Elektriker gefragt???

@HKolli: Deine 25jährige Erfahrung als PC-Techniker in allen Ehren, noch ehrwürdiger ist dein Hinweis, kein StiNo-PC-Netzteil für 130¤ zu kaufen.
Da kann ich dir nur beipflichten. Ein 400W-Netzteil gibt's in der Bucht für 16,99¤ plus 3,99¤ Versand.;)
 
Solange der Fehler nicht definitiv lokalisiert ist, gilt in der Tat das Prinzip Glauben und Hoffen. Ich rechne auch nicht wirklich damit, dass das Netzteil abbrennt, zumindest ist das Risiko kaum höher als bei einem intakten Netzteil.

Aber eigentlich ging es doch darum:

Das ist mir schon etwas unheimlich, da ich nicht weiß, was da los ist.

und nicht um work-arounds.
 
Da kann ich dir nur beipflichten. Ein 400W-Netzteil gibt's in der Bucht für 16,99¤ plus 3,99¤ Versand.;)

Vermutlich mit einem Wirkungsgrad, dass sich ein Markennetzteil für 50 Euro nach einem halben Jahr rechnen würde. Ich habe gerade mit einem neuen Enermax Liberty den Stromverbrauch meines Rechners um 20 Watt gesenkt.

Nicht zu vergessen die Lüfter der Billignetzteile, die nach 3 Monaten anfangen zu rappeln. ;-)
 
Ein 400W-Netzteil gibt's in der Bucht für 16,99¤ plus 3,99¤ Versand.
Lies doch bitte mal, was für ein Netzteil und welche Hardware der Verfasser hat, dann sag mir, wo er dieses Netzteil zum genannten Preis bekommt. Er legt doch offenbar laut seiner Hardware schon Wert auf Besseres. Ob man sowas benötigt, ist eine andere Frage. Jeder hat da im Leben andere Prioritäten.
 
Vermutlich mit einem Wirkungsgrad, dass sich ein Markennetzteil für 50 Euro nach einem halben Jahr rechnen würde. Ich habe gerade mit einem neuen Enermax Liberty den Stromverbrauch meines Rechners um 20 Watt gesenkt.

Nicht zu vergessen die Lüfter der Billignetzteile, die nach 3 Monaten anfangen zu rappeln. ;-)
Da stimme ich dir zu. Das sollte man sich wirklich überlegen. Bei hochwertigen PC-Komponenten sind Spannungsschwankungen und Überschläge äußerst kritisch. Ich würde nicht für eine Hand voll Euros meine teure Grafikkarte gefährden wollen. Nicht umsonst gibt es hochwertige Netzteile. Die haben schon ihre Daseinsberechtigung.
 
was spricht dagegen, durch einen kurzen Check mit einem anderen Netzteil mal zu testen, ob der Fehler dann noch auftritt?
ich würde prophylaktisch auch mal die Mainboardbatterie tauschen.
 
Hmm,

Lies doch bitte mal, was für ein Netzteil und welche Hardware der Verfasser hat,
1.- mag ja sein das ich etwas blind bin, aber ich habe in dem ganzen Thread keine Angabe über die Hardware(außer dem Netzteil) vom Threadersteller gefunden.

2.- bleibt es doch jedem selbst überlassen ob man
a) ein No-name Produkt
b) ein Marken Produkt kauft

3.- die Leistungsangaben ob ich nun 400 W oder mehr benötige, sind doch von meinem Equipment abhängig:

- habe ich eine 08/15 Kiste können die 400 W durchaus ausreichen
- habe ich ein High-End (mit 2 oder mehr Grafikkarten) dann reichen die 400 W eben halt nicht aus.

Häufig reicht es hier einmal einen Blick in das Handbuch vom Mainboard-Hersteller zu werfen, der gibt dort an welche Leistungen für sein Board benötigt werden.

mfg Holger
 
was spricht dagegen, durch einen kurzen Check mit einem anderen Netzteil mal zu testen, ob der Fehler dann noch auftritt?
ich würde prophylaktisch auch mal die Mainboardbatterie tauschen.
Dagegen spricht gar nichts. So würde ich das auch machen. Aber leider hat der Betreffende wahrscheinlich kein Netzteil zur Hand.

Die Batterie ist es auf gar keinen Fall, die ist nur für Uhr und teilweise BIOS-Einstellungen zuständig. Das Einschalten besorgt eine feste 5V Schaltspannung.
 
Natürlich kann es an der Batterie liegen, wenn der Rechner nicht mehr startet.
 
Im beitrag 5 kann man folgendes lesen:
Ist ein be quiet dark power pro ca 2 Jahre alt, genauso wie die meisten Komponenten im PC (Asus-board, Amd 4600 X2...).

2.- bleibt es doch jedem selbst überlassen ob man
a) ein No-name Produkt
b) ein Marken Produkt kauft

Natürlich. Es bleibt immer alles jedem selbst überlassen, aber wenn man hier keinen fachlich kompetenten Rat geben darf - wofür ist dann dieses Forum?
Ich gebe doch nicht meine subjektive Meinung wieder, sondern fachlich qualifizierte Aussagen. Was jeder daraus macht, muss und wird er schon er doch selber wissen.

3.- die Leistungsangaben ob ich nun 400 W oder mehr benötige, sind doch von meinem Equipment abhängig:

Auch das ist richtig, aber die aufgedruckte Leistung sagt nichts über die Qualität der Spannungen und somit des Netzteils aus. Auch die versprochene Leistung stimmt selten. Das ist ebenfalls nicht meine subjektive Meinung. Guck dir mal Testberichte an. Mach dich mal schlau.

Häufig reicht es hier einmal einen Blick in das Handbuch vom Mainboard-Hersteller zu werfen, der gibt dort an welche Leistungen für sein Board benötigt werden.

Genau. und was ist mit dem Rest in deinem PC? Festplatten, Grafikkarten und CPU und - und - und verbrauchen nichts? Gerade die Grafikkarte kann mehr Strom verbrauchen, als der Rest des PCs.

Meine Ratschläge sind nicht so allgemein, sondern vorrangig für den Fragesteller gedacht. Und für den passt es, was ich geschrieben habe.
 
Erklärung:
keine brauchbare Spannung -> Bios-Selbsttest läßt den Rechner sicherheitshalber nicht starten

Nimm Deine Batterie raus und versuche den Rechner zu starten, bei vielen Mainboards passiert dann nichts mehr.

Allerdings wird sein Problem nicht eine leere Batterie sein, denn die sollte ein paar Jahre lang genügend Spannung haben. Wenn die Batterie leer ist, ist wohl auch auf dem Mainboard ein Kurzschluß vorhanden.
 
Erklärung:
keine brauchbare Spannung -> Bios-Selbsttest läßt den Rechner sicherheitshalber nicht starten
Selbsttest, bevor der Rechner einschaltet?

Nimm Deine Batterie raus und versuche den Rechner zu starten, bei vielen Mainboards passiert dann nichts mehr.
Du hast Recht, wenn du damit meinst, dass der PC nicht mehr hochfährt.
Aber an geht er immer, auch ohne Batterie.
 
Wenn die Pufferbatterie leer ist, dann sind auch die BIOS-Einstellungen nach dem Ausschalten weg. Die Warnmeldung wäre dem Threadersteller sicher aufgefallen.

Nimm Deine Batterie raus und versuche den Rechner zu starten, bei vielen Mainboards passiert dann nichts mehr.

Bist Du sicher? Ich habe das bei neueren Mainboards nie ausprobiert, aber das wäre doch ziemlich dumm von den BIOS- bzw. Mainboard-Herstellern. Denn dann bekommt der Anwender keine Fehlermeldung und geht davon aus, dass sein Mainboard defekt ist, obwohl nur die Batterie leer ist.

Welchen Grund soll das denn haben?

Ich habe ja schon viele entwicklungstechnische Dummheiten erlebt, aber so einen Schwachsinn kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Üblich war doch immer, dass das BIOS bei leerer Batterie bzw. ungültiger Prüfsumme im BIOS-Setup auf eine sichere Defaulteinstellung zurückfällt und beim Starten eine Fehlermeldung bringt.
 
@ HKnolli

nix für ungut

aber die Gesammtleistung eines Netzteiles ist für mich von zweitrangiger Bedeutung
wichtig ist:
- wieviele einzelne 12 V Ports stellt mir das Netzteil zur Verfügung
- wie hoch ist die maximale Stromstärke der einzelnen 12 V Ports, dieses wird nämlich dann interessant, wenn man 2 Grafikkarten betreibt und jede Karte einen eigenen 30A Anschluss verlangt.
- dann wäre da noch der 12 V Port für den Prozessor
- und last not least noch die Ports für die Festplatten und die anderen Steckplätze

mfg Holger
 
@ detg So ist es leider.

In manchen Fällen geht der Rechner auch gleich wieder aus, wenn die CPU-Lüfterdrehzahl zu niedrig für den Selbsttest ist.
Das scheint hier aber alles nicht das Problem zu sein, sollte nur als Anmerkung am Rande dienen.

Um grob abschätzen zu können, ob Netzteile fehlerhaft sind, kann man sich einen Netzteiltester (ab ca. 10 ¤) besorgen. Wenn der einen Fehler anzeigt, ist es auf jeden Fall kaputt.

Netzteile sind nach meiner Erfahrung die Teile an PCs, die als erstes den Geist aufgeben (Nach den Mini-Ventilatoren einiger Mainboards und Grafikkarten, die sich geräuschvoll verabschieden.). In der Regel sind die billigen Netzteile (unter 20 ¤) schneller verreckt, als etwas teurere (50 ¤ +). Ich würde nur eines von einem Markenhersteller empfehlen, also mit Aufdruck von Herstellername und Herstellungsland. Bei "billigen" Netzteilen habe ich gute Erfahrungen (Ausfallsicherheit) mit DTK-Netzteilen gemacht, die liegen bei ca. 30 ¤.

Abgesehen davon könnte sich auch ein Blick auf das Mainboard lohnen. Bei dieser Fehlerbeschreibung könnten auch ein paar Kondensatoren in der Nähe des Prozessors defekt sein. Man erkennt sie am gewölbten Deckel. ;-)
In diesem Fall bitte auch gleich das Netzteil mit tauschen.
 
Hallo Leute,

war ein paar Tage im Urlaub und habe ersteinmal alles gelesen. Vielen Dank für die vielen Antworten, werde mich mal nächste Woche ran machen. Mal sehen was draus wird.

Dirk
 
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