Evtl. wechsel von der CloudPBX der Telekom

exzel

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Hallo zusammen,

wir haben seit ein paar Monaten die CloudPBX Anlage der Telekom am Laufen und sind von der unseres Erachtens unflexiblen und nicht durchdachten Funktionsweise enttäuscht. Evtl. weiß hier jemand Rat, ob wir da was falsch gemacht haben oder ob die Anlage tatsächlich schlecht ist.

Wir verwenden die Yealink T41s und T46s und die FritzBox 7590 an der Anlage.

Hier nun die Probleme.

Ortsgespräche können ohne Vorwahl nur dann getätigt werden, wenn im Telefon ein Code hinterlegt ist. Ist dieser Code nicht hinterlegt, dann ist die Rufnummer ohne Vorwahl ungültig.
  • Ins Yealink-Webinterface einloggen.
  • Unter Settings > Dial Plan > Regel ersetzen folgendes Eingeben:
    unter "Nummer": ([1-9][0-9]{3,})
    unter "Ersetzen": 01234$1
    Unter "Account" die Leitung oder leer lassen für alle.
  • Mit "Hinzufügen" wird die Regel übernommen.
Dann geht es zwar, aber ich finde das lächerlich. Normalerweise sollte doch eine Vorwahl in der Verwaltung hinterlegt werden können, die automatisch vorangestellt wird.

Durchstellen mit Besetztlampenfeld zeigt nur die interne Nummer des Apparates, von dem aus durchgestellt wurde, aber nicht die des Anrufers. Man muss per Hand die Durchwahlnummer angeben, damit beim Zieltelefon die Rufnummer des Anrufers angezeigt wird.

Weiterleitungsregeln sehr umständlich umzusetzen bzw. eher Notlösungen. Siehe hier.

Eine gesonderte Anrufbeantworterfunktion gibt es nicht. Es gibt nur Weiterleitung auf Sprachbox. Damit ist es aber nicht möglich eine Funktionstaste mit der Aktivierung/Deaktivierung des AB zu belegen, die dann auch leuchtet oder nicht. Derzeit haben wir eine Weiterleitung bei Nichtmelden bei einer Funktionstaste hinterlegt, aber da leuchtet die LED nicht bei Aktivierung. Somit weiß kein Mitarbeiter, ob der AB schon aktiviert wurde oder nicht. Alternativ gibt es die Möglichkeit der DND (Do not Disturb) Funktion. Dann leuchtet zwar die LED der Funktionstaste, aber es wird die Rufweiterleitung sofort verwendet. Und da kommen wir schon zum nächsten Punkt.

Bei Verwendung der Rufweiterleitung sofort auf die Sprachbox kann nur der eigene Name aufgesprochen werden. Den Rest ergänzt die Anlage mit "...kann Ihren Anruf momenten nicht entgegen nehmen. Bitte hinterlassen Sie nach dem Signal eine Nachricht...." Das ist im geschäftlichen Umfeld m.E. total daneben da hier eine eigene Ansage hinterlegt werden können sollte.

Unterschiedliche Rufnummern für ausgehende Gespräche konnten auf unserer Agfeo AS 200 IT ohne Probleme ausgewählt werden. Eine Rufnummer ist standardgemäß hinterlegt, die andere kann temporär aktiviert werden.
Geht bei der CloudPBX nicht.

Jedes Telefon benötigt eine eigene vollständige Rufnummer bei der CloudPBX. Kostet wieder. Bei der Agefeo Anlage war das nicht notwendig.

Paralleles Klingeln benötigt gesonderte Gesprächskanäle, was wieder zusätzliche Kosten verursacht.

Für mich ist die CloudPBX im Unternehmen umständlich und enttäuschend. Vieles von dem genannten ging mit der Agfeo bereits 2010 und geht mit der CloudPBX von 2020 nicht mehr.

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, dass die die o.g. Punkte sich doch gut lösen lassen.

Ansonsten (und deshalb schreibe ich hier rein) würde ich euch bitten mir gute Anbieter für die o.g. Punkte zu nennen. Und evtl. Anbieter, bei denen wir die Yealink Telefone weiterverwenden können. Die haben wir mit der CloudPBX gleich mitbestellt und sind noch nagelneu.


Danke und Gruß

Alex
 

sonyKatze

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Die Yealinks der Telekom haben eine abgewandelte Firmware (die uns hier im Forum schon viel Kummer gemacht hat). Daher ist für „uns“ – jedenfalls für mich – schwer zu sagen, was Yealink in der Firmware alles kaputt gemacht hat bzw. ob man die Telefone aus einer Telekom CloudPBX sauber rauslösen kann (normale Firmware aufspielen?).

Zu Deiner Frage nur eine allgemeine Antwort: Die Telekom CloudPBX versteht sich mehr als SIP-Proxy und weniger als Telefon-Anlage. Daher verschieben sich viele Komfort-Dienste in Richtung Endgerät – und man muss sich wahnsinnig gut mit SIP im Allgemeinen und Yealink im Speziellen auskennen. Ich habe CloudPBX selbst nicht, aber vermutlich hat die Telekom das einfach völlig unterschätzt. Das müsste man nämlich durch HOW-TOs abfangen. Noch allgemeinere Antwort: ISDN-Telefonanlagen konnten wirklich viel Zeugs. Das alles in SIP zu überführen, fällt den Telefon-Herstellern schwer.

Oder anders formuliert: Für VoIP/SIP musst Du umdenken, Wireshark lernen, damit Du das Tisch-Telefon in den Griff bekommst. Das alles hilft Dir nicht weiter. Du bräuchtest wen, der sich mit Yealink aus dem FF auskennt. Und so jemanden zu finden ist echt schwer. Was Du probieren könntest: Tickets bei Yealink aufmachen und hoffen dass Du nach viel Ping-Pong einen Tipp bekommst.

Zurück zu Deiner eigentlichen Frage: Wieviele Yealinks hast Du? Viele lokale Telefon-Anlagen haben nämlich (ähnlich schwer verständliche) Lizenz-Modelle, also anstatt Rufnummern oder Leitungen schauen Telefon-Anlagen-Hersteller wieviele Telefone Du hast. Eine Lösung wäre ein Software-VoIP-Digens bei Euch vor Ort, also Digium Asterisk, Sangoma FreePBX oder SignalWire FreeSWITCH lokal bei Euch aufzusetzen. Daran alle Yealinks anbinden. Und (nur) das Software-Digens bei der Telekom CloudPBX einbuchen. Aber auch das bedeutet wahnsinnig viel Einarbeitungszeit. Daher meine Frage: Wieviele Yealinks hast Du?
 

ip-phoneforum72

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Hi,

naja. Das Beispiel zeigt ja mal wieder eindeutig wie wichtig es ist neutrale Aussagen und eine auf individuelle Anforderung hin optimierte Beratung zu erhalten.

Es ist nunmal ein Trugschluss, dass eine System (!) Anlage ala Alcatel, Hipath, Mitel oder eben auch Agfeo durch eine SIP und vor allen Dingen durch eine CloudPBX ersetzt werden kann.


Nachfolgend mal eine wirklich - wie ich finde - recht gelungene Analyse und Empfehlung zu den unterschiedlichen TK-Systemen.

Übrigens von Agfeo. Was das Ganze noch bemerkenswerter macht.

Den Abschlusssatz kann man so unterschreiben: drum prüfe, wer sich (ewig) bindet.
 

exzel

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Hallo zusammen,

danke für Eure Antworten. Und ich habe mir gedacht wir könnten die Yealink Telefone bei einem anderen Anbieter ohne weiteres verwenden, solange er diese unterstützt.

Wir haben 13 Yealink Telfone bestehend aus den Modellen T46s, T41s, W53p.

Gruß

Alex

-- Zusammenführung Doppelpost gemäß Boardregeln by stoney

Und wenn es möglich ist könntet ihr bitte ein paar Threads hier verlinken, bei denen Probleme mit der veränderten Firmware der Yealink Telefone von der Telekom aufgeführt werden.
 
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sonyKatze

IPPF-Promi
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13 Telefone sind schon viel. Das sprengt bei vielen Übergangsboxen (z.B. LANCOM Systems) deren Starter-Software-Lizenz (bei anderen wieder nicht: Telekom Digitalisierungsbox Premium bzw. deren original bintec-elmeg geht gerade so). Und Zusatz-Lizenzen sind oft so teuer, dass sich komplette Neuanschaffungen lohnen. Problem ist aber auch wieder, dass ihr viel zu klein seit, dass ein Consulter mit unabhängigen Überblick bei Euch überhaupt aufschlägt. Ich sehe vier Möglichkeiten:
  1. zurück zur alten Anlage (was war kaputt bzw. hat gefehlt?)
  2. Ausschreibungen an lokale Systemintegratoren rausschicken (die bieten Dir nur ihr Steckenpferd; Telefone kannst Du wegwerfen)
  3. selbständig verschiedene Cloud-Dienste ausprobieren also Sipgate Teams und Konsorten oder
  4. alles selbst aufbauen (Digium Asterisk, Sangoma FreePBX oder SignalWire FreeSWITCH).
Problem ist, dass sich jemand mit Yealink zusammen mit der neuen Lösung auskennen müsste. Wenn Du Dich für den dritten Weg entscheidest, schau, ob die Cloud-PBX auch Anleitungen oder gar Provisioning für Yealink bietet. Dann könnte es was werden … aber an Umdenken wie das mit der Ortsvorwahl, daran musst Du Dich gewöhnen.
könntet ihr bitte ein paar Threads hier verlinken, bei denen Probleme mit der veränderten Firmware der Yealink Telefone von der Telekom aufgeführt werden.
Du denkst (noch) falsch herum, noch nicht SIP. Mit SIP hast Du immer Probleme. Überall, kreuz und quer. Die Frage ist, ob Ihr darüber stolpert, ob es einen Workaround gibt oder ob man es ignorieren kann. Was ich nur sagen wollte: Yealink Telekom heißt nicht, dass die Erfahrungen mit normal-Yealink übertragbar sind. Kann sein, muss nicht sein.
 
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DM41

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Hallo @exzel,

Deine Probleme kann ich nur teilweise nachvollziehen bzw. gibt es Workarounds für fast alles. Den ersten hattest Du ja bereits erwähnt (kommt mir bekannt vor ;) )
Ortsgespräche können ohne Vorwahl nur dann getätigt werden, wenn im Telefon ein Code hinterlegt ist. Ist dieser Code nicht hinterlegt, dann ist die Rufnummer ohne Vorwahl ungültig.
[...]
Dann geht es zwar, aber ich finde das lächerlich. Normalerweise sollte doch eine Vorwahl in der Verwaltung hinterlegt werden können, die automatisch vorangestellt wird.
Bei der Bewertung muss ich Dir zustimmen. Der Workaround funktioniert, aber Verbesserungsvorschläge, diese Einstellung im Portal zu konfigurieren, werden konsequent ignoriert.

Durchstellen mit Besetztlampenfeld zeigt nur die interne Nummer des Apparates, von dem aus durchgestellt wurde, aber nicht die des Anrufers. Man muss per Hand die Durchwahlnummer angeben, damit beim Zieltelefon die Rufnummer des Anrufers angezeigt wird.
Das ist der einzige Punkt, für den es tatsächlich noch keinen Workaround gibt. Auch hier ignoriert die Telekom leider alle Verbesserungsvorschläge.

Eine gesonderte Anrufbeantworterfunktion gibt es nicht. Es gibt nur Weiterleitung auf Sprachbox. Damit ist es aber nicht möglich eine Funktionstaste mit der Aktivierung/Deaktivierung des AB zu belegen, die dann auch leuchtet oder nicht. Derzeit haben wir eine Weiterleitung bei Nichtmelden bei einer Funktionstaste hinterlegt, aber da leuchtet die LED nicht bei Aktivierung. Somit weiß kein Mitarbeiter, ob der AB schon aktiviert wurde oder nicht. Alternativ gibt es die Möglichkeit der DND (Do not Disturb) Funktion. Dann leuchtet zwar die LED der Funktionstaste, aber es wird die Rufweiterleitung sofort verwendet. Und da kommen wir schon zum nächsten Punkt.

Bei Verwendung der Rufweiterleitung sofort auf die Sprachbox kann nur der eigene Name aufgesprochen werden.
Das kann ich so nicht nachvollziehen. Wir nutzen eine eigene Ansage bei der Rufweiterleitung sofort. Diese wird auch per LED als an/aus signalisiert, sodass alle Mitarbeiter auf einen Blick sehen können, ob der AB an oder aus ist (auf einem T48G, funktioniert aber auch auf dem T46G). Voraussetzung ist natürlich, dass die Rufweiterleitung auf einer Funktionstaste hinterlegt ist. Als Weiterleitungsziel kannst Du 0199048331101 für die eigene Sprachbox nutzen.
Warum ihr aber keine eigene Ansage nutzen könnt, würde ich mit dem Support mal klären.

Zu Preis und Leistung muss sich jeder selbst ein Urteil bilden. Bei uns passt es und die CloudPBX gehört zu den preiswertesten Lösungen.
 

ip-phoneforum72

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und die CloudPBX gehört zu den preiswertesten Lösungen.

Quatsch mit Sosse! ,-))
Sicherlich - definitiv - nicht.
Cloud PBX ist immer die teuerste Variante.

ihr dürft euch nur von Werbeaussagen nicht blenden lassen.
Und mal richtig - z.B. laufzeitbezogen - nachrechnen.

CloudPBX macht man aus anderen Gründen. Nie wg. des Geldes.
 

DM41

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Quatsch mit Soße fabrizierst Du hier, weil Du den ersten Teil des Satzes offensichtlich nicht registriert hast. Ich habe von "Bei uns" gesprochen. Ich nehme für mich in Anspruch, dass ich weiß, welche Angebote ich eingeholt und verglichen habe und nach welchen Kriterien ich entschieden habe. Das hast Du nicht zu beurteilen.
 
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alalom

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Ortsgespräche können ohne Vorwahl nur dann getätigt werden, wenn im Telefon ein Code hinterlegt ist. Ist dieser Code nicht hinterlegt, dann ist die Rufnummer ohne Vorwahl ungültig.
Das liegt in der Natur der Sache. Eine Cloud-PBX ist eben nicht mehr irgendwo lokal verankert. Daher ist eine Vorwahl immer nötig.
Du kannst ja dein Telefon aus deinem Hamburger Büro in die Tasche stecken und in deinem Berliner Ferienhaus an einen beliebigen Internet-Router anstecken und kannst sofort losarbeiten.
Wenn du jetzt eine Nummer ohne Vorwahl eingeben würdest, landest du trotzdem wieder in Hamburg obwohl du ja in Berlin bist und daher auch ein Gespräch nach Berlin führen wolltest.
Ist aber bei den meissten Kunden nur eine Gewohnheitssache, die zB auch beim Handy problemlos akzeptiert wird.

Jedes Telefon benötigt eine eigene vollständige Rufnummer bei der CloudPBX. Kostet wieder.
Im normalen Access sind 10 Rufnummer drin, bei 13 Endgeräten ist man ja schon nicht mehr ganz klein und kann über einen 2 Access nachdenken, der dann wieder 10 Rufnummern bereitstellt.
Sinnvoller wäre natürlich, gleich eine Durchwahl zu beauftragen, dort gibt es dank Rufnummernverlängerung diese Probleme nicht.

Paralleles Klingeln benötigt gesonderte Gesprächskanäle, was wieder zusätzliche Kosten verursacht.
Nö, benötigt Gruppenfunktionen und dazu passend eingerichtete Gruppen.

Unterschiedliche Rufnummern für ausgehende Gespräche konnten auf unserer Agfeo AS 200 IT ohne Probleme ausgewählt werden.
Die Abgangsrufnummer kann in BSP eingestellt werden. Wie soll ein Kunde dich erreichen Zurückrufen, wenn du ständig über unterschiedliche Rufnummer raustelefonierst. Gibt zwar sicherlich Situationen auch dafür, ist aber eher unüblich.

Ansonsten ist mE ein Cloud eine tolle recht flexibel Lösung wo sie passt.
Passt nur nicht überall, daher ist ein geschulter Berater im Vorfeld das A und O, der dir sagen kann ob CPBX hier sinnvoll ist oder doch etwas anderes.
 

jodost

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Ansonsten ist mE ein Cloud eine tolle recht flexibel Lösung wo sie passt.

von dem, was ich hier gelesen habe, scheint das in punkto Funktion und Komfort Lichtjahre von dem entfernt zu sein, was eine Telefonanlage m.E. können sollte. Und wenn das der Gegner ist, dann kann ich langsam verstehen, wieso Leute hier weiter klassische Tk-Anlagen als überlegen anführen und Vorurteile gegenüber Cloud-Telefonanlagen haben, die bei guten Produkten schon vor 10 Jahren nicht mehr gestimmt haben.

Aber gut, vor 20 Jahren gab es auch Geschäftskunden, die bei 8 Mitarbeitern mit Mehrgeräteanschluss, ner Eumex und analogen Telefonen verkauft bekommen haben und damit glücklich waren, warum soll das heute anders sein.
 

exzel

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Hatte die letzten Tage keine Zeit zu antworten. Vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

@DM41

Das kann ich so nicht nachvollziehen. Wir nutzen eine eigene Ansage bei der Rufweiterleitung sofort. Diese wird auch per LED als an/aus signalisiert, sodass alle Mitarbeiter auf einen Blick sehen können, ob der AB an oder aus ist (auf einem T48G, funktioniert aber auch auf dem T46G). Voraussetzung ist natürlich, dass die Rufweiterleitung auf einer Funktionstaste hinterlegt ist. Als Weiterleitungsziel kannst Du 0199048331101 für die eigene Sprachbox nutzen.
Warum ihr aber keine eigene Ansage nutzen könnt, würde ich mit dem Support mal klären.

Zu Preis und Leistung muss sich jeder selbst ein Urteil bilden. Bei uns passt es und die CloudPBX gehört zu den preiswertesten Lösungen.


Das klingt interessant. Die Telekomtechniker hatten ursprünglich die DND Funktion für die Anrufbeantwortertaste hinterlegt. Somit wurden zwar Anrufe gleich auf die Sprachbox weitergeleitet, aber es war eben die Ansage bei sofortiger Umleitung, die nur den Namen hinterlegt hat. Nur mit sehr viel Aufwand und Nachbearbeitung konnte ich eine längere Ansage so umschneiden, dass diese als Ansage bei sofortiger Weiterleitung noch platz hatte.

Hier noch zusätzliche Informationen von der Telekom bezüglich der Länge der Ansagen bei welcher Umleitung (ab Seitenmitte)


Wir haben derzeit einen Zeichenfolge hinterlegt, die die Ansage bei Nichtmelden aktiviert. Ich glaube, dass ist die Kombination *41. Somit aktiviert sich zwar die Ansage aber die LED bleibt dunkel. Mal sehen, ob es mit der 0199048331101 besser klappt. Melde mich dann nochmal.

@sonyKatze
13 Telefone sind schon viel. Das sprengt bei vielen Übergangsboxen (z.B. LANCOM Systems) deren Starter-Software-Lizenz (bei anderen wieder nicht: Telekom Digitalisierungsbox Premium bzw. deren original bintec-elmeg geht gerade so). Und Zusatz-Lizenzen sind oft so teuer, dass sich komplette Neuanschaffungen lohnen. Problem ist aber auch wieder, dass ihr viel zu klein seit, dass ein Consulter mit unabhängigen Überblick bei Euch überhaupt aufschlägt. Ich sehe vier Möglichkeiten:
  1. zurück zur alten Anlage (was war kaputt bzw. hat gefehlt?)
  2. Ausschreibungen an lokale Systemintegratoren rausschicken (die bieten Dir nur ihr Steckenpferd; Telefone kannst Du wegwerfen)
  3. selbständig verschiedene Cloud-Dienste ausprobieren also Sipgate Teams und Konsorten oder
  4. alles selbst aufbauen (Digium Asterisk, Sangoma FreePBX oder SignalWire FreeSWITCH).
Problem ist, dass sich jemand mit Yealink zusammen mit der neuen Lösung auskennen müsste. Wenn Du Dich für den dritten Weg entscheidest, schau, ob die Cloud-PBX auch Anleitungen oder gar Provisioning für Yealink bietet. Dann könnte es was werden … aber an Umdenken wie das mit der Ortsvorwahl, daran musst Du Dich gewöhnen.
Du denkst (noch) falsch herum, noch nicht SIP. Mit SIP hast Du immer Probleme. Überall, kreuz und quer. Die Frage ist, ob Ihr darüber stolpert, ob es einen Workaround gibt oder ob man es ignorieren kann. Was ich nur sagen wollte: Yealink Telekom heißt nicht, dass die Erfahrungen mit normal-Yealink übertragbar sind. Kann sein, muss nicht sein.

Also wenn wir was ändern, dann werden wir wahrscheinlich Punkt 3 probieren. Ich glaube Placetel ist eine ganz interessante Alternative.

@alalom
Nö, benötigt Gruppenfunktionen und dazu passend eingerichtete Gruppen.

Vielleicht habe ich mich bezüglich dem parallelen Klingeln falsch ausgedrückt. Wir benötigen es für die Möglichkeit über Mobilgeräte unter Verwendung der Büronummer herauszurufen. Und da muss man in der App das parallele Klingeln einstellen. Da wir kein tiefenintegriertes Mobiltelefon haben, benötigen wir einen zusätzlichen Gesprächskanal. So ist mein Stand.
 

alalom

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scheint das in punkto Funktion und Komfort Lichtjahre von dem entfernt zu sein, was eine Telefonanlage m.E. können sollte
Spätestens beim Einbinden von Filialen, Heimarbeitsplätzen oder wenn du für ein Projekt mal 5 zusätzliche Mitarbeiter für 3 Monate mit Telefon brauchts, wirst du die Flexibilität der Cloud lieben lernen.

Ansonsten ist es ein bisschen wie der Vergleich externe Festplatte (schnell große Datenmengen) zu Dropbox (Flexibel von überall nutzbar).

Nicht umsonst habe ich geschrieben: „…wo sie passt.“



Jens
 

jodost

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Spätestens beim Einbinden von Filialen, Heimarbeitsplätzen oder wenn du für ein Projekt mal 5 zusätzliche Mitarbeiter für 3 Monate mit Telefon brauchts, wirst du die Flexibilität der Cloud lieben lernen.

Ansonsten ist es ein bisschen wie der Vergleich externe Festplatte (schnell große Datenmengen) zu Dropbox (Flexibel von überall nutzbar).

Die Vorteile von Cloud-Telefonanlagen sind mir schon klar, ich mache beruflich seit 15 Jahren nichts anderes (auch wenn das damals noch nicht Cloud hieß)

Aber das sind dann Systeme, die in Sachen Funktionsumfang und Komfort einer klassischen Anlage überlegen sind. Und das gilt nicht nur für unsere eigenen Produkte, sondern auch für die ordentlichem unter dem Mitbewerber-Produkten. Und darum kann ich auch nur unverständlich mit dem Kopf schütteln, wenn in diesem Forum manche behaupten, Cloud-Telefonanlagen könnten dies und jenes nicht, denn viele von deren Vorurteilen stimmen seit >10 Jahren schon nicht mehr.

Um so verwunderter bin ich, dass die Telekom CloudPBX offenbar da so stark hinterherhinkt.
 

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Ich würde Cloud Telefonanlagen von Sipgate oder von Easybell nutzen, beide können Dich sicherlich gut dazu beraten. Sipgate Team die Telefonanlage für die Cloud. Am besten m.E. Sipgate Team mit Mobilfunk. Es werden beim Mobilfunk die Masten von Telefonica im eigenen Core Netz bei Sipgate genutzt. Ansonsten kann ich dem Vorschreiber Jodost nur beipflichten.
 

exzel

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Hallo nochmal,

wenn ich die Nummer 0199048331101 oder 0199048331102 wähle kommt immer die Meldung:" Herzlich Willkommen im sprachgeführten Portal. Bitte geben Sie Ihre interne Rufnummer ein und bestätigen Sie mit der Rautetaste."

Wenn ich die dann eingeben heißt es, dass diese Sprachbox nicht gefunden werden kann.

Die Nummer Stimmt aber.

Gruß

Alex
 

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Bei Telekom hilft habe ich folgendes dazu gefunden:

Ansonsten stelle doch deine Frage bei Telekom hilft im Forum.
 

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