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noto

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dyndns ist doch ein DNS Server wo Domain u. IP hinterlegt ist oder? z.B. eigener Server zu Hause, Server o. Router übermittelt dyndns die aktuelle IP Adresse?

Wäre ja nix anderes wie DNS bei ENUM, zu A wird B hinterlegt (Rufnummer + Dienst)

hmmmm... haben VoIP Provider einen eigenen dyndns Server am laufen? Zu jeder SIP-URI muss doch eine IP hinterlegt sein. Hätten alle Endgeräte eine statische IP bräuchte man auch keine IP Hinterlegung 'auslagern'. (SIP-URI > IP Mapping).

Halten wir mal fest.

- Rufaufbau über SIP-URI benötigt die IP Adresse des Engerätes
- nur der SIP Server kennt diese IP Adresse (oder dyndns)
- SIP Server A kann SIP Server B nur nach der Endgerät IP fragen wenn er die Server IP kennt. Dazu braucht er erstmal die SIP-URI!

Frage:

woher bekommt SIP Server A (Arcor) die SIP-URI B die auf Server B (T-Online) hinterlegt ist wenn nur Nummern bekannt sind? Bleibt ja nur ENUM oder Routing übers Festnetz.
 
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gandalf94305

Guest
noto schrieb:
dyndns ist doch ein DNS Server wo Domain u. IP hinterlegt ist oder? z.B. eigener Server zu Hause, Server o. Router übermittelt dyndns die aktuelle IP Adresse?
Bei Dynamic DNS werden A-Records verwaltet, d.h. Abbildungen von Domainnamen auf IP-Adressen. Stimmt. Ein System zuhause aktualisiert bei Änderungen die korrekte Adresse, so dass (abgesehen von DNS-Caching-Effekten) jeweils der Domainname auf die richtige (dynamisch vom ISP vergebene und ggf. periodisch geänderte) IP-Adresse.

noto schrieb:
Wäre ja nix anderes wie DNS bei ENUM, zu A wird B hinterlegt (Rufnummer + Dienst)
Man könnte TTL (Time to live) bei ENUM-Einträgen auch auf sehr kurze Intervalle setzen und dann nachführen. Das wäre dann so etwas wie Dynamic ENUM oder Dynamic DNS für NAPTR-Einträge. Klar.

noto schrieb:
hmmmm... haben VoIP Provider einen eigenen dyndns Server am laufen?
Eigentlich nicht.
noto schrieb:
Zu jeder SIP-URI muss doch eine IP hinterlegt sein. Hätten alle Endgeräte eine statische IP bräuchte man auch keine IP Hinterlegung 'auslagern'. (SIP-URI > IP Mapping).
Ich sage nur: Teilnehmerdatenbank :) Muss ja nicht alles gleich DNS oder LDAP sein...

noto schrieb:
- Rufaufbau über SIP-URI benötigt die IP Adresse des Engerätes
Korrekt. Man benötigt IP-Adresse, Port und ggf. User auf dem Endgerät. IP-Adresse alleine reicht normalerweise noch nicht.
noto schrieb:
- nur der SIP Server kennt diese IP Adresse (oder dyndns)
Nur das Endgerät bzw. der VoIP-Gateway beim Anwender kennt diese Daten. Sie werden entweder bei Registrierung einem SIP-Server bei einem Provider mitgeteilt, der dann seine SIP-URI ([email protected]) auf die tatsächliche ([email protected]:port) beim Anwender abbildet. Der Anwender kann natürlich auch direkt eine dyndns-Adresse verwenden und braucht dann keinen Provider, da die offizielle SIP-URI die dyndns-basierte URI ist.

noto schrieb:
- SIP Server A kann SIP Server B nur nach der Endgerät IP fragen wenn er die Server IP kennt. Dazu braucht er erstmal die SIP-URI!
Es gibt in diesem Fall immer mehrere SIP-URIs. Die physische URI zweier Teilnehmer (z.B. zwei VoIP-Telefone unter [email protected]:5060 und [email protected], wobei die IP-Adressen dynamisch von deren jeweiligen ISPs vergeben wurden). Nun ist hansi bei dus.net als [email protected] angemeldet und fritzi bei bluesip als [email protected]. Die Registrierung der beiden VoIP-Telefone bei den jeweiligen Providern bewirkt, daß diese in ihrer Teilnehmerdatenbank ihre logische SIP-URI ([email protected]) mit der physischen assoziieren.

noto schrieb:
woher bekommt SIP Server A (Arcor) die SIP-URI B die auf Server B (T-Online) hinterlegt ist wenn nur Nummern bekannt sind? Bleibt ja nur ENUM oder Routing übers Festnetz.
Macht man von der einen URI einen Anruf auf die zweite, muss man die logische oder physische SIP-URI kennen. Das ist nicht ENUM, sondern ein Datenbank-Lookup.

Im Falle von SIP-URIs also: Arcor sieht, daß die SIP-URI auf T-Online zeigt und schaut per SRV-Record nach, welcher Proxy zuständig ist. Dann wird der Request an T-Online weitergereicht.

Im Falle von Rufnummern: Arcor muss über die Termination Provider gehen und findet entsprechend meinem vorigen Posting den zuständigen. Dieser geht dann weiter auf T-Online etc. Dadurch wird ein "Festnetzweg" eingeschlagen und die Tarifierung ist "Festnetz".

ENUM hilft bei diesem Mapping, indem direkt festgestellt werden kann, ob man den Teilnehmer auch per VoIP erreichen kann (wir erinnern uns: der andere muss ja nicht einmal einen Provider haben). Ist dies der Fall, so gibt es passende NAPTR-Einträge und die Verbindung wird per VoIP hergestellt.

--gandalf.
 

noto

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