Auerswald Compact 5020 + Fritzbox 7170 + Siemens Gigaset ISDN Telefon + 1und1

christiano

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Hallo,

ich verzweifle mit meiner neuen Compact 5020. Alle Foren und Anleitungen haben mir nicht weiterhelfen können. Ich kann weder anrufen noch angerufen werden!

Der Aufbau wurde wie folgt vorgenommen:
Die Fritzbox geht mit dem S0 Bus an den Externen (linken) S0 Bus der Compact 5020. Das Siemens Gigaset ISDN wurde an den Internen (rechten) S0 Bus der Compact angeschlossen.

In der Fritzbox wuren alle Internetrufnummern deaktiviert. Außerdem wurden folgende Ports freigegeben:
Port 5063 an Port 80 an COMpact_VoIP
Port 5062 an Port 80 an COMpact_VoIP
Port 49152-49408 an Port 80-336 an COMpact_VoIP

Die Compact 5020 wurde ins Netzwerk integriert und läuft auch darin.
Folgende Einstellungen wurden vorgenommen:
Unter VoIP-Accounts:
Anbietername: einundeins - Mehrgeräteanschluss
Amtzugangziffern: 80
Benutzername: ******** (der mir von ehemals freenet mitgeteilte)
Passwort: ********
Authentifizierungs-ID: (nichts)

Ich habe 3 Rufnummer, diese habe ich hier eingetragen:
Mehrfachrufnummer (MSNs):
033********
033********
033********

Unter VoIP-Status leuchtet STUN-Anfrage und Registrierung grün, Outbound-Prox grau.

Und bis hier weis ich leider nicht weiter. Ich komme weder raus, noch kann man mich erreichen. Bei der Hauptrufnummer kommt nach langem warten ein besetzt, bei den anderen beiden kommt "der gewünschte Gesprächspartner ist nicht erreichbar". :(:(:(
 

loeben

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rollo

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Was ist denn das für ein merkwürdiges Portforwarding? Damit kann das nicht klappen.


jo
 

christiano

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@loeben:
Laut dieser ANleitung soll die Vorwahl wohl davor: http://www.auerswald.de/service/index.php?option=com_content&view=article&id=1000:faq-einrichten-1und1-anschluessen&catid=253&Itemid=199&lang=de
Habe es jetzt aber ohne gemacht, leider ohne Erfolg.

@rollo:
wie würdest du das denn machen? In der Anleitung (wie oben schon gepostet) steht drinn, das die ports freigegeben werden müssen. das sind die aus der Portübersicht. ich weis nicht ob Port 5060 zwingend freigegeben werden muss? Weil ja die Fritzbox diesen für sich belegt.
 

rollo

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Da musst Du was falsch verstanden haben (oder die Anleitung ist wirklich so schlecht). Was Du gemacht hat ist die externen Ports 5063 und 5062 sowie 49152 auf den http Port der Anlage weiterzuleiten. Das ist sehr nützlich, wenn man die Anlage von aussen warten möchte. Dafür reicht aber ein Port, siehe unten.

Prinzipiell sollte die Anmeldung beim VoIP-Provider bei einem aktuellen Router erstmal ohne jegliches Portwarding funktionieren. Deine Einträge sind da kontraproduktiv, da die Antwortpaket auf die Registrierungsanfrage auf einen falschen Port umgeleitet werden.

Wenn die Anmeldung und das Raustelefonieren funktionieren, solltest Du zur Sicherheit die SIP-Ports und die RTP-Ports 1 zu 1 von extern auf die IP der Anlage weiterleiten. Das garantiert, dass Du auch für eingehende Anrufe erreichbar bist und das es keine Probleme mit Einwegaudio gibt.

Sollte die Anlage die SIP-Ports 5060 und 5061 nutzen kannst du auch die externen Port um 2 höher eintragen z.b. extern 5062 bis 5070 nach intern 5060 bis 5068. Bei den RTP-Ports sollte es keine Probleme geben. Wichtig ist noch als Protokoll UDP auszuwählen.

Für alle anderen Ports ist kein Portforwarding notwendig, da keine Verbindung von aussen nach innern aufgebaut wird. Es sei denn, Du möchtest von extern auf den Webserver oder RSS-Feeds zugreifen. In dem Fall empfehle ich ein Forwarding eines 5stelligen Ports, z.B. 34567 auf den internen https Port 443. Protokoll ist hier TCP.

Outboundproxy darf nur eingetragen und aktiviert werden, wenn es vom Anbieter verlangt wird.


@loeben Bei VoIP ist es durchaus üblich die gesamte Rufnummer als "MSN" einzutragen


jo
 

noDialPlan

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@Rollo:
Sollte die Anlage die SIP-Ports 5060 und 5061 nutzen kannst du auch die externen Port um 2 höher eintragen z.b. extern 5062 bis 5070 nach intern 5060 bis 5068
von dieser Empfehlung rate ich nachdringlich ab!! Auf Port 5060 lauert nämlich der SIP-Registrar der Anlage für ggf. vorhandene interne SIP-Telefone. Wenn man DIESEN Port nach außen öffnet, dann ist man "Provider" für das große weite Internet. Das wäre dann nicht der erste Fall, wo Leute gepfefferte Telefonrechnungen bekommen haben, weil über eine "gehackte" Anlage teure Nummern im Ausland von einem vermeintlich "internen Teilnehmer" angerufen wurden. Vorsicht also mit solchen pauschalen Portweiterleitungsempfehlungen.

Welche Ports tatsächlich weiterzuleiten sind zeigt die Anlage in der Portübersicht für jeden ihr bekannten Provider an. NUR diese und davon auch nur die der genutzten Provider sind weiterzuleiten! Nichts ist hochzuzählen oder sonstiger Port-Voodoo!

Gruß noDialPlan
 

rollo

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5060 ist in der Tat kein guter Rat wenn man nicht weiß was man tut.
Normalerweise ist für die Auerswald auch kein asysmetrisches NAT notwendig.

jo
 

UGRAS

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Hallo,

nur noch zur Ergänzung.
Den Port 5060 für internes SIP kann ab der Firmware 4.0F auch geändert werden.

Gruß

Uwe
 

achim1108

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Der Aufbau wurde wie folgt vorgenommen:
Die Fritzbox geht mit dem S0 Bus an den Externen (linken) S0 Bus der Compact 5020. Das Siemens Gigaset ISDN wurde an den Internen (rechten) S0 Bus der Compact angeschlossen.
Nach der Beschreibung hast Du die AUerswald hinter der Fritzbox angeschlossen. Warum richtest Du 1und1 dann nicht ganz normal auf der Fritzbox ein und benutzt die bereits geschaltete S0-Verbindung? Wenn Du mehr als 2 ausgehende Verbindungen (von der Auerswald) brauchst, kannst Du zusätzlich den externen Voip der Auerswald an den internen SIP der Fritzbox koppeln.
Dann braucht man gar keine Port Freischaltungen und Verwurstungen....

Gruß
Achim

Korrektur: Da die 7170 nur 3 VoIP-Kanäle kann, geht die Erweiterung auf 3 Kanäle mit meiner Lösung nicht, aber 2 Gespräche über die S0 Kopplung und dann per externem SIP über die Fritzbox an 1und1 gehen in jedem Fall....
 
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