dieser Größenordnung zuverlässig funktionieren, insb. wenn irgendwo VoIP/SIP involviert ist aber selbst über PSTN gibt es dafür keine garantierte Zuverlässigkeit auch wenn das per PSTN natürlich zuverlässiger funktioniert.
 
lies noch einmal was ich geschrieben habe
Ok muss mich da halt mal über diese Begrifflichkeiten kundig machen. Das ganze sollte natürlich nicht in eine Konfigurationsarie ausarten, sondern auch einfach benutzbar sein.

Abbruch nach 63 von 117 Seiten
Bzgl. dieses Punktes mache ich dir wenig Hoffnung, da wird es nirgends eine Garantie geben dass Faxe in dieser Größenordnung zuverlässig funktionieren
Hoffnungen hin oder her, die Erfahrungen mit fax-senden.de sind halt zu 100 % erfolgreich/positiv auch bei über 100 Seiten.
 
Das ganze sollte natürlich nicht in eine Konfigurationsarie ausarten, sondern auch einfach benutzbar sein.
Ich gehe mal davon aus du hast bereits eine FritzBox (sonst könntest du ja nicht F4B verwenden und deine Signatur bestätigt dies auch) und diese ist Amtseitig mit einem ISDN-Anschluss verbunden.
Nun brauchst du in der FritzBox nur noch ein IP-Telefon anlegen (http://avm.de/nc/service/fritzbox/f...Telefon-an-FRITZ-Box-anmelden-und-einrichten/, von folgendem Pkt. nicht irritieren lassen: "Über IP-Telefone sind keine Fax- oder Datenverbindungen möglich."), die Anmeldedaten verwendet man dann beim T.38 Printer, natürlich muss der Windows PC/Notebook (auf dem der T.38 Printer installiert ist) mit dem Netzwerk der FritzBox verbunden sein (z.B. WLAN, LAN, VPN) oder man erlaubt dem eingerichteten IP-Telefon das registrieren von extern.

Oben habe ich bereits geschrieben dass man den Pkt. "Über IP-Telefone sind keine Fax- oder Datenverbindungen möglich." ignorieren kann, das heißt schließlich nicht das es absolut nicht geht aber es wird auch nicht offiziell unterstützt denn SIP/VoIP @G.711 (ohne T.38, der T.38 Printer unterstützt trotz seines Namens auch SIP-Anschlüsse welche T.38 nicht unterstützen und verwendet stattdessen G.711) ist nun mal nicht optimal zum Faxen von daher bin ich skeptisch gegenüber deinen Anforderung. Für kleinere Faxe mag das gut funktionieren aber bei größeren wäre mit F4B oder Clouddienste wie z.B. der genannte lieber.

mit fax-senden.de sind halt zu 100 % erfolgreich/positiv auch bei über 100 Seiten.
Dies ein Cloud basierter Dienst, diese haben evtl. gute/direkte Anbindungen zu den PSTN-Gateways, mit dieser Zuverlässigkeit wird man mit Technik am eigenen Anschluss nur schwer mithalten können.
 
Danke, sehr hilfreiche Ausführungen!
 
Fax ist leider weltweit ein Auslaufmodell, also wird nirgendwo (weltweit) auch nur irgend jemand noch Geld dort rein investieren. In manchen Ländern gibt es praktisch schon gar kein Fax mehr (Datenaustausch nur per mail), im Hochtechnologieland Deutschland dagegen bedient man sich noch immer munter dieser Mittelaltertechnik ... Grausam!
Da auch ich hierzulande noch ab und zu auf Fax angewiesen bin (da eine Alternative manchmal schlichtweg wirklich nicht möglich ist - aber nur wegen dem wie immer fehlenden Willen) habe ich einfach noch ein gut funktionierendes Uralt-Fax (ja Uralt!) im Schrank stehen, das bei Bedarf genutzt wird. Und kann das auch allen so empfehlen.
Von ISDN-Anschluß zu ISDN-Anschluß (beides NATIVE) faxt es sich sehr gut. Mit praktisch jedem Gerät (sogar Fax G4), leider haben aber dann in seltenen Fällen Computerfaxe (aus Windows direkt z.B. mit WinFax Pro) Probleme. Komisch und nicht erklärbar, ist aber so.
Wenn auch nur einer der beiden Partner einen IP-basierten Anschluß hat, geht die "Bastelstunde" los! Einzelne Seiten funktionieren fast immer erträglich gut, auch dank der speziellen implementierten Fax-Lösungen (wie z.B. bei meinem Anbieter easybell). Aber für umfangreiche Faxe mit viel Details kann ich nur das o.g. Uralt-Gerät empfehlen, das natürlich an einem Port der Fritz-Box eingerichtet werden muß. Dann immer die NIEDRIGSTE Übertragungsgeschwindigkeit auswählen (ich nehme 1400 baud) und als Übertragungsqualität immer fein auswählen. Dauert zwar ewig dann, aber dank Flatrates kein Problem und dank der niedrigen Baud-Rate nur wenig (aber trotzdem immer noch präsent) störanfällig.
Leider muß man sich in diesem Fall - genauso altmodisch, wie Faxübertragung selbst - mit dem Empfänger zusammentelefonieren und fehlerhafte Seiten mitteilen lassen, um diese danach einzeln nochmals zu übertragen.
 
Nö. Fax wird noch "Jahrhunderte", zumindest im bekannt "innovativen" Bereich Recht Bestand haben.
 
Ja, im armseligen Deutschland, das sowieso immer alles besser kann, als alle anderen in der Welt, dort ja. Koste es, was es wolle und so lange, bis alles zusammengebrochen ist. Aber die "Fax-Fahne" weht über dem Trümmerhaufen ...
 
Nö. Ist international das gleiche. Es gibt nach wie vor keinen anerkannten Ersatz für die zeitkritische Übermittlung von Schriftsätzen in facsimile, wie das Wort schon sagt.
 
Das können nur Leute sagen, die von Technik keine Ahnung haben.
Der Scanner im Faxgerät funktioniert genauso, wie der Scanner im Multifunktionsgerät und bei beiden kann ich - den Willen und die Portion notwendiger "kreativer" Energie vorausgesetzt - den Scan in Echtzeit manipulieren, um ihn in Echtzeit über eine Telefonleitung zu senden. Und niemand merkt es und kann es auch nicht feststellen. Also kann ich den Scan auch als Datei abspeichern und ihn per mail als Anhang senden.
 
Frage: Nun, was ist ein Fax?
Antwort: Ein Bild

:doktor:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fax schrieb:
Ein Fax (Kurzform von Telefax, das wiederum von Telefaksimile) oder auch Fernkopie genannt, ist die Übertragung eines oder mehrerer Dokumente in Form eines in Linien und Pixel gerasterten Bildes über das Telefonnetz oder per Funk (z. B. Wetterfax).

Schon komisch, dass immernoch ein Telefonnetz für beansprucht wird.
 
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