[Frage] COMpact 2206: Zeichenfolge an "Provider" weiterleiten

SarekHL

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Hallo zusammen,

ich habe eine Auerswald COMpact 2206 am internen S0-Bus einer FritzBox 7590 hängen. Was muss ich bei einer Zeichenfolge (z.B. **610), die ich an einem Telephon eingebe, dass an der Auerswald-Anlage hängt, davorwählen, damit diese Zeichenfolge nicht von der Auerswald-Anlage sondern von der FritzBox verarbeitet wird?

Danke im Voraus,
Sarek \\//_
 

sunnyman

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Eines vorweg: Du versuchst offenbar, zwei "Telefonanlagen" zu koppeln, wobei weder die eine noch die andere dafür gedacht ist. Das ist immer mit Schmerzen behaftet und wird in der Regel "nur so leidlich" funktionieren.

Zu deiner konkreten Frage: An welchem Port(-Typ) der 2206 ist denn die Fritzbox angeschlossen? S0 ext?
 

SarekHL

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Eines vorweg: Du versuchst offenbar, zwei "Telefonanlagen" zu koppeln, wobei weder die eine noch die andere dafür gedacht ist.

In Wirklichkeit ist es noch viel komplizierter :)

Der vollständige Aufbau sieht so aus:

Anbindung COMpact2206 über FritzBoxen an COMpact5500.jpg
Bild gemäß Boardregeln als Vorschaubild eingebunden by stoney

Also:
  • Die COMpact 2206 hängt an der rechten FritzBox.
  • In der FritzBox ist die COMpact 5500 als Telephonie-Provider eingetragen.
  • Die beiden Boxen sind per VPN verbunden.

Somit sind die Telephone zwar Nebenstellen der COMpact 2206, eigentlich aber Nebenstellen der COMpact 5500 :)

Das Konstrukt funktioniert gut, aber wenn ich an einem der Telephon beispielsweise eine Teilnehmer-AWS zu einem Apparat einrichten möchte, der nicht an der COMpact 2206, sondern direkt an der COMpact 5500 hängt, dann muss ich eine Tastenfolge an die COMpact 5500 senden können. Wie ich die FritzBox "überwinde", weiß ich schon (*#), aber wie kommt die Tastenfolge von den Telephonen zur FritzBox?


Das ist immer mit Schmerzen behaftet und wird in der Regel "nur so leidlich" funktionieren.

Dass das Kontrukt alles andere also professionell ist, ist mir bewusst. Es ist eine Low-Budget-Übergangslösung, um das ehemals selbständige Gemeindebüro rechts an die zentrale Telephonanlage der neugeschaffenen Großpfarrei anzuschließen, ohne neue Hardware zu kaufen.


Zu deiner konkreten Frage: An welchem Port(-Typ) der 2206 ist denn die Fritzbox angeschlossen? S0 ext?

Ja!
 
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sunnyman

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Zum b
In Wirklichkeit ist es noch viel komplizierter :)
Uff.
Es ist eine Low-Budget-Übergangslösung,
Ich hoffe es ist eine no-budget-Übergangslösung, denn selbst für wenig Geld hätte man das optimaler bauen können. Aber sei's drum.
Ich bin gespannt wann dann die "richtige" Lösung kommt; Provisorien halten ja bekanntlich am längsten :)

Den Teil rechts der Wolke habe ich wohl verstanden. Wie geht es von der rechten Fritzbox denn weiter? Ist die 5500 auch per S0 an der linken Fritzbox oder per VoIP?


War das mit "**610" eigentlich nur so aus Jux oder hängen an der rechten Fritzbox etwa auch noch DECT-Teilnehmer?

Du bist aber nicht der erste der danach fragt:



Vielleicht kommst du ja mit dem "Trick" weiter. Da du das ja nur für Partner-NSt brauchst: vielleicht geht auch was mit dem LCR oder dem int. Telefonbuch (Kurzwahlspeicher).
 

eisbaerin

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Die einzige Idee, die ich habe:
Von automatischer Amtsholung umstellen auf manuelle.
Und dann hoffen, daß nach der 0 alles raus geschickt wird.
 

SarekHL

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Ich hoffe es ist eine no-budget-Übergangslösung,

Ja, in der Tat ist es das.


denn selbst für wenig Geld hätte man das optimaler bauen können.

Wie zum Beispiel? Bzw. was ist wenig Geld? Eine COMpact 4000 (als kleineste VoIP-fähige [Unter-]Anlage) ist nicht wirklich wenig Geld. Und die COMpact 3000 VoIP gibt es leider nicht mehr.


Den Teil rechts der Wolke habe ich wohl verstanden. Wie geht es von der rechten Fritzbox denn weiter? Ist die 5500 auch per S0 an der linken Fritzbox oder per VoIP?

Nein, die 5500 beherrscht ja VoIP und hängt natürlich auch per VoIP dran.

Zur Verdeutlichung:
Die TK-Anlage hat die IP 10.224.74.240
Auf der FritzBox rechts ist folgendes konfiguriert:

Nummer.jpg

Und die Nummern werden dann an den internen S0 weitergeleitet ...



War das mit "**610" eigentlich nur so aus Jux oder hängen an der rechten Fritzbox etwa auch noch DECT-Teilnehmer?

Ne, da hängt nix dran. Aber ich hatte eine Mailbox mit dem Code konfiguriert - zum Testen ist es einfach gut, wenn man auch merkt, ob es funktioniert.


Du bist aber nicht der erste der danach fragt:


Hm, einfach eine 0 davor ... das muss ich mal ausprobieren.
 

sunnyman

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Wie zum Beispiel? Bzw. was ist wenig Geld? Eine COMpact 4000 (als kleineste VoIP-fähige [Unter-]Anlage) ist nicht wirklich wenig Geld. Und die COMpact 3000 VoIP gibt es leider nicht mehr.
Ja, aber da es eine Übergangslösung ist, was spricht gegen eine gebrauchte Kiste?
Witzigerweise gehen die 3000 VoIP und die 2206 durchaus zu ähnlichen Kursen weg, nämlich um die 20€, also wäre hier mit ein bisschen Glück ein "Tausch" mit "plusminus null" möglich.
Oder, noch besser: statt einer 3000 VoIP einen 4xATA nehmen (z. B. Audiocodes MediaPack).
Oder, direkt sehr einfach zu bedienen: Digitalisierungsbox Premium. Kann fast das gleiche wie das Original (Bintec be.IP), hat 4x a/b und 2x S0 -- ist aber gleichzeitig noch ein vollwertiger (und besserer) Fritzbox-Ersatz, wenn man möchte.
Im Gegensatz zur Fritzbox kann die Digibox aber einen expliziten Gateway-Modus für die Telefonie.
Du könntest also eine Digibox Premium als Mediagateway nehmen und sie direkt an der 5500 registrieren lassen. Damit wären die Teilnehmer an der rechten Fritzbox direkt Teilnehmer der 5500 und du kürzt dir 2x Telefonanlagenlogik aus deinem Aufbau. Ggf. kann man sogar auch die rechte Fritzbox damit ersetzen. Das schlechte VPN das die Fritzbox macht, bekommt die Digibox allemal hin :)
Und der Gag ist: die Digibox Premium gibt's in der Bucht ebenfalls für um die 20 €.
Das ist zumindest das was mir spontan einfällt. Also wie gesagt, für mit viel Glück "plusminus 0" bis ~50€ kann man das vermutlich so umbauen, dass man sich diverse Komponenten rauskürzt.

Der Punkt "Es ist technisch nicht sauber, aber es funktioniert doch und hat nichts gekostet" ist ja die eine Sache, die andere Sache ist, was musstest du "investieren" um dieses Konstrukt aufzubauen (mit der aktuell offenen Frage, ob es überhaupt brauchbar geht) und was müssen die Nutzer "investieren" durch nicht vorhandenen Komfort, schlechtere Entstörbarkeit und Hürden im täglichen Betrieb?
Durch den aktuellen Aufbau ist aus Sicht der 2206 alles ein Amtsgespräch, egal ob wirklich Amt oder NSt 5500 anrufen.
Der Rufnummernplan ist nicht symmetrisch, usw.
Das sind alles Kosten, die sich zwar nicht direkt € kosten, aber indirekt. Es sei denn, du bekommst für deine Arbeit Geld, dann wieder doch auch direkt :)

Was mich interessieren würde: Was ein Nutzer an der 2206 denn dann letztlich wählen muss, um eine NSt der 5500 zu erreichen.
Da es um die Kirche geht, mutmaße ich mal, dass da jetzt nicht gerade super IT-affine Menschen die Nutzer sind.

Nein, die 5500 beherrscht ja VoIP und hängt natürlich auch per VoIP dran.
So natürlich ist das nicht, deswegen meine Frage. Ich habe schon nagelneu installierte OpenScape Business gesehen, die per S0 an den direkt daneben hängenden Router per S0 angebunden wurden. Weil "das haben wir schon immer so gemacht". :)



Hm, einfach eine 0 davor ... das muss ich mal ausprobieren.

Wie ist es denn aktuell? Steht die 2206 auf autom. Amtsholung?
 
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