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Nach etlichen Stunden Google, dem hervorragenden Wiki und des Forums dieses Portals bin ich so schlau wie vorher auch.
Wir erwägen das bisherige POTS durch VoIP zu ersetzen, haben aber die genaue Ausgestaltung noch nicht wirklich verinnerlicht.
Vielleicht kann jemand durch eine Aufstellung des Status Quo und unserer Anforderungen ein paar Tipps geben, wie sich soetwas schlau anstellen lässt:
Aktuelle Situation:
Wir betreiben ein Studentenwohnheim mit 9 Zimmern und mehreren Gemeinschaftsräumen. Das Haus ist fast vollständig mit Cat-5 Kabeln "erschlossen", darüber hinaus ist durchgängig WLAN verfügbar, die Anbindung an die Aussenwelt erfolgt über eine 6MBit DSL Anbindung. Die Zimmer (sowie Küche, Arbeitszimmer, Gästezimmer und Bibliothek) vefügen über analoge Telefonanschlüsse, die an einer Telefonanlage angeschlossen sind, die wiederrum über zwei ISDN Anschlüsse die Verbindung zur Aussenwelt darstellt. Für DSL und Festnetztelefonate besteht eine Flatrate. Wir zahlen dafür rund 110,- ¤ monatlich.
Der Vertragspartner gegenüber dem Telekommunikationsbetreiber ist ein Betreiberverein. Die Rechnung werden händisch erstellt, das Inkasso erfolgt also über den Verein.
Die bisherige Lösung hat einige Nachteile (nicht nach Relevanz sortiert):
- Wir tragen das Inkassorisiko
- Mindestens ein Vereinsmitglied hat Zugriff auf die persönlichen Telefongewohnheiten
- Mindestens ein Vereinsmitglied muß ehrenamtlich Zeit aufbringen, um die Rechnung zu erstellen
- Aufgrund der Beschränkungen der Telefonanlage wird eingehend keine Rufnummer übermittelt
- Weitere Gemeinschaftsräume können nicht an die Anlage angeschlossen werden, da keine Telefonverkabelung dorthin verlegt wurde
- Rufnummern können weder "eingehend", noch "ausgehend" (Ein- und Auszug der Studenten) mitgenommen werden
- Die Anzahl der Gespräche ist auf vier gleichzeitige Telefonate beschränkt
- Zu den meisten Tageszeiten zahlen wir eine Grundgebühr für die ISDN Anschlüsse, obwohl wir sie kaum auslasten
Aufgrund der Altersschwäche unserer Telefonanlage, die sich insbesondere durch nachlassende Gesprächsqualität äussert, haben wir eine Erneuerung unserer Infrastruktur angedacht. Dabei kommt natürlich auch die Frage nach VoIP in Betracht.
Grundsätzlich ist unser Ziel: Die durch den Wegfall der ISDN Anschlüsse eingesparte Grundgebühr sollte innerhalb von höchstens 18 Monaten die Investitionen in neue Hardware amortisieren. Wir haben also zwischen 900 und 1200 ¤ für neue Hardware zur Verfügung.
Ich bin nicht sicher, ob alle eingesetzten Switche QoS "fähig" sind, der Router muß auf jeden Fall ersetzt werden.
Mein Hauptproblem: Unser -zugegeben spezieller- Anwendungsfall ist mit der mir bekannten Hardware schwer umzusetzen.
1) Die Telefonanlagen bieten in der Regel gute Unterstützung bei *einem* organisatorischen Verantwortlichen und *einer* Rechnungsstelle.
2) Die verschiedenen "Adapter" zum Anschluß von Analog-Endgeräten an das Netzwerk bieten keine internen Dienste wie Kurzwahlen oder eine Weitervermittlung
Eher weniger wichtig, aber auch nicht gänzlich unbedeutend: Die günstigsten von mir entdeckten VoIP Flatrates (für das deutsche Festnetz) liegen irgendwo bei 7,- ¤ pro Nutzer. Eine Lösung sehe ich dafür nicht. Ausser der Hoffnung, dass den meisten die Flatrate zu unbedeutend ist.
Vielleicht hat ja schonmal jemand ein ähnliches Projekt umgesetzt und kann mitteilen, für welche Lösung er sich damals entschieden hat.
Wir erwägen das bisherige POTS durch VoIP zu ersetzen, haben aber die genaue Ausgestaltung noch nicht wirklich verinnerlicht.
Vielleicht kann jemand durch eine Aufstellung des Status Quo und unserer Anforderungen ein paar Tipps geben, wie sich soetwas schlau anstellen lässt:
Aktuelle Situation:
Wir betreiben ein Studentenwohnheim mit 9 Zimmern und mehreren Gemeinschaftsräumen. Das Haus ist fast vollständig mit Cat-5 Kabeln "erschlossen", darüber hinaus ist durchgängig WLAN verfügbar, die Anbindung an die Aussenwelt erfolgt über eine 6MBit DSL Anbindung. Die Zimmer (sowie Küche, Arbeitszimmer, Gästezimmer und Bibliothek) vefügen über analoge Telefonanschlüsse, die an einer Telefonanlage angeschlossen sind, die wiederrum über zwei ISDN Anschlüsse die Verbindung zur Aussenwelt darstellt. Für DSL und Festnetztelefonate besteht eine Flatrate. Wir zahlen dafür rund 110,- ¤ monatlich.
Der Vertragspartner gegenüber dem Telekommunikationsbetreiber ist ein Betreiberverein. Die Rechnung werden händisch erstellt, das Inkasso erfolgt also über den Verein.
Die bisherige Lösung hat einige Nachteile (nicht nach Relevanz sortiert):
- Wir tragen das Inkassorisiko
- Mindestens ein Vereinsmitglied hat Zugriff auf die persönlichen Telefongewohnheiten
- Mindestens ein Vereinsmitglied muß ehrenamtlich Zeit aufbringen, um die Rechnung zu erstellen
- Aufgrund der Beschränkungen der Telefonanlage wird eingehend keine Rufnummer übermittelt
- Weitere Gemeinschaftsräume können nicht an die Anlage angeschlossen werden, da keine Telefonverkabelung dorthin verlegt wurde
- Rufnummern können weder "eingehend", noch "ausgehend" (Ein- und Auszug der Studenten) mitgenommen werden
- Die Anzahl der Gespräche ist auf vier gleichzeitige Telefonate beschränkt
- Zu den meisten Tageszeiten zahlen wir eine Grundgebühr für die ISDN Anschlüsse, obwohl wir sie kaum auslasten
Aufgrund der Altersschwäche unserer Telefonanlage, die sich insbesondere durch nachlassende Gesprächsqualität äussert, haben wir eine Erneuerung unserer Infrastruktur angedacht. Dabei kommt natürlich auch die Frage nach VoIP in Betracht.
Grundsätzlich ist unser Ziel: Die durch den Wegfall der ISDN Anschlüsse eingesparte Grundgebühr sollte innerhalb von höchstens 18 Monaten die Investitionen in neue Hardware amortisieren. Wir haben also zwischen 900 und 1200 ¤ für neue Hardware zur Verfügung.
Ich bin nicht sicher, ob alle eingesetzten Switche QoS "fähig" sind, der Router muß auf jeden Fall ersetzt werden.
Mein Hauptproblem: Unser -zugegeben spezieller- Anwendungsfall ist mit der mir bekannten Hardware schwer umzusetzen.
1) Die Telefonanlagen bieten in der Regel gute Unterstützung bei *einem* organisatorischen Verantwortlichen und *einer* Rechnungsstelle.
2) Die verschiedenen "Adapter" zum Anschluß von Analog-Endgeräten an das Netzwerk bieten keine internen Dienste wie Kurzwahlen oder eine Weitervermittlung
Eher weniger wichtig, aber auch nicht gänzlich unbedeutend: Die günstigsten von mir entdeckten VoIP Flatrates (für das deutsche Festnetz) liegen irgendwo bei 7,- ¤ pro Nutzer. Eine Lösung sehe ich dafür nicht. Ausser der Hoffnung, dass den meisten die Flatrate zu unbedeutend ist.
Vielleicht hat ja schonmal jemand ein ähnliches Projekt umgesetzt und kann mitteilen, für welche Lösung er sich damals entschieden hat.