Anschlussqualität nimmt kontinuierlich ab

Dann bleibt wohl nur noch eins: Die Telekom soll teuere Messgeräte in deinem Keller installieren und die dann mal laufen lassen.
 
Oder die Kündigung...

*Thema ausgrab*

Mittlerweile habe ich 1&1 im November schriftlich ausserodentlich gekündigt. Ich bezog mich dabei auf die seit März bestehenden Probleme und meine in diesem Zeitraum zwei mal gesetzt Frist Laut AGB Punkt 2.4 die ich via digital signierter E-Mail an 1&1 gerichtet hatte.

Der schriftlichen Kündigung widersprach 1&1 beim ersten mal. Begründung: keine
Auf telefonische Anfrage hin sagte man mir, laut System wäre ich momentan eingeloggt, der Anschluss sei also in Ordnung und es gäbe keinen Grund für eine Kündigung.
Die Anmerkung, dass die Bearbeiterin mein Kündigungsschreiben auch lesen sollte, sparte ich mir für mein zweites Kündigungsschreiben auf.
Dieses wurde ebenfalls abgelehn. Begründung: Im moment sei eine Entstörung an meinem Anschluss im Gange, diese müsse abgewartet werden.
Also wieder angerufen, gesagt dass ich keine Entstörung wolle, da meine Kündigung bereits auf einem Dutzend gescheiterter Entstörversuche beruht.

Ein paar Tage später kam eine E-Mail, mit den Typischen Fragen (wie sind die Geräte verkabelt, wieviele TAE Dosen im Haus, bla bla...). Ich beantwortete diese Fragen nicht und erklärte 1&1 nocheinmal, dass sie ihre Chance auf Entstörung mehrfach verspielt hatten.

Darauf kam dann wieder eine Mail, man könne meiner ausserordentlichen Kündigung nicht entsprechen, weil ich meiner Mitwirkungspflicht zur Behebung der Störung nicht nachgekommen sei...

Also geantwortet, nochmal drauf hingewiesen dass ich bei den Entstörungen vor der Kündigung durchaus kooperativ war, und weil mittlerweile Weihnachten ist, habe ich den bescheuerten Fragebogen sogar noch einmal ausgefüllt.

Auf diese Mail folgte dann die Antwort, der Fristsetzung laut AGB könne nicht stattgegeben werden (lustig, dass sie in meine Mails eine Fristsetzung interpretiert hatten, tatsächlich gesetzt hatte ich die ja vor November), weil Ihnen keine oder eine unzureichende digitale Signatur vorliegt.

Darauf hab ich wieder geantwortet, dass Sie bei den Fristsetzungen vor November meine Signatur nie bemängelt hatten, was sie ja wohl hätten tun müssen. Ausserdem wüsse ich nicht, was an einer digitalen Signatur, die von der Deutschen Telekom für die im Vertrag hinterlegte E-Mail Adresse ausgestellt wurde, zu bemängel sein.

Die Inkompetenz von 1&1 ist schon gewaltig ;)
Trotzdem aber nicht so groß wie die von KabelDeutschland, aber das ist eine andere Geschichte...
Info am Rande, gekündigt habe ich 1&1 zum 31.12.08. KabelDeutschland stellt mir das Internet theoretisch seit 19.12. zur Verfügung... Nur blöd, dass der Techniker zwar da war, mir das Modem aber nicht dalassen konnte, weil im Vertrag ein anderes beschrieben war. Fazit: Ab 1.1.09 werde ich erst einmal ohne Internet da sitzen...

So, das musste jetzt mal raus, auch wenn es mit der Technik meines Anschlusses nichts mehr zu tun hat.
 
Vielleicht hätte es auch gericht im KVz oder HVt zu löten. Gerade wenn größere Fahrzeuge vorbeifahren kann es bei HF-Technik und nicht gelöteten Verbindungen zu interessanten Effekten kommen..
 
Mir ist mittlerweile egal, was gereicht hätte... Ich hab die Telekom mehrfach gebeten, auch einen Blick in den KVZ zu werfen, hätte ja auch ein Wasserschaden (tropft genau auf meinen Anschluss^^) oder ein Tier etc gewesen sein können. Andererseits konnte ich absolut kein Muster der Ausfälle erkennen. Weder Tagszeit noch wochentags bedingt. Manchmal 20 mal am Tag, manchmal 5 Tage nix.
Ich hab tatsächlich drüber nachgedacht, ob es schwere Autos sein könnten, aber das passt auch nicht.

Letztendlich hat die T-Com dann ja irgendwann meinen Anschluss auf ein neues Leitungspaar gelegt, ich hoffe inständigst, dass der Techniker damals beim Umlegen auch alle Anschlüsse ordentlich geprüft hat, was er genau gemacht hat weiß ich nicht.

Jetzt ist es ja egal, jetzt hoffe ich nur, dass die Kündigung akzeptiert wird. Schade ist es schon, denn sonst war ich mit 1&1 sehr zufrieden.
 
Solche Fehler sind schwer zu finden. Es kann auch eine Muffe sein.

Problematisch ist dass solche Fehler (kalte oder gar keine Lötstellen) messtechnisch nicht zu ermitteln sind. Entweder gehts oder es geht nicht. Wenn durch Vibration oder Erschütterung die Verbindung gelockert wird frittet sie sich anschliessend durch den hohen Übergangsstrom deines ISDNs (96 oder 66V bei der Telekom) wieder fest.

Ich hatte letztens einen Kunden mit 280m Leitungslänge und sporadischen DSL-Ausfällen. Eine LZM ergab tatsächlich DSL-Abbrüche, ISDN war ohne Fehler. Nachdem vor mir schon 5 andere an dem Anschluss waren (war eh nur ein Geschäftskunde) wollte ich mal auf Verdacht die DSL-Ports tauschen. An der Senkrechten angekommen kam mir eine "Lötstelle" entgegen die sowas von dermassen Schade gewickelt war.. Seitdem ist ruhe. :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau solche Vermutungen habe ich ja auch. Die LZM wurde über mehrere Wochen durchgeführt, die Trennungen wurden mir auch bestätigt. Gründe dafür konnten nicht gefunden werden.
Ich würd ja gern selbst an die Kästen und mir das mal anschaun, darf ich aber natürlich nicht ^^

Wenn du mal im Landkreis Rosenheim unterwegs bist, kannst ja mal nen Blick auf meinen Anschluss werfen ;)
Falls ich irgendwann wieder von KabelDeutschland weg will (eher früher als später) wär es ja gut, wenn wenigstens die Telefonleitung dann wieder geht ;)
 
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