[Frage] Analogtelefon an der Fritzbox 7490 geht nicht nach Umstellung > VDSL 50 mit Annex-J

Carru

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Hallo, im Zug der Umstellung auf die IP-basierte Leitung vorgestern (VDSL 50 der Telekom mit Annex J, also splitterlos) wurde ein altes analoges Festnetztelefon (bei uns an der 2. TAE im Erdgeschoss) vom Telekom-Techniker wie folgt angeschlossen: Von der Fritzbox 7490 per Kabel zur 1. TAE-Dose im 1. Stock und von da durchgeschleift zur 2. TAE-Dose im Erdgeschoss. Der Techniker war sich sicher, alles richtig gemacht zu haben. Als er gegangen war, habe ich die weiteren Einstellungen in der Fritzbox vorgenommen: Alles lief einwandfrei inkl. zwei DECT-Telefonen, nur die Leitung zum Analog-Telefon blieb tot.

Meine Frage als technischer Laie: Hat es einen Sinn, Nachbesserung von der Telekom wegen eines Fehlers zu verlangen oder bringt das sowieso nichts, da das Durchschleifen bei Annex J nicht machbar ist?

Herzlichen Dank für hilfreiche Antworten, Carru
 
Bei VDSL gibt es kein Annex J, das gibt's nur bei ADSL, das aber nur am Rande. Dass ein Telekom Techniker was an die Fritzbox anschließt dürfte auch sehr selten sein... muss ein netter Mann gewesen sein, einen Anspruch gegen die Telekom abzuleiten dürfte schwierig sein.

Kommt denn irgendein Ton beim Abheben?

Wo hat er es genau angeschlossen, um sicher zu sein?

Nummer(n) zugeordnet?

Technisch ist es möglich! Wenn die Leitung tot ist, wird wohl ein Techniker ran müssen, außer Du traust es Dir zu, dann können wir hier etwas anleiten.
 
Ist überhaupt ein Analoganschluss gebucht? Bei einem IP Anschluss wird es nichts.

Zudem gehört Telefon dann an den Splitter angeschlossen, nicht an Nebendosen. Die Nebendose sind auch eher Störer für das DSL.

Klingt also eher nach Murks.
 
Na ich würde mal sagen das Analogtelefon wurde über Umwege an FON1 angeschlossen bzw. sollte zumindest.
 
Abend

Das ließe sich ganz einfach feststellen.
Dazu müsste ein Fonanschluss der Fritz!Box (TAE/RJ11) belegt sein der mit zur 1. TAE-Dose im 1. Stock geht.
Ich vermute aber, er hat nur das VDSL Signal durchgeschleift.
 
nur die Leitung zum Analog-Telefon blieb tot.
hast vom DECT die analoge Nebenstelle intern mal probiert?
bzw. ein Gruppenruf gemacht?

ansonsten von oben an sprich 2.TAE - schau welche Adernpaare, Farbe prüfst dann an 1.TAE und schlussendlich an der F!B.
da kannst eigentlich nicht viel falsch machen, selbst wenn man keine Ahnung hat, kann man doch Farben unterscheiden ;-)
das bekommst hin
 
Zunächst vielen Dank für die Antworten. Ich möchte nochmals klarstellen, dass es bei der Umstellung auf den IP-basierten Anschluss mit VDSL 50 (Telekom) um einen reinen DSL-Anschluss bzw. Komplettanschluss mit Annex-J handelt, über den auch die Telefonverbindungen hergestellt werden. Der vorhandene Splitter musste dazu entfernt werden. Beim bisherigen DSL-Anschluss mit Splitter (3000er-Verbindung) waren also DSL (Annex-B) und analoges Telefon getrennt.

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass ein versierter Telekom-Techniker die Adern für das Durchschleifen von der 1. TAE-Dose (hier im 1. Stock) zur 2. TAE-Dose (im Erdgeschoss) falsch verbindet. Zur Erinnerung: Das alte Analog-Telefon im Erdgeschoss sollte ja via Anschluss an die korrekte Fitzbox-Buchse (hier "Fon 1") als Telefoniegerät eingebunden werden. Sämtliche Einstellungen in der Fritzbox sind von mir korrekt vorgenommen worden. Zum Test habe ich das Analog-Telefon aus dem Erdgeschoss auch direkt an die Fon 1- Buchse der Fritzbox angeschlossen und alles war OK. Also bleiben für mich zur Erklärung der totalen Funktionslosigkeit nur ein Fehler bei der Durchschleifung oder ein Leitungsproblem wegen Annex-J. Oder fällt euch noch etwas anderes ein?
 
Annex J und VDSL passen nicht zusammen, gibt es nur bei ADSL.

Normal ist zweite Dose auch ohne Funktion wenn an ersten ein Telefon bzw. in dem Fall DSL angeschlossen ist.

Bei IP Anschluss, gibt es weder analoge Telefonie noch ISDN. Da muss die zweite TAE an die Fritzboxr abgeschlossen werden über die Analoge Nebenstelle. Telefonie läuft dann über Internet (VoIP).
 
Abso wenn das Telefon an FON1 geht, dann liegt das Problem in der Verkabelung.

Poste doch mal ein Bild von der ersten Dose ohne Abdeckung.

P.S. Guck mal bei der Box unter DSL-Informationen, da findest Du auch eine Angabe welches Annex Du nutzt (nur für Dich zur Info, macht hier keinen Unterschied)
 
Zuletzt bearbeitet:
@HabNeFritzbox
VDSL > Fritz!Box > TAE1 > TAE2
das passt soweit schon, das ist keine paralleler Anschluss und er schreibt doch, dass VDSL (inkl. IP-Telefonie) hat und das interne analoge Telefon an Fon1 angeschlossen ist.

@Carru
leider hast du nicht geschrieben, ob ein Verbindungsaufbau von einer Nebenstelle zur anderen (hier der fraglichen) möglich ist.
weil dann kann es mit der Anbindung von extern nichts zu tun haben
 
Schreibt er dass?

Da steht was von FB zur 1. TAE, und normal schließt man Router an die 1. TAE an, also andersherum und damit alles was durcheinander hier.

Auch wäre mir neu, wenn der Techniker ein TAE-Stecker vom Router als Eingang in die 1. TAE anschließt und dann auch noch durchschleift auf weitere TAE Dosen.

Und die FB bekommt VDSL von 3. TAE? Loses Kabel direkt an APL?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Deswegen hilft ein Bild weiter... kann ja eigentlich nur sein, dass das Kabel von FON1 an die Leitung zu TAE2 geklemmt ist und TAE1 autark VDSL hat. Aber zu Spekulieren gibt's hier viel.
 
Vielleicht habe ich nicht exakt genug geschrieben:

1) Internrufe zum fraglichen Analog-Telefon sind nicht möglich.
2) Von der Fritzbox geht das DSL-Kabel in die 1. TAE-Dose (im 1. Stock). Splitter wurde ja abgebaut (für den Annex-J-Anschluss). Das Kabel von der Fon1-Buchse der Fritzbox geht zur 1. TAE (und dort auf der linken Seite der Abdeckung hinten in die Dose hinein). Das Durchschleifen sollte das Analog-Telefon an der 2. TAE-Dose im Erdgeschoss in die IP-Leitung via korrekt angeschlossener Analog-Buchse an der Fitzbox einbinden. Der Telekom-Techniker erschien mir versiert genug, alles richtig verbinden zu können. Er war auch sicher, dass man am Festnetztelefon (an TAE 2) telefonieren kann. Da ich erst die weitere Programmierung der Fritzbox vorgenommen habe und der Techniker dafür nicht benötigt wurde (er also gegangen war), konnte er den Ausfall des Apparats im Erdgeschoss nicht mehr sehen.
3) Frage für mich: Die Nachbesserung durch die Telekom ist nur sinnvoll, wenn der Techniker tatsächlich einen Fehler beim Durchschleifen gemacht haben sollte (wäre aber doch sehr unwahrscheinlich!). Liegt das Problem aber vielleicht an einer technischen Voraussetzung für den IP-basierten Anschluss, die hier nicht erfüllt worden ist? Ich denke auch an die vielen Störungen mit der IP-Telefonie. Dann würde auch die Nachbesserung, also der 2. Techniker-Besuch, nicht helfen.
 
Telekom ist nur zuständig dass das DSL Signal zur 1. TAE ankommt, dort wird dann der Router angeschlossen.

Der Rest ist private Sache, und hat Telekom nichts mit zutun.
 
Funktioniert das Telefon, wenn du es direkt an der FritzBox anschliesst?
Wenn ja, dann liegt ganz sicher ein Verkabelungsfehler vor.

Joe
 
Eigentlich ist ja gesagt, was zu tun ist:

ansonsten von oben an sprich 2.TAE - schau welche Adernpaare, Farbe prüfst dann an 1.TAE (*) und schlussendlich an der F!B.
da kannst eigentlich nicht viel falsch machen, selbst wenn man keine Ahnung hat, kann man doch Farben unterscheiden ;-)
das bekommst hin

(*) an erster TAE dürfen die zwei Farben von zweiter TAE natürlich nicht in die Dose gehen sondern müssen mit dem Kabel, das an FON1 hängt, verbunden werden.

Wenn Du einen Installations-Service Comfort gebucht hattest, kannst Du die Telekom zur Fehlerbehebung rufen, ansonsten musst Du Dich selber drum kümmern.
 
Vielleicht habe ich nicht exakt genug geschrieben:

Von der Fritzbox geht das DSL-Kabel in die 1. TAE-Dose (im 1. Stock)...Das Kabel von der Fon1-Buchse der Fritzbox geht zur 1. TAE (und dort auf der linken Seite der Abdeckung hinten in die Dose hinein). Das Durchschleifen sollte das Analog-Telefon an der 2. TAE-Dose im Erdgeschoss in die IP-Leitung via korrekt angeschlossener Analog-Buchse an der Fitzbox einbinden.
.
Frage für mich: Die Nachbesserung durch die Telekom ist nur sinnvoll, wenn der Techniker tatsächlich einen Fehler beim Durchschleifen gemacht haben sollte (wäre aber doch sehr unwahrscheinlich!). Liegt das Problem aber vielleicht an einer technischen Voraussetzung für den IP-basierten Anschluss, die hier nicht erfüllt worden ist? Ich denke auch an die vielen Störungen mit der IP-Telefonie. Dann würde auch die Nachbesserung, also der 2. Techniker-Besuch, nicht helfen.
Du beschreibst nicht nur ungenau, du antwortest auch nicht auf Fragen.
Du schreibst zwar, das die TAE-Dose an Fon 1 angeschlossen sei, aber nicht wie/womit. Und du beschreibst nicht, wie die FB Eingangsseitig am VDSL-Netz hängt, gibt es dafür noch eine TAE-Dose?
Warum glaubst du eigentlich, dass der Telekom-Techniker keinen Fehler gemacht haben könnte? Hat das Telefon denn während seiner Anwesenheit funktioniert?
Und nein, Hindernisse gibt es nicht, technisch ist deine gewünschte Konstellation ohne weiteres möglich.
 
Heute war ein Techniker der Telekom nochmal zur Überprüfung da. Die Adern waren korrekt codiert, aber nicht richtig in die Klemme gezwickt. Das war’s also. Nachlässigkeit des ersten Technikers behoben, Festnetztelefon funktioniert nun wie erwartet. Vielen Dank allen, die mit ihren Beiträgen helfen wollten!
 
Bei VDSL gibt es kein Annex J, das gibt's nur bei ADSL, das aber nur am Rande.


VDSL ist auch als Annex J Leitung schaltbar, jedoch kommt es immer auf die technischen Gegebenheiten an.
 
Du solltest dich evtl. mal über Annex bei VDSL schlau machen... VDSL ist mit oder ohne verbundener Telefonie im Gegensatz zu DSL gleich...
 
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