Anschlussqualität nimmt kontinuierlich ab

RFZ

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Nabend,
ich weiß noch nicht genau was ich mir von diesem Beitrag erhoffe, aber ich muss das mal loswerden...

Ich hab seit etwa zwei Jahren ADSL2+ mit 16 MBit/s bei 1&1. Synchronisiert wird bei mir mit 13,5 MBit/s - das hat monatelang problemlos funktioniert.
Ende letzten Jahres haben sich dann Synchronisationsverluste gehäuft, erst nur ~4 je Woche, dann bis zu 10 täglich, was für mich Anlass war nach einem Fehler zu suchen.

Ich hab zwei Modems getestet (FB 3030, FB 7170) einen zweiten Splitter ausm T-Com Laden mitgenommen und Splitter und Modem direkt an den Übergabepunkt der T-Com im Keller angeschlossen (keine Stecker, alle fest geklemmt und Kabel neu abisoliert - der gesamte Kabelweg war keine 50cm). Gebracht hat mir das nichts. Nach viel hin und her mit 1&1 und der T-Com haben sie mir den Anschluss auf ADSL runtergeschraubt. Bereits nach zwei Tagen kam dann eine erneute Trennung. Deswegen (und aus Prinzip :p) hab ich dann darum gebeten wieder auf ADSL2+ zu schalten, was die T-Com auch machte (witzigerweise ohne 1&1 bescheid zu geben, die wussten gar nicht dass mein Anschluss zweimal umgeschaltet wurde).
Die Probleme waren aber natürlich nicht weg.

Darauf hin hab ich von der neuen Labor-Firmware von AVM gelesen und diese prompt getestet. Damit hab ich meinen Anschluss auf 12MBit/s down, 1MBit/s up gedrosselt. Ab diesem Zeitpunkt gab es 23 Tage lang keinen Synchronisationsverlust mehr und ich dachte die Sache wäre erledigt.
Aber nein... nach diesen 23 Tagen haben sie sich wieder eingeschlichen... erst ~2 wöchentlich, dann wieder mehrere täglich.
Schlau wie ich dachte zu sein, hab ich jedes mal die Datenrate weiter gedrückt - aber das bringt jetzt auch nichts mehr.
Heute bin ich bei 7MBit/s down angelangt (minimale ATM Datenrate) und hab dennoch mehrere Trennungen täglich.

Meine Leitungsdämpfung liegt laut FritzBox 7170 bei 20dB / 14dB (das war auch schon letztes Jahr so). Mein SNR lag während der Probleme letztes Jahr bei 6dB / 6dB und lag in den 23 Tagen nach meiner Drosselung bei 10dB / 10dB. Heute liegt er bei 18dB / 19dB durch meine starke Drosselung - helfen tut das aber nichts - und zu beachten ist ja, dass ich bei 6dB ganz früher eine stabile Verbindung hatte!

Zu erwähnen wären vielleicht noch die recht hohen Fehlerraten die ich von Anfang an hatte.
CRC etwa 100/h
FEC bis zu 1000/h (die lagen früher oft im mehrstelligen Millionenbereich, heute komm ich da wegen der Trennungen nimmer hin ^^)
HEC etwa 100/h

Mittlerweile bin ich mit meinem Latein am Ende und werde nun erneut eine Beschwerde an 1&1 schreiben.

Fehler an meiner Verkabelung sind gänzlich ausgeschlossen, defekte DSL Geräte sind sehr unwahrscheinlich (wurden ja jeweils zwei Modelle getestet).

Ich gehe also davon aus, dass das Problem providerseitig zu finden ist - und ein Problem gibt es definitiv, denn früher hat es funktioniert.

Woran kann das denn liegen? Wäre es möglich, dass durch neue geschaltete DSL Anschlüsse immer mehr Störungen durch Übersprechen auftreten? Aber müßte dann nicht eigentlich meine Drosselung einen Effekt gehabt haben, immerhin hab ich den SNR damit die letzten Tage fast verzehnfacht?!
Falls es doch an neu geschalteten DSL Anschlüssen liegt - muss ich das dann so hinnehmen, oder kann man da was machen?
Wäre es möglich dass ein Defekt im DSLAM vorliegt?

Wie auch immer, schonmal Danke fürs Durchlesen ;)
Ich würd mich über jede Anmerkung / Hilfe / Kritik / Info / was auch immer freuen :)

greetz RFZ
 
...
CRC etwa 100/h
FEC bis zu 1000/h ...
HEC etwa 100/h
...
Die Raten für FEC sind durchaus im Rahmen, die für HEC sollten ca. 100/h sein, und die für CRC nochmals 1/10 niedriger, schließlich ist der Header immer zuerst zur Prüfung dran und nur etwa 10% vom Paket. Wenn da schon ein Fehler ist, wird das ganze Paket discardet, wenn nicht korrigierbar.

Heißen Deine Trennungen "Internetverbindung wurde getrennt."?
Für diese Art sind die Meinungen gespalten: Provider oder FB. Ich hatte mal Erfolg, als ich die Trennungen pro Monat (ca. 400+30) an die Telekom meldete (außer den Zwangstrennungen einmal pro Tag). Die haben dann einen anderen Weg geschaltet und seitdem ist es gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Heißen Deine Trennungen "Internetverbindung wurde getrennt."?
Für diese Art sind die Meinungen gespalten: Provider oder FB. Ich hatte mal Erfolg, als ich die Trennungen pro Monat (ca. 400+30) an die Telekom meldete (außer den Zwangstrennungen einmal pro Tag). Die haben dann einen anderen Weg geschaltet und seitdem ist es gut.
Nein, es heißt immer zuerst "DSL antwortet nicht", manchmal gefolgt von fehlerhaften Einwahlversuchen nach erneuter Synchronisation...
Beispiel:

Code:
11.04.08 23:27:48 Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. [...]
11.04.08 23:27:44 Internetverbindung wurde getrennt.
11.04.08 23:27:44 Internetverbindung wurde getrennt.
11.04.08 23:27:40 DSL ist verfügbar (DSL-Synchronisierung besteht mit 6978/643 kbit/s).
11.04.08 23:27:23 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
11.04.08 23:26:57 DSL-Synchronisierung beginnt (Training).
11.04.08 23:26:53 Internetverbindung wurde getrennt.
11.04.08 23:26:53 [B]DSL antwortet nicht [/B](Keine DSL-Synchronisierung).
11.04.08 20:14:35 Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt. [...]
 
So, ich möcht das Thema nochmal weiterführen ;)

Ich hatte heute und letzte Woche wieder mal mehrere längere Telefonate mit der T-Com wegen meiner Störungsmeldung.

Mein Problem besteht nach wie vor, ich habe im Schnitt 4 Resyncs/Tag (gern auch mal über 10) und ansonsten aber eine recht gute Leitung.
Meine Leitungsdämpfung beträgt jetzt 17dB (die T-Com hat meine Leitung zwecks Verdachts auf Übersprechen umgelegt) und ich komme auf 14,5MBit/s bei einem SNR von 9dB.
Meiner Meinung nach, und der Meinung ist auch der Telekom Techniker, dürften bei diesen Leitungswerten keine so gravierenden Fehler auftreten.
Fakt ist aber, die Telekom ist ratlos, der Techniker hat vor Ort (in der Vermittlungsstelle) alles überprüft und kann kein Problem finden.

Ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass das Problem nicht eine schlechte Leitung ist, sondern kurzzeitige Impulsstörung die sich hald blöderweise nicht so einfach messen lassen. Die Frage ist hald, wo kommen diese her?

Ich habe bei der T-Com eine Langzeitmessung des DSL Anschlusses UND des ISDN Anschlusses beantragt. Letzteres in der Hoffnung, dass die Synchronisationsverluste gleichzeitig auch beim ISDN auftreten, was einen Leitungsdefekt sehr viel wahrscheinlicher machen würde. Leider konnte mir der Techniker nämlich nicht sagen, wann mein ISDN Anschluss zuletzt synchronisiert hat (gibt es für sowas keine Protokolle? Hätt ich eigentlich schon vermutet...).

Dann hat der Techniker noch die Vermutung geäußert dass der DSL Port von 1&1 die Verbindung trennt, weil er eine neue Datenrate aushandeln möchte - das passiert laut seiner Erfahrung etwa ab 16dB Dämpfung. Und zwar jetzt nicht wegen einer größeren Impulsstörung (dass er das da macht ist ja klar), sondern angeblich weil ja meine Datenrate am Limit fährt und es da schonmal vorkommen kann, dass der DSL Port gern eine niedrigere Rate haben möchte.
Darauf hin habe ich argumentiert, dass ich mit der Labor-Firmware von AVM meine ausgehandelte Datenrate auf bis zu 50% der verfügbaren reduziert hatte (ohne Verbesserung), und ich es daher für sehr unwahrscheinlich halte, dass der Port ohne driftigen Grund neu synchronisieren will.
Hier wollte mir der Telekom Techniker erstmal nicht abkaufen, dass ich selbst tatsächlich Einfluss auf den Synchronisierungsprozess habe - ich denke ich hab's ihm dann aber schon irgendwie beigebracht ;)
War diese Argumentation richtig?

Desweiteren, kennt sich hier irgendwer etwas besser mit der Materie aus, und könnte solche Thesen vielleicht bestätigen?

Und wie immer - hat irgendwer von Euch noch Ideen was ich machen könnte?
Bzw. hat jemand einen R&S Spektrumanalyzer mit PC Anschluss da, den er grad zwei Wochen nicht braucht? :D

Noch etwas, gehen wir mal davon aus, es handelt sich um starke Impulsstörungen, die aus dem Netz der Telekom kommen... Wie könnten diese entstehen? Ein gebrochenes Kabel beispielsweise sorgt ja meist eher für ein dauerhaftes Rauschen - wäre aber der Fall denkbar, dass es tatsächlich zu kurzen Unterbrechungen kommt, aber dann wieder zu einem ordentlichen Kontakt? Selbiges natürlich mit einem Kurzschluss statt einer Unterbrechung - wäre soein Fall denkbar?
Nach dem Motto - eine Maus lebt im Verteilerkasten und wackelt an meinem Kabel ;)

Ich bin mittlerweile so verzweifelt, dass ich schon überlege mit einem PC und einer Soundkarte den Telefonanschluss zu messen/protokollieren. Klar, mit 22kHz kann ich keine hochfrequenten DSL Störer messen, aber sollte irgendwo wirklich ein "mechanischer" Defekt sein, könnte man den so ja vielleicht entdecken.

Naja - postet doch bitte irgendwas, was euch zum Thema einfällt ;)

Schönes Wochenende!


Edit: Was mir grad so einfällt... Wegen der Überwachung der ISDN Synchronisation, die würd ich ja schon auch gerne selbst machen. Ich hab natürlich keine Möglichkeit das NTBA nach der letzten Synchronisation zu befragen, aber ich kann ja mit der FritzBox den D-Kanal Schicht 2 und 3 des Anschlusses protokollieren. Bevor ich mir jetzt die Arbeit mache und nochmal das D-Kanal Protokoll wälze, hat da von Euch jemand eine Idee, ob man daraus einen Resync ableiten kann? Irgendwelche Initialisierungsmeldungen oder vielleicht eine Änderung einer ID?
Wär super wenn da einer was weiß ;)
 
Eine Kuriosität am Rande... seit nun fünf Tagen gab es keinen Resync mehr, das wär doch jetzt mal wieder typisch oder? Wie schon zum Jahresanfang verschwindet das Problem plötzlich als wäre es nie da gewesen.
Ich selbst habe die letzten zwei Wochen nichts angefasst, noch hat 1&1 oder die Telekom irgendetwas vor fünf Tagen getan - die Aktionen der Telekom waren vor zwei Wochen und vor drei Tagen.

Fünf Tage ohne Resync hatte ich seit der ersten Störung im März nicht mehr - dass das jetzt Zufall ist kann ich kaum glauben.

Die Telekom macht jetzt natürlich brav ihre Langzeitmessung - ist ja klar dass sich der Fehler jetzt auch nicht mehr melden wird - wär ja doof wenn er jetzt erwischt werden könnte.

Mich regt das so auf, das ist unglaublich... Nichts ist schlimmer wie etwas das nun zum dritten mal einfach wieder funktioniert ohne dass man auch nur ansatzweise weiß warum :(
 
Ich wieder ;)

So, es hat dann tatsächlich drei Wochen lang ohne Resync durchgehalten, aber dann kamen die Synchronisationsverluste wieder und sind bis dato noch da (wenn auch nur noch ~2 täglich).
Heute habe ich wieder mit der T-Com telefoniert, die beantragte Leitungsmessung läuft tatsächlich immer noch (ich wär ja jede Wette eingegangen, dass sie nur in den drei Wochen wo kein Fehler auftrat lief ^^), das Ergebnis dieser Messung bringt aber nur noch mehr Verwirrung :(
Ich habe dem T-Com Techniker heute ein paar Daten von Tagen an denen ich ~5 Trennungen hatte genannt (er brauchte umbedingt ein Datum - kann die Software keine Fehler aufliste? ^^), laut seiner Langzeitmessung war die Leitung aber an diesen Tagen die ganze Zeit über synchron - was nun im krassen Gegensatz zu den Log-Dateien meiner FritzBox steht. Das hab ich ihm natürlich auch gesagt, er konnte sich das auch nicht erklären, wobei er sich schön rausgeredet hat, weil er als Telekomiker ja keine FritzBoxen kennt und nicht sagen kann, wie verlässlich die Log-Datei der FritzBox ist.
Wie auch immer, ich habe jetzt Trennungen, die die Telekom aber nichtmal nachvollziehen kann, und wieder mal hat mir der Techniker bestätigt, dass die Leitung zwar grad an der Schaltungsgrenze liegt, dafür aber sehr gut läuft und er sich das absolut nicht erklären kann.
Am Montag wird mein Anschluss auf einen neuen DSL Port geschaltet, wenn das nichts hilft, meinte er, man könne noch ein Messgerät an meinem Hausanschluss zuhause installieren - das würde aber für 1&1 sicher schweine teuer werden :D

Was mich immernoch wundert ist, dass kein Telekom Techniker meine Argumentation dass die Leitungsqualität alleine nicht ausschlaggebend sein kann (denn dann hätte die Reduzierung auf 7MBit/s wohl Besserungen zeigen müssen) versteht. Sie akzeptieren das zwar, aber recht eingegangen wird darauf nicht (Labor Firmware von AVM ist denen ja auch unbekannt). Aber immerhin verstehen sie, dass es zwischendrin Wochen lang geht, als Argument ;)

Naja, mal sehn wie's weiter geht...
 
Hallo,

dein Problem ist ganz offensichtlich nicht die Leitungsqualität und ist damit nicht - wie in #1 vermutet - providerseitig zu suchen, sondern ist - wie in #4 geschrieben - ein lokales Problem bei dir (wobei du im Gegensatz zu #1 in #4 "nach wie vor" dieser Meinung warst ;)).

Du hast wahrscheinlich ein Problem mit Potentialverschleppung (guter Suchbegriff), evtl. auch mit Störimpulsen.
 
Das will ich keinesfalls ausschließen... ich werd mir auch nochmal genau anschauen, wo ich geschirmte Kabel verwendet habe, und wo der Schirm mit durchverbunden ist und wo nicht.
Ein wenig stört mich hald noch, dass es mal Wochen lang funktioniert...
 
ich hab mal eben geschaut:

Übergabepunkt T-Com und Splitter ist hart verdratet, Splitter und NTBA ebenfalls. Splitter/NTBA und FritzBox sind (nach Bitten von 1&1) mit dem bei der FritzBox mitgelieferten Y-Kabel verbunden, was nicht geschirmt ist.
Eine durchgehende Schirmung beginnt bei mir erst ab der FritzBox ins LAN, denn das Netzwerkkabel sowie der interne S0 der FritzBox gehen über geschirmte Kabel an ein Patchfeld und darüber an Switche und ins restliche Haus, dort sind die Schirme überall durchverbunden.

Gemessen hab ich auch (gegenüber Schutzleiter der nächste Schuko Dose):
Schirm des T-Com Kabels am Übergabepunkt: -108mV
b-Ader am Übergabepunkt: -800mV
Schirm meines LANs an der FritzBox (liegt direkt am Übergabepunkt): 2mV
Schirm am "anderen Ende" des Hauses: 2mV (gegenüber dortige Schuko)

würde ich jetzt nicht als alarmierend empfinden... gemessen hab ich DC und AC.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich nicht viel mit der Erdung beschäftigt habe. Die LAN-Schirme sind im Prinzip nur über die angeschlossenen PCs geerdet, Switche und Patchpanel sind selbst nicht geerdet.
Der nächste geschirmte PC befindet sich im 2. Stock, gemessen habe ich also eine Schleife von der Schuko im Keller, über das Hausstromnetz, über den PC im zweiten Stock, über das LAN wieder in den Keller zur FritzBox. Das dürften gut 25m sein...

Impulsstörungen durch Geräte am selben Stromkreis würde ich jetzt mal ausschließen, das einzige Gerät mit Stromversorgung ist die FritzBox, an diese habe ich aber sowieso zusätzlich einen Pufferkondensator und einen 12V LiIon Akku gehängt, damit auch bei Stromausfall das Telefon und Internet noch funktionieren. Zudem befindet sich die ganze Installation im Keller, wo sonst so gut wie nichts ist.

Für weitere Ratschläge wäre ich dankbar ;)
 
Auch wenn ich dafür jetzt ein altes PC Netzteil töten muss (Ferritringe hab ich grad keine), werd ich das direkt mal probieren.
Da ich vermutlich vorerst nur einen habe, besser T-Com/Splitter oder Splitter/Modem?
 
Splitter/Modem, aber hier noch ein Hinweis: Es kommt ganz auf den Kern und die Anzahl der Wicklungen an.

Im mhilfe - Forum gibt es dazu eine lange über viele Seiten gehende Diskussion. Dabei kam es dann auch schon zu mehreren Sammelbestellungen von geeigneten Kernen.
 
Ich hab jetzt leider auch keinen schönen Kern gefunden...

Hat sonst noch jemand ne Idee zu der Aussage des T-Com Mitarbeiters, dass deren Langzeitmessung meine Resyncs nicht bestätigen kann? Das ist doch äußerst seltsam, dass eine FritzBox die Resyns nur phantasiert halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Ich hab heute testweise drei mal den Stecker gezogen und werd den Mitarbeiter am Montag fragen, was seine Messung für heute ergeben hat :D
 
Hmm... Wenn ich eine Impulsstörung auf der TAL finden wollen würde, würde doch vermutlich auch eine Abtastung mit 44kHz ausreichend sein?
Spektrum-Analyzer habe ich ja leider nicht, aber eine handelsübliche Soundkarte hätt ich natürlich.
Nehmen wir an, ich würde die Spannung von 96V mit einem Spannungsteiler (100k/500) auf ~500mV bringen und an meinen PC anschließen, würde das meine Leitung stören?
Da ich ohnehin nur 44kHz abtasten kann, würde ich hier "a2" des Splitters zur Messung heran ziehen, nicht die TAL direkt.
Meinungen dazu? ;)
 
So, der Techniker heute konnte mir die Trennungen von Samstag bestätigen - allerdings wollte er von mir vorher unbedingt wissen wann diese denn gewesen sein sollen, so 100% glaube ich das also noch nicht, aber das ist mir jetzt auch egal, dass die Trennungen da sind weiß ich selbst am besten ;)
Davon dass er mich auf einen neuen Port legen sollte wusste er aber nichts (scheint wohl intern etwas an der Kommunikation gefehlt zu haben), er hat mir nur wieder Bestätigt dass der Anschluss bestens funktioniert.
Ich habs jetzt dabei belassen und ihm gesagt, dass er gegenüber 1&1 nicht sagen soll, dass "keine Störung vorhanden ist", denn dann schreibt mir 1&1 nur wieder, die Störung sei beseitigt, sondern dass er "die Trennungen bestätigen kann, aber seinerseits keinen Fehler findet". Kurzum, das Problem soll bei mir liegen, und das soll 1&1 auch wissen. Denn auch wenn ich immernoch nicht glaube dass die FritzBox selbst schuld ist, kann es ja nicht schaden wenn mir 1&1 eine neue schickt, ganz auszuschließen ist ein Defekt der Box ja nicht.

Hat jemand von Euch noch was zu meinen Messungen zu sagen? Potentialprobleme würde ich nämlich sonst ebenfalls ausschließen.
 
Ja... ich wieder ;)

Nachdem die T-Com ja nichts mehr macht, das Problem vermutlich eh an mir liegt, und ich gestern wieder zwei Resyncs hatte, hab ich nun gehandelt und gestern Abend die Telefonleitung (La des Splitters) über einen Spannungsteiler an eine Soundkarte angeschlossen und einfach mal aufgezeichnet. Hin und wieder tauchen tatsächlich Peaks auf, z.B. kann ich welche durch ein/aus schalten meiner Schreibtischlampe (2 Stockwerke drüber und anderer Stromkreis) reproduzieren, wobei hier die Frage ist, ob die über die Telefonleitung kommen, oder vielleicht über den Schutzleiter des PCs, der logischer weise auch als Messreferenz gegenüber die Telefonleitung dient. Daher wäre mein nächster Schritt statt dem PC ein nicht geerdetes Notebook zum Messen zu verwenden, und als Referenz dann Lb...

Allerdings hab ich schon wieder wenig Hoffnung dass mir das etwas bringt. Denn heute Mittag gab es wieder eine Trennung, und im Gegensatz zu diversen Peaks über den Tag verteilt wurde natürlich zu dem fragwürdigen Zeitpunkt keinerlei Abnormales aufgezeichnet :(
Die Störung hat also entweder nur Anteile >22kHz oder ist nicht über La am Splitter messbar...

Ich versteh das nicht... :(

Anmerkung: nicht falsch verstehen, die im ersten Absatz erwähnten Peaks haben keinerlei DSL Störungen verursacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast einige Störer im Haus. Beseitige diese und Dein DSL wird deutlich stabiler und möglicherweise sogar schneller.

Eine unvollständige Liste: defekte Leuchtstoffröhren, Netzteile, (alle, ohne Ausnahme), Halogenlampen, irgendwelche Motoren (z.B. Modellbahn, Waschmaschine), Dimmer, intelligente Steckdosen(leisten), elektrische Schaltef (Licht) können sich, wenn nicht 100% in Ordnung als fiese Störer entpuppen. Ist die TAE an der der Splitter hängt, nicht wirklich die einzige, die Verbindung zur Telefonleitung nach draußen hat oder hängt an dieser außer dem Splitter noch irgendwas anderes, ist eine deutliche Verbindungsstörung garantiert. Ist das Kabel vom Hausanschluß zur einzigen TAE irgendwo gebrochen, geknickt oder sonstwie beschädigt, vieleicht noch irgendwie ausreichen um ein Telefongespräch zu führen, beeinträchtigt aber DSL hinreichend daß geht richtig, wenig, gar nicht im Wechsel auftreten.

Ohne einen teuren meßgerätepark kommt man dem nur auf die Schliche indem man wirklich alle Stromverbraucher von der Leitung trennt (das schließt die Heizanlage ein) und einen nach dem anderen zuschaltet. Ausschalten reicht bei vielen Geräten nicht aus, weil die nichtmal mehr einen richtigen Ein/Aus-Schalter haben, sondern nur auf Standby schalten! Stecker ziehen! Sicherung AUS
 
Hi, also wie schon geschrieben habe ich keine TAE Dose, der Splitter ist hart verkabelt mit dem Übergabepunkt der T-Com, vom Splitter gehn ebenfalls hart verdrahtet ein Kabel zum NTBA (welches NICHT mit Strom versorgt wird) ein zweites (jetzt durch einen Ferritring) zur FritzBox. Ebenso geht das ISDN Kabel vom NTBA zur FritzBox.
Alle Kabel die zur FritzBox führen sind jetzt OHNE Schirmung ausgeführt, es besteht also KEINERLEI Verbindung mit Erdpotential bzw. Schutzleiter im Haus.
Die einzige Verbindung des Systems mit dem Stromnetz ist das Netzteil der FirtzBox, an welches ich zudem parallel einen 12V Akku und einen 10mF Speicherkondensator gehängt habe.

Ausserdem habe ich wie gesagt bereits mit einer Soundkarte die Telefonleitung mit 22kHz abgetastet, ich bekomme dort zwar Spitzen wenn ich z.B. meine Schreibtischlampe ausschalte, diese stören aber das DSL nicht! Zu Ausfallzeiten habe ich dagegen KEINE Spitzen auf der Leitung oder im Stromnetz, beides würde auf der PC Messung erfasst werden!
Eine Störung durch Verbraucher im Haus schließe ich also aus, zumal es unwarscheinlich ist, weil es ja mal über 8 Wochen funktioniert hat, und mir wäre kein Gerät bekannt was wir so lange vom Strom getrennt haben - abgesehn davon kann ich bei derzeit maximal 1 Trennungen pro Tag unmöglich alle Verbraucher durch abstecken eliminieren, wir sind ein 4 Personen Haushalt.

Aber wie gesagt, auch wenn ich der Meinung war die Störung liegt an mir, die Messungen mit dem PC sagen derzeit etwas anderes.
 
Mein Vorschlag: Versuche es mal mit einem anderen DSL-Modem, insbesondere einem Gerät was vom DMT Tool unterstützt wird und die Möglichkeit des Monitoring bietet.
 
Eine Störung durch Verbraucher im Haus schließe ich also aus, zumal es unwarscheinlich ist, weil es ja mal über 8 Wochen funktioniert hat, und mir wäre kein Gerät bekannt was wir so lange vom Strom getrennt haben...
...auch wenn ich der Meinung war die Störung liegt an mir, die Messungen mit dem PC sagen derzeit etwas anderes.
Das meinst Du doch nicht ernst, oder?
1. kann auch ein bislang funktionsfähiges Netzteil irgendwann aus der Toleranz rauslaufen
2. Kann das Signal was von draussen kommt gerade eben um das Level schwächer geworden sein (weitere DSL-Kunden am gleichen Kabelstrang), dass die schon immer vorhandenen Störungen nun der berühmte Tropfen ist, der das Fass zum Überlaufen bringt
3. Wer mit einem PC und Soundkarte versucht, Störsignale zu messen, der sollte es gleich sein lassen.
Gerade Störungen / Potentialverschleppungen usw bekommst Du in keinster Weise mit einem PC und Soundkarte gemessen,
- der ein heftiges (meist schlechtes) Schaltnetzteil besitzt,
- auf Erd-Potential klemmt,
- selbst abstrahlt wie ein russisches Kernkraftwerk
- durch seine große Metall- und Kabelmasse selbst zur lustigen Empfangsantenne für umliegende Strahlung wird

Um dort was zu messen, benötigst Du einen Schreiber (zur Not geht auch ein Oszilloskop), der potentialfrei (möglichst nur per Akku) an der Leitung klemmt und über viele Stunden mitloggt.
Alles andere ist mal wieder ein Musterbeispiel für:
"Wer misst, misst Mist,
wer viel misst, misst viel Mist"
Dein obiges Vorgehen gehört - sorry für die harten Worte - eindeutig zur zweiten Zeile!
 
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