Deutsche Glasfaser Erfahrungen, welcher VoIP Provider ...

mipo

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Hallo zusammen,

meine Fragen stehen ja eigentlich schon in der Betreffzeile. Unser Ort soll, wenn die Nachfragebündelung 40% erreicht
wird, ausgebaut werden. Preise scheinen okay zu sein, die Geschwindigkeit traumhaft.

ABER wie immer. Gibts Erfahrungen mit der DG? Und für mich interessant, welcher VoIP Provider steckt im Hintergrund?

Gruß
Michael
 

chrima

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Ich habe leider keine Erfahrung, aber einen Hinweis, es ist zwar möglich mehrere Telefonnummern zu portieren es gibt aber nur einen Sprachkanal, d.h. es kann anscheinend nur ein Telefongespräch gleichzeitig geführt werden. Ein zweiter Sprachkanal kostet extra und erst dann ist Makeln, Anklopfen und 3-er Konferenz möglich.

Vielleicht kann jemand sagen, ob die Beschränkung auf ein Sprachkanal auch für eingehende Telefongespräche gilt?
 
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Christoph_F

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Hallo zusammen, weil ich mir vor ein paar Wochen gewünscht hätte, hier eine Antwort zu finden, schreibe ich die nach einer Woche „Forschungsaufwand“ herausgefundenen Dinge mal auf, obwohl sie dem damaligen Fragesteller kaum mehr weiterhelfen dürfte.
  • Unabhängig davon, wie viele Rufnummern man „mitnimmt“, erhält man von der DG ohne Aufpreis nur einen Telefonanschluß, der sich „logisch“ exakt so verhält, wie ein einzelner, einfacher „Amtsanschluß“ aus der „Telefon-Steinzeit“ – einzige Ausnahme: man kann – soweit vorhanden – unter mehreren Nummern angerufen werden. Wird bereits ein Gespräch geführt, sind alle Nummern „besetzt“. Die Richtung – ob eingehend oder ausgehend – ist egal. Das taugt also nur, solange man genau eine Festnetznummer oder nur ein Telefon hat.
  • Die „zweite Leitung“ für 1,50€ monatlich mehr verhält sich, wie zwei solche „einfachen Leitungen“, Makeln und Dreierkonferenz gehen also genau dann, wenn der Router oder die Telefonanlage das selber kann, nicht über den Anbieter. Das taugt nur, wenn man maximal 2 Rufnumern oder 2 Endgeräte hat; denn man bekommt 2 SIP-Konten, denen man die Nummern fest zuordnen muß. Ist eine „Leitung“ belegt, ist die gesamte „Nummern-Gruppe“ besetzt. Beispiele: 1 Telefon + 1 Telefax oder 1 berufliches + 1 privates Telefon…
  • Was man von ISDN her kennt, bekommt man erst für 3€ monatlich zusätzlich, da kann man dann angeblich 2 Gespräche gleichzeitig führen, ohne durch eine feste Zuordnung eingeschränkt zu werden.
  • Kleine Unverschämtheit am Rande: mit dem „kleinsten“ Glasfaser-Anschluß werden diese Zusatz-Optionen (zumindest zum „Ankreuzen“ bei der Online-Bestellung) nicht angeboten, der Aufpreis ist dann also noch höher, wenn man die höhere Bandbreite in einem kleinen Büro nie ausnutzt, aber die Telefonie-Flexibilität mit den 2 Gesprächen/Faxen gleichzeitig braucht.
Für meine Begriffe ist das ziemlich dreist, insbesondere da das nicht deutlich kommuniziert wird und der „Kundendienst“ auch keine Ahnung davon zu haben scheint. Man bekommt bei denen auch nur CGN, was ebensowenig erwähnt wird, nicht mal ein festes v6-Präfix scheint es problemlos zu geben.
 
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frank_m24

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Vielleicht noch ergänzend: beim Feature "2. Leitung" ist es nicht möglich, die gleiche Nummer auf beiden Leitungen zu benutzen. Das geht nur beim Komfortanschluss für 3 EUR. Den gibt es allerdings kostenlos mit dazu, wenn man den Premium-Router bei DG mietet (5 EUR im Monat) - das Angebot kann ggf. attraktiv sein.

Man bekommt bei denen auch nur CGN, was ebensowenig erwähnt wird, nicht mal ein festes v6-Präfix scheint es problemlos zu geben.
Das hingegen steht in der Leistungsbeschreibung. Die Telefoniefeatures übrigens auch. Der IPv6 Block ist quasi-statisch, ändert sich also üblicherweise nur bei Wechsel des Endgerätes oder größeren Wartungsarbeiten. Bei mir hat er sich nur beim Wechsel auf die 5530 geändert.
 

Christoph_F

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Vielleicht noch ergänzend: beim Feature "2. Leitung" ist es nicht möglich, die gleiche Nummer auf beiden Leitungen zu benutzen.
Das meinte ich mit:
man bekommt 2 SIP-Konten, denen man die Nummern fest zuordnen muß.
Das hingegen steht in der Leistungsbeschreibung. Die Telefoniefeatures übrigens auch.
Leistungsbeschreibung, aha, da muß man offenbar schon nach suchen, das war mir entgangen.
Der IPv6 Block ist quasi-statisch, ändert sich also üblicherweise nur bei Wechsel des Endgerätes oder größeren Wartungsarbeiten.
Was IPv6 angeht, bekomme ich bei der Inexio (da habe ich zur Zeit VDSL im Ferienhaus – jetzt mit DG vereinigt und die verlegen gerade Glasfasern dort) alle Nase lang ein neues Präfix – und wieso sollte sich das beim Wechsel des Endgerätes ändern? Klar, die Adresse jenes Gerätes würfelt sich dann entweder neu (Privacy-Kram) oder wird nach der neuen MAC berechnet, aber der Block?

[Edit Novize: Beiträge zusammengefasst- siehe Forumsregeln]

Premium-Router bei DG mietet (5 EUR im Monat) - das Angebot kann ggf. attraktiv sein.
Genau das finde ich nicht – ein Mietgerät unter Anbieter-Fuchtel, das dieser nach seinem Belieben fernsteuert und wo der beim kleinsten Problemchen, das ein überforderter Mitnutzer telefonisch meldet, wenn ich mal nicht erreichbar bin, als erstes (naja, als zweites nach dem Rat: „Stecker ziehen und wieder reinstecken“) mal mit einem Werks-Reset alle von mir vorgenommenen Einstellungen killt – das ist SOWAS VON NICHT attraktiv! Danach wäre meine Fernwartung kaputt wegen VPN-Konfiguration „gekillt“.
 
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frank_m24

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und wieso sollte sich das beim Wechsel des Endgerätes ändern?

Mit Endgerät meinte ich ONT in dem Fall. Wenn sich dessen MAC ändert, gibt es ein anderes Prefix und auch eine andere IPv6 Adresse für den Router.

Ansonsten hatten wir in einigen Anschlussbereichen Wartungsarbeiten in den letzten Monaten, die zu einer Änderung im Adressschema führten und damit zu neuen IPv6 Adressen. Davon ist man aber eher selten betroffen.

Leistungsbeschreibung, aha, da muß man offenbar schon nach suchen, das war mir entgangen.
Die sollte man sich natürlich grundsätzlich vor Vertragsabschluss durchlesen.

Genau das finde ich nicht
Ich meinte das auch eher finanziell. Andere Gründe können natürlich dagegen sprechen, wobei deine Argumente weniger den Premium-Router, als viel mehr die Auto-Provisionierung betreffen, die ja auch die anderen DG Geräte betrifft.
In deinem Fall bietet sich wahrscheinlich der kunden-eigene Router an.
 

Christoph_F

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Hallo,
Mit Endgerät meinte ich ONT in dem Fall. Wenn sich dessen MAC ändert, gibt es ein anderes Prefix und auch eine andere IPv6 Adresse für den Router.
genau das finde ich ja seltsam. Bei Netaachen habe ich eine feste IP, um eine VPN-/SSH-Gegestelle zu haben, die sich nicht „mal eben“ ändert. Da habe ich mich damals am IPv6-Testlauf beteiligt und ein ebenfalls festes /48 bekommen. Es sollte doch egal sein, ob sich das „erste Gerät am Anschluß“ ändert, das Präfix kann doch erhalten bleiben.

Wenn ich Dich dann jetzt recht verstehe, hast Du diesen DG-Kasten durch einen echten Glasfaser-Router ersetzt?

[Leistungsbeschreibung]
Die sollte man sich natürlich grundsätzlich vor Vertragsabschluss durchlesen.
Hat mein Bruder aber nicht gemacht, wie die meisten Laien, als es in Roetgen „endlich Glasfaser“ gab und die ist auch nicht trivial aufzufinden. Während unserer Probleme damals haben wir jedenfalls vergeblich den Internet-Auftritt durchsucht und hatten zunächst telefonisch keinen Erfolg beim Kundendienst auf der Suche nach der Fehlerursache (Warum melden sich Geräte nicht an, warum kann man sich selber nicht anrufen?)…

Nun baut dieselbe DG am Standort unseres Ferienhauses aus und da wollte ich natürlich erst einmal Erkundigungen einholen. Die Rest-Familie war schon wieder am drängeln, weil die Vertriebs-Lügner suggerieren, wenn man „zu spät“ unterschreibe, koste das 731€/750€ Anschlußgebühr. Stimmt nicht: man KANN sich die Leitung ohne sofortigen Vertragsabschluß unverbindlich ans Haus legen lassen. Sagt einem nur keiner außer dem Bautrupp.
 

frank_m24

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genau das finde ich ja seltsam. Bei Netaachen habe ich eine feste IP, um eine VPN-/SSH-Gegestelle zu haben, die sich nicht „mal eben“ ändert.
Dafür muss die Adresse an Benutzerdaten gekoppelt sein, z.B. einem PPPOE Account. Solche Benutzerdaten hat man bei DG nicht für den Internetzugang. Man könnte das technisch wahrscheinlich realisieren, aber das gibt es wohl nicht bei der DG.
Wobei man das Problem über einen IPv6-tauglichen dyndns Anbieter ja relativ einfach lösen kann.

Wenn ich Dich dann jetzt recht verstehe, hast Du diesen DG-Kasten durch einen echten Glasfaser-Router ersetzt?
Ja, ich nutze die 5530. Das geht aber nur bei AON Anschlüssen problemlos. Bei GPON soll es ab August gehen, was man so hört.
 

Christoph_F

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Wobei man das Problem über einen IPv6-tauglichen dyndns Anbieter ja relativ einfach lösen kann.
Ja, aber man braucht wieder Zusatz-Hardware: das eingebaute Fritzbox-VPN ist nicht v6-fähig und wenn man einen Router nimmt, der das kann, kann der wieder keine Telefonie.

[Miet-Router]
wobei deine Argumente weniger den Premium-Router, als viel mehr die Auto-Provisionierung betreffen, die ja auch die anderen DG Geräte betrifft.
In deinem Fall bietet sich wahrscheinlich der kunden-eigene Router an.
Klar, das ist für mich aber das entscheidende Gegenargument (natürlich gegen jeden Miet-Router): was meinen Strom verbraucht und in mein Netzwerk „hineinschauen“ kann, habe ich auch gerne unter meiner Kontrolle.

Manche Geschäftsmodelle gehen gar nicht, wie das jenes Anbieters, von dem man einen WLAN-Router bekommt/bekam, wo man das WLAN gegen monatlichen Aufschlag erst bestellen muß und im Internet den Rat findet, sich doch einen OpenWRT-Router oder irgendeinen billigen anderen dahinterzuschalten. Echt „super“ sowas: 2 „Sollbruchstellen“, 2 Stromfresser, 2 Mal Elektronikschrott.
 
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